Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Tübingen-Derendingen 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Tübingen-Derendingen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Tübingen-Derendingen liegt durchschnittlich bei ca. 5.832 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Tübingen-Derendingen liegt durchschnittlich bei ca. 4.791 €/m².
Hauspreise in Tübingen-Derendingen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Tübingen-Derendingen liegt aktuell bei 5.832 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,9% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.883 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,4% gefallen – von 5.914 €/m² auf 5.832 €/m².
Wohnungspreise in Tübingen-Derendingen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Tübingen-Derendingen liegt aktuell bei 4.791 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.699 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 7,2% gestiegen – von 4.468 €/m² auf 4.791 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Tübingen-Derendingen entwickelt (2020-2026)?
In Tübingen-Derendingen zeigen die Kaufpreise für Häuser seit Mitte 2021 einen deutlichen Rückgang von 6.538 €/m² im zweiten Quartal 2022 auf 5.832 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 10,8 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen kontinuierlich aufwärts von 12,12 €/m² auf 14,99 €/m², was einer Steigerung von 23,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im Beobachtungszeitraum deutlich von 40,7 auf 32,4, was auf die gegenläufige Entwicklung von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Besonders stark fiel der Kaufpreisfaktor zwischen Anfang 2022 und Anfang 2024 von 44,8 auf 35,6, während er sich seitdem bei Werten um 33 stabilisiert hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6.471 €/m² | 12,86 €/m² | 41.9 | +2.4% |
| 2023 | 6.182 €/m² | 13,78 €/m² | 37.4 | -10.8% |
| 2024 | 5.973 €/m² | 14,53 €/m² | 34.3 | -8.4% |
| 2025 | 5.786 €/m² | 14,65 €/m² | 32.9 | -3.9% |
| 2026 | 5.832 €/m² | 14,99 €/m² | 32.4 | -1.5% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt das Zentrum mit 6.801 €/m² den höchsten Wert, gefolgt von der Universität mit 6.675 €/m². Die günstigsten Kaufpreise verzeichnen Kilchberg mit 4.756 €/m² und Weilheim mit 4.946 €/m². Auffällig ist, dass die meisten Stadtteile einen Rückgang der Kaufpreise um etwa -2,4% zum Vorjahr aufweisen, während die Gartenstraße und der Österberg als einzige einen Zuwachs von 0,8% verzeichnen.
Die höchsten Mietpreise liegen im Zentrum bei 15,78 €/m² sowie an der Universität mit 15,67 €/m². Am günstigsten sind Mietpreise in Kilchberg mit 13,34 €/m² und Weilheim mit 13,72 €/m². Die Mietpreise entwickeln sich stabil aufwärts mit Zuwächsen zwischen 0,9% und 1,0% in allen Stadtteilen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Südstadt | 6.114 €/m² | -2.4% | 15,33 €/m² | +0.9% |
| Französisches Viertel | 5.670 €/m² | -2.4% | 14,96 €/m² | +0.9% |
| Weilheim | 4.947 €/m² | -2.4% | 13,72 €/m² | +1.0% |
| Zentrum | 6.801 €/m² | -2.4% | 15,78 €/m² | +1.0% |
| Au - Unterer Wert | 6.136 €/m² | -2.4% | 15,32 €/m² | +0.9% |
| Gartenstraße | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Österberg | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Kilchberg | 4.757 €/m² | -2.4% | 13,34 €/m² | +0.9% |
| Weststadt | 6.413 €/m² | -2.4% | 15,52 €/m² | +0.9% |
| Universität | 6.676 €/m² | -2.4% | 15,67 €/m² | +0.9% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Tübingen-Derendingen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen-Derendingen zeigen über den Fünfjahreszeitraum einen volatilen Verlauf mit einem deutlichen Höhepunkt im dritten Quartal 2022 bei 5.073 €/m² und einem anschließenden Rückgang auf 4.791 €/m² im ersten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum kontinuierlich aufwärts von 11,39 €/m² auf 13,98 €/m², was einem Anstieg von 22,7 % entspricht. Während die Kaufpreise nach dem Höchststand 2022 um 5,6 % nachgaben, stiegen die Mieten ohne Unterbrechung weiter an.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 32,7 im zweiten Quartal 2021 auf 28,6 im ersten Quartal 2026, was einer Reduzierung um 12,5 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von steigenden Mietpreisen bei gleichzeitig rückläufigen Kaufpreisen seit dem Höchststand 2022, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich verschoben hat.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.959 €/m² | 11,89 €/m² | 34.8 | +3.7% |
| 2023 | 4.727 €/m² | 12,52 €/m² | 31.5 | -9.5% |
| 2024 | 4.611 €/m² | 12,99 €/m² | 29.6 | -6.0% |
| 2025 | 4.750 €/m² | 13,45 €/m² | 29.4 | -0.5% |
| 2026 | 4.791 €/m² | 13,98 €/m² | 28.6 | -3.0% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt das Zentrum mit 5.510 €/m² das höchste Preisniveau, dicht gefolgt von Universität mit 5.519 €/m². Am günstigsten fallen Kilchberg mit 4.264 €/m² und Weilheim mit 4.472 €/m² aus. Die Kaufpreise stiegen zum Vorjahr überwiegend um rund 2,1 %, während Gartenstraße und Österberg mit nur 0,95 % eine deutlich schwächere Entwicklung verzeichneten.
