Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Schwerin 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schwerin entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Schwerin liegt durchschnittlich bei ca. 2.955 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Schwerin liegt durchschnittlich bei ca. 2.317 €/m².
Hauspreise in Schwerin
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Schwerin liegt aktuell bei 2.955 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,2%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.859 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 9,7% gestiegen – von 2.693 €/m² auf 2.955 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Schwerin sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Schwerin
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Schwerin liegt aktuell bei 2.317 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 0,9% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.338 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 14,4% gestiegen – von 2.025 €/m² auf 2.317 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Schwerin sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Schwerin.
Wie haben sich die Hauspreise in Schwerin entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Schwerin zeigen über den Fünfjahreszeitraum einen volatilen Verlauf: Ausgehend von 2.693 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Höchststand von 3.174 €/m² im dritten Quartal 2022, bevor sie bis zum ersten Quartal 2023 auf 2.936 €/m² sanken. Nach weiteren Schwankungen erreichten die Preise im zweiten Quartal 2026 2.955 €/m², was im Vergleich zum Ausgangswert 2021 einem Anstieg von etwa 9,7 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stetiger und erhöhten sich von 8,35 €/m² im dritten Quartal 2021 kontinuierlich auf 11,24 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 34,6 % gleichkommt.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 26,9 im dritten Quartal 2021 auf 21,9 im zweiten Quartal 2026, was einen Rückgang von 18,6 % bedeutet. Diese Entwicklung resultiert aus den deutlich stärker gestiegenen Mietpreisen im Vergleich zu den nur moderat erhöhten Kaufpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreis zugunsten niedrigerer Faktoren verschoben hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.076 €/m² | 9,30 €/m² | 27.6 | +3.8% |
| 2023 | 2.869 €/m² | 9,91 €/m² | 24.1 | -12.5% |
| 2024 | 2.919 €/m² | 10,09 €/m² | 24.1 | -0.1% |
| 2025 | 2.862 €/m² | 10,56 €/m² | 22.6 | -6.3% |
| 2026 | 2.952 €/m² | 11,17 €/m² | 22.0 | -2.5% |
Hauspreise in Schwerin nach Stadtteilen
Die Kaufpreise für Häuser in Schwerin zeigen eine deutliche Zweiteilung: Während Ostorf mit 3.774 €/m² die Spitzenposition einnimmt, gefolgt von Schelfstadt mit 3.394 €/m² und Altstadt mit 3.310 €/m², liegen die günstigsten Stadtteile deutlich darunter. Mueßer Holz verzeichnet mit 1.925 €/m² die niedrigsten Kaufpreise, wobei hier sowie in Neu Zippendorf und Großer Dreesch jeweils ein Rückgang von 0,6 % zum Vorjahr festzustellen ist.
Bei den Mietpreisen führt Feldstadt mit 11,74 €/m² knapp vor Altstadt und Ostorf, die alle über 11,70 €/m² liegen. Die niedrigsten Mieten finden sich in Mueßer Holz mit 7,12 €/m² und Neu Zippendorf mit 7,33 €/m², wobei diese Stadtteile mit Anstiegen von 3,2 % bis 3,8 % deutlich geringere Zuwächse verzeichnen als die Top-Lagen mit über 10,6 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Schelfstadt | 3.395 €/m² | +3.9% | 11,65 €/m² | +10.7% |
