Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Rostock-Reutershagen 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rostock-Reutershagen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Rostock-Reutershagen liegt durchschnittlich bei ca. 4.374 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Rostock-Reutershagen liegt durchschnittlich bei ca. 2.966 €/m².
Hauspreise in Rostock-Reutershagen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Rostock-Reutershagen liegt aktuell bei 4.374 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,8% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.407 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 6,6% gestiegen – von 4.102 €/m² auf 4.374 €/m².
Wohnungspreise in Rostock-Reutershagen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Rostock-Reutershagen liegt aktuell bei 2.966 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,6%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.030 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 3,4% gestiegen – von 2.868 €/m² auf 2.966 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Rostock-Reutershagen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Rostock-Reutershagen zeigen seit 2021 eine volatile Entwicklung: Nach einem deutlichen Anstieg von 4.102 €/m² (Q3 2021) auf den Höchststand von 4.664 €/m² (Q4 2022) folgte ein Rückgang auf 4.312 €/m² (Q1 2023), bevor sich die Preise im aktuellen Quartal bei 4.374 €/m² stabilisierten. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen von 10,37 €/m² (Q3 2021) auf aktuell 14,03 €/m² (Q2 2026), was einem Gesamtanstieg von 35,3 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im Beobachtungszeitraum deutlich von 33,0 (Q3 2021) auf 26,0 (Q2 2026). Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel sinkender Kaufpreise seit Ende 2022 und gleichzeitig stetig steigender Mietpreise, wobei die Mietpreissteigerung von insgesamt 35,3 % die moderate Gesamtveränderung der Kaufpreise von 6,6 % deutlich übertrifft.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.605 €/m² | 11,58 €/m² | 33.1 | +0.8% |
| 2023 | 4.244 €/m² | 12,32 €/m² | 28.7 | -13.3% |
| 2024 | 4.250 €/m² | 12,57 €/m² | 28.2 | -1.9% |
| 2025 | 4.351 €/m² | 13,17 €/m² | 27.5 | -2.3% |
| 2026 | 4.360 €/m² | 13,95 €/m² | 26.0 | -5.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich im Umfeld von Reutershagen eine deutliche Spreizung: Das Hansaviertel weist mit 4.260 €/m² die höchsten Werte auf, dicht gefolgt von der Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 4.228 €/m². Am unteren Ende rangieren Krummendorf mit 3.147 €/m² und Schmarl mit 3.189 €/m².
Die Mietpreise bewegen sich in einer engeren Bandbreite zwischen 13,52 €/m² in Biestow und 14,22 €/m² in Gehlsdorf. Alle Stadtteile verzeichnen beim Mietpreis eine zweistellige Steigerung zum Vorjahr von 10,6 % bis 10,8 %, während die Kaufpreise lediglich moderat um 0,4 % bis 0,5 % zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hansaviertel | 4.261 €/m² | +0.5% | 14,10 €/m² | +10.7% |
| Kröpeliner-Tor-Vorstadt | 4.229 €/m² | +0.5% | 14,19 €/m² | +10.8% |
| Gartenstadt-Stadtweide | 4.144 €/m² | +0.5% | 13,73 €/m² | +10.7% |
| Evershagen | 3.614 €/m² | +0.5% | 13,70 €/m² | +10.7% |
| Gehlsdorf | 3.808 €/m² | +0.5% | 14,22 €/m² | +10.7% |
| Schmarl | 3.190 €/m² | +0.5% | 13,95 €/m² | +10.7% |
| Biestow | 3.788 €/m² | +0.4% | 13,52 €/m² | +10.7% |
| Südstadt | 3.965 €/m² | +0.5% | 13,75 €/m² | +10.7% |
| Lütten Klein | 3.380 €/m² | +0.4% | 13,70 €/m² | +10.7% |
| Krummendorf | 3.147 €/m² | +0.5% | 14,00 €/m² | +10.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Rostock-Reutershagen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Rostock-Reutershagen erreichten im vierten Quartal 2022 mit 3.294 €/m² ihren Höhepunkt und fielen bis zum zweiten Quartal 2026 auf 2.966 €/m², was einem Rückgang von rund 10,0% entspricht. Die Mietpreise hingegen stiegen im gleichen Zeitraum kontinuierlich von 8,69 €/m² im vierten Quartal 2021 auf 10,32 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 18,8% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 29,5 im vierten Quartal 2022 auf 24,0 im zweiten Quartal 2026, was auf die gegenläufige Entwicklung von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Diese Schere zwischen den beiden Kennzahlen führte zu einer Reduzierung des Kaufpreisfaktors um 18,6% innerhalb von dreieinhalb Jahren.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.157 €/m² | 9,05 €/m² | 29.1 | +3.6% |