Die höchsten Mietpreise weisen Gartenstraße und Österberg mit jeweils 14,88 €/m² auf, während Kilchberg mit 12,63 €/m² und Weilheim mit 12,82 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnen. Bei den Mietpreissteigerungen ragen die Südstadt mit 6,06 % sowie das Französische Viertel und Au - Unterer Wert mit über 6,0 % heraus, während Gartenstraße und Österberg nur um 2,48 % zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Südstadt | 4.972 €/m² | +2.1% | 14,36 €/m² | +6.1% |
| Französisches Viertel | 4.780 €/m² | +2.1% | 14,59 €/m² | +6.0% |
| Weilheim | 4.472 €/m² | +2.1% | 12,82 €/m² | +6.0% |
| Zentrum | 5.511 €/m² | +2.1% | 14,09 €/m² | +5.8% |
| Au - Unterer Wert | 5.137 €/m² | +2.1% | 14,80 €/m² | +6.0% |
| Gartenstraße | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Österberg | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Kilchberg | 4.264 €/m² | +2.1% | 12,63 €/m² | +6.0% |
| Weststadt | 5.214 €/m² | +2.1% | 14,21 €/m² | +5.7% |
| Universität | 5.520 €/m² | +2.1% | 14,52 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Tübingen-Derendingen.
Aktuelle Grundstückspreise in Tübingen-Derendingen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Tübingen-Derendingen kann man den Bodenrichtwert in Tübingen-Derendingen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 825 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 500 €/m² bis 980 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026.0 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.0.
Wie haben sich die Mietpreise in Tübingen-Derendingen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Tübingen-Derendingen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Tübingen-Derendingen liegt aktuell bei 14,99 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,63 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 23,7% gestiegen – von 12,12 €/m² auf 14,99 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,86 €/m² | +4.1% | 10,99 €/m² | 18,41 €/m² |
| 2023 | 13,78 €/m² | +7.1% | 12,31 €/m² | 19,32 €/m² |
| 2024 | 14,53 €/m² | +5.4% | 13,01 €/m² | 20,49 €/m² |
| 2025 | 14,65 €/m² | +0.8% | 13,09 €/m² | 20,50 €/m² |
| 2026 | 14,99 €/m² | +2.4% | 13,58 €/m² | 20,65 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Tübingen-Derendingen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Tübingen-Derendingen liegt aktuell bei 13,98 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,3 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 22,7% gestiegen – von 11,39 €/m² auf 13,98 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,88 €/m² | +3.9% | 10,56 €/m² | 15,40 €/m² |
| 2023 | 12,52 €/m² | +5.3% | 11,10 €/m² | 16,47 €/m² |
| 2024 | 12,99 €/m² | +3.8% | 11,66 €/m² | 16,95 €/m² |
| 2025 | 13,45 €/m² | +3.5% | 12,17 €/m² | 17,54 €/m² |
| 2026 | 13,98 €/m² | +3.9% | 12,63 €/m² | 17,94 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Tübingen-Derendingen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Tübingen weist mit 5.803 €/m² für Häuser und 4.842 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich auf und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Während die Häuserpreise in Tübingen um -1,47 % zurückgingen, stiegen die Wohnungspreise um 1,32 %, ein Trend, der sich in ähnlicher Form auch in den umliegenden Gemeinden zeigt.
