Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Oldenburg-Gerichtsviertel 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Oldenburg-Gerichtsviertel entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.593 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.775 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.593 €/m²
Q2 2026
Q
-0.49%
Y
0.31%
Wohnungen
3.775 €/m²
Q2 2026
Q
-1.17%
Y
1.2%

Hauspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt aktuell bei 3.593 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,5%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.582 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 0,3% gefallen – von 3.603 €/m² auf 3.593 €/m².

Wohnungspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt aktuell bei 3.775 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,2%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 1,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.730 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,2% gestiegen – von 3.766 €/m² auf 3.775 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.593 €/m²
Q2 2026
Q
-0.49%
Y
0.31%
Mieten
11,74 €/m²
Q2 2026
Q
1.03%
Y
4.45%

In Oldenburg-Gerichtsviertel zeigen sich bei Häusern seit dem dritten Quartal 2021 unterschiedliche Entwicklungen: Die Kaufpreise stiegen zunächst von 3.603 €/m² auf einen Höchstwert von 3.931 €/m² im dritten Quartal 2022, fielen dann bis zum ersten Quartal 2023 deutlich auf 3.699 €/m² und pendelten seither zwischen 3.433 €/m² und 3.611 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich hingegen kontinuierlich aufwärts von 9,25 €/m² auf aktuell 11,74 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 26,9 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 32,5 im dritten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 33,3 Anfang 2022, erreichte im zweiten Quartal 2023 einen Spitzenwert von 30,5 und liegt aktuell bei 25,5. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel fallender Kaufpreise seit Ende 2022 bei gleichzeitig stark steigenden Mietpreisen, wodurch sich die Relation zwischen beiden Werten deutlich verringerte.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.872 €/m²9,84 €/m²32.8-0.2%
20233.609 €/m²10,48 €/m²28.7-12.5%
20243.480 €/m²11,11 €/m²26.1-9.0%
20253.542 €/m²11,34 €/m²26.0-0.3%
20263.602 €/m²11,68 €/m²25.7-1.3%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich in den Oldenburger Stadtteilen eine deutliche Spreizung: Während Haarenesch mit 3.795 €/m² das höchste Preisniveau aufweist, gefolgt von Dobbenviertel mit 4.419 €/m² und Ziegelhof mit 4.139 €/m², liegen die günstigsten Kaufpreise in Drielake bei 3.107 €/m² sowie in Drielaker-Moor bei 3.164 €/m². Alle Stadtteile verzeichneten eine identische Kaufpreissteigerung von 5,2% zum Vorjahr.

Die Mietpreise bewegen sich zwischen 10,69 €/m² in Drielaker-Moor als niedrigstem Wert und 12,07 €/m² in Haarenesch als Spitzenreiter. Die Mietpreisentwicklung verlief mit Steigerungen zwischen 5,1% und 5,2% sehr homogen über alle betrachteten Stadtteile hinweg.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Innenstadt3.830 €/m²+5.2%12,04 €/m²+5.1%
Bahnhofsviertel3.265 €/m²+5.2%11,88 €/m²+5.1%
Dobbenviertel4.420 €/m²+5.2%12,04 €/m²+5.2%
Osternburg3.267 €/m²+5.2%11,18 €/m²+5.1%
Haarenesch4.796 €/m²+5.2%12,07 €/m²+5.0%
Drielake3.107 €/m²+5.2%11,10 €/m²+5.1%
Bürgeresch3.764 €/m²+5.2%11,57 €/m²+5.1%
Ziegelhof4.140 €/m²+5.2%11,80 €/m²+5.1%
Donnerschwee3.618 €/m²+5.2%11,24 €/m²+5.0%
Drielaker-Moor3.164 €/m²+5.2%10,69 €/m²+5.1%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
3.775 €/m²
Q2 2026
Q
-1.17%
Y
1.2%
Mieten
10,89 €/m²
Q2 2026
Q
0.28%
Y
5.01%

