Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Kassel-Unterneustadt 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kassel-Unterneustadt entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Kassel-Unterneustadt liegt durchschnittlich bei ca. 2.803 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Kassel-Unterneustadt liegt durchschnittlich bei ca. 2.560 €/m².
Hauspreise in Kassel-Unterneustadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Kassel-Unterneustadt liegt aktuell bei 2.803 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 4,7%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 5,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.667 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,5% gefallen – von 2.874 €/m² auf 2.803 €/m².
Wohnungspreise in Kassel-Unterneustadt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Kassel-Unterneustadt liegt aktuell bei 2.560 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,4%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.561 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 2,5% gestiegen – von 2.498 €/m² auf 2.560 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Kassel-Unterneustadt entwickelt (2020-2026)?
In Kassel-Unterneustadt zeigen die Kaufpreise für Häuser seit dem dritten Quartal 2021 eine deutliche Entwicklung: Nach einem Anstieg von 2.874 €/m² auf einen Höchststand von 3.099 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein Rückgang auf 2.589 €/m² im zweiten Quartal 2024, bevor die Preise wieder auf 2.803 €/m² im zweiten Quartal 2026 anstiegen. Die Mietpreise entwickelten sich von 8,40 €/m² im dritten Quartal 2021 kontinuierlich aufwärts auf 10,94 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 30,2 % über den gesamten Zeitraum entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 28,5 im dritten Quartal 2021 auf 21,4 im zweiten Quartal 2026, wobei die stärksten Rückgänge zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2024 zu verzeichnen waren. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von deutlich sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig moderat steigenden Mieten, was den Faktor von einem Höchstwert von 28,8 im ersten Quartal 2022 auf zwischenzeitlich 20,6 im zweiten Quartal 2024 reduzierte.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.012 €/m² | 9,33 €/m² | 26.9 | -4.9% |
| 2023 | 2.813 €/m² | 9,89 €/m² | 23.7 | -11.9% |
| 2024 | 2.640 €/m² | 10,42 €/m² | 21.1 | -11.0% |
| 2025 | 2.695 €/m² | 10,66 €/m² | 21.1 | -0.1% |
| 2026 | 2.741 €/m² | 10,88 €/m² | 21.0 | -0.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Wehlheiden mit 3.683 €/m² als deutlich teuerstes Viertel, während Forstfeld mit 2.738 €/m² das niedrigste Preisniveau aufweist. Die Südstadt erreicht mit 3.395 €/m² ebenfalls überdurchschnittliche Werte, gefolgt von Mitte mit 3.226 €/m².
Die Mietpreise werden ebenfalls von Wehlheiden mit 11,96 €/m² angeführt, während Fasanenhof mit 10,67 €/m² am günstigsten ist. Alle benachbarten Stadtteile verzeichnen sowohl bei den Kauf- als auch bei den Mietpreisen positive Entwicklungen zum Vorjahr, wobei die Kaufpreisanstiege mit Werten zwischen 3,4 % und 3,5 % relativ einheitlich ausfallen und die Mietpreissteigerungen durchweg im Bereich von 1,8 % bis 1,9 % liegen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Wesertor | 3.127 €/m² | +3.4% | 10,80 €/m² | +1.9% |
| Bettenhausen | 2.794 €/m² | +3.5% | 10,75 €/m² | +1.8% |
| Mitte | 3.227 €/m² | +3.4% | 11,36 €/m² | +1.8% |
| Südstadt | 3.395 €/m² | +3.4% | 11,60 €/m² | +1.9% |
| Fasanenhof | 2.906 €/m² | +3.5% | 10,67 €/m² | +1.8% |
| Nord-Holland | 2.848 €/m² | +3.5% | 11,03 €/m² | +1.8% |
| Waldau | 2.883 €/m² | +3.5% | 11,04 €/m² | +1.9% |
| Forstfeld | 2.738 €/m² | +3.5% | 10,87 €/m² | +1.9% |
| Rothenditmold | 2.885 €/m² | +3.5% | 11,48 €/m² | +1.9% |
| Wehlheiden | 3.684 €/m² | +3.4% | 11,96 €/m² | +1.9% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Kassel-Unterneustadt entwickelt (2020-2026)?
