Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Heßloch 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Heßloch entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Heßloch liegt durchschnittlich bei ca. 4.310 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Heßloch liegt durchschnittlich bei ca. 3.829 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Heßloch
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Heßloch liegt aktuell bei 4.310 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 4,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.140 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 4,4% gefallen – von 4.510 €/m² auf 4.310 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Heßloch
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Heßloch liegt aktuell bei 3.829 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.779 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,7% gestiegen – von 3.801 €/m² auf 3.829 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Wiesbaden.
Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Heßloch entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Heßloch zeigten von Mitte 2021 bis Mitte 2022 einen Anstieg von 4.510 €/m² auf den Höchstwert von 4.874 €/m², fielen anschließend kontinuierlich bis Anfang 2025 auf 4.206 €/m² und stabilisierten sich seither im Bereich um 4.300 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich von 12,45 €/m² in 2021 auf aktuell 15,28 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 22,7 % über den Gesamtzeitraum entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte Mitte 2022 mit 31,8 seinen Höchststand und sank bis zum zweiten Quartal 2025 deutlich auf 22,5, was auf die gegenläufige Entwicklung von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Seit Anfang 2025 zeigt der Kaufpreisfaktor bei 23,5 eine Stabilisierung, wobei sowohl Kauf- als auch Mietpreise moderat ansteigen.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.804 €/m² | 13,24 €/m² | 30.2 | -0.7% |
| 2023 | 4.404 €/m² | 13,61 €/m² | 27.0 | -10.8% |
| 2024 | 4.135 €/m² | 14,32 €/m² | 24.1 | -10.8% |
| 2025 | 4.264 €/m² | 15,12 €/m² | 23.5 | -2.4% |
| 2026 | 4.281 €/m² | 15,19 €/m² | 23.5 | -0.1% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der Kaufpreise für Häuser zeigt sich Nordost mit 6.817 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Sonnenberg mit 6.543 €/m². Die günstigsten Kaufpreise verzeichnet Medenbach mit 3.972 €/m², dicht gefolgt von Auringen mit 4.097 €/m².
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Sonnenberg mit 18,38 €/m², während Nordost mit 17,58 €/m² den zweiten Rang einnimmt. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich bei den Kaufpreisen zwischen 2,56% und 2,72%, bei den Mietpreisen zwischen 3,16% und 3,25%, wobei die Entwicklung über alle Stadtteile hinweg relativ einheitlich verläuft.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kloppenheim | 4.518 €/m² | +2.6% | 15,57 €/m² | +3.3% |
| Naurod | 4.201 €/m² | +2.6% | 15,57 €/m² | +3.3% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
| Auringen | 4.097 €/m² | +2.6% | 14,71 €/m² | +3.2% |
| Rambach | 4.671 €/m² | +2.6% | 16,48 €/m² | +3.2% |
| Sonnenberg | 6.544 €/m² | +2.7% | 18,38 €/m² | +3.2% |
| Medenbach | 3.972 €/m² | +2.6% | 14,31 €/m² | +3.2% |
| Igstadt | 4.238 €/m² | +2.6% | 15,37 €/m² | +3.2% |
| Mitte | 5.611 €/m² | +2.7% | 16,57 €/m² | +3.2% |
| Nordost | 6.818 €/m² | +2.7% | 17,58 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Heßloch entwickelt (2020-2026)?
In Wiesbaden-Heßloch zeigen die Kaufpreise für Wohnungen eine deutliche Zweiteilung: Nach einem kontinuierlichen Anstieg von 3.801 €/m² im dritten Quartal 2021 auf den Höchststand von 4.098 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein markanter Rückgang auf 3.629 €/m² im ersten Quartal 2024, was einem Preisrückgang von 11,4% entspricht. Seit diesem Tiefpunkt erholen sich die Kaufpreise moderat und erreichen im zweiten Quartal 2026 3.829 €/m². Die Mietpreise entwickeln sich dagegen kontinuierlich aufwärts von 9,97 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 12,03 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 20,7% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank deutlich von 33,1 im dritten Quartal 2022 auf 26,5 im zweiten Quartal 2026, was primär durch die rückläufigen Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten verursacht wurde. Während die Kaufpreise zwischen dem dritten Quartal 2022 und dem zweiten Quartal 2026 um 6,6% fielen, erhöhten sich die Mietpreise im selben Zeitraum um 16,7%, was die Renditeerwartungen für Kapitalanleger rechnerisch verbesserte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.056 €/m² | 10,25 €/m² | 33.0 | +3.3% |
| 2023 | 3.782 €/m² | 10,60 €/m² | 29.7 | -9.8% |
| 2024 | 3.654 €/m² | 11,04 €/m² | 27.6 | -7.2% |
| 2025 | 3.771 €/m² | 11,64 €/m² | 27.0 | -2.1% |
| 2026 | 3.791 €/m² | 11,91 €/m² | 26.5 | -1.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich eine deutliche Spannbreite: Während Sonnenberg mit 4.908 €/m² und Nordost mit 4.915 €/m² die höchsten Werte aufweisen, liegt Medenbach mit 3.220 €/m² am günstigsten. Auch Auringen positioniert sich mit 3.523 €/m² im unteren Preissegment, während Mitte mit 4.618 €/m² im oberen Bereich rangiert.
