Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Tübingen-Weststadt 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Tübingen-Weststadt entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Tübingen-Weststadt liegt durchschnittlich bei ca. 6.401 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Tübingen-Weststadt liegt durchschnittlich bei ca. 5.205 €/m².
Hauspreise in Tübingen-Weststadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Tübingen-Weststadt liegt aktuell bei 6.401 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 1,6% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.502 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2% gefallen – von 6.534 €/m² auf 6.401 €/m².
Wohnungspreise in Tübingen-Weststadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Tübingen-Weststadt liegt aktuell bei 5.205 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 1,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.142 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 6,4% gestiegen – von 4.891 €/m² auf 5.205 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Tübingen-Weststadt entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Tübingen-Weststadt zeigen über den Fünfjahreszeitraum einen volatilen Verlauf: Ausgehend von 6.534 €/m² im zweiten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Höchstwert von 7.226 €/m² im zweiten Quartal 2022, fielen danach kontinuierlich und liegen im ersten Quartal 2026 bei 6.401 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich von 12,61 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf 15,49 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Anstieg von 22,8 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich im Beobachtungszeitraum deutlich von 43,2 auf 34,4, was primär auf die rückläufigen Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten zurückzuführen ist. Während die Kaufpreise seit ihrem Höchststand im zweiten Quartal 2022 um 11,4 % nachgaben, stiegen die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 17,8 %, wodurch sich die Relation zwischen Kauf- und Mietpreis erheblich verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7.114 €/m² | 13,32 €/m² | 44.5 | +2.3% |
| 2023 | 6.780 €/m² | 14,23 €/m² | 39.7 | -10.8% |
| 2024 | 6.598 €/m² | 15,11 €/m² | 36.4 | -8.4% |
| 2025 | 6.387 €/m² | 15,22 €/m² | 35.0 | -3.9% |
| 2026 | 6.401 €/m² | 15,49 €/m² | 34.4 | -1.5% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Häuser in den benachbarten Stadtteilen variieren erheblich: Zentrum weist mit 6.801 €/m² den höchsten Wert auf, gefolgt von Schönblick-Winkelwiese mit 6.698 €/m² und Universität mit 6.675 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegen Unterjesingen mit 4.369 €/m² und Hirschau mit 4.733 €/m².
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster, wobei Zentrum mit 15,78 €/m² und Universität mit 15,67 €/m² die höchsten Werte erreichen, während Unterjesingen mit 13,10 €/m² am günstigsten bleibt. Bemerkenswert ist, dass Österberg und Gartenstraße als einzige Stadtteile einen Kaufpreisanstieg von 0,8 % verzeichnen, während alle anderen Stadtteile Rückgänge zwischen -2,35 % und -2,37 % aufweisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Universität | 6.676 €/m² | -2.4% | 15,67 €/m² | +0.9% |
| Zentrum | 6.801 €/m² | -2.4% | 15,78 €/m² | +1.0% |
| Hirschau | 4.733 €/m² | -2.4% | 13,35 €/m² | +0.9% |
| Unterjesingen | 4.369 €/m² | -2.4% | 13,10 €/m² | +0.9% |
| Schönblick-Winkelwiese | 6.699 €/m² | -2.4% | 15,64 €/m² | +1.0% |
| Südstadt | 6.114 €/m² | -2.4% | 15,33 €/m² | +0.9% |
| Österberg | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Gartenstraße | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Hagelloch | 5.259 €/m² | -2.4% | 14,24 €/m² | +1.0% |
| Wanne | 6.418 €/m² | -2.4% | 15,55 €/m² | +1.0% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Tübingen-Weststadt entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen-Weststadt stiegen von 4.891 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 5.503 €/m² im dritten Quartal 2022, was einem Anstieg von 12,5 % entspricht. Seit diesem Höchststand zeigten die Kaufpreise einen deutlichen Rückgang bis zum ersten Quartal 2024 auf 4.937 €/m², stabilisierten sich jedoch anschließend und erreichten im vierten Quartal 2025 wieder 5.235 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen im gesamten Betrachtungszeitraum von 11,72 €/m² auf 14,18 €/m², was einer Steigerung von 21,0 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im dritten Quartal 2022 mit 37,7 seinen Höchstwert und fiel bis zum ersten Quartal 2026 auf 30,6. Dieser Rückgang des Faktors um 18,8 % resultierte aus rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei die stärksten Rückgänge zwischen dem dritten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2024 zu verzeichnen waren.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.399 €/m² | 12,13 €/m² | 37.1 | +3.9% |
| 2023 | 5.134 €/m² | 12,78 €/m² | 33.5 | -9.8% |
| 2024 | 5.042 €/m² | 13,36 €/m² | 31.5 | -6.0% |
| 2025 | 5.190 €/m² | 13,80 €/m² | 31.3 | -0.4% |
| 2026 | 5.205 €/m² | 14,18 €/m² | 30.6 | -2.4% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Universität mit 5.519 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Zentrum mit 5.510 €/m². Die günstigsten Kaufpreise weisen Unterjesingen mit 4.067 €/m² und Hirschau mit 4.234 €/m² auf, während die meisten Stadtteile eine Preissteigerung von rund 2,1 % verzeichneten – lediglich Österberg und Gartenstraße blieben mit 0,9 % deutlich darunter.
