Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Stuttgart-Nord 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Stuttgart-Nord entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Stuttgart-Nord liegt durchschnittlich bei ca. 7.528 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Stuttgart-Nord liegt durchschnittlich bei ca. 5.977 €/m².
Hauspreise in Stuttgart-Nord
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Stuttgart-Nord liegt aktuell bei 7.528 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,3%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,5% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7.639 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 6,8% gefallen – von 8.079 €/m² auf 7.528 €/m².
Wohnungspreise in Stuttgart-Nord
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Stuttgart-Nord liegt aktuell bei 5.977 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,8% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.024 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 6% gefallen – von 6.361 €/m² auf 5.977 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Stuttgart.
Wie haben sich die Hauspreise in Stuttgart-Nord entwickelt (2020-2026)?
Der Kaufpreis für Häuser in Stuttgart-Nord lag im dritten Quartal 2021 bei 8.079 €/m² und erreichte im zweiten Quartal 2022 mit 8.504 €/m² seinen Höchstwert (+5,3 % gegenüber 2021). Danach sank er bis zum dritten Quartal 2026 auf 7.528 €/m², ein Minus von 6,8 % gegenüber dem Ausgangswert. Seit 2024 bewegt er sich in einer Spanne von 7.451 bis 7.639 €/m². Der Mietpreis stieg im selben Zeitraum von 17,47 €/m² auf 21,47 €/m² (+22,9 %) und verzeichnete nur vereinzelt Quartalsrückgänge.
Der Kaufpreisfaktor fiel von 38,5 im dritten Quartal 2021 auf 29,2 im dritten Quartal 2026, ein Rückgang um 24,2 %. Sein Höchstwert lag im ersten Quartal 2022 bei 39,7. Der Rückgang ergibt sich aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen und steigenden Mieten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8.395 €/m² | 18,25 €/m² | 38.3 | -1.2% |
| 2023 | 7.856 €/m² | 19,05 €/m² | 34.4 | -10.3% |
| 2024 | 7.517 €/m² | 20,33 €/m² | 30.8 | -10.3% |
| 2025 | 7.553 €/m² | 20,45 €/m² | 30.8 | -0.1% |
| 2026 | 7.510 €/m² | 21,31 €/m² | 29.4 | -4.6% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser führt West mit 6.891 €/m² die benachbarten Stadtteile an, gefolgt von Botnang mit 6.515 €/m² und Süd mit 6.513 €/m². Die niedrigsten Kaufpreise verzeichnen Münster mit 4.934 €/m² und Zuffenhausen mit 4.944 €/m², die zugleich mit 3,0 % den stärksten Anstieg zum Vorjahr aufweisen, während die übrigen Stadtteile 1,0 bis 2,0 % zulegten.
Bei den Mietpreisen liegen West mit 21,33 €/m² und Mitte mit 21,03 €/m² an der Spitze, am unteren Ende stehen Weilimdorf mit 16,30 €/m² und Zuffenhausen mit 16,76 €/m². Die Mieten stiegen in allen Stadtteilen einheitlich um 3,4 bis 3,5 % und damit deutlich stärker als die Kaufpreise, wobei Bad Cannstatt mit 3,5 % den höchsten Zuwachs verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mitte | 6.113 €/m² | +0.0% | 21,03 €/m² | +3.4% |
| Feuerbach | 5.948 €/m² | +0.0% | 18,05 €/m² | +3.4% |
| Ost | 5.913 €/m² | +0.0% | 17,49 €/m² | +3.4% |
| Bad Cannstatt | 5.206 €/m² | +0.0% | 16,79 €/m² | +3.5% |
| Botnang | 6.515 €/m² | +0.0% | 19,19 €/m² | +3.4% |
| Münster | 4.934 €/m² | +0.0% | 16,99 €/m² | +3.4% |
| Zuffenhausen | 4.945 €/m² | +0.0% | 16,76 €/m² | +3.4% |
| Süd | 6.513 €/m² | +0.0% | 20,40 €/m² | +3.4% |
| West | 6.891 €/m² | +0.0% | 21,33 €/m² | +3.4% |
| Weilimdorf | 5.332 €/m² | +0.0% | 16,30 €/m² | +3.4% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Stuttgart-Nord entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Stuttgart-Nord stiegen von 6.361 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 6.851 €/m² im zweiten Quartal 2022 und sanken anschließend bis zum ersten Quartal 2024 auf 5.912 €/m², was einem Rückgang von 13,7 % gegenüber dem Höchststand entspricht. Seitdem bewegen sich die Kaufpreise seitwärts zwischen 5.912 €/m² und 6.024 €/m² und lagen im dritten Quartal 2026 bei 5.977 €/m², während die Mietpreise im gesamten Zeitraum von 14,27 €/m² auf 17,13 €/m² stiegen, also um 20,0 %.
