Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Tübingen 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Tübingen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Tübingen liegt durchschnittlich bei ca. 4.165 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Tübingen liegt durchschnittlich bei ca. 3.714 €/m².
Hauspreise in Tübingen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Tübingen liegt aktuell bei 4.165 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.157 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 31% gefallen – von 6.035 €/m² auf 4.165 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Tübingen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Tübingen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Tübingen liegt aktuell bei 3.714 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.681 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 20,1% gefallen – von 4.649 €/m² auf 3.714 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Tübingen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Tübingen.
Wie haben sich die Hauspreise in Tübingen entwickelt (2020-2026)?
Der Kaufpreis für Häuser in Tübingen sank von 6.035 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 4.434 €/m² im vierten Quartal 2021 und erreichte im zweiten Quartal 2022 mit 4.609 €/m² einen Zwischenhöchstwert. Bis zum dritten Quartal 2026 ging er weiter auf 4.165 €/m² zurück, was gegenüber dem vierten Quartal 2021 einem Minus von 6,1 % entspricht. Der Mietpreis stieg im selben Zeitraum von 10,33 €/m² auf 12,55 €/m², ein Plus von 21,5 %.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 35,8 im vierten Quartal 2021 auf 27,7 im dritten Quartal 2026, also um 22,6 %. Der Rückgang resultiert aus den gestiegenen Mieten bei gleichzeitig niedrigeren Kaufpreisen, wobei der Faktor seit Mitte 2024 in einer Spanne zwischen 27,7 und 29,4 liegt.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.527 €/m² | 10,64 €/m² | 35.5 | -7.9% |
| 2023 | 4.395 €/m² | 11,44 €/m² | 32.0 | -9.7% |
| 2024 | 4.275 €/m² | 12,07 €/m² | 29.5 | -7.8% |
| 2025 | 4.149 €/m² | 12,20 €/m² | 28.3 | -4.0% |
| 2026 | 4.167 €/m² | 12,49 €/m² | 27.8 | -1.9% |
Hauspreise in Tübingen nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Häuser liegt in Tübingen das Zentrum mit 6.836 €/m² an der Spitze, gefolgt von Waldhäuser Ost mit 6.805 €/m² und Schönblick-Winkelwiese mit 6.733 €/m². Am unteren Ende stehen Bühl mit 4.288 €/m² und Unterjesingen mit 4.391 €/m², während die Veränderung zum Vorjahr in allen Stadtteilen mit 1,4 bis 1,5 % nahezu einheitlich ausfällt.
Bei den Mietpreisen führen das Zentrum mit 15,91 €/m² und die Universität mit 15,80 €/m², während Bühl mit 12,72 €/m² und Unterjesingen mit 13,20 €/m² die niedrigsten Werte aufweisen. Die Mieten stiegen mit 1,8 % in Kilchberg, Hirschau und den Spitzenlagen etwas stärker als die Kaufpreise, wobei die Spanne zwischen 1,8 % und 1,8 % über alle Stadtteile hinweg sehr gering bleibt.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hirschau | 4.758 €/m² | +1.5% | 13,46 €/m² | +1.8% |
| Au - Unterer Wert | 6.168 €/m² | +1.4% | 15,45 €/m² | +1.8% |
| Bebenhausen | 6.676 €/m² | +1.5% | 15,54 €/m² | +1.8% |
| Bühl | 4.288 €/m² | +1.4% | 12,72 €/m² | +1.8% |
| Derendingen | 5.851 €/m² | +1.5% | 15,08 €/m² | +1.8% |
| Französisches Viertel | 5.699 €/m² | +1.4% | 15,08 €/m² | +1.8% |
| Hagelloch | 5.286 €/m² | +1.4% | 14,35 €/m² | +1.8% |
| Kilchberg | 4.781 €/m² | +1.4% | 13,45 €/m² | +1.8% |
| Lustnau | 5.952 €/m² | +1.4% | 15,28 €/m² | +1.7% |
| Gartenstraße | 6.457 €/m² | +0.5% | 15,65 €/m² | +0.8% |
| Österberg | 6.457 €/m² | +0.5% | 15,65 €/m² | +0.8% |
| Pfrondorf | 5.312 €/m² | +1.4% | 14,42 €/m² | +1.8% |
| Schönblick-Winkelwiese | 6.733 €/m² | +1.5% | 15,77 €/m² | +1.8% |