Unter den Nachbarstädten verzeichnet Kirchentellinsfurt mit 4.452 €/m² die höchsten Häuserpreise, gefolgt von Altdorf (Böblingen)) mit 4.431 €/m². Besonders auffällig sind die einheitlichen Rückgänge bei Häuserpreisen von -3,01 % bis -3,02 % in Ammerbuch, Kusterdingen, Gomaringen und weiteren Gemeinden, während Reutlingen mit -0,66 % die geringste Preiskorrektur bei Häusern aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 4.255 €/m² | -3.0% | 3.851 €/m² | +1.2% |
| Ammerbuch | 3.828 €/m² | -3.0% | 3.499 €/m² | +1.2% |
| Kirchentellinsfurt | 4.452 €/m² | -3.0% | 3.823 €/m² | +1.2% |
| Reutlingen | 4.217 €/m² | -0.7% | 3.746 €/m² | +1.6% |
| Wannweil | 4.417 €/m² | -2.9% | 3.720 €/m² | +0.9% |
| Walddorfhäslach | 4.284 €/m² | -2.9% | 3.604 €/m² | +1.1% |
| Dußlingen | 3.936 €/m² | -3.0% | 3.541 €/m² | +1.2% |
| Gomaringen | 3.871 €/m² | -3.0% | 3.504 €/m² | +1.2% |
| Dettenhausen | 4.252 €/m² | -3.0% | 3.810 €/m² | +1.2% |
| Altdorf (Böblingen) | 4.431 €/m² | -0.5% | 3.850 €/m² | +0.7% |
Mietspiegel der Region
Tübingen weist mit 14,83 €/m² für Häuser und 13,90 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten auf. Altdorf (Böblingen)) folgt mit 14,39 €/m² für Häuser als zweitteuerste Stadt, während Dußlingen mit 11,94 €/m² für Häuser die niedrigsten Mieten verzeichnet.
Die Mietpreise für Wohnungen in Tübingen stiegen mit 4,1% zum Vorjahr deutlich stärker als bei Häusern mit 1,9%. Besonders auffällig ist die Entwicklung in den Nachbarstädten wie Ammerbuch und Gomaringen, wo Wohnungsmieten um 5,9% zulegten, während Reutlingen mit nur 0,7% die geringste Steigerung bei Wohnungen aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 13,14 €/m² | +0.9% | 12,08 €/m² | +5.9% |
| Ammerbuch | 12,39 €/m² | +1.0% | 11,65 €/m² | +5.9% |
| Kirchentellinsfurt | 12,86 €/m² | +0.9% | 11,89 €/m² | +5.9% |
| Reutlingen | 12,83 €/m² | +0.9% | 11,87 €/m² | +0.7% |
| Wannweil | 12,72 €/m² | +0.9% | 11,59 €/m² | +5.5% |
| Walddorfhäslach | 12,37 €/m² | +1.0% | 11,72 €/m² | +2.6% |
| Dußlingen | 11,94 €/m² | +0.9% | 11,63 €/m² | +5.8% |
| Gomaringen | 12,12 €/m² | +1.0% | 11,60 €/m² | +5.9% |
| Dettenhausen | 13,37 €/m² | +1.0% | 12,36 €/m² | +5.8% |
| Altdorf (Böblingen) | 14,39 €/m² | +1.7% | 12,92 €/m² | +2.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Tübingen-Derendingen?
Die Immobilienpreise in Tübingen-Derendingen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Tübingen-Derendingen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Tübingen-Derendingen
Die Hauspreise in Tübingen-Derendingen sind von 5.914 €/m² Q2 2025 auf 5.832 €/m² gefallen (-1,39%). Die Wohnungspreise sind von 4.468 €/m² auf 4.791 €/m² gestiegen (7,23%).
Aktuell kosten Häuser in Tübingen-Derendingen durchschnittlich 5.832 €/m² (Q1.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.791 €/m² (Q1.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 825 €/m² mit einer Preisspanne von 500 - 980 €/m².
Im Vergleich zu Q1.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -0,87% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,96%. Die Mietpreise für Häuser in Tübingen-Derendingen haben sich um 2,46% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,11% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Tübingen-Derendingen liegt aktuell bei 32,4 (Q1.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,6 (Q1.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Tübingen-Derendingen ihren Höchstwert von 6.538 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 5.737 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 5.073 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.468 €/m² im Q2 2021.