Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Freiburg im Breisgau-Brühl 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Freiburg im Breisgau-Brühl entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt durchschnittlich bei ca. 5.052 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt durchschnittlich bei ca. 4.818 €/m².
Hauspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt aktuell bei 5.052 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 4,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.840 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 4% gestiegen – von 4.857 €/m² auf 5.052 €/m².
Wohnungspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt aktuell bei 4.818 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.652 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 6,5% gestiegen – von 4.525 €/m² auf 4.818 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl entwickelt (2020-2026)?
Der Kaufpreis für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl lag im dritten Quartal 2026 bei 5.052 €/m² und damit nahezu auf dem Niveau des vierten Quartals 2021 (5.051 €/m²). Dazwischen erreichte er im zweiten Quartal 2022 einen Höchstwert von 5.549 €/m² und fiel bis zum zweiten Quartal 2025 auf 4.777 €/m², bevor er wieder anstieg. Der Mietpreis erhöhte sich im selben Zeitraum von 13,06 €/m² auf 16,08 €/m², was einem Plus von 23,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 32,2 im vierten Quartal 2021 (Höchstwert 34,6 im ersten Quartal 2022) auf 26,2 im dritten Quartal 2026. Der Rückgang resultiert aus der Kombination steigender Mieten und eines zeitweise sinkenden Kaufpreisniveaus, wobei der Faktor seit Anfang 2025 mit Werten zwischen 25,7 und 26,6 weitgehend stabil blieb.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.384 €/m² | 13,79 €/m² | 32.5 | +3.1% |
| 2023 | 5.216 €/m² | 14,73 €/m² | 29.5 | -9.3% |
| 2024 | 5.020 €/m² | 15,47 €/m² | 27.0 | -8.4% |
| 2025 | 4.843 €/m² | 15,58 €/m² | 25.9 | -4.2% |
| 2026 | 5.053 €/m² | 15,94 €/m² | 26.4 | +1.9% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser liegt Herdern mit 6.664 €/m² an der Spitze der benachbarten Stadtteile, gefolgt von Zähringen mit 6.068 €/m² und Neuburg mit 5.952 €/m². Am unteren Ende stehen Hochdorf mit 4.394 €/m² und Landwasser mit 4.564 €/m², wobei die Kaufpreise im Vergleich zum Vorjahr in allen Stadtteilen zwischen 3,2 % und 3,3 % gestiegen sind.
Bei den Mietpreisen verzeichnet ebenfalls Herdern mit 16,83 €/m² den höchsten Wert, vor Neuburg mit 16,71 €/m² und Altstadt mit 16,51 €/m², während Hochdorf mit 13,88 €/m² das niedrigste Mietniveau aufweist. Die Mieten stiegen im Vorjahresvergleich mit 1,1 % bis 1,2 % deutlich moderater als die Kaufpreise, wobei Hochdorf und Betzenhausen mit jeweils 1,2 % zu den Stadtteilen mit dem stärksten Anstieg zählen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mooswald | 5.160 €/m² | +3.3% | 15,89 €/m² | +1.1% |
| Zähringen | 6.068 €/m² | +3.3% | 16,38 €/m² | +1.2% |
| Landwasser | 4.564 €/m² | +3.2% | 14,83 €/m² | +1.2% |
| Hochdorf | 4.395 €/m² | +3.2% | 13,88 €/m² | +1.2% |
| Betzenhausen | 5.355 €/m² | +3.3% | 15,57 €/m² | +1.2% |
| Stühlinger | 4.893 €/m² | +3.3% | 16,21 €/m² | +1.2% |
| Lehen | 5.019 €/m² | +3.2% | 14,83 €/m² | +1.2% |
| Herdern | 6.665 €/m² | +3.3% | 16,83 €/m² | +1.1% |
| Neuburg | 5.953 €/m² | +3.3% | 16,71 €/m² | +1.1% |
| Altstadt | 5.260 €/m² | +3.3% | 16,51 €/m² | +1.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl entwickelt (2020-2026)?
