Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Tübingen-Südstadt 2026
Welche Immobilie möchten Sie bewerten?
Wie haben sich die Immobilienpreise in Tübingen-Südstadt entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Tübingen-Südstadt liegt durchschnittlich bei ca. 6.128 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Tübingen-Südstadt liegt durchschnittlich bei ca. 4.983 €/m².
Hauspreise in Tübingen-Südstadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Tübingen-Südstadt liegt aktuell bei 6.128 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 1,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.195 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,2% gefallen – von 6.203 €/m² auf 6.128 €/m².
Wohnungspreise in Tübingen-Südstadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Tübingen-Südstadt liegt aktuell bei 4.983 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 1,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.899 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 7,4% gestiegen – von 4.642 €/m² auf 4.983 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Tübingen.
Wie haben sich die Hauspreise in Tübingen-Südstadt entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Tübingen-Südstadt zeigten zwischen dem zweiten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2022 einen deutlichen Anstieg von 6.203 €/m² auf 6.854 €/m², erreichten im zweiten Quartal 2022 mit 6.836 €/m² ihren Höchstwert und fielen anschließend bis zum ersten Quartal 2026 kontinuierlich auf 6.128 €/m² ab. Die Mietpreise entwickelten sich von 12,40 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf 15,36 €/m² im ersten Quartal 2026 und stiegen damit über den gesamten Zeitraum relativ konstant an.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 41,7 im zweiten Quartal 2021 deutlich auf 33,2 im ersten Quartal 2026, wobei der höchste Wert von 45,8 im ersten Quartal 2022 erreicht wurde. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel sinkender Kaufpreise seit Mitte 2022 bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wodurch sich die Relation zwischen beiden Werten zugunsten niedrigerer Faktoren verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6.786 €/m² | 13,16 €/m² | 43.0 | +2.4% |
| 2023 | 6.489 €/m² | 14,11 €/m² | 38.3 | -10.8% |
| 2024 | 6.286 €/m² | 14,91 €/m² | 35.1 | -8.4% |
| 2025 | 6.095 €/m² | 15,05 €/m² | 33.8 | -3.9% |
| 2026 | 6.128 €/m² | 15,36 €/m² | 33.2 | -1.5% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt das Zentrum mit 6.801 €/m² den höchsten Wert, gefolgt von Schönblick-Winkelwiese mit 6.698 €/m² und der Universität mit 6.675 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Weilheim mit 4.946 €/m², was einen deutlichen Abstand zum nächsthöheren Stadtteil Französisches Viertel mit 5.669 €/m² markiert.
Die Mietpreise werden ebenfalls vom Zentrum mit 15,78 €/m² angeführt, während Weilheim auch hier mit 13,72 €/m² das niedrigste Niveau aufweist. Auffällig ist die gegensätzliche Entwicklung: Während die meisten Stadtteile beim Kaufpreis einen Rückgang von -2,35% bis -2,37% verzeichnen, konnten Gartenstraße und Österberg jeweils ein Plus von 0,76% erzielen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gartenstraße | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Au - Unterer Wert | 6.136 €/m² | -2.4% | 15,32 €/m² | +0.9% |
| Französisches Viertel | 5.670 €/m² | -2.4% | 14,96 €/m² | +0.9% |
| Zentrum | 6.801 €/m² | -2.4% | 15,78 €/m² | +1.0% |
| Österberg | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Derendingen | 5.820 €/m² | -2.4% | 14,96 €/m² | +0.9% |
| Universität | 6.676 €/m² | -2.4% | 15,67 €/m² | +0.9% |
| Schönblick-Winkelwiese | 6.699 €/m² | -2.4% | 15,64 €/m² | +1.0% |
| Weststadt | 6.413 €/m² | -2.4% | 15,52 €/m² | +0.9% |
| Weilheim | 4.947 €/m² | -2.4% | 13,72 €/m² | +1.0% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Tübingen-Südstadt entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen-Südstadt zeigten in den letzten fünf Jahren einen Höchststand von 5.259 €/m² im dritten Quartal 2022, gefolgt von einem Rückgang auf 4.983 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtrückgang von rund 5,2 % seit dem Höchststand entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen kontinuierlich aufwärts von 11,70 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf 14,39 €/m² im ersten Quartal 2026, was einer Steigerung von etwa 23,0 % über den gesamten Zeitraum gleichkommt.