| Südstadt | 6.146 €/m² | +1.5% | 15,45 €/m² | +1.8% |
| Universität | 6.710 €/m² | +1.5% | 15,80 €/m² | +1.8% |
| Unterjesingen | 4.391 €/m² | +1.4% | 13,20 €/m² | +1.8% |
| Waldhäuser Ost | 6.806 €/m² | +1.5% | 15,72 €/m² | +1.8% |
| Wanne | 6.451 €/m² | +1.5% | 15,67 €/m² | +1.8% |
| Weilheim | 4.972 €/m² | +1.4% | 13,83 €/m² | +1.8% |
| Weststadt | 6.446 €/m² | +1.5% | 15,65 €/m² | +1.8% |
| Zentrum | 6.836 €/m² | +1.5% | 15,91 €/m² | +1.8% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Tübingen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen sind von 4.649 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 3.714 €/m² im dritten Quartal 2026 gesunken, was einem Rückgang von rund 20,1 % entspricht. Nach dem Höchstwert von 3.870 €/m² im dritten Quartal 2022 fielen die Preise bis zum ersten Quartal 2024 auf 3.505 €/m² und stiegen seither wieder auf 3.714 €/m². Die Mieten verzeichneten dagegen einen Anstieg von 11,40 €/m² auf 11,94 €/m² (4,7 %), nachdem sie im vierten Quartal 2021 zunächst auf 9,75 €/m² zurückgegangen waren.
Der Kaufpreisfaktor sank von 34,0 im dritten Quartal 2021 auf 25,9 im dritten Quartal 2026. Der Rückgang resultiert zunächst aus den fallenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten, seit 2024 vor allem aus den stärker steigenden Mieten (10,8 % seit dem ersten Quartal 2024) im Vergleich zu den Kaufpreisen (6,0 %).
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.815 €/m² | 10,08 €/m² | 31.5 | -3.8% |
| 2023 | 3.655 €/m² | 10,61 €/m² | 28.7 | -9.0% |
| 2024 | 3.579 €/m² | 11,00 €/m² | 27.1 | -5.6% |
| 2025 | 3.670 €/m² | 11,42 €/m² | 26.8 | -1.2% |
| 2026 | 3.699 €/m² | 11,84 €/m² | 26.0 | -2.8% |
Wohnungspreise in Tübingen nach Stadtteilen
Die höchsten Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen verzeichnen Universität mit 5.528 €/m² und das Zentrum mit 5.519 €/m², während Bühl mit 3.917 €/m² und Unterjesingen mit 4.074 €/m² am unteren Ende liegen. Die Kaufpreise sind gegenüber dem Vorjahr überwiegend leicht gesunken, mit Rückgängen von 0,5 % bis 0,6 %, nur Gartenstraße und Österberg legten um 0,2 % zu.
Bei den Mieten führen Au - Unterer Wert mit 15,02 €/m² und die Gartenstraße mit 14,99 €/m², wohingegen Bühl mit 12,48 €/m² und Hirschau mit 12,72 €/m² die niedrigsten Werte aufweisen. Die Mietpreise stiegen im Vorjahresvergleich deutlich, am stärksten in Au - Unterer Wert mit 4,0 %, im Französischen Viertel mit 4,0 % und in Bühl mit 4,0 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hirschau | 4.242 €/m² | -0.6% | 12,72 €/m² | +3.3% |
| Au - Unterer Wert | 5.145 €/m² | -0.6% | 15,02 €/m² | +4.0% |
| Bebenhausen | 4.513 €/m² | -0.6% | 13,65 €/m² | +3.3% |
| Bühl | 3.917 €/m² | -0.5% | 12,48 €/m² | +4.0% |
| Derendingen | 4.789 €/m² | -0.6% | 14,16 €/m² | +4.0% |
| Französisches Viertel | 4.787 €/m² | -0.6% | 14,81 €/m² | +4.0% |
| Hagelloch | 4.404 €/m² | -0.6% | 13,66 €/m² | +3.3% |
| Kilchberg | 4.271 €/m² | -0.6% | 12,82 €/m² | +4.0% |
| Lustnau | 5.024 €/m² | -0.6% | 14,59 €/m² | +3.3% |
| Gartenstraße | 5.382 €/m² | +0.2% | 14,99 €/m² | +0.7% |
| Österberg | 5.382 €/m² | +0.2% | 14,99 €/m² | +0.7% |
| Pfrondorf | 4.228 €/m² | -0.6% | 13,56 €/m² | +3.4% |
| Schönblick-Winkelwiese | 5.346 €/m² | -0.6% | 14,66 €/m² | +3.2% |
| Südstadt | 4.980 €/m² | -0.6% | 14,58 €/m² | +4.1% |
| Universität | 5.529 €/m² | -0.6% | 14,64 €/m² | +3.2% |
| Unterjesingen | 4.074 €/m² | -0.6% | 12,76 €/m² | +3.3% |
| Waldhäuser Ost | 4.896 €/m² | -0.6% | 14,28 €/m² | +3.2% |
| Wanne | 5.164 €/m² | -0.6% | 14,49 €/m² | +3.1% |
| Weilheim | 4.480 €/m² | -0.6% | 13,01 €/m² | +3.9% |
| Weststadt | 5.223 €/m² | -0.6% | 14,33 €/m² | +3.3% |
| Zentrum | 5.520 €/m² | -0.6% | 14,21 €/m² | +3.4% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Tübingen.
