Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Biebrich 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Biebrich entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Biebrich liegt durchschnittlich bei ca. 4.868 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Biebrich liegt durchschnittlich bei ca. 4.093 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Biebrich
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Biebrich liegt aktuell bei 4.868 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.717 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,8% gefallen – von 5.061 €/m² auf 4.868 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Biebrich
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Biebrich liegt aktuell bei 4.093 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.030 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,3% gefallen – von 4.106 €/m² auf 4.093 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Wiesbaden.
Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Biebrich entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Biebrich zeigen seit dem dritten Quartal 2021 einen deutlichen Rückgang von 5.061 €/m² auf 4.868 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von 3,8% entspricht. Der stärkste Preisverfall erfolgte zwischen Ende 2021 und Ende 2023, als die Kaufpreise von ihrem Höchststand 5.446 €/m² im zweiten Quartal 2022 auf 4.875 €/m² im vierten Quartal 2023 sanken. Seit Anfang 2024 stabilisieren sich die Kaufpreise mit leichten Schwankungen im Bereich von 4.600 bis 4.950 €/m².
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im betrachteten Zeitraum von 32,4 auf 25,7, wobei die Entwicklung hauptsächlich durch sinkende Kaufpreise getrieben wurde, während die Mietpreise kontinuierlich von 13,00 €/m² auf 15,81 €/m² stiegen. Diese gegenläufige Entwicklung mit einem Mietpreisanstieg von 21,6% bei gleichzeitig fallenden Kaufpreisen führte zu der deutlichen Reduzierung des Kaufpreisfaktors um 20,7%. Die stärksten Rückgänge des Kaufpreisfaktors erfolgten in den Quartalen mit besonders hohen Mietpreissteigerungen bei gleichzeitig sinkenden oder stagnierenden Kaufpreisen.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.400 €/m² | 13,72 €/m² | 32.8 | +0.3% |
| 2023 | 5.007 €/m² | 14,20 €/m² | 29.4 | -10.4% |
| 2024 | 4.717 €/m² | 14,95 €/m² | 26.3 | -10.5% |
| 2025 | 4.826 €/m² | 15,67 €/m² | 25.7 | -2.4% |
| 2026 | 4.865 €/m² | 15,82 €/m² | 25.6 | -0.2% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Bereich der Kaufpreise zeigt sich Mitte mit 5.611 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Südost mit 5.300 €/m² und Bierstadt mit 4.956 €/m². Das günstigste Preisniveau weist Mainz-Amöneburg mit 3.779 €/m² auf, während Mainz-Kastel bei 3.995 €/m² liegt. Die Kaufpreise entwickelten sich zum Vorjahr nahezu einheitlich mit Anstiegen zwischen 2,71 % und 2,75 %.
Bei den Mietpreisen führt Mitte ebenfalls mit 16,57 €/m², während Mainz-Amöneburg mit 14,71 €/m² und Dotzheim mit 14,98 €/m² die niedrigsten Mieten aufweisen. Die Mietpreisentwicklung verlief mit Steigerungen zwischen 3,16 % und 3,26 % ebenfalls sehr homogen, wobei Westend mit 3,26 % die höchste Veränderungsrate zeigt.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mainz-Amöneburg | 3.780 €/m² | +2.8% | 14,71 €/m² | +3.2% |
| Südost | 5.301 €/m² | +2.7% | 16,30 €/m² | +3.2% |
| Schierstein | 4.582 €/m² | +2.7% | 15,54 €/m² | +3.2% |
| Mitte | 5.611 €/m² | +2.7% | 16,57 €/m² | +3.2% |
| Rheingauviertel | 4.346 €/m² | +2.7% | 15,69 €/m² | +3.2% |
| Westend | 4.421 €/m² | +2.7% | 16,14 €/m² | +3.3% |
| Mainz-Kastel | 3.996 €/m² | +2.7% | 15,29 €/m² | +3.2% |
| Erbenheim | 4.179 €/m² | +2.7% | 15,00 €/m² | +3.2% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
| Dotzheim | 4.540 €/m² | +2.7% | 14,98 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Biebrich entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Biebrich zeigen über den Betrachtungszeitraum von fünf Jahren eine deutliche Entwicklung: Nach einem kontinuierlichen Anstieg von 4.106 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.350 €/m² im vierten Quartal 2022 folgte ein merklicher Rückgang bis zum vierten Quartal 2025 auf 4.038 €/m². Seit Anfang 2026 ist wieder eine leichte Erholung auf aktuell 4.093 €/m² zu beobachten. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen stetig aufwärts von 10,44 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 12,47 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 19,5 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im Betrachtungszeitraum deutlich von 32,8 auf aktuell 27,4, was primär auf die gegenläufige Entwicklung von stagnierendem beziehungsweise rückläufigem Kaufpreisniveau bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mieten zurückzuführen ist. Besonders ausgeprägt war der Rückgang des Kaufpreisfaktors zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem vierten Quartal 2025, als dieser von 32,3 auf 27,5 fiel – eine Entwicklung, die durch den gleichzeitigen Kaufpreisrückgang von 4.212 €/m² auf 4.038 €/m² bei einem Mietpreisanstieg von 10,88 €/m² auf 12,24 €/m² verursacht wurde.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.338 €/m² | 10,60 €/m² | 34.1 | +3.5% |
| 2023 | 4.063 €/m² | 11,08 €/m² | 30.6 | -10.3% |
| 2024 | 3.935 €/m² | 11,52 €/m² | 28.5 | -6.9% |
| 2025 | 4.024 €/m² | 12,04 €/m² | 27.9 | -2.1% |
| 2026 | 4.075 €/m² | 12,42 €/m² | 27.3 | -1.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Mitte mit 4.618 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Bierstadt mit 4.365 €/m² und Südost mit 4.472 €/m². Das niedrigste Preisniveau weist Erbenheim mit 3.715 €/m² auf, während Dotzheim mit 3.946 €/m² ebenfalls zu den günstigeren Lagen gehört.
