Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Kassel-Nordshausen 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kassel-Nordshausen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Kassel-Nordshausen liegt durchschnittlich bei ca. 3.269 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Kassel-Nordshausen liegt durchschnittlich bei ca. 2.331 €/m².
Hauspreise in Kassel-Nordshausen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Kassel-Nordshausen liegt aktuell bei 3.269 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 4,4%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 6,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.074 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,1% gefallen – von 3.306 €/m² auf 3.269 €/m².
Wohnungspreise in Kassel-Nordshausen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Kassel-Nordshausen liegt aktuell bei 2.331 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,5%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 1,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.303 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 4,1% gestiegen – von 2.239 €/m² auf 2.331 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Kassel-Nordshausen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Kassel-Nordshausen zeigten zwischen 2021 und 2026 zunächst einen Anstieg von 3.306 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchstwert von 3.589 €/m² im dritten Quartal 2022, gefolgt von einem deutlichen Rückgang auf 3.009 €/m² im zweiten Quartal 2024. Seit diesem Tiefpunkt stiegen die Kaufpreise wieder kontinuierlich an und erreichten im zweiten Quartal 2026 3.269 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich von 8,83 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 11,66 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 32,0 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 31,2 im dritten Quartal 2021 auf 22,6 im zweiten Quartal 2024 und stieg anschließend auf 23,4 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultierte aus dem stärkeren Rückgang der Kaufpreise gegenüber den stetig steigenden Mietpreisen in der Phase bis Mitte 2024, während der jüngste Anstieg des Faktors auf überdurchschnittlich steigende Kaufpreise bei moderatem Mietwachstum zurückzuführen ist.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.487 €/m² | 9,86 €/m² | 29.5 | -4.7% |
| 2023 | 3.266 €/m² | 10,49 €/m² | 25.9 | -12.0% |
| 2024 | 3.074 €/m² | 11,09 €/m² | 23.1 | -11.0% |
| 2025 | 3.119 €/m² | 11,26 €/m² | 23.1 | -0.1% |
| 2026 | 3.199 €/m² | 11,59 €/m² | 23.0 | -0.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Kasseler Umland zeigt Bad Wilhelmshöhe mit 4.431 €/m² die höchsten Kaufpreise für Häuser, gefolgt von Brasselsberg mit 4.095 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Waldau mit 2.882 €/m², knapp vor Oberzwehren mit 2.937 €/m².
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Bad Wilhelmshöhe mit 12,14 €/m², dicht gefolgt von Kirchditmold mit 12,13 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr fallen in allen Stadtteilen nahezu identisch aus: Die Kaufpreise stiegen um etwa 3,4%, während die Mietpreise mit Werten zwischen 1,8% und 1,9% moderat zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oberzwehren | 2.938 €/m² | +3.4% | 11,41 €/m² | +1.8% |
| Brasselsberg | 4.096 €/m² | +3.4% | 11,72 €/m² | +1.9% |
| Süsterfeld-Helleböhn | 3.284 €/m² | +3.4% | 12,04 €/m² | +1.9% |
| Niederzwehren | 3.049 €/m² | +3.4% | 11,59 €/m² | +1.9% |
| Bad Wilhelmshöhe | 4.432 €/m² | +3.4% | 12,14 €/m² | +1.9% |
| Wehlheiden | 3.684 €/m² | +3.4% | 11,96 €/m² | +1.9% |
| Vorderer Westen | 3.821 €/m² | +3.4% | 11,96 €/m² | +1.9% |
| Südstadt | 3.395 €/m² | +3.4% | 11,60 €/m² | +1.9% |
| Kirchditmold | 3.840 €/m² | +3.4% | 12,13 €/m² | +1.9% |
