Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Mainz-Amöneburg 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt durchschnittlich bei ca. 3.776 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt durchschnittlich bei ca. 4.123 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.776 €/m²
Q2 2026
Q
0.48%
Y
3.51%
Wohnungen
4.123 €/m²
Q2 2026
Q
1.06%
Y
1.67%

Hauspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt aktuell bei 3.776 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.648 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,4% gefallen – von 3.868 €/m² auf 3.776 €/m².

Wohnungspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt aktuell bei 4.123 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.056 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 1% gestiegen – von 4.084 €/m² auf 4.123 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.776 €/m²
Q2 2026
Q
0.48%
Y
3.51%
Mieten
14,69 €/m²
Q2 2026
Q
0.14%
Y
0.07%

Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg erreichten ihren Höhepunkt im zweiten Quartal 2022 mit 4.202 €/m² und fielen bis zum ersten Quartal 2025 auf 3.695 €/m², was einem Rückgang von 12,1% entspricht. Seit dem zweiten Quartal 2025 zeigt sich eine leichte Erholung auf aktuell 3.776 €/m² im zweiten Quartal 2026, wobei das Vorkrisenniveau noch deutlich unterschritten wird.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 28,5 Anfang 2022 kontinuierlich auf 20,7 im zweiten Quartal 2025 und stabilisierte sich anschließend bei 21,4 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus dem deutlichen Rückgang der Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, die sich von 12,21 €/m² im ersten Quartal 2022 auf 14,69 €/m² im zweiten Quartal 2026 erhöhten, was einem Anstieg von 20,3% entspricht.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20224.166 €/m²12,72 €/m²27.3+0.2%
20233.852 €/m²13,10 €/m²24.5-10.2%
20243.654 €/m²13,87 €/m²21.9-10.5%
20253.736 €/m²14,53 €/m²21.4-2.4%
20263.766 €/m²14,68 €/m²21.4-0.2%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Die Kaufpreise für Häuser in den an Mainz-Amöneburg angrenzenden Stadtteilen zeigen eine deutliche Spannbreite von 3.761 €/m² in Mainz-Kostheim bis 5.611 €/m² in Mitte. Ebenfalls hohe Kaufpreise weisen Südost mit 5.300 €/m² und Bierstadt mit 4.956 €/m² auf, während Mainz-Kastel mit 3.995 €/m² zu den günstigeren Stadtteilen zählt.

Bei den Mietpreisen liegt Mitte mit 16,57 €/m² an der Spitze, gefolgt von Bierstadt mit 16,31 €/m² und Südost mit 16,30 €/m², während Mainz-Kostheim mit 14,48 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Die Veränderungen zum Vorjahr fallen über alle Stadtteile hinweg moderat aus, mit Kaufpreissteigerungen zwischen 2,7% und 2,8% sowie Mietpreissteigerungen zwischen 3,2% und 3,3%.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Mainz-Kastel3.996 €/m²+2.7%15,29 €/m²+3.2%
Biebrich4.892 €/m²+2.7%15,89 €/m²+3.2%
Erbenheim4.179 €/m²+2.7%15,00 €/m²+3.2%
Südost5.301 €/m²+2.7%16,30 €/m²+3.2%
Mainz-Kostheim3.761 €/m²+2.8%14,48 €/m²+3.2%
Schierstein4.582 €/m²+2.7%15,54 €/m²+3.2%
Mitte5.611 €/m²+2.7%16,57 €/m²+3.2%
Delkenheim4.124 €/m²+2.7%14,96 €/m²+3.2%
Bierstadt4.956 €/m²+2.7%16,31 €/m²+3.2%
Westend4.421 €/m²+2.7%16,14 €/m²+3.3%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
4.123 €/m²
Q2 2026
Q
1.06%
Y
1.67%
Mieten
12,11 €/m²
Q2 2026
Q
1.17%
Y
4.76%

Die Kaufpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg zeigen über die letzten fünf Jahre eine volatile Entwicklung: Nach einem Anstieg von 4.084 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.406 €/m² im vierten Quartal 2022 folgte ein deutlicher Rückgang bis zum ersten Quartal 2025 auf 4.025 €/m². Seit dem ersten Quartal 2025 erholen sich die Kaufpreise moderat und erreichten im zweiten Quartal 2026 wieder 4.123 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum kontinuierlich aufwärts von 10,03 €/m² auf 12,11 €/m², was einem Gesamtanstieg von rund 20,7 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 33,9 im dritten Quartal 2021 deutlich auf aktuell 28,4 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen seit Ende 2022 bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, was die Diskrepanz zwischen beiden Entwicklungen widerspiegelt.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20224.364 €/m²10,27 €/m²35.4+3.6%
20234.079 €/m²10,69 €/m²31.8-10.2%
20243.966 €/m²11,19 €/m²29.5-7.1%
20254.060 €/m²11,69 €/m²28.9-2.0%
20264.102 €/m²12,04 €/m²28.4-1.9%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Mitte mit 4.618 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Südost mit 4.472 €/m² und Bierstadt mit 4.365 €/m². Die günstigsten Kaufpreise finden sich in Erbenheim mit 3.715 €/m² und Mainz-Kostheim mit 3.763 €/m². Die Preissteigerungen zum Vorjahr bewegen sich einheitlich zwischen 2,4% und 3,2%, wobei Biebrich mit 3,24% die höchste Dynamik aufweist.

