Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Rostock-Stadtmitte 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rostock-Stadtmitte entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Rostock-Stadtmitte liegt durchschnittlich bei ca. 4.253 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Rostock-Stadtmitte liegt durchschnittlich bei ca. 3.698 €/m².
Hauspreise in Rostock-Stadtmitte
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Rostock-Stadtmitte liegt aktuell bei 4.253 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,3% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.265 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 6,7% gestiegen – von 3.985 €/m² auf 4.253 €/m².
Wohnungspreise in Rostock-Stadtmitte
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Rostock-Stadtmitte liegt aktuell bei 3.698 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.782 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 2,7% gestiegen – von 3.600 €/m² auf 3.698 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Rostock-Stadtmitte entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Rostock-Stadtmitte zeigten von 2021 bis 2026 eine volatile Entwicklung mit einem deutlichen Höhepunkt im Jahr 2022: Ausgehend von 3.985 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Spitzenwert von 4.539 €/m² im vierten Quartal 2022, fielen danach jedoch bis zum ersten Quartal 2023 stark auf 4.209 €/m² ab. Nach weiteren Schwankungen stabilisierten sich die Preise ab 2024 im Bereich von etwa 4.100 bis 4.250 €/m², wobei der aktuelle Wert im zweiten Quartal 2026 bei 4.253 €/m² liegt. Die Mietpreise stiegen im selben Zeitraum kontinuierlicher von 10,34 €/m² (Q3 2021) auf 13,99 €/m² (Q2 2026), was einer deutlich stabileren Aufwärtsentwicklung entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich spiegelbildlich zur Kaufpreisentwicklung und erreichte mit 33,4 im zweiten Quartal 2022 sein Maximum, bevor er bis zum zweiten Quartal 2026 auf 25,3 sank. Diese Reduktion um rund 24,3 % resultierte aus der Kombination fallender Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei die stärksten Rückgänge des Faktors in den Quartalen mit ausgeprägten Kaufpreisrückgängen und gleichzeitigen Mietpreissteigerungen zu verzeichnen waren.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.487 €/m² | 11,52 €/m² | 32.5 | +1.3% |
| 2023 | 4.145 €/m² | 12,29 €/m² | 28.1 | -13.4% |
| 2024 | 4.122 €/m² | 12,53 €/m² | 27.4 | -2.4% |
| 2025 | 4.223 €/m² | 13,10 €/m² | 26.9 | -2.0% |
| 2026 | 4.242 €/m² | 13,89 €/m² | 25.5 | -5.3% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Häuser in den Stadtteilen rund um die Stadtmitte zeigen eine deutliche Spannweite: Das Hansaviertel weist mit 4.260 €/m² den höchsten Wert auf, dicht gefolgt von der Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 4.228 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegt Toitenwinkel mit 3.427 €/m², knapp vor Dierkow-Neu mit 3.522 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich bei den Kaufpreisen einheitlich im Bereich von 0,44 % bis 0,54 %.
Bei den Mietpreisen führt Gehlsdorf mit 14,22 €/m², gefolgt von der Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 14,19 €/m², während Dierkow-Neu mit 13,12 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Auffällig ist die Veränderung der Mietpreise: Während die meisten Stadtteile Steigerungen zwischen 10,63 % und 10,77 % verzeichnen, fällt Dierkow-Neu mit nur 5,29 % deutlich ab.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Südstadt | 3.965 €/m² | +0.5% | 13,75 €/m² | +10.7% |
| Brinckmansdorf | 3.554 €/m² | +0.5% | 13,32 €/m² | +10.6% |
| Dierkow-Ost | 3.695 €/m² | +0.5% | 13,72 €/m² | +10.7% |
| Kröpeliner-Tor-Vorstadt | 4.229 €/m² | +0.5% | 14,19 €/m² | +10.8% |
| Hansaviertel | 4.261 €/m² | +0.5% | 14,10 €/m² | +10.7% |
| Dierkow-West | 3.629 €/m² | +0.5% | 13,94 €/m² | +10.7% |
| Gehlsdorf | 3.808 €/m² | +0.5% | 14,22 €/m² | +10.7% |
| Dierkow-Neu | 3.522 €/m² | +0.5% | 13,12 €/m² | +5.3% |
| Toitenwinkel | 3.428 €/m² | +0.5% | 13,97 €/m² | +10.7% |
| Biestow | 3.788 €/m² | +0.4% | 13,52 €/m² | +10.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Rostock-Stadtmitte entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Rostock-Stadtmitte zeigen seit 2021 eine volatile Entwicklung mit einem Höchststand von 4.119 €/m² im vierten Quartal 2022 und einem anschließenden Rückgang auf aktuell 3.698 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich im selben Zeitraum deutlich stetiger von 9,69 €/m² auf 11,35 €/m², was einem Anstieg von 17,1 % entspricht, während die Kaufpreise lediglich um 2,7 % über dem Ausgangsniveau liegen.
