Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Bierstadt 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Bierstadt entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt liegt durchschnittlich bei ca. 4.933 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Bierstadt liegt durchschnittlich bei ca. 4.345 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Bierstadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt liegt aktuell bei 4.933 €/m².
Im letzten Quartal blieben die Hauspreise unverändert.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 2,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.822 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3% gefallen – von 5.084 €/m² auf 4.933 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Bierstadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Bierstadt liegt aktuell bei 4.345 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.326 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,6% gestiegen – von 4.317 €/m² auf 4.345 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Wiesbaden.
Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Bierstadt entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Bierstadt zeigen die Kaufpreise für Häuser seit dem dritten Quartal 2021 einen deutlichen Rückgang von 5.084 €/m² auf aktuell 4.933 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtrückgang von 3,0% entspricht. Der Höchststand wurde im zweiten Quartal 2022 mit 5.554 €/m² erreicht, seitdem fielen die Preise um 11,2%. Die Mietpreise entwickelten sich gegensätzlich und stiegen im gleichen Zeitraum kontinuierlich von 13,23 €/m² auf 16,23 €/m², was einer Steigerung von 22,7% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich von 32,0 im dritten Quartal 2021 auf aktuell 25,3, was einem Rückgang von 20,9% gleichkommt. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig deutlich steigenden Mietpreisen, wobei der Faktor seinen Höchststand mit 33,8 Anfang 2022 erreichte und seitdem kontinuierlich zurückging.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.486 €/m² | 14,11 €/m² | 32.4 | +0.3% |
| 2023 | 5.056 €/m² | 14,53 €/m² | 29.0 | -10.4% |
| 2024 | 4.782 €/m² | 15,36 €/m² | 25.9 | -10.6% |
| 2025 | 4.921 €/m² | 16,19 €/m² | 25.3 | -2.3% |
| 2026 | 4.933 €/m² | 16,26 €/m² | 25.3 | -0.2% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Sonnenberg weist mit 6.543 €/m² die mit Abstand höchsten Kaufpreise für Häuser auf, während Erbenheim mit 4.179 €/m² das günstigste Preisniveau zeigt. Mitte liegt mit 5.611 €/m² im oberen Preissegment, gefolgt von Südost mit 5.300 €/m².
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Sonnenberg mit 18,38 €/m², während Nordenstadt mit 15,22 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich bei den Kaufpreisen einheitlich im Bereich von 2,6 % bis 2,7 %, bei den Mietpreisen zeigen sich mit 3,2 % bis 3,3 % ebenfalls sehr homogene Steigerungsraten über alle Stadtteile hinweg.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kloppenheim | 4.518 €/m² | +2.6% | 15,57 €/m² | +3.3% |
| Heßloch | 4.306 €/m² | +2.6% | 15,27 €/m² | +3.2% |
| Südost | 5.301 €/m² | +2.7% | 16,30 €/m² | +3.2% |
| Igstadt | 4.238 €/m² | +2.6% | 15,37 €/m² | +3.2% |
| Erbenheim | 4.179 €/m² | +2.7% | 15,00 €/m² | +3.2% |
| Mitte | 5.611 €/m² | +2.7% | 16,57 €/m² | +3.2% |
| Westend | 4.421 €/m² | +2.7% | 16,14 €/m² | +3.3% |
| Sonnenberg | 6.544 €/m² | +2.7% | 18,38 €/m² | +3.2% |
| Nordenstadt | 4.324 €/m² | +2.7% | 15,22 €/m² | +3.2% |
| Rheingauviertel | 4.346 €/m² | +2.7% | 15,69 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Bierstadt entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Bierstadt zeigen Wohnungen seit dem dritten Quartal 2021 eine deutliche Zweiteilung der Preisentwicklung: Während die Kaufpreise von 4.317 €/m² auf zwischenzeitlich 4.676 €/m² im zweiten Quartal 2022 anstiegen, fielen sie anschließend kontinuierlich und erreichten im vierten Quartal 2024 mit 4.177 €/m² den niedrigsten Wert seit Anfang 2022, bevor sie sich auf 4.345 €/m² im zweiten Quartal 2026 erholten. Die Mietpreise entwickelten sich hingegen stetig aufwärts von 10,42 €/m² auf aktuell 12,59 €/m², was einem Anstieg von 20,8 % über den Gesamtzeitraum entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 36,4 im zweiten Quartal 2022 auf 28,8 im zweiten Quartal 2026, was primär durch die gegenläufige Entwicklung von fallenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten verursacht wurde. Besonders ausgeprägt war der Rückgang zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem vierten Quartal 2024, als der Faktor um 15,3 % von 34,0 auf 29,3 fiel.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.619 €/m² | 10,73 €/m² | 35.9 | +3.4% |
| 2023 | 4.313 €/m² | 11,16 €/m² | 32.2 | -10.2% |
| 2024 | 4.187 €/m² | 11,64 €/m² | 30.0 | -6.9% |
| 2025 | 4.311 €/m² | 12,25 €/m² | 29.3 | -2.2% |
| 2026 | 4.332 €/m² | 12,57 €/m² | 28.7 | -2.0% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Sonnenberg mit 4.908 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Mitte mit 4.618 €/m² und Südost mit 4.472 €/m². Die günstigsten Kaufpreise finden sich in Erbenheim mit 3.715 €/m², Kloppenheim mit 3.790 €/m² und Heßloch mit 3.825 €/m².