| Ostorf | 3.775 €/m² | +3.9% | 11,71 €/m² | +10.8% |
| Göhrener Tannen | 2.203 €/m² | +3.8% | 10,62 €/m² | +10.6% |
| Feldstadt | 3.229 €/m² | +4.0% | 11,74 €/m² | +10.7% |
| Wüstmark | 2.430 €/m² | +3.9% | 10,79 €/m² | +10.7% |
| Werdervorstadt | 3.218 €/m² | +3.9% | 11,48 €/m² | +10.7% |
| Lankow | 2.758 €/m² | +3.9% | 11,09 €/m² | +10.7% |
| Warnitz | 2.667 €/m² | +3.9% | 10,52 €/m² | +10.7% |
| Gartenstadt | 3.186 €/m² | +4.0% | 11,59 €/m² | +10.7% |
| Neu Zippendorf | 2.122 €/m² | -0.6% | 7,33 €/m² | +3.2% |
| Wickendorf | 2.698 €/m² | +3.9% | 10,21 €/m² | +10.7% |
| Krebsförden | 2.603 €/m² | +3.9% | 11,34 €/m² | +10.7% |
| Neumühle | 2.837 €/m² | +3.9% | 11,36 €/m² | +10.7% |
| Mueßer Holz | 1.926 €/m² | -0.6% | 7,12 €/m² | +3.2% |
| Weststadt | 3.249 €/m² | +4.0% | 11,54 €/m² | +10.8% |
| Görries | 2.756 €/m² | +3.9% | 11,49 €/m² | +10.7% |
| Mueß | 2.806 €/m² | +3.9% | 10,91 €/m² | +10.8% |
| Paulsstadt | 3.226 €/m² | +4.0% | 11,66 €/m² | +10.6% |
| Altstadt | 3.310 €/m² | +4.0% | 11,72 €/m² | +10.7% |
| Medewege | 2.720 €/m² | +3.9% | 10,83 €/m² | +10.7% |
| Friedrichsthal | 2.701 €/m² | +3.9% | 10,64 €/m² | +10.7% |
| Zippendorf | 3.305 €/m² | +3.9% | 11,26 €/m² | +10.7% |
| Großer Dreesch | 2.197 €/m² | -0.6% | 7,95 €/m² | +3.8% |
| Lewenberg | 3.239 €/m² | +3.9% | 11,39 €/m² | +10.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Schwerin entwickelt (2020-2026)?
In Schwerin zeigen die Kaufpreise für Wohnungen über den betrachteten Fünfjahreszeitraum eine deutliche Entwicklung: Von 2.025 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Höchststand von 2.557 €/m² im dritten Quartal 2022, bevor sie bis zum ersten Quartal 2025 auf 2.337 €/m² zurückgingen und anschließend wieder auf 2.317 €/m² im zweiten Quartal 2026 anstiegen. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen von 7,28 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 8,90 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 22,3 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte mit 27,6 im dritten Quartal 2022 seinen Höchstwert und fiel bis zum zweiten Quartal 2026 auf 21,7 zurück. Diese Entwicklung spiegelt wider, dass die Kaufpreise nach ihrem Peak im Jahr 2022 stärker zurückgingen als die Mietpreise, die ihren kontinuierlichen Aufwärtstrend beibehielten. Der Rückgang des Kaufpreisfaktors um 21,4 % vom Höchststand deutet auf eine relative Vergünstigung der Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten hin.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.433 €/m² | 7,66 €/m² | 26.5 | +11.1% |
| 2023 | 2.223 €/m² | 8,04 €/m² | 23.0 | -13.0% |
| 2024 | 2.246 €/m² | 8,39 €/m² | 22.3 | -3.1% |
| 2025 | 2.333 €/m² | 8,71 €/m² | 22.3 | +0.1% |
| 2026 | 2.293 €/m² | 8,87 €/m² | 21.6 | -3.5% |
Wohnungspreise in Schwerin nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich in Schwerin eine klare Zweiteilung: Die höchsten Preise werden in Lewenberg mit 3.040 €/m² und Medewege mit 3.038 €/m² erreicht, während Wüstmark mit 1.871 €/m² und Mueßer Holz mit 1.925 €/m² die günstigsten Stadtteile darstellen. Auffällig ist, dass sämtliche betrachteten Stadtteile eine nahezu einheitliche Preisrückgang von etwa 0,6 % zum Vorjahr verzeichnen.