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster: Sonnenberg führt mit 13,75 €/m², gefolgt von Nordost mit 13,57 €/m², während Medenbach mit 11,05 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich bei den Kaufpreisen einheitlich zwischen 2,7 % und 3,1 %, bei den Mietpreisen zeigen Nordost und Mitte mit über 5,0 % die stärksten Anstiege.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kloppenheim | 3.791 €/m² | +3.0% | 12,21 €/m² | +4.9% |
| Naurod | 3.838 €/m² | +3.0% | 11,93 €/m² | +4.9% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |
| Auringen | 3.524 €/m² | +3.0% | 11,55 €/m² | +4.8% |
| Rambach | 4.076 €/m² | +3.0% | 12,18 €/m² | +4.8% |
| Sonnenberg | 4.908 €/m² | +3.1% | 13,75 €/m² | +4.9% |
| Medenbach | 3.221 €/m² | +3.0% | 11,05 €/m² | +4.8% |
| Igstadt | 3.858 €/m² | +3.0% | 12,15 €/m² | +4.8% |
| Mitte | 4.618 €/m² | +3.0% | 12,58 €/m² | +5.0% |
| Nordost | 4.916 €/m² | +2.7% | 13,57 €/m² | +5.0% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Heßloch.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Heßloch 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Heßloch kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Heßloch heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 931 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 900 €/m² bis 950 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Heßloch entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Heßloch
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Heßloch liegt aktuell bei 15,28 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,3% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,33 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,7% gestiegen – von 12,45 €/m² auf 15,28 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,24 €/m² | +5.3% | 12,71 €/m² | 18,17 €/m² |
| 2023 | 13,61 €/m² | +2.8% | 13,33 €/m² | 18,00 €/m² |
| 2024 | 14,31 €/m² | +5.2% | 14,14 €/m² | 18,91 €/m² |
| 2025 | 15,12 €/m² | +5.6% | 14,72 €/m² | 20,14 €/m² |
| 2026 | 15,19 €/m² | +0.4% | 15,15 €/m² | 20,04 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Heßloch
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Heßloch liegt aktuell bei 12,03 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,52 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,7% gestiegen – von 9,97 €/m² auf 12,03 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,25 €/m² | +2.4% | 10,06 €/m² | 14,26 €/m² |
| 2023 | 10,60 €/m² | +3.4% | 10,35 €/m² | 14,86 €/m² |
| 2024 | 11,04 €/m² | +4.1% | 10,80 €/m² | 15,57 €/m² |
| 2025 | 11,64 €/m² | +5.4% | 11,37 €/m² | 16,34 €/m² |
| 2026 | 11,91 €/m² | +2.3% | 11,81 €/m² | 16,62 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Heßloch 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Heßloch?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Heßloch werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Heßloch besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Heßloch
Die Hauspreise in Wiesbaden-Heßloch sind von 4.510 €/m² Q3 2024 auf 4.310 €/m² gefallen (-4,43%). Die Wohnungspreise sind von 3.801 €/m² auf 3.829 €/m² gestiegen (0,74%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Heßloch durchschnittlich 4.310 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.829 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 931 €/m² mit einer Preisspanne von 900 - 950 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 4,08% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,31%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Heßloch haben sich um -0,33% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,43% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Heßloch liegt aktuell bei 23,5 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 26,5 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Heßloch ihren Höchstwert von 4.874 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.071 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.098 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.628 €/m² im Q1 2024.