| 2023 | 3.062 €/m² | 9,35 €/m² | 27.3 | -6.2% |
| 2024 | 3.048 €/m² | 9,50 €/m² | 26.7 | -2.0% |
| 2025 | 3.032 €/m² | 9,89 €/m² | 25.5 | -4.4% |
| 2026 | 3.006 €/m² | 10,33 €/m² | 24.3 | -5.0% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Im Umfeld von Reutershagen zeigt die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 3.496 €/m² die höchsten Kaufpreise, gefolgt vom Hansaviertel mit 3.271 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Lütten Klein mit 2.350 €/m², knapp vor Krummendorf mit 2.469 €/m². Alle benachbarten Stadtteile verzeichnen Rückgänge bei den Kaufpreisen zwischen -1,8% und -1,9% gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit 11,12 €/m², während Lütten Klein und Krummendorf mit 7,98 €/m² bzw. 8,06 €/m² die niedrigsten Mieten aufweisen. Besonders auffällig ist die Mietpreisentwicklung in Krummendorf mit einem Anstieg von 10,7%, während Lütten Klein mit 6,4% ebenfalls deutlich zulegte.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hansaviertel | 3.271 €/m² | -1.9% | 10,90 €/m² | +4.2% |
| Kröpeliner-Tor-Vorstadt | 3.497 €/m² | -1.9% | 11,12 €/m² | +3.6% |
| Gartenstadt-Stadtweide | 3.147 €/m² | -1.9% | 10,65 €/m² | +4.8% |
| Evershagen | 2.667 €/m² | -1.8% | 8,59 €/m² | +5.8% |
| Gehlsdorf | 3.171 €/m² | -1.9% | 10,25 €/m² | +5.9% |
| Schmarl | 2.876 €/m² | -1.9% | 8,17 €/m² | +5.6% |
| Biestow | 3.103 €/m² | -1.8% | 9,73 €/m² | +5.3% |
| Südstadt | 3.079 €/m² | -1.8% | 10,20 €/m² | +5.3% |
| Lütten Klein | 2.351 €/m² | -1.8% | 7,98 €/m² | +6.4% |
| Krummendorf | 2.469 €/m² | -1.9% | 8,06 €/m² | +10.7% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Rostock-Reutershagen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Rostock-Reutershagen kann man den Bodenrichtwert in Rostock-Reutershagen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 407 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 80 €/m² bis 500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Rostock-Reutershagen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Rostock-Reutershagen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Rostock-Reutershagen liegt aktuell bei 14,03 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 6,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,18 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 35,3% gestiegen – von 10,37 €/m² auf 14,03 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,58 €/m² | +7.9% | 11,04 €/m² | 15,10 €/m² |
| 2023 | 12,32 €/m² | +6.3% | 11,75 €/m² | 15,49 €/m² |
| 2024 | 12,57 €/m² | +2.0% | 11,99 €/m² | 15,80 €/m² |
| 2025 | 13,17 €/m² | +4.8% | 12,32 €/m² | 16,75 €/m² |
| 2026 | 13,95 €/m² | +5.9% | 13,53 €/m² | 17,39 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Rostock-Reutershagen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Rostock-Reutershagen liegt aktuell bei 10,32 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 5,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,78 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,1% gestiegen – von 8,59 €/m² auf 10,32 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,05 €/m² | +4.7% | 8,12 €/m² | 14,72 €/m² |
| 2023 | 9,35 €/m² | +3.4% | 8,70 €/m² | 14,95 €/m² |
| 2024 | 9,50 €/m² | +1.6% | 8,78 €/m² | 15,28 €/m² |
| 2025 | 9,89 €/m² | +4.1% | 8,98 €/m² | 16,15 €/m² |
| 2026 | 10,32 €/m² | +4.4% | 9,62 €/m² | 16,39 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Rostock-Reutershagen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Rostock verzeichnet mit 3.932 €/m² für Häuser die zweithöchsten Kaufpreise unter den betrachteten Standorten, übertroffen nur von Nienhagen (Rostock) mit 4.340 €/m². Während die Hauspreise in Rostock um 0,5 % stiegen, sanken sie in allen Nachbarstädten leicht um durchschnittlich 0,3 %.