Die Mietpreise präsentieren sich deutlich dynamischer: Lewenberg führt mit 10,01 €/m² vor Werdervorstadt mit 9,90 €/m², während Mueßer Holz mit 7,12 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Im Gegensatz zu den rückläufigen Kaufpreisen zeigen alle Stadtteile positive Mietpreisentwicklungen zwischen 3,1 % und 4,3 %, wobei besonders Werdervorstadt und Schelfstadt mit über 4,3 % hervorstechen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Schelfstadt | 2.846 €/m² | -0.6% | 9,73 €/m² | +4.3% |
| Ostorf | 2.704 €/m² | -0.6% | 9,35 €/m² | +3.7% |
| Göhrener Tannen | 2.058 €/m² | -0.6% | 8,28 €/m² | +3.6% |
| Feldstadt | 2.382 €/m² | -0.6% | 9,46 €/m² | +3.7% |
| Wüstmark | 1.871 €/m² | -0.6% | 8,34 €/m² | +3.7% |
| Werdervorstadt | 2.801 €/m² | -0.6% | 9,90 €/m² | +4.3% |
| Lankow | 2.178 €/m² | -0.6% | 8,56 €/m² | +4.1% |
| Warnitz | 2.110 €/m² | -0.6% | 8,73 €/m² | +4.2% |
| Gartenstadt | 2.303 €/m² | -0.6% | 8,50 €/m² | +3.7% |
| Neu Zippendorf | 2.122 €/m² | -0.6% | 7,33 €/m² | +3.2% |
| Wickendorf | 2.159 €/m² | -0.6% | 8,80 €/m² | +4.3% |
| Krebsförden | 2.015 €/m² | -0.6% | 8,47 €/m² | +3.7% |
| Neumühle | 2.228 €/m² | -0.6% | 9,52 €/m² | +4.2% |
| Mueßer Holz | 1.926 €/m² | -0.6% | 7,12 €/m² | +3.2% |
| Weststadt | 2.405 €/m² | -0.6% | 8,84 €/m² | +2.9% |
| Görries | 2.240 €/m² | -0.6% | 9,77 €/m² | +3.7% |
| Mueß | 2.135 €/m² | -0.6% | 7,62 €/m² | +3.3% |
| Paulsstadt | 2.465 €/m² | -0.6% | 9,38 €/m² | +3.8% |
| Altstadt | 2.650 €/m² | -0.6% | 9,66 €/m² | +3.9% |
| Medewege | 3.039 €/m² | -0.6% | 9,18 €/m² | +4.2% |
| Friedrichsthal | 2.201 €/m² | -0.6% | 9,53 €/m² | +4.2% |
| Zippendorf | 2.352 €/m² | -0.6% | 7,56 €/m² | +3.1% |
| Großer Dreesch | 2.197 €/m² | -0.6% | 7,95 €/m² | +3.8% |
| Lewenberg | 3.040 €/m² | -0.6% | 10,01 €/m² | +4.3% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Schwerin.
Aktuelle Grundstückspreise in Schwerin 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Schwerin kann man den Bodenrichtwert in Schwerin heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 78 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 22 €/m² bis 1.500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Schwerin entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Schwerin
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Schwerin liegt aktuell bei 11,24 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 6,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,56 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 34,6% gestiegen – von 8,35 €/m² auf 11,24 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,30 €/m² | +8.1% | 8,14 €/m² | 12,43 €/m² |
| 2023 | 9,91 €/m² | +6.5% | 8,68 €/m² | 12,87 €/m² |
| 2024 | 10,09 €/m² | +1.8% | 8,84 €/m² | 13,15 €/m² |
| 2025 | 10,56 €/m² | +4.7% | 9,05 €/m² | 13,85 €/m² |
| 2026 | 11,16 €/m² | +5.8% | 9,88 €/m² | 14,41 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Schwerin
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Schwerin liegt aktuell bei 8,9 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,71 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 22,2% gestiegen – von 7,28 €/m² auf 8,9 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,66 €/m² | +4.5% | 5,89 €/m² | 13,15 €/m² |
| 2023 | 8,04 €/m² | +5.0% | 6,31 €/m² | 13,85 €/m² |
| 2024 | 8,39 €/m² | +4.3% | 6,61 €/m² | 14,29 €/m² |
| 2025 | 8,71 €/m² | +3.8% | 6,74 €/m² | 14,86 €/m² |
| 2026 | 8,87 €/m² | +1.8% | 6,90 €/m² | 15,10 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Schwerin 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Schwerin verzeichnet bei den Hauspreisen mit 2.955 €/m² und einem Anstieg von 3,4 % die deutlichste Preissteigerung im regionalen Vergleich, während die Wohnungspreise mit 2.317 €/m² leicht um 0,9 % zurückgingen. Bei den Nachbarstädten liegt Raben Steinfeld mit 2.969 €/m² für Häuser nahezu gleichauf mit Schwerin, während Stralendorf mit 2.421 €/m² die niedrigsten Hauspreise aufweist.