Der Kaufpreisfaktor sank von 35,6 im zweiten und dritten Quartal 2022 auf aktuell 28,9 im ersten Quartal 2026, was primär auf die rückläufigen Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten zurückzuführen ist. Diese gegenläufige Entwicklung führte zu einer Reduzierung des Kaufpreisfaktors um etwa 18,8 % seit dem Höchststand, wobei die stärkste Abschwächung zwischen dem dritten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2024 stattfand.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.150 €/m² | 12,22 €/m² | 35.1 | +3.7% |
| 2023 | 4.913 €/m² | 12,88 €/m² | 31.8 | -9.5% |
| 2024 | 4.803 €/m² | 13,39 €/m² | 29.9 | -6.0% |
| 2025 | 4.954 €/m² | 13,89 €/m² | 29.7 | -0.6% |
| 2026 | 4.983 €/m² | 14,39 €/m² | 28.9 | -2.9% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Zentrum mit 5.510 €/m² als teuerstes Stadtviertel, gefolgt von Universität mit 5.519 €/m². Das deutlich günstigste Preisniveau weist Weilheim mit 4.472 €/m² auf, während Derendingen und Französisches Viertel mit jeweils rund 4.780 €/m² ebenfalls zu den preiswerteren Lagen zählen.
Die Mietpreise erreichen in Gartenstraße und Österberg mit jeweils 14,88 €/m² ihr Maximum, während Weilheim mit 12,82 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Bei den Veränderungen zum Vorjahr sticht Au - Unterer Wert mit einem Mietpreisanstieg von 6,0% hervor, während Gartenstraße und Österberg mit nur 0,95% Kaufpreissteigerung die moderateste Entwicklung zeigen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gartenstraße | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Au - Unterer Wert | 5.137 €/m² | +2.1% | 14,80 €/m² | +6.0% |
| Französisches Viertel | 4.780 €/m² | +2.1% | 14,59 €/m² | +6.0% |
| Zentrum | 5.511 €/m² | +2.1% | 14,09 €/m² | +5.8% |
| Österberg | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Derendingen | 4.781 €/m² | +2.1% | 13,95 €/m² | +6.0% |
| Universität | 5.520 €/m² | +2.1% | 14,52 €/m² | +4.9% |
| Schönblick-Winkelwiese | 5.338 €/m² | +2.1% | 14,54 €/m² | +4.9% |
| Weststadt | 5.214 €/m² | +2.1% | 14,21 €/m² | +5.7% |
| Weilheim | 4.472 €/m² | +2.1% | 12,82 €/m² | +6.0% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Tübingen-Südstadt.
Aktuelle Grundstückspreise in Tübingen-Südstadt 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Tübingen-Südstadt kann man den Bodenrichtwert in Tübingen-Südstadt heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 866 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 550 €/m² bis 1.160 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026.0 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.0.
Wie haben sich die Mietpreise in Tübingen-Südstadt entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Tübingen-Südstadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Tübingen-Südstadt liegt aktuell bei 15,36 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,02 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 23,9% gestiegen – von 12,4 €/m² auf 15,36 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,16 €/m² | +4.2% | 11,75 €/m² | 18,44 €/m² |
| 2023 | 14,11 €/m² | +7.2% | 13,14 €/m² | 19,33 €/m² |
| 2024 | 14,91 €/m² | +5.7% | 13,78 €/m² | 20,39 €/m² |
| 2025 | 15,04 €/m² | +0.9% | 13,99 €/m² | 20,54 €/m² |
| 2026 | 15,36 €/m² | +2.1% | 14,56 €/m² | 20,77 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Tübingen-Südstadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Tübingen-Südstadt liegt aktuell bei 14,39 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,3%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,73 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 23% gestiegen – von 11,7 €/m² auf 14,39 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,22 €/m² | +4.0% | 11,47 €/m² | 16,06 €/m² |
| 2023 | 12,88 €/m² | +5.4% | 12,03 €/m² | 17,17 €/m² |
| 2024 | 13,39 €/m² | +4.0% | 12,55 €/m² | 17,58 €/m² |
| 2025 | 13,89 €/m² | +3.7% | 13,17 €/m² | 18,34 €/m² |
| 2026 | 14,39 €/m² | +3.6% | 13,77 €/m² | 18,81 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Tübingen-Südstadt 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Tübingen weist mit 5.803 €/m² für Häuser und 4.842 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich auf und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Während die Häuserpreise in Tübingen um -1,47 % zurückgingen, stiegen die Wohnungspreise um 1,32 %, ein Trend, der sich in ähnlicher Form auch in den umliegenden Gemeinden zeigt.