Bei den Mietpreisen liegt Südost mit 13,23 €/m² an der Spitze, während Delkenheim mit 12,06 €/m² das günstigste Mietniveau aufweist. Die Mietpreisentwicklung zeigt eine größere Spreizung als bei den Kaufpreisen: Mainz-Kastel verzeichnet mit 5,78% die stärkste Steigerung, während Erbenheim und Delkenheim mit jeweils rund 4,2% die moderateste Entwicklung zeigen.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Mainz-Kastel4.140 €/m²+3.0%12,44 €/m²+5.8%
Biebrich4.114 €/m²+3.2%12,53 €/m²+5.3%
Erbenheim3.715 €/m²+3.0%11,77 €/m²+4.3%
Südost4.473 €/m²+3.1%13,23 €/m²+4.9%
Mainz-Kostheim3.763 €/m²+3.0%12,17 €/m²+5.5%
Schierstein4.046 €/m²+3.0%12,53 €/m²+5.6%
Mitte4.618 €/m²+3.0%12,58 €/m²+5.0%
Delkenheim3.813 €/m²+3.0%12,06 €/m²+4.2%
Bierstadt4.365 €/m²+3.0%12,65 €/m²+4.9%
Westend4.099 €/m²+2.4%12,13 €/m²+5.3%
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Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 459 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 320 €/m² bis 600 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
14,69 €/m²
Q2 2026
Q
0.14%
Y
0.07%
Wohnungen
12,11 €/m²
Q2 2026
Q
1.17%
Y
4.76%

Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt aktuell bei 14,69 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 0,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,68 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 23,1% gestiegen – von 11,93 €/m² auf 14,69 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202212,72 €/m²+5.3%12,11 €/m²17,52 €/m²
202313,10 €/m²+2.9%12,79 €/m²17,35 €/m²
202413,87 €/m²+5.9%13,44 €/m²18,27 €/m²
202514,53 €/m²+4.8%14,11 €/m²19,36 €/m²
202614,68 €/m²+1.0%14,49 €/m²19,32 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt aktuell bei 12,11 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,56 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,7% gestiegen – von 10,03 €/m² auf 12,11 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202210,27 €/m²+1.9%9,48 €/m²15,17 €/m²
202310,69 €/m²+4.1%9,81 €/m²15,90 €/m²
202411,19 €/m²+4.7%10,17 €/m²16,60 €/m²
202511,69 €/m²+4.4%10,74 €/m²17,42 €/m²
202612,04 €/m²+3.0%11,17 €/m²17,75 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.

Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Walluf4.409 €/m²+2.4%4.020 €/m²+3.6%
Hochheim am Main4.090 €/m²+2.2%3.778 €/m²+3.5%
Niedernhausen3.978 €/m²+2.4%3.326 €/m²+3.7%
Taunusstein3.552 €/m²+1.8%3.049 €/m²+3.7%
Hofheim am Taunus4.763 €/m²+2.4%4.111 €/m²+5.6%
Eppstein3.802 €/m²+1.7%3.226 €/m²+3.5%
Ginsheim-Gustavsburg4.132 €/m²+2.9%3.648 €/m²+2.4%
Bischofsheim4.095 €/m²+2.9%3.554 €/m²+2.3%
Flörsheim am Main3.622 €/m²+2.3%3.520 €/m²+3.5%
Eltville am Rhein4.243 €/m²+2.4%4.115 €/m²+3.6%

Mietspiegel der Region

Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).

Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Walluf14,97 €/m²+4.2%12,18 €/m²+5.1%
Hochheim am Main14,51 €/m²+2.5%12,30 €/m²+3.2%
Niedernhausen13,07 €/m²+4.1%10,83 €/m²+5.0%
Taunusstein12,77 €/m²+4.2%10,53 €/m²+5.4%
Hofheim am Taunus15,71 €/m²+3.1%13,06 €/m²+4.4%
Eppstein13,67 €/m²+2.5%11,51 €/m²+5.2%
Ginsheim-Gustavsburg13,52 €/m²+4.0%12,03 €/m²+4.7%
Bischofsheim13,33 €/m²+4.0%11,87 €/m²+5.4%
Flörsheim am Main12,84 €/m²+2.6%12,00 €/m²+4.4%
Eltville am Rhein14,84 €/m²+4.1%11,91 €/m²+5.4%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg?

Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg

Die Hauspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg sind von 3.868 €/m² Q3 2024 auf 3.776 €/m² gefallen (-2,38%). Die Wohnungspreise sind von 4.084 €/m² auf 4.123 €/m² gestiegen (0,95%).

Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg durchschnittlich 3.776 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.123 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 459 €/m² mit einer Preisspanne von 320 - 600 €/m².

Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,51% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,67%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg haben sich um 0,07% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,76% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg liegt aktuell bei 21,4 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,4 (Q2.0 2026.0) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Mainz-Amöneburg ihren Höchstwert von 4.202 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.581 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.406 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 3.947 €/m² im Q1 2024.