Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Rheingauviertel 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Rheingauviertel entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt durchschnittlich bei ca. 4.355 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt durchschnittlich bei ca. 4.091 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt aktuell bei 4.355 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.216 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,7% gefallen – von 4.477 €/m² auf 4.355 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt aktuell bei 4.091 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.063 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,4% gestiegen – von 4.075 €/m² auf 4.091 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel zeigten seit dem dritten Quartal 2021 zunächst einen Anstieg von 4.477 €/m² auf einen Höchststand von 4.837 €/m² im zweiten Quartal 2022, gefolgt von einem kontinuierlichen Rückgang bis auf 4.182 €/m² im vierten Quartal 2024. Seit Anfang 2025 stabilisieren sich die Kaufpreise mit leichten Schwankungen um 4.300 €/m², wobei im zweiten Quartal 2026 4.355 €/m² erreicht wurden. Die Mietpreise entwickelten sich von 12,79 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 15,72 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 22,9 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich deutlich von 30,8 im ersten Quartal 2022 auf 23,1 im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von 25,0 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wobei sich dieser Trend insbesondere ab Mitte 2022 beschleunigte.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.797 €/m² | 13,56 €/m² | 29.5 | +0.3% |
| 2023 | 4.421 €/m² | 13,94 €/m² | 26.4 | -10.4% |
| 2024 | 4.179 €/m² | 14,73 €/m² | 23.7 | -10.5% |
| 2025 | 4.302 €/m² | 15,52 €/m² | 23.1 | -2.4% |
| 2026 | 4.328 €/m² | 15,65 €/m² | 23.1 | -0.2% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Rheingauviertel variieren die Kaufpreise für Häuser in den benachbarten Stadtteilen erheblich: Nordost weist mit 6.817 €/m² die höchsten Preise auf, gefolgt von Sonnenberg mit 6.543 €/m², während Westend mit 4.421 €/m² das günstigste Preisniveau zeigt. Die Kaufpreise stiegen zum Vorjahr in allen Stadtteilen moderat an, wobei Westend mit 2,73 % die stärkste Steigerung verzeichnete.
Bei den Mietpreisen führt Sonnenberg mit 18,38 €/m², während Dotzheim mit 14,98 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Mietpreisentwicklung verlief über alle Stadtteile hinweg einheitlich positiv mit Steigerungen zwischen 3,16 % und 3,26 %, wobei Westend und Dotzheim mit jeweils 3,24 % an der Spitze lagen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Westend | 4.421 €/m² | +2.7% | 16,14 €/m² | +3.3% |
| Mitte | 5.611 €/m² | +2.7% | 16,57 €/m² | +3.2% |
| Südost | 5.301 €/m² | +2.7% | 16,30 €/m² | +3.2% |
| Klarenthal | 4.830 €/m² | +2.7% | 15,36 €/m² | +3.2% |
| Nordost | 6.818 €/m² | +2.7% | 17,58 €/m² | +3.2% |
| Dotzheim | 4.540 €/m² | +2.7% | 14,98 €/m² | +3.2% |
| Biebrich | 4.892 €/m² | +2.7% | 15,89 €/m² | +3.2% |
| Schierstein | 4.582 €/m² | +2.7% | 15,54 €/m² | +3.2% |
| Sonnenberg | 6.544 €/m² | +2.7% | 18,38 €/m² | +3.2% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Rheingauviertel sind die Kaufpreise für Wohnungen von 4.075 €/m² im dritten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 4.385 €/m² im dritten Quartal 2022 gestiegen, bevor sie bis zum ersten Quartal 2024 auf 3.870 €/m² sanken. Seitdem zeigt sich eine Erholung auf 4.091 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlich aufwärts von 10,28 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 12,41 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 20,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank deutlich von 34,6 im dritten Quartal 2022 auf aktuell 27,5 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus den rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wodurch sich die Relation zwischen Kauf- und Mietpreis zugunsten des Mietpreisniveaus verschoben hat.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.345 €/m² | 10,51 €/m² | 34.5 | +3.6% |
| 2023 | 4.024 €/m² | 10,91 €/m² | 30.8 | -10.8% |
| 2024 | 3.903 €/m² | 11,38 €/m² | 28.6 | -7.0% |
| 2025 | 4.028 €/m² | 11,94 €/m² | 28.1 | -1.7% |
| 2026 | 4.051 €/m² | 12,29 €/m² | 27.5 | -2.3% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der Kaufpreise für Wohnungen zeigt sich Nordost mit 4.915 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Sonnenberg mit 4.908 €/m². Die günstigsten Kaufpreise weisen Dotzheim mit 3.946 €/m² und Klarenthal mit 3.989 €/m² auf, während Biebrich mit 3,2% die stärkste Kaufpreissteigerung zum Vorjahr verzeichnet.
