Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Tübingen-Pfrondorf 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Tübingen-Pfrondorf entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Tübingen-Pfrondorf liegt durchschnittlich bei ca. 5.268 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Tübingen-Pfrondorf liegt durchschnittlich bei ca. 4.207 €/m².
Hauspreise in Tübingen-Pfrondorf
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Tübingen-Pfrondorf liegt aktuell bei 5.268 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 2,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.381 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,1% gefallen – von 5.379 €/m² auf 5.268 €/m².
Wohnungspreise in Tübingen-Pfrondorf
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Tübingen-Pfrondorf liegt aktuell bei 4.207 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 0,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.180 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 6,3% gestiegen – von 3.957 €/m² auf 4.207 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Tübingen-Pfrondorf entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Tübingen-Pfrondorf zeigten zwischen dem 2. Quartal 2021 und dem 1. Quartal 2026 einen Anstieg von 5.379 €/m² auf 5.268 €/m², wobei der Höchststand im 1. Quartal 2022 mit 5.944 €/m² erreicht wurde. Seit diesem Zeitpunkt folgte ein kontinuierlicher Rückgang um 11,4 % bis zum aktuellen Niveau. Die Mietpreise entwickelten sich von 11,62 €/m² auf 14,26 €/m², was einem Anstieg von 22,7 % entspricht, mit einer besonders starken Dynamik zwischen Mitte 2021 und Ende 2022.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im Betrachtungszeitraum deutlich von 38,6 auf 30,8, was primär auf die gegenläufige Entwicklung von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Die stärkste Veränderung zeigte sich zwischen dem 1. Quartal 2022 und dem 1. Quartal 2026 mit einem Rückgang um 27,4 %, während die Mietpreise im selben Zeitraum um 22,7 % zulegten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.872 €/m² | 12,30 €/m² | 39.8 | +2.4% |
| 2023 | 5.587 €/m² | 13,12 €/m² | 35.5 | -10.8% |
| 2024 | 5.433 €/m² | 13,91 €/m² | 32.5 | -8.3% |
| 2025 | 5.283 €/m² | 14,08 €/m² | 31.3 | -3.9% |
| 2026 | 5.268 €/m² | 14,26 €/m² | 30.8 | -1.5% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Lustnau weist mit 5.921 €/m² die niedrigsten Kaufpreise in der Region auf, während Zentrum mit 6.801 €/m² die höchsten Werte verzeichnet. Auffällig ist, dass Österberg und Gartenstraße als einzige Stadtteile einen Preisanstieg von 0,8% zeigen, während alle anderen Stadtteile Rückgänge zwischen -2,35% und -2,37% verzeichnen.
Bei den Mietpreisen liegt Au - Unterer Wert mit 15,32 €/m² am günstigsten, Zentrum führt mit 15,78 €/m² auch hier die Preisskala an. Die Mietpreisentwicklung zeigt durchweg positive Veränderungen zwischen 0,9% und 1,0%, wobei Österberg und Gartenstraße mit 1,0% die stärksten Zuwächse aufweisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lustnau | 5.922 €/m² | -2.4% | 15,16 €/m² | +0.9% |
| Waldhäuser Ost | 6.770 €/m² | -2.4% | 15,59 €/m² | +0.9% |
| Bebenhausen | 6.642 €/m² | -2.4% | 15,42 €/m² | +1.0% |
| Schönblick-Winkelwiese | 6.699 €/m² | -2.4% | 15,64 €/m² | +1.0% |
| Österberg | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Wanne | 6.418 €/m² | -2.4% | 15,55 €/m² | +1.0% |
| Gartenstraße | 6.424 €/m² | +0.8% | 15,53 €/m² | +1.0% |
| Au - Unterer Wert | 6.136 €/m² | -2.4% | 15,32 €/m² | +0.9% |
| Universität | 6.676 €/m² | -2.4% | 15,67 €/m² | +0.9% |
| Zentrum | 6.801 €/m² | -2.4% | 15,78 €/m² | +1.0% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Tübingen-Pfrondorf entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Tübingen-Pfrondorf stiegen von 3.957 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.465 €/m² im dritten Quartal 2022, was einem Anstieg von 12,8 % entspricht. Seit diesem Höhepunkt gaben die Kaufpreise kontinuierlich nach und erreichten im ersten Quartal 2026 4.207 €/m², ein Rückgang von 5,8 % gegenüber dem Peak. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stabiler und stiegen im selben Zeitraum kontinuierlich von 11,06 €/m² auf 13,42 €/m², was einer Steigerung von 21,3 %* entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 29,8 im zweiten Quartal 2021 auf aktuell 26,1 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 12,4 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen seit Mitte 2022 bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Kennzahlen deutlich verschob.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.380 €/m² | 11,54 €/m² | 31.6 | +3.6% |
| 2023 | 4.157 €/m² | 12,13 €/m² | 28.6 | -9.7% |
| 2024 | 4.079 €/m² | 12,67 €/m² | 26.8 | -6.1% |
| 2025 | 4.215 €/m² | 13,07 €/m² | 26.9 | +0.2% |
| 2026 | 4.207 €/m² | 13,42 €/m² | 26.1 | -2.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Universität mit 5.519 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Österberg und Gartenstraße mit jeweils 5.373 €/m². Den niedrigsten Kaufpreis weist Bebenhausen mit 4.505 €/m² auf, während Waldhäuser Ost mit 4.887 €/m² ebenfalls im unteren Preissegment liegt.
