Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Mitte 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mitte entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Mitte liegt durchschnittlich bei ca. 5.609 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Mitte liegt durchschnittlich bei ca. 4.616 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Mitte
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Mitte liegt aktuell bei 5.609 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.440 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,1% gefallen – von 5.787 €/m² auf 5.609 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Mitte
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Mitte liegt aktuell bei 4.616 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.560 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,6% gestiegen – von 4.588 €/m² auf 4.616 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Wiesbaden.
Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Mitte entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Mitte zeigten zwischen dem dritten Quartal 2021 und dem zweiten Quartal 2022 einen deutlichen Aufwärtstrend mit einem Höchststand von 6.267 €/m², fielen dann jedoch kontinuierlich bis auf 5.440 €/m² im zweiten Quartal 2025 ab. Dies entspricht einem Rückgang von rund 13,2 % vom Höchststand. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen stabiler und stiegen von 13,50 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 16,56 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 22,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im ersten Quartal 2022 mit 37,8 seinen Höhepunkt und sank bis zum zweiten Quartal 2025 auf 27,3 ab. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von fallenden Kaufpreisen und gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei sich die gegenläufigen Bewegungen beider Komponenten verstärkend auf den Rückgang des Faktors auswirkten. Seit dem zweiten Quartal 2025 stabilisiert sich der Kaufpreisfaktor bei etwa 28 mit nur geringen Schwankungen.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6.220 €/m² | 14,35 €/m² | 36.1 | +0.3% |
| 2023 | 5.719 €/m² | 14,74 €/m² | 32.3 | -10.5% |
| 2024 | 5.407 €/m² | 15,58 €/m² | 28.9 | -10.6% |
| 2025 | 5.562 €/m² | 16,41 €/m² | 28.2 | -2.4% |
| 2026 | 5.593 €/m² | 16,53 €/m² | 28.2 | -0.2% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
In den an Wiesbaden Mitte angrenzenden Stadtteilen zeigen sich deutliche Unterschiede bei den Kaufpreisen für Häuser: Nordost weist mit 6.817 €/m² den höchsten Wert auf, gefolgt von Sonnenberg mit 6.543 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Rheingauviertel mit 4.345 €/m² und Westend mit 4.421 €/m².
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Sonnenberg mit 18,38 €/m², während Dotzheim mit 14,98 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr fallen in allen Stadtteilen ähnlich aus: Die Kaufpreise stiegen einheitlich um etwa 2,7%, während die Mietpreise um rund 3,2% zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Westend | 4.421 €/m² | +2.7% | 16,14 €/m² | +3.3% |
| Rheingauviertel | 4.346 €/m² | +2.7% | 15,69 €/m² | +3.2% |
| Südost | 5.301 €/m² | +2.7% | 16,30 €/m² | +3.2% |
| Nordost | 6.818 €/m² | +2.7% | 17,58 €/m² | +3.2% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
| Biebrich | 4.892 €/m² | +2.7% | 15,89 €/m² | +3.2% |
| Sonnenberg | 6.544 €/m² | +2.7% | 18,38 €/m² | +3.2% |
| Klarenthal | 4.830 €/m² | +2.7% | 15,36 €/m² | +3.2% |
| Dotzheim | 4.540 €/m² | +2.7% | 14,98 €/m² | +3.2% |
| Schierstein | 4.582 €/m² | +2.7% | 15,54 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Mitte entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Mitte zeigen sich bei Wohnungen über die letzten fünf Jahre deutlich unterschiedliche Entwicklungsphasen: Während die Kaufpreise von 4.588 €/m² im dritten Quartal 2021 zunächst auf einen Höchstwert von 4.957 €/m² im dritten Quartal 2022 stiegen, folgte ab dem vierten Quartal 2022 ein kontinuierlicher Rückgang bis auf 4.407 €/m² im dritten Quartal 2024. Seit dem vierten Quartal 2024 ist wieder eine leichte Erholung auf zuletzt 4.616 €/m² im zweiten Quartal 2026 zu beobachten, wobei das Niveau von 2022 noch nicht wieder erreicht wurde. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stabiler und stiegen kontinuierlich von 10,43 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 12,57 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 20,5 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im betrachteten Zeitraum von 36,7 auf 30,6, was eine Veränderung von -16,6 % bedeutet. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, wobei der stärkste Rückgang des Kaufpreisfaktors zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem dritten Quartal 2024 zu verzeichnen war.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.889 €/m² | 10,70 €/m² | 38.1 | +3.5% |
| 2023 | 4.558 €/m² | 11,08 €/m² | 34.3 | -10.0% |
| 2024 | 4.424 €/m² | 11,60 €/m² | 31.8 | -7.3% |
| 2025 | 4.553 €/m² | 12,17 €/m² | 31.2 | -1.9% |
| 2026 | 4.590 €/m² | 12,50 €/m² | 30.6 | -1.9% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Nordost mit 4.915 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Sonnenberg mit 4.908 €/m². Am günstigsten sind Wohnungen in Dotzheim mit 3.946 €/m² und Klarenthal mit 3.989 €/m² zu erwerben. Die stärksten Preissteigerungen zum Vorjahr verzeichneten Biebrich mit 3,24 % sowie Südost und Sonnenberg mit jeweils 3,08 %.