Im Gerichtsviertel zeigen die Kaufpreise für Wohnungen seit dem dritten Quartal 2021 (3.766 €/m²) bis zum zweiten Quartal 2026 (3.775 €/m²) eine nahezu stagnierende Entwicklung mit zwischenzeitlichem Höchststand von 4.045 €/m² im dritten Quartal 2022. Nach diesem Peak sanken die Kaufpreise deutlich um etwa 6,1 % vom vierten Quartal 2022 bis zum ersten Quartal 2023 und stabilisierten sich anschließend auf einem Niveau zwischen 3.650 und 3.820 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich hingegen kontinuierlich aufwärts von 9,07 €/m² (Q3 2021) auf 10,89 €/m² (Q2 2026), was einem Anstieg von rund 20,1 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 34,6 (Q3 2021) auf 28,9 (Q2 2026), wobei der Höchstwert von 35,9 in der ersten Jahreshälfte 2022 erreicht wurde. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel fallender Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich zugunsten von Kaufinvestitionen verschoben hat.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.987 €/m²9,36 €/m²35.5+1.7%
20233.687 €/m²9,80 €/m²31.4-11.6%
20243.623 €/m²10,06 €/m²30.0-4.3%
20253.742 €/m²10,47 €/m²29.8-0.7%
20263.797 €/m²10,88 €/m²29.1-2.4%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Die Innenstadt weist mit 4.051 €/m² die höchsten Kaufpreise im Vergleich der benachbarten Stadtteile auf, gefolgt von Haarenesch mit 3.929 €/m² und Dobbenviertel mit 3.903 €/m². Die niedrigsten Kaufpreise verzeichnet Drielaker-Moor mit 2.847 €/m², während Drielake bei 3.122 €/m² liegt.

Bei den Mietpreisen führen Innenstadt und Dobbenviertel mit jeweils 11,10 €/m², während Drielake mit 9,84 €/m² die günstigsten Mieten aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr fallen moderat aus, wobei die Kaufpreise durchweg um 1,7% stiegen und die Mietpreise mit 7,5% in Haarenesch und 7,5% in Ziegelhof die stärksten Zuwächse verzeichneten.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Innenstadt4.052 €/m²+1.7%11,10 €/m²+6.8%
Bahnhofsviertel3.767 €/m²+1.7%10,82 €/m²+6.7%
Dobbenviertel3.904 €/m²+1.7%11,10 €/m²+6.7%
Osternburg3.144 €/m²+1.7%9,97 €/m²+6.1%
Haarenesch3.929 €/m²+1.7%10,90 €/m²+7.5%
Drielake3.122 €/m²+1.7%9,84 €/m²+5.9%
Bürgeresch3.339 €/m²+1.7%10,26 €/m²+6.8%
Ziegelhof3.481 €/m²+1.7%10,30 €/m²+7.5%
Donnerschwee3.167 €/m²+1.7%10,25 €/m²+6.8%
Drielaker-Moor2.848 €/m²+1.7%10,09 €/m²+5.9%
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Aktuelle Grundstückspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel kann man den Bodenrichtwert in Oldenburg-Gerichtsviertel heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 477 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 125 €/m² bis 1.100 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Oldenburg-Gerichtsviertel entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
11,74 €/m²
Q2 2026
Q
1.03%
Y
4.45%
Wohnungen
10,89 €/m²
Q2 2026
Q
0.28%
Y
5.01%

Mietspiegel für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt aktuell bei 11,74 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,24 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 26,9% gestiegen – von 9,25 €/m² auf 11,74 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20229,84 €/m²+5.6%9,41 €/m²13,11 €/m²
202310,48 €/m²+6.6%10,01 €/m²14,33 €/m²
202411,11 €/m²+6.0%10,85 €/m²14,52 €/m²
202511,34 €/m²+2.1%11,05 €/m²14,81 €/m²
202611,68 €/m²+3.0%11,47 €/m²15,23 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Oldenburg-Gerichtsviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt aktuell bei 10,89 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,3%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,37 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,1% gestiegen – von 9,07 €/m² auf 10,89 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20229,36 €/m²+2.7%9,05 €/m²13,28 €/m²
20239,79 €/m²+4.6%9,52 €/m²13,80 €/m²
202410,06 €/m²+2.7%9,76 €/m²14,15 €/m²
202510,46 €/m²+4.0%10,09 €/m²14,72 €/m²
202610,88 €/m²+3.9%10,65 €/m²15,11 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Oldenburg-Gerichtsviertel 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Oldenburg verzeichnet mit 3.402 €/m² für Häuser und 3.128 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich, wobei die Preissteigerungen mit 1,3% bei Häusern und 2,1% bei Wohnungen moderat ausfallen. Unter den Nachbarstädten liegt Bad Zwischenahn mit 3.091 €/m² für Häuser und 3.015 €/m² für Wohnungen am nächsten an Oldenburgs Preisniveau, während Elsfleth mit 2.299 €/m² bzw. 1.556 €/m² die niedrigsten Werte aufweist.