Der Kaufpreisfaktor sank von 31,0 im dritten Quartal 2021 auf zuletzt 27,2 im zweiten Quartal 2026, wobei er zwischenzeitlich im ersten Quartal 2023 einen Spitzenwert von 31,4 erreichte. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von rückläufigen Kaufpreisen seit Ende 2022 bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreis zugunsten einer verbesserten Renditeerwartung verschob.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.941 €/m² | 10,11 €/m² | 32.5 | +4.6% |
| 2023 | 3.837 €/m² | 10,43 €/m² | 30.7 | -5.6% |
| 2024 | 3.813 €/m² | 10,64 €/m² | 29.9 | -2.6% |
| 2025 | 3.780 €/m² | 11,00 €/m² | 28.6 | -4.1% |
| 2026 | 3.751 €/m² | 11,40 €/m² | 27.4 | -4.2% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
In den benachbarten Stadtteilen der Rostocker Stadtmitte zeigt sich bei den Kaufpreisen eine deutliche Spannweite: Während die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 3.496 €/m² das höchste Preisniveau aufweist, liegt Toitenwinkel mit 2.455 €/m² am unteren Ende der Skala. Auffällig ist, dass sämtliche Stadtteile einen Rückgang der Kaufpreise verzeichnen, wobei die Veränderungsraten zwischen -1,83 % und -1,88 % nahezu einheitlich ausfallen.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 11,12 €/m², während Dierkow-Neu mit 7,76 €/m² die günstigsten Mieten bietet. Im Gegensatz zu den Kaufpreisen steigen die Mieten durchweg an, wobei Dierkow-Ost mit 10,73 % die stärkste Steigerung verzeichnet, gefolgt von Toitenwinkel mit 6,07 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Südstadt | 3.079 €/m² | -1.8% | 10,20 €/m² | +5.3% |
| Brinckmansdorf | 3.150 €/m² | -1.9% | 10,25 €/m² | +3.9% |
| Dierkow-Ost | 2.992 €/m² | -1.9% | 9,18 €/m² | +10.7% |
| Kröpeliner-Tor-Vorstadt | 3.497 €/m² | -1.9% | 11,12 €/m² | +3.6% |
| Hansaviertel | 3.271 €/m² | -1.9% | 10,90 €/m² | +4.2% |
| Dierkow-West | 2.813 €/m² | -1.9% | 8,40 €/m² | +5.3% |
| Gehlsdorf | 3.171 €/m² | -1.9% | 10,25 €/m² | +5.9% |
| Dierkow-Neu | 2.977 €/m² | -1.9% | 7,76 €/m² | +5.3% |
| Toitenwinkel | 2.456 €/m² | -1.9% | 8,04 €/m² | +6.1% |
| Biestow | 3.103 €/m² | -1.8% | 9,73 €/m² | +5.3% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Rostock-Stadtmitte 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Rostock-Stadtmitte kann man den Bodenrichtwert in Rostock-Stadtmitte heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 739 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 190 €/m² bis 2.400 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Rostock-Stadtmitte entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Rostock-Stadtmitte
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Rostock-Stadtmitte liegt aktuell bei 13,99 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 6,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,11 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 35,3% gestiegen – von 10,34 €/m² auf 13,99 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,52 €/m² | +8.2% | 10,79 €/m² | 15,16 €/m² |
| 2023 | 12,29 €/m² | +6.7% | 11,64 €/m² | 15,66 €/m² |
| 2024 | 12,53 €/m² | +1.9% | 11,77 €/m² | 15,95 €/m² |
| 2025 | 13,10 €/m² | +4.6% | 12,10 €/m² | 16,78 €/m² |
| 2026 | 13,89 €/m² | +6.1% | 13,18 €/m² | 17,38 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Rostock-Stadtmitte
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Rostock-Stadtmitte liegt aktuell bei 11,35 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 3,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,99 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17,1% gestiegen – von 9,69 €/m² auf 11,35 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,11 €/m² | +3.8% | 9,19 €/m² | 15,68 €/m² |
| 2023 | 10,43 €/m² | +3.1% | 9,64 €/m² | 15,90 €/m² |
| 2024 | 10,64 €/m² | +2.1% | 9,80 €/m² | 16,36 €/m² |
| 2025 | 11,00 €/m² | +3.4% | 10,16 €/m² | 16,89 €/m² |
| 2026 | 11,39 €/m² | +3.6% | 10,59 €/m² | 17,34 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Rostock-Stadtmitte 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Rostock verzeichnet mit 3.932 €/m² für Häuser die zweithöchsten Kaufpreise unter den betrachteten Standorten, übertroffen nur von Nienhagen (Rostock) mit 4.340 €/m². Während die Hauspreise in Rostock um 0,5 % stiegen, sanken sie in allen Nachbarstädten leicht um durchschnittlich 0,3 %.