Aktuelle Grundstückspreise in Tübingen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Tübingen kann man den Bodenrichtwert in Tübingen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 853 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 155 €/m² bis 2.860 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Tübingen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Tübingen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Tübingen liegt aktuell bei 12,55 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 1,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,36 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 1,9% gestiegen – von 12,32 €/m² auf 12,55 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,64 €/m² | -6.1% | 9,87 €/m² | 18,69 €/m² |
| 2023 | 11,44 €/m² | +7.5% | 11,02 €/m² | 19,34 €/m² |
| 2024 | 12,07 €/m² | +5.5% | 11,57 €/m² | 20,48 €/m² |
| 2025 | 12,20 €/m² | +1.1% | 11,72 €/m² | 20,64 €/m² |
| 2026 | 12,49 €/m² | +2.3% | 0,00 €/m² | 20,69 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Tübingen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Tübingen liegt aktuell bei 11,94 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,53 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 4,7% gestiegen – von 11,4 €/m² auf 11,94 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,08 €/m² | -4.7% | 10,15 €/m² | 16,52 €/m² |
| 2023 | 10,61 €/m² | +5.2% | 10,62 €/m² | 17,56 €/m² |
| 2024 | 11,00 €/m² | +3.7% | 11,10 €/m² | 18,04 €/m² |
| 2025 | 11,42 €/m² | +3.8% | 11,59 €/m² | 18,62 €/m² |
| 2026 | 11,84 €/m² | +3.7% | 0,00 €/m² | 18,95 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Tübingen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
In Tübingen liegen die Kaufpreise für Häuser bei 4.165 €/m² (+0,2 % zum Vorjahr) und für Wohnungen bei 3.714 €/m² (+0,9 %), womit die Stadt bei Häusern unter den meisten Nachbarstädten liegt, etwa unter Kirchentellinsfurt mit 4.466 €/m², Wannweil mit 4.403 €/m² und Altdorf (Böblingen) mit 4.443 €/m². Die niedrigsten Preise weisen Ammerbuch mit 3.839 €/m² bei Häusern und 3.505 €/m² bei Wohnungen sowie Gomaringen und Dußlingen auf.
