Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Nordost 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Nordost entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Nordost liegt durchschnittlich bei ca. 6.820 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Nordost liegt durchschnittlich bei ca. 4.917 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Nordost
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Nordost liegt aktuell bei 6.820 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.623 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,8% gefallen – von 7.015 €/m² auf 6.820 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Nordost
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Nordost liegt aktuell bei 4.917 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.910 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,4% gestiegen – von 4.898 €/m² auf 4.917 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Wiesbaden.
Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Nordost entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Nordost zeigten die Kaufpreise für Häuser zwischen dem dritten Quartal 2021 und dem zweiten Quartal 2022 einen Höhepunkt bei 7.601 €/m², bevor sie bis zum ersten Quartal 2026 kontinuierlich auf 6.774 €/m² sanken – ein Rückgang von 10,9 % vom Höchststand. Die Mietpreise entwickelten sich gegenläufig und stiegen im gleichen Zeitraum von 14,29 €/m² auf 17,59 €/m², was einem Anstieg von 23,1 % entspricht. Seit dem zweiten Quartal 2026 zeigen die Kaufpreise mit einem Anstieg auf 6.820 €/m² erstmals wieder eine leichte Erholungstendenz.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im ersten Quartal 2022 mit 43,2 seinen Spitzenwert und fiel danach kontinuierlich auf 32,2 im ersten Quartal 2026 – ein Rückgang von 25,5 %. Diese Entwicklung resultierte aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig deutlich steigenden Mieten, wodurch sich die Relation zwischen beiden Größen substanziell veränderte. Im zweiten Quartal 2026 liegt der Kaufpreisfaktor bei 32,3 und zeigt damit eine leichte Stabilisierung.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7.546 €/m² | 15,21 €/m² | 41.3 | +0.2% |
| 2023 | 6.951 €/m² | 15,65 €/m² | 37.0 | -10.4% |
| 2024 | 6.561 €/m² | 16,51 €/m² | 33.1 | -10.6% |
| 2025 | 6.748 €/m² | 17,39 €/m² | 32.3 | -2.4% |
| 2026 | 6.797 €/m² | 17,55 €/m² | 32.3 | -0.2% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Sonnenberg mit 6.543 €/m² als deutlich teuerster Stadtteil, während Heßloch mit 4.305 €/m² das niedrigste Preisniveau aufweist. Mitte liegt mit 5.611 €/m² im oberen Segment, gefolgt von Südost mit 5.300 €/m².
Die Mietpreise werden ebenfalls von Sonnenberg mit 18,38 €/m² angeführt, während Dotzheim mit 14,98 €/m² am günstigsten ist. Die Veränderungsraten zum Vorjahr bewegen sich bei den Kaufpreisen einheitlich zwischen 2,6 % und 2,7 %, bei den Mietpreisen zwischen 3,2 % und 3,3 %, was auf eine stabile Aufwärtsentwicklung in allen Stadtteilen hindeutet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Sonnenberg | 6.544 €/m² | +2.7% | 18,38 €/m² | +3.2% |
| Klarenthal | 4.830 €/m² | +2.7% | 15,36 €/m² | +3.2% |
| Westend | 4.421 €/m² | +2.7% | 16,14 €/m² | +3.3% |
| Rheingauviertel | 4.346 €/m² | +2.7% | 15,69 €/m² | +3.2% |
| Mitte | 5.611 €/m² | +2.7% | 16,57 €/m² | +3.2% |
| Rambach | 4.671 €/m² | +2.6% | 16,48 €/m² | +3.2% |
| Dotzheim | 4.540 €/m² | +2.7% | 14,98 €/m² | +3.2% |
| Südost | 5.301 €/m² | +2.7% | 16,30 €/m² | +3.2% |
| Heßloch | 4.306 €/m² | +2.6% | 15,27 €/m² | +3.2% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Nordost entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Nordost zeigten zwischen Q3 2021 und Q2 2022 einen Anstieg von 4.898 €/m² auf den Höchstwert von 5.283 €/m², fielen danach jedoch kontinuierlich bis Q1 2024 auf 4.685 €/m² ab. Seit Q2 2024 ist eine Erholung erkennbar, mit einem aktuellen Niveau von 4.917 €/m² in Q2 2026, was dennoch 7,0 % unter dem Höchststand liegt. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum stetig von 11,25 €/m² auf aktuell 13,58 €/m², was einem Anstieg von 20,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im Q1 2023 mit 35,9 seinen Höchstwert und sank bis Q2 2026 auf 30,2. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mieten, wobei die stärkste Veränderung zwischen Q1 2023 und Q1 2024 mit einem Rückgang um 3,9 Faktoren zu verzeichnen war.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.233 €/m² | 11,54 €/m² | 37.8 | +3.8% |
| 2023 | 4.873 €/m² | 11,96 €/m² | 34.0 | -10.2% |
| 2024 | 4.719 €/m² | 12,48 €/m² | 31.5 | -7.2% |
| 2025 | 4.869 €/m² | 13,11 €/m² | 31.0 | -1.7% |
| 2026 | 4.891 €/m² | 13,50 €/m² | 30.2 | -2.4% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Im Umfeld von Nordost zeigt Sonnenberg mit 4.908 €/m² die höchsten Kaufpreise für Wohnungen, während Heßloch mit 3.825 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Sonnenberg mit 13,75 €/m², gefolgt von Südost mit 13,23 €/m², während Klarenthal mit 11,88 €/m² am niedrigsten liegt.