Die höchsten Mietpreise finden sich in Österberg und Gartenstraße mit jeweils 14,88 €/m², während Bebenhausen mit 13,55 €/m² die günstigsten Mieten aufweist. Bei den Veränderungen zum Vorjahr fallen Au - Unterer Wert mit einem Mietpreisanstieg von 6,0% sowie die deutlich moderateren Steigerungen in Österberg und Gartenstraße von nur 0,95% beim Kaufpreis und 2,5% beim Mietpreis auf.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lustnau | 5.016 €/m² | +2.1% | 14,49 €/m² | +5.0% |
| Waldhäuser Ost | 4.888 €/m² | +2.1% | 14,16 €/m² | +5.0% |
| Bebenhausen | 4.506 €/m² | +2.1% | 13,55 €/m² | +5.0% |
| Schönblick-Winkelwiese | 5.338 €/m² | +2.1% | 14,54 €/m² | +4.9% |
| Österberg | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Wanne | 5.155 €/m² | +2.1% | 14,37 €/m² | +4.9% |
| Gartenstraße | 5.373 €/m² | +0.9% | 14,88 €/m² | +2.5% |
| Au - Unterer Wert | 5.137 €/m² | +2.1% | 14,80 €/m² | +6.0% |
| Universität | 5.520 €/m² | +2.1% | 14,52 €/m² | +4.9% |
| Zentrum | 5.511 €/m² | +2.1% | 14,09 €/m² | +5.8% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Tübingen-Pfrondorf.
Aktuelle Grundstückspreise in Tübingen-Pfrondorf 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Tübingen-Pfrondorf kann man den Bodenrichtwert in Tübingen-Pfrondorf heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 642 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 235 €/m² bis 730 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026.0 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.0.
Wie haben sich die Mietpreise in Tübingen-Pfrondorf entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Tübingen-Pfrondorf
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Tübingen-Pfrondorf liegt aktuell bei 14,26 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 1,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,1 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,7% gestiegen – von 11,62 €/m² auf 14,26 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,30 €/m² | +3.8% | 11,26 €/m² | 17,59 €/m² |
| 2023 | 13,12 €/m² | +6.7% | 12,56 €/m² | 18,33 €/m² |
| 2024 | 13,91 €/m² | +6.0% | 13,25 €/m² | 19,50 €/m² |
| 2025 | 14,08 €/m² | +1.2% | 13,38 €/m² | 19,52 €/m² |
| 2026 | 14,26 €/m² | +1.3% | 13,89 €/m² | 19,70 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Tübingen-Pfrondorf
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Tübingen-Pfrondorf liegt aktuell bei 13,42 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,97 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 21,3% gestiegen – von 11,06 €/m² auf 13,42 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,54 €/m² | +3.7% | 10,99 €/m² | 15,03 €/m² |
| 2023 | 12,13 €/m² | +5.0% | 11,54 €/m² | 16,08 €/m² |
| 2024 | 12,67 €/m² | +4.5% | 12,10 €/m² | 16,58 €/m² |
| 2025 | 13,07 €/m² | +3.1% | 12,55 €/m² | 16,99 €/m² |
| 2026 | 13,42 €/m² | +2.7% | 13,06 €/m² | 17,43 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Tübingen-Pfrondorf 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Tübingen weist mit 5.803 €/m² für Häuser und 4.842 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich auf und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Während die Häuserpreise in Tübingen um -1,47 % zurückgingen, stiegen die Wohnungspreise um 1,32 %, ein Trend, der sich in ähnlicher Form auch in den umliegenden Gemeinden zeigt.