Die Mietpreise liegen in Bierstadt mit 12,65 €/m² am höchsten, dicht gefolgt von Mitte mit 12,58 €/m² und Schierstein mit 12,53 €/m². Bei den Veränderungsraten zum Vorjahr zeigen sich weitgehend homogene Entwicklungen, wobei die Kaufpreise überwiegend um rund 3,0% gestiegen sind und die Mietpreise Zuwächse zwischen 4,3% in Erbenheim und 5,8% in Mainz-Kastel verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mainz-Amöneburg | 4.128 €/m² | +3.0% | 12,12 €/m² | +5.3% |
| Südost | 4.473 €/m² | +3.1% | 13,23 €/m² | +4.9% |
| Schierstein | 4.046 €/m² | +3.0% | 12,53 €/m² | +5.6% |
| Mitte | 4.618 €/m² | +3.0% | 12,58 €/m² | +5.0% |
| Rheingauviertel | 4.083 €/m² | +2.5% | 12,38 €/m² | +5.2% |
| Westend | 4.099 €/m² | +2.4% | 12,13 €/m² | +5.3% |
| Mainz-Kastel | 4.140 €/m² | +3.0% | 12,44 €/m² | +5.8% |
| Erbenheim | 3.715 €/m² | +3.0% | 11,77 €/m² | +4.3% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |
| Dotzheim | 3.946 €/m² | +2.3% | 12,08 €/m² | +5.4% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Biebrich.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Biebrich 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Biebrich kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Biebrich heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 999 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 700 €/m² bis 1.500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Biebrich entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Biebrich
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Biebrich liegt aktuell bei 15,81 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 0,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,85 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 21,6% gestiegen – von 13 €/m² auf 15,81 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,72 €/m² | +4.8% | 12,32 €/m² | 19,39 €/m² |
| 2023 | 14,20 €/m² | +3.5% | 12,97 €/m² | 19,29 €/m² |
| 2024 | 14,95 €/m² | +5.3% | 13,66 €/m² | 20,20 €/m² |
| 2025 | 15,67 €/m² | +4.8% | 14,30 €/m² | 21,36 €/m² |
| 2026 | 15,82 €/m² | +1.0% | 14,70 €/m² | 21,27 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Biebrich
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Biebrich liegt aktuell bei 12,47 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,91 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 19,4% gestiegen – von 10,44 €/m² auf 12,47 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,60 €/m² | +1.5% | 9,34 €/m² | 15,83 €/m² |
| 2023 | 11,07 €/m² | +4.5% | 9,58 €/m² | 16,49 €/m² |
| 2024 | 11,52 €/m² | +4.0% | 10,02 €/m² | 17,31 €/m² |
| 2025 | 12,04 €/m² | +4.5% | 10,55 €/m² | 18,06 €/m² |
| 2026 | 12,41 €/m² | +3.1% | 10,97 €/m² | 18,39 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Biebrich 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Biebrich?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Biebrich werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Biebrich besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Biebrich
Die Hauspreise in Wiesbaden-Biebrich sind von 5.061 €/m² Q3 2024 auf 4.868 €/m² gefallen (-3,81%). Die Wohnungspreise sind von 4.106 €/m² auf 4.093 €/m² gefallen (-0,32%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Biebrich durchschnittlich 4.868 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.093 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 999 €/m² mit einer Preisspanne von 700 - 1500 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,18% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,58%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Biebrich haben sich um -0,25% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,7% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Biebrich liegt aktuell bei 25,7 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 27,4 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Biebrich ihren Höchstwert von 5.446 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.626 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.385 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.897 €/m² im Q1 2024.