Die Wohnungspreise in Schwerin liegen deutlich über denen aller Nachbarstädte, wo Leezen (Mecklenburg) mit 2.198 €/m² noch den höchsten Wert erreicht. Während die Hauspreise im Umland moderat um 0,7 % bis 1,5 % stiegen, sanken die Wohnungspreise in fast allen Nachbarstädten um rund 1,1 %, mit Ausnahme von Klein Rogahn und Plate, die leichte Zuwächse verzeichneten.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Klein Rogahn | 2.530 €/m² | -0.5% | 1.697 €/m² | +0.5% |
| Wittenförden | 2.610 €/m² | +0.7% | 1.920 €/m² | -1.1% |
| Raben Steinfeld | 2.970 €/m² | +0.9% | 2.077 €/m² | -1.1% |
| Pampow | 2.484 €/m² | +0.7% | 1.727 €/m² | -1.1% |
| Leezen (Mecklenburg) | 2.582 €/m² | +0.9% | 2.198 €/m² | -1.1% |
| Pinnow (Schwerin) | 2.689 €/m² | +0.9% | 1.898 €/m² | -1.1% |
| Stralendorf | 2.421 €/m² | +0.7% | 1.644 €/m² | -1.1% |
| Plate | 2.424 €/m² | +0.7% | 1.639 €/m² | +0.5% |
| Klein Trebbow | 2.582 €/m² | +1.5% | 1.715 €/m² | -0.7% |
| Brüsewitz | 2.423 €/m² | +1.4% | 1.685 €/m² | -0.7% |
Mietspiegel der Region
Schwerin verzeichnet mit 11,24 €/m² für Häuser und 8,90 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter allen betrachteten Standorten, wobei die Häusermieten mit 6,4% deutlich moderater stiegen als in den meisten Nachbarstädten. Die Wohnungsmieten legten in der Landeshauptstadt um 2,2% zu und liegen damit weiterhin über dem Niveau von Raben Steinfeld mit 7,63 €/m² und Plate mit 7,68 €/m².
Während Klein Rogahn mit 10,78 €/m² die höchsten Hausmieten im Umland aufweist, jedoch nur um 4,1% zulegte, verzeichneten Wittenförden, Pampow und Pinnow (Schwerin) mit jeweils über 10,7% die dynamischsten Preissteigerungen bei Häusern. Bei den Wohnungsmieten liegt Pampow mit 8,87 €/m² knapp vor Schwerin, während Stralendorf mit 4,5% die stärkste Steigerungsrate im Umland erreichte.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Klein Rogahn | 10,78 €/m² | +4.0% | 8,72 €/m² | +1.8% |
| Wittenförden | 10,76 €/m² | +10.7% | 8,76 €/m² | +4.4% |
| Raben Steinfeld | 10,67 €/m² | +10.7% | 7,63 €/m² | +4.1% |
| Pampow | 10,42 €/m² | +10.7% | 8,87 €/m² | +4.3% |
| Leezen (Mecklenburg) | 10,27 €/m² | +10.7% | 8,27 €/m² | +4.2% |
| Pinnow (Schwerin) | 10,17 €/m² | +10.8% | 8,27 €/m² | +4.2% |
| Stralendorf | 10,08 €/m² | +10.8% | 8,22 €/m² | +4.5% |
| Plate | 10,14 €/m² | +4.0% | 7,68 €/m² | +2.4% |
| Klein Trebbow | 9,90 €/m² | +10.7% | 8,40 €/m² | +4.1% |
| Brüsewitz | 9,74 €/m² | +10.7% | 8,39 €/m² | +4.0% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Schwerin?
Die Immobilienpreise in Schwerin werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Schwerin besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Schwerin
Die Hauspreise in Schwerin sind von 2.693 €/m² Q3 2021 auf 2.955 €/m² gestiegen (9,73%). Die Wohnungspreise sind von 2.025 €/m² auf 2.317 €/m² gestiegen (14,42%).
Aktuell kosten Häuser in Schwerin durchschnittlich 2.955 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.317 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 78 €/m² mit einer Preisspanne von 22 - 1500 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,37% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung -0,9%. Die Mietpreise für Häuser in Schwerin haben sich um 6,44% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,18% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Schwerin liegt aktuell bei 21,9 (Q2 2026), während er für Wohnungen 21,7 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Schwerin ihren Höchstwert von 3.174 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.693 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.557 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.025 €/m² im Q3 2021.