Die höchsten Mietpreise werden in Sonnenberg mit 13,75 €/m² und Nordost mit 13,57 €/m² erreicht, während Klarenthal mit 11,88 €/m² das niedrigste Mietniveau aufweist. Bei den Mietpreissteigerungen führt Schierstein mit 5,56 %, gefolgt von Dotzheim mit 5,41 % und Westend sowie Biebrich mit jeweils über 5,2 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Westend | 4.099 €/m² | +2.4% | 12,13 €/m² | +5.3% |
| Rheingauviertel | 4.083 €/m² | +2.5% | 12,38 €/m² | +5.2% |
| Südost | 4.473 €/m² | +3.1% | 13,23 €/m² | +4.9% |
| Nordost | 4.916 €/m² | +2.7% | 13,57 €/m² | +5.0% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |
| Biebrich | 4.114 €/m² | +3.2% | 12,53 €/m² | +5.3% |
| Sonnenberg | 4.908 €/m² | +3.1% | 13,75 €/m² | +4.9% |
| Klarenthal | 3.989 €/m² | +2.6% | 11,88 €/m² | +5.0% |
| Dotzheim | 3.946 €/m² | +2.3% | 12,08 €/m² | +5.4% |
| Schierstein | 4.046 €/m² | +3.0% | 12,53 €/m² | +5.6% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Mitte.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Mitte 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Mitte kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Mitte heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.483 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 800 €/m² bis 7.500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Mitte entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Mitte
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Mitte liegt aktuell bei 16,56 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,4% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 16,62 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,7% gestiegen – von 13,5 €/m² auf 16,56 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 14,35 €/m² | +5.3% | 13,01 €/m² | 20,85 €/m² |
| 2023 | 14,73 €/m² | +2.7% | 13,68 €/m² | 20,75 €/m² |
| 2024 | 15,58 €/m² | +5.7% | 14,44 €/m² | 21,93 €/m² |
| 2025 | 16,41 €/m² | +5.4% | 15,22 €/m² | 23,16 €/m² |
| 2026 | 16,53 €/m² | +0.7% | 15,58 €/m² | 23,08 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Mitte
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Mitte liegt aktuell bei 12,57 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,06 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,5% gestiegen – von 10,43 €/m² auf 12,57 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,70 €/m² | +2.2% | 9,93 €/m² | 16,11 €/m² |
| 2023 | 11,07 €/m² | +3.6% | 10,24 €/m² | 16,91 €/m² |
| 2024 | 11,60 €/m² | +4.7% | 10,63 €/m² | 17,76 €/m² |
| 2025 | 12,17 €/m² | +4.9% | 11,30 €/m² | 18,51 €/m² |
| 2026 | 12,50 €/m² | +2.8% | 11,71 €/m² | 18,87 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Mitte 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mitte?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mitte werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Mitte besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Mitte
Die Hauspreise in Wiesbaden-Mitte sind von 5.787 €/m² Q3 2024 auf 5.609 €/m² gefallen (-3,08%). Die Wohnungspreise sind von 4.588 €/m² auf 4.616 €/m² gestiegen (0,61%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Mitte durchschnittlich 5.609 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.616 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 1483 €/m² mit einer Preisspanne von 800 - 7500 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,11% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,23%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Mitte haben sich um -0,36% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,23% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Mitte liegt aktuell bei 28,2 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 30,6 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Mitte ihren Höchstwert von 6.267 €/m² im Q1 2022 und ihren Tiefststand von 5.271 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.957 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.407 €/m² im Q3 2024.