Bei Wohnungen liegt Rostock mit 3.213 €/m² ebenfalls auf dem zweiten Rang hinter Nienhagen (Rostock) mit 3.816 €/m², verzeichnete jedoch als einziger Standort einen Rückgang um 1,3 %. Die Nachbarstädte zeigten bei Wohnungen einheitlich Preissteigerungen zwischen 2,3 % in Lambrechtshagen und 3,3 % in Mönchhagen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mönchhagen | 2.979 €/m² | -0.3% | 2.949 €/m² | +3.3% |
| Bentwisch | 3.257 €/m² | -0.3% | 2.709 €/m² | +3.2% |
| Rövershagen | 2.974 €/m² | -0.3% | 2.460 €/m² | +3.0% |
| Elmenhorst Lichtenhagen | 3.725 €/m² | -0.2% | 2.875 €/m² | +2.4% |
| Lambrechtshagen | 3.545 €/m² | -0.2% | 2.825 €/m² | +2.3% |
| Roggentin | 3.285 €/m² | -0.3% | 2.540 €/m² | +3.1% |
| Broderstorf | 3.180 €/m² | -0.3% | 2.696 €/m² | +3.0% |
| Admannshagen-Bargeshagen | 3.375 €/m² | -0.3% | 2.590 €/m² | +3.2% |
| Kritzmow | 3.515 €/m² | -0.3% | 3.060 €/m² | +3.1% |
| Nienhagen (Rostock) | 4.340 €/m² | -0.3% | 3.817 €/m² | +3.3% |
Mietspiegel der Region
Rostock verzeichnet mit 13,83 €/m² für Häuser und 9,95 €/m² für Wohnungen vergleichsweise moderate Mietsteigerungen von 7,5% bzw. 5,2% gegenüber dem Vorjahr, während die Nachbarstädte deutlich höhere Zuwachsraten aufweisen. Besonders Nienhagen (Rostock) sticht mit den höchsten Wohnungsmieten von 11,86 €/m² heraus, während Bentwisch mit 8,68 €/m² die niedrigsten Wohnungsmieten im regionalen Vergleich aufweist.
Die Nachbarstädte zeigen bei den Häusermieten mit Steigerungsraten zwischen 10,6% und 10,8% eine deutlich dynamischere Entwicklung als Rostock selbst, wobei Rövershagen mit 10,7% und Nienhagen (Rostock) mit 10,8% die höchsten Zuwächse verzeichnen. Die Wohnungsmieten in den Nachbarstädten liegen trotz höherer Steigerungsraten von 7,2% bis 7,5% teilweise über dem Rostockerr Niveau, insbesondere in Lambrechtshagen und Roggentin mit jeweils 10,73 €/m².
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mönchhagen | 12,73 €/m² | +10.7% | 10,67 €/m² | +7.2% |
| Bentwisch | 13,07 €/m² | +10.7% | 8,68 €/m² | +7.2% |
| Rövershagen | 12,50 €/m² | +10.7% | 9,09 €/m² | +7.2% |
| Elmenhorst Lichtenhagen | 13,47 €/m² | +10.7% | 10,11 €/m² | +7.3% |
| Lambrechtshagen | 13,03 €/m² | +10.7% | 10,71 €/m² | +7.5% |
| Roggentin | 12,59 €/m² | +10.7% | 10,73 €/m² | +7.3% |
| Broderstorf | 12,34 €/m² | +10.7% | 10,12 €/m² | +7.2% |
| Admannshagen-Bargeshagen | 12,70 €/m² | +10.6% | 10,07 €/m² | +7.2% |
| Kritzmow | 12,84 €/m² | +10.7% | 10,65 €/m² | +7.3% |
| Nienhagen (Rostock) | 13,19 €/m² | +10.8% | 11,86 €/m² | +7.2% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Rostock-Stadtmitte?
Die Immobilienpreise in Rostock-Stadtmitte werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Rostock-Stadtmitte besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Rostock-Stadtmitte
Die Hauspreise in Rostock-Stadtmitte sind von 3.985 €/m² Q3 2021 auf 4.253 €/m² gestiegen (6,73%). Die Wohnungspreise sind von 3.600 €/m² auf 3.698 €/m² gestiegen (2,72%).
Aktuell kosten Häuser in Rostock-Stadtmitte durchschnittlich 4.253 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.698 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 739 €/m² mit einer Preisspanne von 190 - 2400 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -0,28% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung -2,22%. Die Mietpreise für Häuser in Rostock-Stadtmitte haben sich um 6,71% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,28% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Rostock-Stadtmitte liegt aktuell bei 25,3 (Q2 2026), während er für Wohnungen 27,2 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Rostock-Stadtmitte ihren Höchstwert von 4.539 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 3.985 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.119 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 3.600 €/m² im Q3 2021.