Besonders auffällig sind die starken Preissteigerungen bei Häusern in Wardenburg, Hude und Hatten mit jeweils rund 5,1% Zuwachs zum Vorjahr. Die Wohnungspreise entwickelten sich in den Nachbarstädten mit durchschnittlich 2,6% bis 3,0% Steigerung dynamischer als in Oldenburg selbst, wobei Elsfleth mit nur 0,3% eine Ausnahme bildet.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Wardenburg3.015 €/m²+5.1%2.430 €/m²+3.0%
Hude2.972 €/m²+5.1%2.505 €/m²+3.0%
Rastede3.001 €/m²+3.4%2.932 €/m²+2.6%
Hatten3.013 €/m²+5.1%2.583 €/m²+3.0%
Bad Zwischenahn3.092 €/m²+1.8%3.015 €/m²+2.6%
Elsfleth2.299 €/m²+3.0%1.556 €/m²+0.3%
Wiefelstede2.909 €/m²+2.3%2.698 €/m²+2.6%
Edewecht2.699 €/m²+0.7%2.469 €/m²+2.6%
Berne2.450 €/m²+3.1%1.944 €/m²+0.3%
Bösel2.371 €/m²+4.7%2.304 €/m²+3.0%

Mietspiegel der Region

Oldenburg weist mit 11,06 €/m² für Häuser und 9,99 €/m² für Wohnungen deutlich höhere Mietpreise auf als alle Nachbarstädte, wobei Wiefelstede bei Häusern mit 9,71 €/m² und Bad Zwischenahn bei Wohnungen mit 9,86 €/m² noch am nächsten an das Oldenburger Niveau heranreichen. Am günstigsten sind Mieten in Bösel mit 8,08 €/m² für Häuser und in Elsfleth mit 7,14 €/m² für Wohnungen.

Die Mietpreisentwicklung in Oldenburg liegt mit 5,4% bei Häusern und 6,4% bei Wohnungen im mittleren Bereich der Region. Auffällig hohe Zuwächse bei Wohnungsmieten verzeichnen Bad Zwischenahn mit 7,9%, Rastede mit 7,7% und Edewecht mit 7,7%, während Elsfleth und Berne nur moderate Steigerungen von 1,6% aufweisen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Wardenburg9,46 €/m²+5.1%9,23 €/m²+5.1%
Hude9,28 €/m²+5.1%9,05 €/m²+5.2%
Rastede9,61 €/m²+5.1%9,38 €/m²+7.7%
Hatten9,33 €/m²+5.2%8,88 €/m²+5.1%
Bad Zwischenahn9,61 €/m²+5.0%9,86 €/m²+7.9%
Elsfleth8,26 €/m²+5.1%7,14 €/m²+1.6%
Wiefelstede9,71 €/m²+5.1%9,16 €/m²+7.6%
Edewecht9,02 €/m²+5.1%9,06 €/m²+7.7%
Berne8,75 €/m²+5.0%8,23 €/m²+1.6%
Bösel8,08 €/m²+5.2%8,36 €/m²+6.4%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Oldenburg-Gerichtsviertel?

Die Immobilienpreise in Oldenburg-Gerichtsviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Oldenburg-Gerichtsviertel besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Oldenburg-Gerichtsviertel

Die Hauspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel sind von 3.603 €/m² Q1 2025 auf 3.593 €/m² gefallen (-0,28%). Die Wohnungspreise sind von 3.766 €/m² auf 3.775 €/m² gestiegen (0,24%).

Aktuell kosten Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel durchschnittlich 3.593 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.775 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 477 €/m² mit einer Preisspanne von 125 - 1100 €/m².

Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,31% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,2%. Die Mietpreise für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel haben sich um 4,45% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,01% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Oldenburg-Gerichtsviertel liegt aktuell bei 25,5 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,9 (Q2.0 2026.0) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Oldenburg-Gerichtsviertel ihren Höchstwert von 3.931 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.433 €/m² im Q1 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.045 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.555 €/m² im Q2 2024.