In Kassel-Unterneustadt zeigen die Kaufpreise für Wohnungen über die letzten fünf Jahre eine deutliche Dynamik: Nach einem Anstieg von 2.498 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 2.649 €/m² im zweiten Quartal 2022 folgte ein kontinuierlicher Rückgang bis auf 2.399 €/m² im ersten Quartal 2024. Seit Mitte 2024 erholten sich die Preise moderat auf 2.560 €/m² im zweiten Quartal 2026, liegen damit aber weiterhin deutlich unter dem Spitzenwert von 2022. Die Mietpreise entwickelten sich im Beobachtungszeitraum kontinuierlich aufwärts von 7,72 €/m² auf 9,07 €/m², was einem Gesamtanstieg von 17,5 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 27,0 im dritten Quartal 2021 auf aktuell 23,5 im zweiten Quartal 2026, wobei der Rückgang besonders zwischen dem zweiten Quartal 2022 (28,2) und dem ersten Quartal 2024 (23,9) ausgeprägt war. Diese Entwicklung resultiert aus den rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Größen deutlich verschoben hat.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.609 €/m² | 7,93 €/m² | 27.4 | +1.3% |
| 2023 | 2.506 €/m² | 8,26 €/m² | 25.3 | -7.8% |
| 2024 | 2.464 €/m² | 8,54 €/m² | 24.0 | -4.9% |
| 2025 | 2.544 €/m² | 8,87 €/m² | 23.9 | -0.6% |
| 2026 | 2.591 €/m² | 9,05 €/m² | 23.9 | -0.2% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Wohnungen in den benachbarten Stadtteilen zeigen erhebliche Unterschiede: Mit 2.957 €/m² weist Wehlheiden den höchsten Wert auf, gefolgt von Südstadt mit 2.924 €/m². Am günstigsten sind Wohnungen in Nord-Holland mit 2.135 €/m² und Waldau mit 2.136 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr liegen einheitlich zwischen 1,76 % und 1,80 %, wobei Rothenditmold mit 1,8 % den stärksten Anstieg verzeichnet.
Bei den Mietpreisen liegt Mitte mit 9,61 €/m² an der Spitze, dicht gefolgt von Wehlheiden mit 9,46 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Waldau mit 8,12 €/m² und Forstfeld mit 8,17 €/m². Die Mietpreisentwicklung zeigt größere Schwankungen als bei den Kaufpreisen, wobei Rothenditmold mit 4,78 % und Nord-Holland mit 4,69 % die höchsten Steigerungen aufweisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Wesertor | 2.425 €/m² | +1.8% | 9,34 €/m² | +4.4% |
| Bettenhausen | 2.385 €/m² | +1.8% | 8,75 €/m² | +3.9% |
| Mitte | 2.712 €/m² | +1.8% | 9,61 €/m² | +4.3% |
| Südstadt | 2.924 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +3.7% |
| Fasanenhof | 2.342 €/m² | +1.8% | 8,74 €/m² | +4.3% |
| Nord-Holland | 2.136 €/m² | +1.8% | 8,70 €/m² | +4.7% |
| Waldau | 2.136 €/m² | +1.8% | 8,12 €/m² | +3.8% |
| Forstfeld | 2.398 €/m² | +1.8% | 8,17 €/m² | +3.8% |
| Rothenditmold | 2.265 €/m² | +1.8% | 8,77 €/m² | +4.8% |
| Wehlheiden | 2.957 €/m² | +1.8% | 9,46 €/m² | +3.6% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Kassel-Unterneustadt.
Aktuelle Grundstückspreise in Kassel-Unterneustadt 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Kassel-Unterneustadt kann man den Bodenrichtwert in Kassel-Unterneustadt heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 221 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 150 €/m² bis 525 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Kassel-Unterneustadt entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Kassel-Unterneustadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Kassel-Unterneustadt liegt aktuell bei 10,94 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,6 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 30,2% gestiegen – von 8,4 €/m² auf 10,94 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,33 €/m² | +10.4% | 8,09 €/m² | 13,89 €/m² |
| 2023 | 9,89 €/m² | +6.0% | 9,31 €/m² | 13,79 €/m² |
| 2024 | 10,42 €/m² | +5.4% | 9,99 €/m² | 14,25 €/m² |
| 2025 | 10,65 €/m² | +2.2% | 10,22 €/m² | 14,62 €/m² |
| 2026 | 10,88 €/m² | +2.1% | 10,53 €/m² | 14,93 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Kassel-Unterneustadt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Kassel-Unterneustadt liegt aktuell bei 9,07 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,8 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17,5% gestiegen – von 7,72 €/m² auf 9,07 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,93 €/m² | +3.1% | 6,98 €/m² | 11,71 €/m² |
| 2023 | 8,26 €/m² | +4.1% | 7,40 €/m² | 12,04 €/m² |
| 2024 | 8,54 €/m² | +3.4% | 7,60 €/m² | 12,68 €/m² |
| 2025 | 8,87 €/m² | +3.9% | 7,95 €/m² | 13,07 €/m² |
| 2026 | 9,05 €/m² | +2.0% | 8,19 €/m² | 13,27 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Kassel-Unterneustadt 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Kassel verzeichnet mit 3.296 €/m² für Häuser und 2.625 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten. Die Preissteigerung bei Häusern fällt mit 5,8 % deutlich moderater aus als in den umliegenden Gemeinden, während Wohnungen mit 0,7 % nahezu stagnierten.