Bei Wohnungen liegt Rostock mit 3.213 €/m² ebenfalls auf dem zweiten Rang hinter Nienhagen (Rostock) mit 3.816 €/m², verzeichnete jedoch als einziger Standort einen Rückgang um 1,3 %. Die Nachbarstädte zeigten bei Wohnungen einheitlich Preissteigerungen zwischen 2,3 % in Lambrechtshagen und 3,3 % in Mönchhagen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mönchhagen | 2.979 €/m² | -0.3% | 2.949 €/m² | +3.3% |
| Bentwisch | 3.257 €/m² | -0.3% | 2.709 €/m² | +3.2% |
| Rövershagen | 2.974 €/m² | -0.3% | 2.460 €/m² | +3.0% |
| Elmenhorst Lichtenhagen | 3.725 €/m² | -0.2% | 2.875 €/m² | +2.4% |
| Lambrechtshagen | 3.545 €/m² | -0.2% | 2.825 €/m² | +2.3% |
| Roggentin | 3.285 €/m² | -0.3% | 2.540 €/m² | +3.1% |
| Broderstorf | 3.180 €/m² | -0.3% | 2.696 €/m² | +3.0% |
| Admannshagen-Bargeshagen | 3.375 €/m² | -0.3% | 2.590 €/m² | +3.2% |
| Kritzmow | 3.515 €/m² | -0.3% | 3.060 €/m² | +3.1% |
| Nienhagen (Rostock) | 4.340 €/m² | -0.3% | 3.817 €/m² | +3.3% |
Mietspiegel der Region
Rostock verzeichnet mit 13,83 €/m² für Häuser und 9,95 €/m² für Wohnungen vergleichsweise moderate Mietsteigerungen von 7,5% bzw. 5,2% gegenüber dem Vorjahr, während die Nachbarstädte deutlich höhere Zuwachsraten aufweisen. Besonders Nienhagen (Rostock) sticht mit den höchsten Wohnungsmieten von 11,86 €/m² heraus, während Bentwisch mit 8,68 €/m² die niedrigsten Wohnungsmieten im regionalen Vergleich aufweist.
Die Nachbarstädte zeigen bei den Häusermieten mit Steigerungsraten zwischen 10,6% und 10,8% eine deutlich dynamischere Entwicklung als Rostock selbst, wobei Rövershagen mit 10,7% und Nienhagen (Rostock) mit 10,8% die höchsten Zuwächse verzeichnen. Die Wohnungsmieten in den Nachbarstädten liegen trotz höherer Steigerungsraten von 7,2% bis 7,5% teilweise über dem Rostockerr Niveau, insbesondere in Lambrechtshagen und Roggentin mit jeweils 10,73 €/m².
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mönchhagen | 12,73 €/m² | +10.7% | 10,67 €/m² | +7.2% |
| Bentwisch | 13,07 €/m² | +10.7% | 8,68 €/m² | +7.2% |
| Rövershagen | 12,50 €/m² | +10.7% | 9,09 €/m² | +7.2% |
| Elmenhorst Lichtenhagen | 13,47 €/m² | +10.7% | 10,11 €/m² | +7.3% |
| Lambrechtshagen | 13,03 €/m² | +10.7% | 10,71 €/m² | +7.5% |
| Roggentin | 12,59 €/m² | +10.7% | 10,73 €/m² | +7.3% |
| Broderstorf | 12,34 €/m² | +10.7% | 10,12 €/m² | +7.2% |
| Admannshagen-Bargeshagen | 12,70 €/m² | +10.6% | 10,07 €/m² | +7.2% |
| Kritzmow | 12,84 €/m² | +10.7% | 10,65 €/m² | +7.3% |
| Nienhagen (Rostock) | 13,19 €/m² | +10.8% | 11,86 €/m² | +7.2% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Rostock-Reutershagen?
Die Immobilienpreise in Rostock-Reutershagen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Rostock-Reutershagen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Rostock-Reutershagen
Die Hauspreise in Rostock-Reutershagen sind von 4.102 €/m² Q3 2021 auf 4.374 €/m² gestiegen (6,63%). Die Wohnungspreise sind von 2.868 €/m² auf 2.966 €/m² gestiegen (3,42%).
Aktuell kosten Häuser in Rostock-Reutershagen durchschnittlich 4.374 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.966 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 407 €/m² mit einer Preisspanne von 80 - 500 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -0,75% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung -2,11%. Die Mietpreise für Häuser in Rostock-Reutershagen haben sich um 6,45% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,52% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Rostock-Reutershagen liegt aktuell bei 26 (Q2 2026), während er für Wohnungen 24 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Rostock-Reutershagen ihren Höchstwert von 4.664 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 4.102 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.294 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 2.868 €/m² im Q3 2021.