Unter den Nachbarstädten verzeichnet Kirchentellinsfurt mit 4.452 €/m² die höchsten Häuserpreise, gefolgt von Altdorf (Böblingen)) mit 4.431 €/m². Besonders auffällig sind die einheitlichen Rückgänge bei Häuserpreisen von -3,01 % bis -3,02 % in Ammerbuch, Kusterdingen, Gomaringen und weiteren Gemeinden, während Reutlingen mit -0,66 % die geringste Preiskorrektur bei Häusern aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 4.255 €/m² | -3.0% | 3.851 €/m² | +1.2% |
| Ammerbuch | 3.828 €/m² | -3.0% | 3.499 €/m² | +1.2% |
| Kirchentellinsfurt | 4.452 €/m² | -3.0% | 3.823 €/m² | +1.2% |
| Reutlingen | 4.217 €/m² | -0.7% | 3.746 €/m² | +1.6% |
| Wannweil | 4.417 €/m² | -2.9% | 3.720 €/m² | +0.9% |
| Walddorfhäslach | 4.284 €/m² | -2.9% | 3.604 €/m² | +1.1% |
| Dußlingen | 3.936 €/m² | -3.0% | 3.541 €/m² | +1.2% |
| Gomaringen | 3.871 €/m² | -3.0% | 3.504 €/m² | +1.2% |
| Dettenhausen | 4.252 €/m² | -3.0% | 3.810 €/m² | +1.2% |
| Altdorf (Böblingen) | 4.431 €/m² | -0.5% | 3.850 €/m² | +0.7% |
Mietspiegel der Region
Tübingen weist mit 14,83 €/m² für Häuser und 13,90 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten auf. Altdorf (Böblingen)) folgt mit 14,39 €/m² für Häuser als zweitteuerste Stadt, während Dußlingen mit 11,94 €/m² für Häuser die niedrigsten Mieten verzeichnet.
Die Mietpreise für Wohnungen in Tübingen stiegen mit 4,1% zum Vorjahr deutlich stärker als bei Häusern mit 1,9%. Besonders auffällig ist die Entwicklung in den Nachbarstädten wie Ammerbuch und Gomaringen, wo Wohnungsmieten um 5,9% zulegten, während Reutlingen mit nur 0,7% die geringste Steigerung bei Wohnungen aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kusterdingen | 13,14 €/m² | +0.9% | 12,08 €/m² | +5.9% |
| Ammerbuch | 12,39 €/m² | +1.0% | 11,65 €/m² | +5.9% |
| Kirchentellinsfurt | 12,86 €/m² | +0.9% | 11,89 €/m² | +5.9% |
| Reutlingen | 12,83 €/m² | +0.9% | 11,87 €/m² | +0.7% |
| Wannweil | 12,72 €/m² | +0.9% | 11,59 €/m² | +5.5% |
| Walddorfhäslach | 12,37 €/m² | +1.0% | 11,72 €/m² | +2.6% |
| Dußlingen | 11,94 €/m² | +0.9% | 11,63 €/m² | +5.8% |
| Gomaringen | 12,12 €/m² | +1.0% | 11,60 €/m² | +5.9% |
| Dettenhausen | 13,37 €/m² | +1.0% | 12,36 €/m² | +5.8% |
| Altdorf (Böblingen) | 14,39 €/m² | +1.7% | 12,92 €/m² | +2.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Tübingen-Pfrondorf?
Die Immobilienpreise in Tübingen-Pfrondorf werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Tübingen-Pfrondorf besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Tübingen-Pfrondorf
Die Hauspreise in Tübingen-Pfrondorf sind von 5.379 €/m² Q4 2025 auf 5.268 €/m² gefallen (-2,06%). Die Wohnungspreise sind von 3.957 €/m² auf 4.207 €/m² gestiegen (6,32%).
Aktuell kosten Häuser in Tübingen-Pfrondorf durchschnittlich 5.268 €/m² (Q1.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.207 €/m² (Q1.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 642 €/m² mit einer Preisspanne von 235 - 730 €/m².
Im Vergleich zu Q1.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -2,11% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,65%. Die Mietpreise für Häuser in Tübingen-Pfrondorf haben sich um 1,13% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,47% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Tübingen-Pfrondorf liegt aktuell bei 30,8 (Q1.0 2026.0), während er für Wohnungen 26,1 (Q1.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Tübingen-Pfrondorf ihren Höchstwert von 5.944 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 5.231 €/m² im Q4 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.465 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.957 €/m² im Q2 2021.