Unter den Nachbarstädten verzeichnet Kirchentellinsfurt mit 4.452 €/m² die höchsten Häuserpreise, gefolgt von Altdorf (Böblingen)) mit 4.431 €/m². Besonders auffällig sind die einheitlichen Rückgänge bei Häuserpreisen von -3,01 % bis -3,02 % in Ammerbuch, Kusterdingen, Gomaringen und weiteren Gemeinden, während Reutlingen mit -0,66 % die geringste Preiskorrektur bei Häusern aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 4.255 €/m² | -3.0% | 3.851 €/m² | +1.2% |
| Ammerbuch | 3.828 €/m² | -3.0% | 3.499 €/m² | +1.2% |
| Kirchentellinsfurt | 4.452 €/m² | -3.0% | 3.823 €/m² | +1.2% |
| Reutlingen | 4.217 €/m² | -0.7% | 3.746 €/m² | +1.6% |
| Wannweil | 4.417 €/m² | -2.9% | 3.720 €/m² | +0.9% |
| Walddorfhäslach | 4.284 €/m² | -2.9% | 3.604 €/m² | +1.1% |
| Dußlingen | 3.936 €/m² | -3.0% | 3.541 €/m² | +1.2% |
| Gomaringen | 3.871 €/m² | -3.0% | 3.504 €/m² | +1.2% |
| Dettenhausen | 4.252 €/m² | -3.0% | 3.810 €/m² | +1.2% |
| Altdorf (Böblingen) | 4.431 €/m² | -0.5% | 3.850 €/m² | +0.7% |
Mietspiegel der Region
Tübingen weist mit 14,83 €/m² für Häuser und 13,90 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten auf. Altdorf (Böblingen)) folgt mit 14,39 €/m² für Häuser als zweitteuerste Stadt, während Dußlingen mit 11,94 €/m² für Häuser die niedrigsten Mieten verzeichnet.
Die Mietpreise für Wohnungen in Tübingen stiegen mit 4,1% zum Vorjahr deutlich stärker als bei Häusern mit 1,9%. Besonders auffällig ist die Entwicklung in den Nachbarstädten wie Ammerbuch und Gomaringen, wo Wohnungsmieten um 5,9% zulegten, während Reutlingen mit nur 0,7% die geringste Steigerung bei Wohnungen aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 13,14 €/m² | +0.9% | 12,08 €/m² | +5.9% |
| Ammerbuch | 12,39 €/m² | +1.0% | 11,65 €/m² | +5.9% |
| Kirchentellinsfurt | 12,86 €/m² | +0.9% | 11,89 €/m² | +5.9% |
| Reutlingen | 12,83 €/m² | +0.9% | 11,87 €/m² | +0.7% |
| Wannweil | 12,72 €/m² | +0.9% | 11,59 €/m² | +5.5% |
| Walddorfhäslach | 12,37 €/m² | +1.0% | 11,72 €/m² | +2.6% |
| Dußlingen | 11,94 €/m² | +0.9% | 11,63 €/m² | +5.8% |
| Gomaringen | 12,12 €/m² | +1.0% | 11,60 €/m² | +5.9% |
| Dettenhausen | 13,37 €/m² | +1.0% | 12,36 €/m² | +5.8% |
| Altdorf (Böblingen) | 14,39 €/m² | +1.7% | 12,92 €/m² | +2.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Tübingen-Südstadt?
Die Immobilienpreise in Tübingen-Südstadt werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Tübingen-Südstadt besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Tübingen-Südstadt
Die Hauspreise in Tübingen-Südstadt sind von 6.203 €/m² Q3 2025 auf 6.128 €/m² gefallen (-1,21%). Die Wohnungspreise sind von 4.642 €/m² auf 4.983 €/m² gestiegen (7,35%).
Aktuell kosten Häuser in Tübingen-Südstadt durchschnittlich 6.128 €/m² (Q1.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.983 €/m² (Q1.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 866 €/m² mit einer Preisspanne von 550 - 1160 €/m².
Im Vergleich zu Q1.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -1,08% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,73%. Die Mietpreise für Häuser in Tübingen-Südstadt haben sich um 2,26% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,81% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Tübingen-Südstadt liegt aktuell bei 33,2 (Q1.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,9 (Q1.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Tübingen-Südstadt ihren Höchstwert von 6.854 €/m² im Q1 2022 und ihren Tiefststand von 6.039 €/m² im Q3 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 5.259 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.642 €/m² im Q2 2021.