Bei den Mietpreisen führt Sonnenberg mit 13,75 €/m², während Klarenthal mit 11,88 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Mietpreisentwicklung zeigt mit Werten zwischen 4,9% und 5,6% eine deutlich dynamischere Steigerung als die Kaufpreise, wobei Schierstein mit 5,6% und Dotzheim mit 5,4% die höchsten Zuwächse verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Westend | 4.099 €/m² | +2.4% | 12,13 €/m² | +5.3% |
| Mitte | 4.618 €/m² | +3.0% | 12,58 €/m² | +5.0% |
| Südost | 4.473 €/m² | +3.1% | 13,23 €/m² | +4.9% |
| Klarenthal | 3.989 €/m² | +2.6% | 11,88 €/m² | +5.0% |
| Nordost | 4.916 €/m² | +2.7% | 13,57 €/m² | +5.0% |
| Dotzheim | 3.946 €/m² | +2.3% | 12,08 €/m² | +5.4% |
| Biebrich | 4.114 €/m² | +3.2% | 12,53 €/m² | +5.3% |
| Schierstein | 4.046 €/m² | +3.0% | 12,53 €/m² | +5.6% |
| Sonnenberg | 4.908 €/m² | +3.1% | 13,75 €/m² | +4.9% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Rheingauviertel.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Rheingauviertel heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.043 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 550 €/m² bis 1.200 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Rheingauviertel entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt aktuell bei 15,72 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,75 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,9% gestiegen – von 12,79 €/m² auf 15,72 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,56 €/m² | +5.0% | 12,72 €/m² | 19,35 €/m² |
| 2023 | 13,94 €/m² | +2.8% | 13,30 €/m² | 19,11 €/m² |
| 2024 | 14,73 €/m² | +5.7% | 14,11 €/m² | 20,10 €/m² |
| 2025 | 15,52 €/m² | +5.4% | 14,75 €/m² | 21,22 €/m² |
| 2026 | 15,64 €/m² | +0.8% | 15,13 €/m² | 21,34 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Rheingauviertel
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt aktuell bei 12,41 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,83 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,7% gestiegen – von 10,28 €/m² auf 12,41 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,51 €/m² | +1.9% | 10,08 €/m² | 14,98 €/m² |
| 2023 | 10,90 €/m² | +3.8% | 10,32 €/m² | 15,58 €/m² |
| 2024 | 11,38 €/m² | +4.3% | 10,77 €/m² | 16,23 €/m² |
| 2025 | 11,94 €/m² | +5.0% | 11,40 €/m² | 17,06 €/m² |
| 2026 | 12,29 €/m² | +2.9% | 11,78 €/m² | 17,46 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Rheingauviertel 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Rheingauviertel?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Rheingauviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Rheingauviertel besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Rheingauviertel
Die Hauspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel sind von 4.477 €/m² Q3 2024 auf 4.355 €/m² gefallen (-2,73%). Die Wohnungspreise sind von 4.075 €/m² auf 4.091 €/m² gestiegen (0,39%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel durchschnittlich 4.355 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.091 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 1043 €/m² mit einer Preisspanne von 550 - 1200 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,29% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,7%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel haben sich um -0,19% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,9% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Rheingauviertel liegt aktuell bei 23,1 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 27,5 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Rheingauviertel ihren Höchstwert von 4.837 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.080 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.385 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.870 €/m² im Q1 2024.