Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Wiesbaden-Breckenheim 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Wiesbaden-Breckenheim entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim liegt durchschnittlich bei ca. 4.185 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Breckenheim liegt durchschnittlich bei ca. 3.655 €/m².
Hauspreise in Wiesbaden-Breckenheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim liegt aktuell bei 4.185 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 4,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.014 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 4,6% gefallen – von 4.385 €/m² auf 4.185 €/m².
Wohnungspreise in Wiesbaden-Breckenheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Wiesbaden-Breckenheim liegt aktuell bei 3.655 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.603 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 0,6% gestiegen – von 3.632 €/m² auf 3.655 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Wiesbaden-Breckenheim entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim stiegen von 4.385 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.756 €/m² im zweiten Quartal 2022, fielen danach kontinuierlich auf 4.014 €/m² im zweiten Quartal 2025 und erholten sich anschließend leicht auf 4.185 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich von 12,15 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 14,91 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem kontinuierlichen Anstieg von 22,7 % über den gesamten Zeitraum entspricht. Der Kaufpreis verzeichnete über den Gesamtzeitraum einen Rückgang von 4,6 %.
Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich deutlich von 30,1 im dritten Quartal 2021 auf 23,4 im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von 22,3 % entspricht. Diese Entwicklung resultierte aus der Kombination von steigenden Mietpreisen bei gleichzeitig fallenden Kaufpreisen, wobei insbesondere zwischen Ende 2022 und Mitte 2025 beide Effekte zusammenwirkten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.678 €/m² | 12,95 €/m² | 30.1 | -0.8% |
| 2023 | 4.297 €/m² | 13,34 €/m² | 26.8 | -10.8% |
| 2024 | 4.040 €/m² | 14,06 €/m² | 24.0 | -10.7% |
| 2025 | 4.145 €/m² | 14,77 €/m² | 23.4 | -2.4% |
| 2026 | 4.182 €/m² | 14,91 €/m² | 23.4 | -0.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bierstadt verzeichnet mit 4.956 €/m² die höchsten Kaufpreise für Häuser in der Region, während Medenbach mit 3.972 €/m² das niedrigste Preisniveau aufweist. Kloppenheim liegt mit 4.518 €/m² im oberen Preissegment, gefolgt von Nordenstadt und Heßloch mit jeweils über 4.300 €/m².
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Bierstadt mit 16,31 €/m², während Medenbach auch hier mit 14,31 €/m² das günstigste Niveau erreicht. Die Preisentwicklung zum Vorjahr zeigt eine einheitlich moderate Dynamik mit Kaufpreissteigerungen zwischen 2,6% und 2,7% sowie Mietpreissteigerungen zwischen 3,2% und 3,3% in nahezu allen Stadtteilen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Igstadt | 4.238 €/m² | +2.6% | 15,37 €/m² | +3.2% |
| Nordenstadt | 4.324 €/m² | +2.7% | 15,22 €/m² | +3.2% |
| Medenbach | 3.972 €/m² | +2.6% | 14,31 €/m² | +3.2% |
| Kloppenheim | 4.518 €/m² | +2.6% | 15,57 €/m² | +3.3% |
| Auringen | 4.097 €/m² | +2.6% | 14,71 €/m² | +3.2% |
| Delkenheim | 4.124 €/m² | +2.7% | 14,96 €/m² | +3.2% |
| Bierstadt | 4.956 €/m² | +2.7% | 16,31 €/m² | +3.2% |
| Erbenheim | 4.179 €/m² | +2.7% | 15,00 €/m² | +3.2% |
| Heßloch | 4.306 €/m² | +2.6% | 15,27 €/m² | +3.2% |
| Naurod | 4.201 €/m² | +2.6% | 15,57 €/m² | +3.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Wiesbaden-Breckenheim entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Breckenheim stiegen von 3.632 €/m² im dritten Quartal 2021 kontinuierlich auf einen Höchststand von 3.918 €/m² im dritten Quartal 2022, bevor sie bis zum ersten Quartal 2024 auf 3.484 €/m² sanken und sich anschließend auf dem aktuellen Niveau von 3.655 €/m² stabilisierten. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum stabiler und verzeichneten einen durchgehenden Anstieg von 9,85 €/m² auf 11,86 €/m², was einer Steigerung von 20,4 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte mit 32,2 im zweiten Quartal 2022 seinen Höchstwert und fiel seitdem kontinuierlich auf aktuell 25,7, was einer Reduktion um 20,2 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei die Kaufpreise seit ihrem Peak um 6,7 % nachgaben, während die Mieten im selben Zeitraum um 17,2 % zulegten.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.882 €/m² | 10,14 €/m² | 31.9 | +3.3% |
| 2023 | 3.627 €/m² | 10,51 €/m² | 28.8 | -9.8% |
| 2024 | 3.510 €/m² | 10,96 €/m² | 26.7 | -7.3% |
| 2025 | 3.604 €/m² | 11,50 €/m² | 26.1 | -2.1% |
| 2026 | 3.641 €/m² | 11,82 €/m² | 25.7 | -1.7% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der Kaufpreise für Wohnungen liegt Bierstadt mit 4.365 €/m² deutlich an der Spitze, während Medenbach mit 3.220 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Bei den Mietpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild: Bierstadt erreicht mit 12,65 €/m² den Höchstwert, Medenbach bildet mit 11,05 €/m² das untere Ende der Preisspanne.