Die Mietpreise werden ebenfalls von Sonnenberg mit 13,75 €/m² angeführt, während Erbenheim mit 11,77 €/m² das günstigste Mietniveau aufweist. Bei den Veränderungsraten zum Vorjahr stiegen die Mietpreise in Westend mit 5,3 % am stärksten, während Nordenstadt und Erbenheim mit 4,23 % bzw. 4,25 % die geringsten Mietpreissteigerungen verzeichneten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kloppenheim | 3.791 €/m² | +3.0% | 12,21 €/m² | +4.9% |
| Heßloch | 3.825 €/m² | +3.0% | 12,02 €/m² | +4.9% |
| Südost | 4.473 €/m² | +3.1% | 13,23 €/m² | +4.9% |
| Igstadt | 3.858 €/m² | +3.0% | 12,15 €/m² | +4.8% |
| Erbenheim | 3.715 €/m² | +3.0% | 11,77 €/m² | +4.3% |
| Mitte | 4.618 €/m² | +3.0% | 12,58 €/m² | +5.0% |
| Westend | 4.099 €/m² | +2.4% | 12,13 €/m² | +5.3% |
| Sonnenberg | 4.908 €/m² | +3.1% | 13,75 €/m² | +4.9% |
| Nordenstadt | 3.961 €/m² | +3.0% | 12,31 €/m² | +4.2% |
| Rheingauviertel | 4.083 €/m² | +2.5% | 12,38 €/m² | +5.2% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Bierstadt.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Bierstadt 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Bierstadt kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Bierstadt heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.231 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 800 €/m² bis 1.900 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Bierstadt entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt liegt aktuell bei 16,23 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,3%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 1,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 16,42 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,7% gestiegen – von 13,23 €/m² auf 16,23 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 14,11 €/m² | +5.4% | 12,91 €/m² | 21,33 €/m² |
| 2023 | 14,53 €/m² | +2.9% | 13,59 €/m² | 21,23 €/m² |
| 2024 | 15,36 €/m² | +5.7% | 14,29 €/m² | 22,31 €/m² |
| 2025 | 16,19 €/m² | +5.4% | 15,04 €/m² | 23,71 €/m² |
| 2026 | 16,26 €/m² | +0.4% | 15,34 €/m² | 23,58 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Bierstadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Bierstadt liegt aktuell bei 12,59 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,14 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,8% gestiegen – von 10,42 €/m² auf 12,59 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,73 €/m² | +2.3% | 8,63 €/m² | 16,21 €/m² |
| 2023 | 11,16 €/m² | +4.0% | 8,83 €/m² | 17,00 €/m² |
| 2024 | 11,64 €/m² | +4.3% | 9,22 €/m² | 17,74 €/m² |
| 2025 | 12,25 €/m² | +5.3% | 9,80 €/m² | 18,68 €/m² |
| 2026 | 12,56 €/m² | +2.6% | 10,07 €/m² | 18,96 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Bierstadt 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Bierstadt?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Bierstadt werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Bierstadt besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Bierstadt
Die Hauspreise in Wiesbaden-Bierstadt sind von 5.084 €/m² Q3 2024 auf 4.933 €/m² gefallen (-2,97%). Die Wohnungspreise sind von 4.317 €/m² auf 4.345 €/m² gestiegen (0,65%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Bierstadt durchschnittlich 4.933 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.345 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 1231 €/m² mit einer Preisspanne von 800 - 1900 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 2,3% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,43%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt haben sich um -1,16% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,71% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Bierstadt liegt aktuell bei 25,3 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,8 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Bierstadt ihren Höchstwert von 5.554 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.693 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.676 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 4.172 €/m² im Q1 2024.