Der Kaufpreisfaktor ging von 38,0 im vierten Quartal 2021 (Höchststand 39,1 im zweiten Quartal 2022) auf 29,1 im dritten Quartal 2026 zurück, was einem Rückgang von 23,4 % gegenüber dem Höchststand entspricht. Bis Anfang 2024 resultierte der Rückgang aus sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten, seitdem ist er überwiegend auf die weiter steigenden Mietpreise bei weitgehend stabilen Kaufpreisen zurückzuführen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6.748 €/m² | 14,60 €/m² | 38.5 | +2.6% |
| 2023 | 6.175 €/m² | 15,20 €/m² | 33.8 | -12.1% |
| 2024 | 5.951 €/m² | 15,81 €/m² | 31.4 | -7.3% |
| 2025 | 5.980 €/m² | 16,35 €/m² | 30.5 | -2.8% |
| 2026 | 5.966 €/m² | 16,97 €/m² | 29.3 | -3.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
In den Nachbarstadtteilen von Stuttgart-Nord liegen die Kaufpreise für Wohnungen in Mitte mit 5.614 €/m² und West mit 5.564 €/m² am höchsten, während Münster mit 4.219 €/m² und Zuffenhausen mit 4.227 €/m² die niedrigsten Werte aufweisen. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Kaufpreise fast überall, am deutlichsten in West mit -0,7 % und Bad Cannstatt mit -0,7 %, während Weilimdorf als einziger Stadtteil mit +0,3 % einen Anstieg verzeichnet.
Bei den Mietpreisen führt West mit 17,28 €/m² vor Süd mit 16,62 €/m² und Mitte mit 16,35 €/m², die niedrigsten Mieten werden in Münster mit 14,18 €/m² und Weilimdorf mit 14,43 €/m² verlangt. Die Mieten stiegen in allen Stadtteilen, den stärksten Zuwachs verzeichnet Zuffenhausen mit +4,0 %, den geringsten West mit +3,2 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mitte | 5.614 €/m² | -0.2% | 16,35 €/m² | +3.5% |
| Feuerbach | 4.769 €/m² | -0.5% | 15,49 €/m² | +3.6% |
| Ost | 4.956 €/m² | -0.4% | 15,87 €/m² | +3.5% |
| Bad Cannstatt | 4.402 €/m² | -0.7% | 14,67 €/m² | +3.2% |
| Botnang | 4.743 €/m² | -0.2% | 15,44 €/m² | +3.4% |
| Münster | 4.220 €/m² | -0.2% | 14,18 €/m² | +3.5% |
| Zuffenhausen | 4.228 €/m² | -0.2% | 14,52 €/m² | +4.0% |
| Süd | 5.398 €/m² | -0.4% | 16,62 €/m² | +3.2% |
| West | 5.565 €/m² | -0.7% | 17,28 €/m² | +3.2% |
| Weilimdorf | 4.366 €/m² | +0.3% | 14,43 €/m² | +3.3% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Stuttgart-Nord.
Aktuelle Grundstückspreise in Stuttgart-Nord 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Stuttgart-Nord kann man den Bodenrichtwert in Stuttgart-Nord heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 2.117 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 450 €/m² bis 9.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Stuttgart-Nord entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Stuttgart-Nord
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Stuttgart-Nord liegt aktuell bei 21,47 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 20,58 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,9% gestiegen – von 17,47 €/m² auf 21,47 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 18,25 €/m² | +3.9% | 13,81 €/m² | 27,18 €/m² |
| 2023 | 19,05 €/m² | +4.4% | 14,90 €/m² | 28,02 €/m² |
| 2024 | 20,33 €/m² | +6.7% | 15,73 €/m² | 29,94 €/m² |
| 2025 | 20,45 €/m² | +0.6% | 16,22 €/m² | 29,91 €/m² |
| 2026 | 21,31 €/m² | +4.2% | 0,00 €/m² | 30,36 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Stuttgart-Nord
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Stuttgart-Nord liegt aktuell bei 17,13 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 16,38 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20% gestiegen – von 14,27 €/m² auf 17,13 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 14,60 €/m² | +1.9% | 12,97 €/m² | 20,23 €/m² |
| 2023 | 15,20 €/m² | +4.1% | 13,51 €/m² | 21,35 €/m² |
| 2024 | 15,81 €/m² | +4.0% | 13,98 €/m² | 21,99 €/m² |
| 2025 | 16,35 €/m² | +3.4% | 14,68 €/m² | 22,76 €/m² |
| 2026 | 16,97 €/m² | +3.8% | 0,00 €/m² | 23,06 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Stuttgart-Nord 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Stuttgart verzeichnet bei den Kaufpreisen für Häuser 5.799 €/m² (-1,6 % zum Vorjahr) und für Wohnungen 4.778 €/m² (-0,7 %) und liegt damit unter dem Niveau von Gerlingen, das mit 5.969 €/m² für Häuser und 4.903 €/m² für Wohnungen die höchsten Werte der Region aufweist. Die niedrigsten Preise erreichen Esslingen am Neckar mit 4.448 €/m² für Häuser und 3.781 €/m² für Wohnungen sowie Möglingen mit 4.594 €/m² für Häuser und 3.986 €/m² für Wohnungen.