Der Kaufpreis für Wohnungen in Freiburg-Brühl stieg von 4.525 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchstwert von 5.022 €/m² im dritten Quartal 2022, sank anschließend bis zum vierten Quartal 2023 auf 4.415 €/m² und liegt im dritten Quartal 2026 bei 4.818 €/m². Der Mietpreis stieg im gleichen Zeitraum nahezu kontinuierlich von 11,63 €/m² auf 14,84 €/m², was einem Plus von 27,6 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im dritten Quartal 2022 mit 34,6 seinen Höchstwert und fiel bis zum dritten Quartal 2026 auf 27,1. Der Rückgang resultiert bis Ende 2023 aus sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten, seit 2024 überwiegend aus Mietsteigerungen, die das Kaufpreiswachstum übertreffen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.889 €/m² | 12,06 €/m² | 33.8 | +4.2% |
| 2023 | 4.555 €/m² | 12,64 €/m² | 30.0 | -11.1% |
| 2024 | 4.533 €/m² | 13,25 €/m² | 28.5 | -5.1% |
| 2025 | 4.648 €/m² | 13,98 €/m² | 27.7 | -2.8% |
| 2026 | 4.774 €/m² | 14,61 €/m² | 27.2 | -1.7% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Die höchsten Kaufpreise unter den benachbarten Stadtteilen weisen Altstadt mit 6.544 €/m², Herdern mit 6.366 €/m² und Neuburg mit 6.323 €/m² auf, während Landwasser mit 4.450 €/m² und Hochdorf mit 4.508 €/m² am unteren Ende liegen. Zum Vorjahr stiegen die Kaufpreise in allen Stadtteilen, am stärksten in Stühlinger mit 3,1 %, am schwächsten in der Altstadt mit 2,2 %.
Bei den Mietpreisen führt Herdern mit 16,33 €/m² vor Neuburg mit 15,77 €/m², die niedrigsten Mieten verzeichnen Hochdorf mit 13,53 €/m² und Landwasser mit 14,06 €/m². Die Mieten legten gegenüber dem Vorjahr in allen Stadtteilen um 5,1 % bis 5,9 % zu, wobei die Altstadt mit 5,9 % den höchsten Anstieg aufweist, obwohl sie beim Kaufpreis den geringsten Zuwachs verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mooswald | 5.201 €/m² | +2.7% | 15,25 €/m² | +5.2% |
| Zähringen | 5.534 €/m² | +2.8% | 15,44 €/m² | +5.3% |
| Landwasser | 4.451 €/m² | +2.7% | 14,06 €/m² | +5.2% |
| Hochdorf | 4.509 €/m² | +2.7% | 13,53 €/m² | +5.3% |
| Betzenhausen | 5.198 €/m² | +2.5% | 15,23 €/m² | +5.3% |
| Stühlinger | 5.829 €/m² | +3.1% | 14,61 €/m² | +5.3% |
| Lehen | 4.850 €/m² | +2.6% | 14,57 €/m² | +5.2% |
| Herdern | 6.366 €/m² | +2.9% | 16,33 €/m² | +5.1% |
| Neuburg | 6.323 €/m² | +2.9% | 15,77 €/m² | +5.1% |
| Altstadt | 6.545 €/m² | +2.2% | 15,35 €/m² | +5.9% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl kann man den Bodenrichtwert in Freiburg im Breisgau-Brühl heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 579 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 120 €/m² bis 2.900 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Freiburg im Breisgau-Brühl entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt aktuell bei 16,08 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,57 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,8% gestiegen – von 13,09 €/m² auf 16,08 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,79 €/m² | +5.4% | 12,48 €/m² | 19,45 €/m² |
| 2023 | 14,73 €/m² | +6.8% | 14,04 €/m² | 19,82 €/m² |
| 2024 | 15,47 €/m² | +5.1% | 14,50 €/m² | 21,03 €/m² |
| 2025 | 15,58 €/m² | +0.7% | 14,63 €/m² | 21,17 €/m² |
| 2026 | 15,94 €/m² | +2.4% | 0,00 €/m² | 21,30 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Freiburg im Breisgau-Brühl
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt aktuell bei 14,84 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,08 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 27,6% gestiegen – von 11,63 €/m² auf 14,84 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,06 €/m² | +3.5% | 11,29 €/m² | 16,56 €/m² |
| 2023 | 12,63 €/m² | +4.8% | 11,71 €/m² | 17,61 €/m² |
| 2024 | 13,25 €/m² | +4.8% | 12,31 €/m² | 18,28 €/m² |
| 2025 | 13,98 €/m² | +5.5% | 13,16 €/m² | 19,28 €/m² |
| 2026 | 14,61 €/m² | +4.5% | 0,00 €/m² | 19,72 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Freiburg im Breisgau-Brühl 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
In Freiburg im Breisgau liegen die Kaufpreise für Häuser bei 5.372 €/m² (+3,6 % zum Vorjahr) und für Wohnungen bei 5.246 €/m² (+2,4 %), während die Häuserpreise in allen zehn Nachbarstädten um 1,6 bis 1,7 % sanken und die Wohnungspreise dort einheitlich um rund 3,4 % stiegen. Damit verzeichnet Freiburg als einzige Stadt im Vergleich ein Plus bei den Häusern, bleibt beim Wohnungspreiswachstum aber hinter dem Umland zurück.