Bei den Mietpreisen führt Österberg mit 14,88 €/m², gefolgt von Schönblick-Winkelwiese mit 14,54 €/m², während Hirschau mit 12,61 €/m² die niedrigste Miete aufweist. Besonders auffällig ist die Mietpreisentwicklung in der Südstadt mit einem Anstieg von 6,1 %, während Österberg und Gartenstraße mit nur 2,5 % die geringste Mietsteigerung verzeichneten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Universität | 5.520 €/m² | +2.1% | 14,52 €/m² | +4.9% |
| Zentrum | 5.511 €/m² | +2.1% | 14,09 €/m² | +5.8% |
| Hirschau | 4.235 €/m² | +2.1% | 12,61 €/m² | +5.7% |
| Unterjesingen | 4.068 €/m² | +2.1% | 12,65 €/m² | +5.7% |
| Schönblick-Winkelwiese | 5.338 €/m² | +2.1% | 14,54 €/m² | +4.9% |
| Südstadt | 4.972 €/m² | +2.1% | 14,36 €/m² | +6.1% |
| Österberg | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Gartenstraße | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Hagelloch | 4.397 €/m² | +2.1% | 13,55 €/m² | +5.8% |
| Wanne | 5.155 €/m² | +2.1% | 14,37 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Tübingen-Weststadt.
Aktuelle Grundstückspreise in Tübingen-Weststadt 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Tübingen-Weststadt kann man den Bodenrichtwert in Tübingen-Weststadt heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 863 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 695 €/m² bis 1.330 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026.0 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.0.
Wie haben sich die Mietpreise in Tübingen-Weststadt entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Tübingen-Weststadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Tübingen-Weststadt liegt aktuell bei 15,49 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 1,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,23 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,8% gestiegen – von 12,61 €/m² auf 15,49 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,32 €/m² | +4.0% | 11,89 €/m² | 18,62 €/m² |
| 2023 | 14,23 €/m² | +6.8% | 13,23 €/m² | 19,39 €/m² |
| 2024 | 15,11 €/m² | +6.2% | 14,06 €/m² | 20,47 €/m² |
| 2025 | 15,22 €/m² | +0.7% | 14,23 €/m² | 20,57 €/m² |
| 2026 | 15,49 €/m² | +1.8% | 14,72 €/m² | 20,76 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Tübingen-Weststadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Tübingen-Weststadt liegt aktuell bei 14,18 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,62 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 21% gestiegen – von 11,72 €/m² auf 14,18 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,13 €/m² | +3.6% | 11,60 €/m² | 15,92 €/m² |
| 2023 | 12,78 €/m² | +5.4% | 12,18 €/m² | 16,87 €/m² |
| 2024 | 13,36 €/m² | +4.5% | 12,90 €/m² | 17,27 €/m² |
| 2025 | 13,80 €/m² | +3.3% | 13,30 €/m² | 17,99 €/m² |
| 2026 | 14,18 €/m² | +2.8% | 13,90 €/m² | 18,35 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Tübingen-Weststadt 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Tübingen weist mit 5.803 €/m² für Häuser und 4.842 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich auf und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Während die Häuserpreise in Tübingen um -1,47 % zurückgingen, stiegen die Wohnungspreise um 1,32 %, ein Trend, der sich in ähnlicher Form auch in den umliegenden Gemeinden zeigt.