Die Preisentwicklung zum Vorjahr verläuft in allen betrachteten Stadtteilen relativ einheitlich: Die Kaufpreise stiegen durchweg um rund 3,0%, während die Mietpreise Zuwächse zwischen 4,2% und 4,9% verzeichneten. Besonders dynamisch entwickelten sich die Mieten in Naurod, Kloppenheim und Heßloch mit Steigerungen von jeweils knapp 5,0%.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Igstadt | 3.858 €/m² | +3.0% | 12,15 €/m² | +4.8% |
| Nordenstadt | 3.961 €/m² | +3.0% | 12,31 €/m² | +4.2% |
| Medenbach | 3.221 €/m² | +3.0% | 11,05 €/m² | +4.8% |
| Kloppenheim | 3.791 €/m² | +3.0% | 12,21 €/m² | +4.9% |
| Auringen | 3.524 €/m² | +3.0% | 11,55 €/m² | +4.8% |
| Delkenheim | 3.813 €/m² | +3.0% | 12,06 €/m² | +4.2% |
| Bierstadt | 4.365 €/m² | +3.0% | 12,65 €/m² | +4.9% |
| Erbenheim | 3.715 €/m² | +3.0% | 11,77 €/m² | +4.3% |
| Heßloch | 3.825 €/m² | +3.0% | 12,02 €/m² | +4.9% |
| Naurod | 3.838 €/m² | +3.0% | 11,93 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Wiesbaden-Breckenheim.
Aktuelle Grundstückspreise in Wiesbaden-Breckenheim 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Wiesbaden-Breckenheim kann man den Bodenrichtwert in Wiesbaden-Breckenheim heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 948 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 590 €/m² bis 1.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Wiesbaden-Breckenheim entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim liegt aktuell bei 14,91 €/m².
Im letzten Quartal blieben die Mietpreise für Häuser unverändert.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,94 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,7% gestiegen – von 12,15 €/m² auf 14,91 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,95 €/m² | +5.5% | 11,58 €/m² | 18,16 €/m² |
| 2023 | 13,34 €/m² | +3.0% | 12,23 €/m² | 17,96 €/m² |
| 2024 | 14,05 €/m² | +5.3% | 12,87 €/m² | 18,94 €/m² |
| 2025 | 14,77 €/m² | +5.1% | 13,43 €/m² | 20,04 €/m² |
| 2026 | 14,91 €/m² | +0.9% | 13,76 €/m² | 20,06 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Wiesbaden-Breckenheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Wiesbaden-Breckenheim liegt aktuell bei 11,86 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,35 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 20,4% gestiegen – von 9,85 €/m² auf 11,86 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,14 €/m² | +2.5% | 9,20 €/m² | 14,41 €/m² |
| 2023 | 10,51 €/m² | +3.6% | 9,48 €/m² | 14,95 €/m² |
| 2024 | 10,96 €/m² | +4.3% | 9,87 €/m² | 15,75 €/m² |
| 2025 | 11,49 €/m² | +4.9% | 10,41 €/m² | 16,45 €/m² |
| 2026 | 11,82 €/m² | +2.8% | 10,76 €/m² | 16,80 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Wiesbaden-Breckenheim 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Wiesbaden verzeichnet mit 4.734 €/m² für Häuser und 4.126 €/m² für Wohnungen weiterhin ein hohes Preisniveau, wobei die Häuserpreise um 2,8% deutlicher stiegen als die Wohnungspreise mit 0,7%. Lediglich Hofheim am Taunus übertrifft mit 4.763 €/m² die Wiesbadener Häuserpreise, während die günstigste Nachbarstadt Taunusstein mit 3.551 €/m² rund 25% unter dem Wiesbadener Niveau liegt.