Während Stuttgart bei beiden Objektarten Preisrückgänge verzeichnet, legen die Wohnungspreise in allen Nachbarstädten zu, am stärksten in Ostfildern mit +0,9 % und Leonberg mit +0,9 %. Bei den Hauspreisen zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Zuwächse von +1,1 % in Fellbach und Kernen im Remstal stehen Rückgängen von -1,0 % in Leonberg sowie -0,9 % in Korntal-Münchingen und Möglingen gegenüber.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gerlingen | 5.970 €/m² | -0.9% | 4.904 €/m² | +0.4% |
| Fellbach | 5.322 €/m² | +1.1% | 4.374 €/m² | +0.1% |
| Ostfildern | 5.064 €/m² | +0.3% | 4.271 €/m² | +0.9% |
| Korntal-Münchingen | 5.213 €/m² | -0.9% | 4.398 €/m² | +0.4% |
| Leinfelden-Echterdingen | 5.191 €/m² | +0.3% | 4.314 €/m² | +0.3% |
| Kornwestheim | 5.140 €/m² | -0.9% | 4.306 €/m² | +0.6% |
| Kernen im Remstal | 4.759 €/m² | +1.1% | 4.159 €/m² | +0.4% |
| Möglingen | 4.594 €/m² | -0.9% | 3.987 €/m² | +0.4% |
| Esslingen am Neckar | 4.448 €/m² | +0.5% | 3.782 €/m² | +0.7% |
| Leonberg | 4.795 €/m² | -1.0% | 4.089 €/m² | +0.9% |
Mietspiegel der Region
Stuttgart weist mit 18,21 €/m² bei Häusern und 15,40 €/m² bei Wohnungen die höchsten Mietpreise der Region auf, die Preise stiegen zum Vorjahr um 4,1 % bzw. 4,6 % und damit stärker als in allen betrachteten Nachbarstädten bei Häusern. Bei den Nachbarstädten liegt Gerlingen mit 15,96 €/m² (Häuser) und 14,44 €/m² (Wohnungen) an der Spitze, während Esslingen am Neckar mit 13,09 €/m² bzw. 12,61 €/m² die niedrigsten Werte verzeichnet.
Auffällig sind bei den Wohnungsmieten die Zuwächse in Kornwestheim mit 4,6 % und Ostfildern mit 4,6 %, die auf dem Niveau Stuttgarts liegen. Bei den Hausmieten fallen Kernen im Remstal mit 3,5 % und Fellbach mit 3,4 % als stärkste Nachbarstädte auf, während Ostfildern mit 2,1 % und Leinfelden-Echterdingen mit 2,1 % die geringsten Anstiege zeigen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gerlingen | 15,96 €/m² | +2.8% | 14,44 €/m² | +3.2% |
| Fellbach | 14,80 €/m² | +3.4% | 13,56 €/m² | +2.3% |
| Ostfildern | 14,47 €/m² | +2.0% | 14,00 €/m² | +4.6% |
| Korntal-Münchingen | 14,84 €/m² | +2.8% | 13,94 €/m² | +3.0% |
| Leinfelden-Echterdingen | 15,28 €/m² | +2.1% | 14,37 €/m² | +4.2% |
| Kornwestheim | 14,35 €/m² | +2.9% | 13,92 €/m² | +4.6% |
| Kernen im Remstal | 13,81 €/m² | +3.5% | 13,19 €/m² | +3.6% |
| Möglingen | 13,46 €/m² | +2.8% | 13,13 €/m² | +3.1% |
| Esslingen am Neckar | 13,09 €/m² | +2.1% | 12,61 €/m² | +4.0% |
| Leonberg | 14,43 €/m² | +2.5% | 13,72 €/m² | +3.8% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Stuttgart-Nord?
Die Immobilienpreise in Stuttgart-Nord werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Stuttgart-Nord besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Stuttgart-Nord
Die Hauspreise in Stuttgart-Nord sind von 8.079 €/m² Q1 2026 auf 7.528 €/m² gefallen (-6,82%). Die Wohnungspreise sind von 6.361 €/m² auf 5.977 €/m² gefallen (-6,04%).
Aktuell kosten Häuser in Stuttgart-Nord durchschnittlich 7.528 €/m² (Q3 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 5.977 €/m² (Q3 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 2117 €/m² mit einer Preisspanne von 450 - 9000 €/m².
Im Vergleich zu Q3 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -1,46% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung -0,79%. Die Mietpreise für Häuser in Stuttgart-Nord haben sich um 4,32% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,58% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Stuttgart-Nord liegt aktuell bei 29,2 (Q3 2026), während er für Wohnungen 29,1 (Q3 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Stuttgart-Nord ihren Höchstwert von 8.504 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 7.451 €/m² im Q1 2026. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 6.851 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 5.912 €/m² im Q1 2024.