Auffällig sind die Preisrückgänge bei Häusern in Wannweil und Pliezhausen mit jeweils -1,3 %, während die Wohnungspreise dort mit +1,7 % am stärksten im Vergleich der Nachbarstädte zulegten. Die übrigen Nachbarstädte verzeichneten bei Häusern Zuwächse zwischen 0,3 % und 0,6 %, bei Wohnungen zwischen 0,2 % und 1,0 %, womit Tübingen mit +0,9 % bei Wohnungen im oberen Bereich liegt.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 4.268 €/m² | +0.5% | 3.858 €/m² | +0.3% |
| Ammerbuch | 3.840 €/m² | +0.5% | 3.506 €/m² | +0.2% |
| Kirchentellinsfurt | 4.467 €/m² | +0.6% | 3.829 €/m² | +0.2% |
| Wannweil | 4.404 €/m² | -1.3% | 3.740 €/m² | +1.7% |
| Dußlingen | 3.949 €/m² | +0.6% | 3.547 €/m² | +0.3% |
| Gomaringen | 3.884 €/m² | +0.6% | 3.511 €/m² | +0.3% |
| Dettenhausen | 4.266 €/m² | +0.6% | 3.816 €/m² | +0.2% |
| Altdorf (Böblingen) | 4.443 €/m² | +0.3% | 3.890 €/m² | +1.0% |
| Weil im Schönbuch | 4.373 €/m² | +0.3% | 3.824 €/m² | +1.0% |
| Pliezhausen | 4.422 €/m² | -1.3% | 3.785 €/m² | +1.7% |
Mietspiegel der Region
In Tübingen liegen die Mietpreise für Häuser bei 12,55 €/m² (+1,5 % zum Vorjahr) und für Wohnungen bei 11,94 €/m² (+3,6 %), womit die Stadt bei Häusern im mittleren Bereich der Nachbarstädte liegt und bei Wohnungen knapp über dem Niveau von Ammerbuch (11,83 €/m²) und Dußlingen (11,81 €/m²). Die niedrigsten Hauspreise weisen Dußlingen (12,04 €/m²) und Gomaringen (12,21 €/m²) auf, bei Wohnungen verzeichnet Wannweil mit 11,76 €/m² den niedrigsten Wert.
Die höchsten Mieten werden in Altdorf (Böblingen) mit 14,44 €/m² für Häuser und 13,14 €/m² für Wohnungen sowie in Weil im Schönbuch mit 14,08 €/m² bzw. 12,72 €/m² erreicht, wobei beide Orte mit +0,4 % bzw. +0,4 % bei Häusern und +1,7 % bzw. +1,6 % bei Wohnungen den schwächsten Anstieg zum Vorjahr zeigen. Die übrigen Nachbarstädte, etwa Dettenhausen (13,48 €/m² bei Häusern) und Kusterdingen (13,25 €/m²), verzeichnen Hauspreisanstiege von 1,7 % bis 1,8 % und Wohnungspreisanstiege von 2,9 % bis 3,2 %, sodass Tübingen bei Wohnungen mit +3,6 % die stärkste Dynamik der Region aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 13,25 €/m² | +1.8% | 12,26 €/m² | +3.1% |
| Ammerbuch | 12,48 €/m² | +1.7% | 11,83 €/m² | +3.1% |
| Kirchentellinsfurt | 12,96 €/m² | +1.8% | 12,07 €/m² | +3.2% |
| Wannweil | 12,82 €/m² | +1.8% | 11,76 €/m² | +2.9% |
| Dußlingen | 12,04 €/m² | +1.8% | 11,81 €/m² | +3.1% |
| Gomaringen | 12,21 €/m² | +1.8% | 11,77 €/m² | +3.1% |
| Dettenhausen | 13,48 €/m² | +1.8% | 12,55 €/m² | +3.1% |
| Altdorf (Böblingen) | 14,44 €/m² | +0.3% | 13,14 €/m² | +1.7% |
| Weil im Schönbuch | 14,08 €/m² | +0.4% | 12,72 €/m² | +1.6% |
| Pliezhausen | 12,87 €/m² | +1.8% | 12,02 €/m² | +2.9% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Tübingen?
Die Immobilienpreise in Tübingen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Tübingen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Tübingen
Die Hauspreise in Tübingen sind von 6.035 €/m² Q2 2025 auf 4.165 €/m² gefallen (-30,99%). Die Wohnungspreise sind von 4.649 €/m² auf 3.714 €/m² gefallen (-20,11%).
Aktuell kosten Häuser in Tübingen durchschnittlich 4.165 €/m² (Q3 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.714 €/m² (Q3 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 853 €/m² mit einer Preisspanne von 155 - 2860 €/m².
Im Vergleich zu Q3 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,2% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,89%. Die Mietpreise für Häuser in Tübingen haben sich um 1,54% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,56% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Tübingen liegt aktuell bei 27,7 (Q3 2026), während er für Wohnungen 25,9 (Q3 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Tübingen ihren Höchstwert von 6.035 €/m² im Q3 2021 und ihren Tiefststand von 4.108 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.649 €/m² im Q3 2021 und der niedrigste Preis bei 3.505 €/m² im Q1 2024.