Bei den Wohnungspreisen bewegen sich Walluf, Eltville am Rhein und Hofheim am Taunus mit Werten zwischen 4.020 €/m² und 4.115 €/m² nahezu auf Wiesbadener Niveau. Besonders auffällig ist die Preissteigerung bei Wohnungen in Hofheim am Taunus mit 5,6%, während alle anderen Nachbarstädte deutlich moderatere Zuwächse zwischen 2,3% und 3,7% aufweisen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 4.409 €/m² | +2.4% | 4.020 €/m² | +3.6% |
| Hochheim am Main | 4.090 €/m² | +2.2% | 3.778 €/m² | +3.5% |
| Niedernhausen | 3.978 €/m² | +2.4% | 3.326 €/m² | +3.7% |
| Taunusstein | 3.552 €/m² | +1.8% | 3.049 €/m² | +3.7% |
| Hofheim am Taunus | 4.763 €/m² | +2.4% | 4.111 €/m² | +5.6% |
| Eppstein | 3.802 €/m² | +1.7% | 3.226 €/m² | +3.5% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 4.132 €/m² | +2.9% | 3.648 €/m² | +2.4% |
| Bischofsheim | 4.095 €/m² | +2.9% | 3.554 €/m² | +2.3% |
| Flörsheim am Main | 3.622 €/m² | +2.3% | 3.520 €/m² | +3.5% |
| Eltville am Rhein | 4.243 €/m² | +2.4% | 4.115 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Wiesbaden verzeichnet bei den Häusermieten mit 15,76 €/m² das höchste Preisniveau der Region, liegt jedoch mit einem Rückgang von -0,63 % als einzige Stadt im negativen Bereich, während alle Nachbarstädte Zuwächse zwischen 2,47 % in Hochheim am Main und 4,18 % in Walluf aufweisen. Bei den Wohnungsmieten liegt Wiesbaden mit 12,45 €/m² im oberen Mittelfeld hinter Hofheim am Taunus (13,06 €/m²) und Hochheim am Main (12,30 €/m²).
Die Wohnungsmieten in Wiesbaden stiegen um 4,1 %, während die Nachbarstädte teilweise deutlich stärkere Anstiege verzeichneten, insbesondere Bischofsheim und Taunusstein mit jeweils über 5,4 %. Die günstigsten Mieten finden sich in Taunusstein mit 10,53 €/m² für Wohnungen und 12,77 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Walluf | 14,97 €/m² | +4.2% | 12,18 €/m² | +5.1% |
| Hochheim am Main | 14,51 €/m² | +2.5% | 12,30 €/m² | +3.2% |
| Niedernhausen | 13,07 €/m² | +4.1% | 10,83 €/m² | +5.0% |
| Taunusstein | 12,77 €/m² | +4.2% | 10,53 €/m² | +5.4% |
| Hofheim am Taunus | 15,71 €/m² | +3.1% | 13,06 €/m² | +4.4% |
| Eppstein | 13,67 €/m² | +2.5% | 11,51 €/m² | +5.2% |
| Ginsheim-Gustavsburg | 13,52 €/m² | +4.0% | 12,03 €/m² | +4.7% |
| Bischofsheim | 13,33 €/m² | +4.0% | 11,87 €/m² | +5.4% |
| Flörsheim am Main | 12,84 €/m² | +2.6% | 12,00 €/m² | +4.4% |
| Eltville am Rhein | 14,84 €/m² | +4.1% | 11,91 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Wiesbaden-Breckenheim?
Die Immobilienpreise in Wiesbaden-Breckenheim werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Wiesbaden-Breckenheim besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Wiesbaden-Breckenheim
Die Hauspreise in Wiesbaden-Breckenheim sind von 4.385 €/m² Q3 2024 auf 4.185 €/m² gefallen (-4,56%). Die Wohnungspreise sind von 3.632 €/m² auf 3.655 €/m² gestiegen (0,63%).
Aktuell kosten Häuser in Wiesbaden-Breckenheim durchschnittlich 4.185 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.655 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 948 €/m² mit einer Preisspanne von 590 - 1000 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 4,27% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,46%. Die Mietpreise für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim haben sich um -0,2% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,49% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Wiesbaden-Breckenheim liegt aktuell bei 23,4 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 25,7 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Wiesbaden-Breckenheim ihren Höchstwert von 4.756 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.993 €/m² im Q3 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.918 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.484 €/m² im Q1 2024.