Die Nachbarstädte zeigen ein anderes Bild: Edermünde verzeichnet mit 11,0 % die stärkste Preissteigerung bei Häusern, gefolgt von Habichtswald mit 9,9 % und Espenau mit 9,8 %. Die günstigsten Hauspreise finden sich in Habichtswald mit 2.686 €/m² und Fuldatal mit 2.707 €/m², während Niestetal mit 3.278 €/m² am nächsten an das Kasseler Preisniveau heranreicht.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 3.204 €/m² | +8.3% | 2.480 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 2.946 €/m² | +8.4% | 2.230 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 3.113 €/m² | +8.3% | 2.416 €/m² | +4.9% |
| Fuldabrück | 2.914 €/m² | +8.4% | 2.209 €/m² | +4.9% |
| Niestetal | 3.279 €/m² | +8.3% | 2.533 €/m² | +4.9% |
| Habichtswald | 2.686 €/m² | +9.9% | 2.231 €/m² | +4.0% |
| Fuldatal | 2.707 €/m² | +8.5% | 2.274 €/m² | +5.0% |
| Espenau | 2.819 €/m² | +9.8% | 2.218 €/m² | +4.0% |
| Schauenburg | 2.845 €/m² | +8.4% | 2.054 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 2.730 €/m² | +11.0% | 2.254 €/m² | +3.4% |
Mietspiegel der Region
Kassel verzeichnet mit 11,41 €/m² für Häuser und 9,12 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Die Preissteigerungen zum Vorjahr fallen mit 3,9% bei Häusern und 4,4% bei Wohnungen ebenfalls überdurchschnittlich stark aus.
Vellmar weist mit 10,89 €/m² für Häuser und 9,28 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter den Nachbarstädten auf, während Edermünde mit 9,81 €/m² für Häuser und 7,71 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt. Bei den Wohnungsmieten zeigen sich mit Steigerungsraten zwischen 3,1% und 4,9% in den Nachbarstädten deutlich moderatere Zuwächse als bei den Häusermieten, wo die Anstiege zwischen 1,7% und 1,8% liegen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 10,89 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 10,50 €/m² | +1.8% | 8,85 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 10,82 €/m² | +1.8% | 8,56 €/m² | +4.7% |
| Fuldabrück | 10,08 €/m² | +1.7% | 8,23 €/m² | +4.8% |
| Niestetal | 10,46 €/m² | +1.8% | 8,97 €/m² | +3.9% |
| Habichtswald | 9,73 €/m² | +1.7% | 8,16 €/m² | +4.1% |
| Fuldatal | 9,86 €/m² | +1.8% | 8,35 €/m² | +4.9% |
| Espenau | 9,82 €/m² | +1.8% | 8,08 €/m² | +4.1% |
| Schauenburg | 10,11 €/m² | +1.8% | 8,41 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 9,81 €/m² | +1.8% | 7,71 €/m² | +3.1% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Kassel-Unterneustadt?
Die Immobilienpreise in Kassel-Unterneustadt werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Kassel-Unterneustadt besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Kassel-Unterneustadt
Die Hauspreise in Kassel-Unterneustadt sind von 2.874 €/m² Q2 2024 auf 2.803 €/m² gefallen (-2,47%). Die Wohnungspreise sind von 2.498 €/m² auf 2.560 €/m² gestiegen (2,48%).
Aktuell kosten Häuser in Kassel-Unterneustadt durchschnittlich 2.803 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.560 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 221 €/m² mit einer Preisspanne von 150 - 525 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 5,1% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung -0,06%. Die Mietpreise für Häuser in Kassel-Unterneustadt haben sich um 3,21% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,07% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Kassel-Unterneustadt liegt aktuell bei 21,4 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 23,5 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Kassel-Unterneustadt ihren Höchstwert von 3.099 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.589 €/m² im Q2 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.649 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 2.399 €/m² im Q1 2024.