Die höchsten Preise im Umland weist Merzhausen mit 5.794 €/m² für Häuser und 5.629 €/m² für Wohnungen auf, womit der Ort Freiburg in beiden Segmenten übertrifft; Au liegt bei Wohnungen mit 5.251 €/m² knapp über und bei Häusern mit 5.239 €/m² knapp unter dem Freiburger Niveau. Am unteren Ende stehen Pfaffenweiler mit 3.960 €/m² bei Häusern sowie Sölden mit 3.876 €/m² bei Wohnungen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Merzhausen | 5.795 €/m² | -1.7% | 5.629 €/m² | +3.4% |
| Au | 5.239 €/m² | -1.7% | 5.251 €/m² | +3.4% |
| Ebringen | 4.710 €/m² | -1.7% | 4.373 €/m² | +3.5% |
| Wittnau | 4.788 €/m² | -1.6% | 4.363 €/m² | +3.4% |
| Umkirch | 4.316 €/m² | -1.7% | 3.987 €/m² | +3.4% |
| Gundelfingen | 5.179 €/m² | -1.7% | 5.070 €/m² | +3.4% |
| Sölden | 4.555 €/m² | -1.6% | 3.876 €/m² | +3.4% |
| Horben | 4.291 €/m² | -1.7% | 4.139 €/m² | +3.4% |
| Schallstadt | 4.288 €/m² | -1.6% | 4.027 €/m² | +3.4% |
| Pfaffenweiler | 3.961 €/m² | -1.7% | 3.928 €/m² | +3.4% |
Mietspiegel der Region
In Freiburg im Breisgau liegen die Mietpreise bei 15,50 €/m² für Häuser (+2,6 % zum Vorjahr) und bei 14,86 €/m² für Wohnungen (+5,7 %), wobei der Anstieg bei Wohnungen deutlich über dem der Nachbarstädte von etwa 3,4 % liegt. Die Hauspreise legten in Freiburg ebenfalls stärker zu als im Umland, wo die Veränderungen zwischen 1,2 % und 1,3 % liegen.
Am höchsten sind die Mieten in Merzhausen mit 15,61 €/m² für Häuser und 15,41 €/m² für Wohnungen, womit der Ort sogar über dem Freiburger Niveau liegt, gefolgt von Gundelfingen und Au. Die niedrigsten Werte weist Pfaffenweiler mit 12,84 €/m² bei Häusern und 12,23 €/m² bei Wohnungen auf, dicht gefolgt von Schallstadt und Sölden.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Merzhausen | 15,61 €/m² | +1.2% | 15,41 €/m² | +3.4% |
| Au | 14,81 €/m² | +1.2% | 14,34 €/m² | +3.5% |
| Ebringen | 13,81 €/m² | +1.2% | 13,36 €/m² | +3.4% |
| Wittnau | 13,74 €/m² | +1.2% | 13,09 €/m² | +3.4% |
| Umkirch | 13,84 €/m² | +1.2% | 13,36 €/m² | +3.5% |
| Gundelfingen | 15,00 €/m² | +1.1% | 14,06 €/m² | +3.5% |
| Sölden | 13,24 €/m² | +1.2% | 12,53 €/m² | +3.4% |
| Horben | 13,56 €/m² | +1.2% | 12,98 €/m² | +3.4% |
| Schallstadt | 13,20 €/m² | +1.1% | 12,82 €/m² | +3.5% |
| Pfaffenweiler | 12,84 €/m² | +1.3% | 12,23 €/m² | +3.5% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Freiburg im Breisgau-Brühl?
Die Immobilienpreise in Freiburg im Breisgau-Brühl werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Freiburg im Breisgau-Brühl besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Freiburg im Breisgau-Brühl
Die Hauspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl sind von 4.857 €/m² Q2 2025 auf 5.052 €/m² gestiegen (4,01%). Die Wohnungspreise sind von 4.525 €/m² auf 4.818 €/m² gestiegen (6,48%).
Aktuell kosten Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl durchschnittlich 5.052 €/m² (Q3 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.818 €/m² (Q3 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 579 €/m² mit einer Preisspanne von 120 - 2900 €/m².
Im Vergleich zu Q3 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 4,37% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 3,57%. Die Mietpreise für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl haben sich um 3,28% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,4% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Freiburg im Breisgau-Brühl liegt aktuell bei 26,2 (Q3 2026), während er für Wohnungen 27,1 (Q3 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Freiburg im Breisgau-Brühl ihren Höchstwert von 5.549 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.777 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 5.022 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.415 €/m² im Q4 2023.