Die Kaufpreisentwicklung zeigt bei den meisten Stadtteilen moderate Zuwächse zwischen 2,3% und 3,1%, wobei Sonnenberg, Südost und Mitte mit jeweils rund 3,0% die stärksten Anstiege verzeichnen. Bei den Mietpreisen fällt Dotzheim mit einem überdurchschnittlichen Anstieg von 5,4% besonders auf, während Westend mit 5,3% ebenfalls deutlich zulegte.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Sonnenberg | 4.908 €/m² | +3.1% | 13,75 €/m² | +4.9% |
| Klarenthal | 3.989 €/m² | +2.6% | 11,88 €/m² | +5.0% |
| Westend | 4.099 €/m² | +2.4% | 12,13 €/m² | +5.3% |
| Rheingauviertel | 4.083 €/m² | +2.5% | 12,38 €/m² | +5.2% |
| Mitte | 4.618 €/m² | +3.0% | 12,58 €/m² | +5.0% |
| Rambach | 4.076 €/m² | +3.0% | 12,18 €/m² | +4.8% |
| Dotzheim | 3.946 €/m² | +2.3% | 12,08 €/m² | +5.4% |
| Südost | 4.473 €/m² | +3.1% | 13,23 €/m² | +4.9% |
| Heßloch | 3.825 €/m² | +3.0% | 12,02 €/m² | +4.9% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Nordost.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Nordost 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Nordost kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Nordost heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.662 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 800 €/m² bis 2.100 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Nordost entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Nordost
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Nordost liegt aktuell bei 17,59 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,5% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 17,68 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 23,1% gestiegen – von 14,29 €/m² auf 17,59 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 15,21 €/m² | +4.9% | 10,86 €/m² | 22,55 €/m² |
| 2023 | 15,64 €/m² | +2.8% | 11,37 €/m² | 22,39 €/m² |
| 2024 | 16,51 €/m² | +5.5% | 12,04 €/m² | 23,73 €/m² |
| 2025 | 17,39 €/m² | +5.3% | 12,57 €/m² | 24,98 €/m² |
| 2026 | 17,55 €/m² | +0.9% | 12,97 €/m² | 24,90 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Nordost
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Nordost liegt aktuell bei 13,58 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,3%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,02 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,7% gestiegen – von 11,25 €/m² auf 13,58 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,54 €/m² | +1.7% | 8,60 €/m² | 16,68 €/m² |
| 2023 | 11,96 €/m² | +3.6% | 8,87 €/m² | 17,41 €/m² |
| 2024 | 12,48 €/m² | +4.4% | 9,18 €/m² | 18,38 €/m² |
| 2025 | 13,11 €/m² | +5.0% | 9,66 €/m² | 19,18 €/m² |
| 2026 | 13,50 €/m² | +3.0% | 10,08 €/m² | 19,47 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Nordost 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Nordost?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Nordost werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Nordost besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Nordost
Die Hauspreise in Wiesbaden-Nordost sind von 7.015 €/m² Q3 2024 auf 6.820 €/m² gefallen (-2,78%). Die Wohnungspreise sind von 4.898 €/m² auf 4.917 €/m² gestiegen (0,39%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Nordost durchschnittlich 6.820 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.917 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 1662 €/m² mit einer Preisspanne von 800 - 2100 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 2,98% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,16%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Nordost haben sich um -0,51% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,3% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Nordost liegt aktuell bei 32,3 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 30,2 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Nordost ihren Höchstwert von 7.601 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 6.448 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 5.283 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 4.685 €/m² im Q1 2024.