Unter den Nachbarstädten verzeichnet Kirchentellinsfurt mit 4.452 €/m² die höchsten Häuserpreise, gefolgt von Altdorf (Böblingen)) mit 4.431 €/m². Besonders auffällig sind die einheitlichen Rückgänge bei Häuserpreisen von -3,01 % bis -3,02 % in Ammerbuch, Kusterdingen, Gomaringen und weiteren Gemeinden, während Reutlingen mit -0,66 % die geringste Preiskorrektur bei Häusern aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 4.255 €/m² | -3.0% | 3.851 €/m² | +1.2% |
| Ammerbuch | 3.828 €/m² | -3.0% | 3.499 €/m² | +1.2% |
| Kirchentellinsfurt | 4.452 €/m² | -3.0% | 3.823 €/m² | +1.2% |
| Reutlingen | 4.217 €/m² | -0.7% | 3.746 €/m² | +1.6% |
| Wannweil | 4.417 €/m² | -2.9% | 3.720 €/m² | +0.9% |
| Walddorfhäslach | 4.284 €/m² | -2.9% | 3.604 €/m² | +1.1% |
| Dußlingen | 3.936 €/m² | -3.0% | 3.541 €/m² | +1.2% |
| Gomaringen | 3.871 €/m² | -3.0% | 3.504 €/m² | +1.2% |
| Dettenhausen | 4.252 €/m² | -3.0% | 3.810 €/m² | +1.2% |
| Altdorf (Böblingen) | 4.431 €/m² | -0.5% | 3.850 €/m² | +0.7% |
Mietspiegel der Region
Tübingen weist mit 14,83 €/m² für Häuser und 13,90 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten auf. Altdorf (Böblingen)) folgt mit 14,39 €/m² für Häuser als zweitteuerste Stadt, während Dußlingen mit 11,94 €/m² für Häuser die niedrigsten Mieten verzeichnet.
Die Mietpreise für Wohnungen in Tübingen stiegen mit 4,1% zum Vorjahr deutlich stärker als bei Häusern mit 1,9%. Besonders auffällig ist die Entwicklung in den Nachbarstädten wie Ammerbuch und Gomaringen, wo Wohnungsmieten um 5,9% zulegten, während Reutlingen mit nur 0,7% die geringste Steigerung bei Wohnungen aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 13,14 €/m² | +0.9% | 12,08 €/m² | +5.9% |
| Ammerbuch | 12,39 €/m² | +1.0% | 11,65 €/m² | +5.9% |
| Kirchentellinsfurt | 12,86 €/m² | +0.9% | 11,89 €/m² | +5.9% |
| Reutlingen | 12,83 €/m² | +0.9% | 11,87 €/m² | +0.7% |
| Wannweil | 12,72 €/m² | +0.9% | 11,59 €/m² | +5.5% |
| Walddorfhäslach | 12,37 €/m² | +1.0% | 11,72 €/m² | +2.6% |
| Dußlingen | 11,94 €/m² | +0.9% | 11,63 €/m² | +5.8% |
| Gomaringen | 12,12 €/m² | +1.0% | 11,60 €/m² | +5.9% |
| Dettenhausen | 13,37 €/m² | +1.0% | 12,36 €/m² | +5.8% |
| Altdorf (Böblingen) | 14,39 €/m² | +1.7% | 12,92 €/m² | +2.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Tübingen-Weststadt?
Die Immobilienpreise in Tübingen-Weststadt werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Tübingen-Weststadt besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Tübingen-Weststadt
Die Hauspreise in Tübingen-Weststadt sind von 6.534 €/m² Q4 2025 auf 6.401 €/m² gefallen (-2,04%). Die Wohnungspreise sind von 4.891 €/m² auf 5.205 €/m² gestiegen (6,42%).
Aktuell kosten Häuser in Tübingen-Weststadt durchschnittlich 6.401 €/m² (Q1.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 5.205 €/m² (Q1.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 863 €/m² mit einer Preisspanne von 695 - 1330 €/m².
Im Vergleich zu Q1.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -1,56% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,22%. Die Mietpreise für Häuser in Tübingen-Weststadt haben sich um 1,71% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,11% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Tübingen-Weststadt liegt aktuell bei 34,4 (Q1.0 2026.0), während er für Wohnungen 30,6 (Q1.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Tübingen-Weststadt ihren Höchstwert von 7.226 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 6.329 €/m² im Q4 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 5.503 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.891 €/m² im Q2 2021.