| Waldau | 2.883 €/m² | +3.5% | 11,04 €/m² | +1.9% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Kassel-Nordshausen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Kassel-Nordshausen zeigten über den Beobachtungszeitraum von fünf Jahren zunächst einen Anstieg von 2.239 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 2.397 €/m² im zweiten Quartal 2022, gefolgt von einem Rückgang auf 2.331 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen kontinuierlich aufwärts von 7,10 €/m² auf 8,61 €/m², was einem Anstieg von 21,3 % entspricht, während die Kaufpreise im selben Zeitraum nur um 4,1 % zulegten.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich deutlich von 26,3 auf 22,6, was primär durch die stärker steigenden Mietpreise bei gleichzeitig stagnierender bis leicht rückläufiger Kaufpreisentwicklung verursacht wurde. Besonders ausgeprägt war der Rückgang des Kaufpreisfaktors zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem vierten Quartal 2023, wo er von 27,5 auf 23,7 fiel, während die Kaufpreise in dieser Phase um 7,6 % sanken und die Mietpreise weiter um 6,1 % anstiegen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.356 €/m² | 7,31 €/m² | 26.9 | +1.4% |
| 2023 | 2.270 €/m² | 7,61 €/m² | 24.9 | -7.4% |
| 2024 | 2.239 €/m² | 7,94 €/m² | 23.5 | -5.4% |
| 2025 | 2.297 €/m² | 8,20 €/m² | 23.3 | -0.7% |
| 2026 | 2.361 €/m² | 8,57 €/m² | 23.0 | -1.6% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Im Bereich der Kaufpreise für Wohnungen zeigt sich Bad Wilhelmshöhe mit 3.125 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Vorderer Westen mit 3.061 €/m² und Kirchditmold mit 2.978 €/m². Die günstigsten Kaufpreise weisen Waldau mit 2.136 €/m² und Oberzwehren mit 2.146 €/m² auf. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich einheitlich im Bereich von 1,75 % bis 1,80 %.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Bad Wilhelmshöhe mit 10,26 €/m², dicht gefolgt von Vorderer Westen mit 10,00 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Waldau mit 8,12 €/m² und Oberzwehren mit 8,39 €/m². Auffällig ist die deutlich höhere Mietpreissteigerung in Oberzwehren mit 5,8 %, während Wehlheiden mit 3,61 % die geringste Veränderung verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oberzwehren | 2.146 €/m² | +1.8% | 8,39 €/m² | +5.8% |
| Brasselsberg | 2.910 €/m² | +1.8% | 9,92 €/m² | +5.5% |
| Süsterfeld-Helleböhn | 2.689 €/m² | +1.8% | 8,74 €/m² | +4.7% |
| Niederzwehren | 2.641 €/m² | +1.8% | 9,12 €/m² | +4.7% |
| Bad Wilhelmshöhe | 3.125 €/m² | +1.8% | 10,26 €/m² | +4.2% |
| Wehlheiden | 2.957 €/m² | +1.8% | 9,46 €/m² | +3.6% |
| Vorderer Westen | 3.061 €/m² | +1.8% | 10,00 €/m² | +4.4% |
| Südstadt | 2.924 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +3.7% |
| Kirchditmold | 2.979 €/m² | +1.8% | 9,65 €/m² | +4.4% |
| Waldau | 2.136 €/m² | +1.8% | 8,12 €/m² | +3.8% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Kassel-Nordshausen.
Aktuelle Grundstückspreise in Kassel-Nordshausen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Kassel-Nordshausen kann man den Bodenrichtwert in Kassel-Nordshausen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 205 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 120 €/m² bis 420 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Kassel-Nordshausen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Kassel-Nordshausen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Kassel-Nordshausen liegt aktuell bei 11,66 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,16 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 32% gestiegen – von 8,83 €/m² auf 11,66 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,86 €/m² | +10.3% | 8,72 €/m² | 14,57 €/m² |
| 2023 | 10,49 €/m² | +6.4% | 9,95 €/m² | 14,54 €/m² |
| 2024 | 11,09 €/m² | +5.7% | 10,67 €/m² | 15,01 €/m² |
| 2025 | 11,26 €/m² | +1.6% | 10,92 €/m² | 15,36 €/m² |
| 2026 | 11,59 €/m² | +3.0% | 11,19 €/m² | 15,59 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Kassel-Nordshausen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Kassel-Nordshausen liegt aktuell bei 8,61 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 6,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,08 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 21,3% gestiegen – von 7,1 €/m² auf 8,61 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,31 €/m² | +3.0% | 6,85 €/m² | 11,21 €/m² |
| 2023 | 7,61 €/m² | +4.1% | 7,18 €/m² | 11,57 €/m² |
| 2024 | 7,94 €/m² | +4.3% | 7,34 €/m² | 12,24 €/m² |
| 2025 | 8,20 €/m² | +3.3% | 7,68 €/m² | 12,54 €/m² |
| 2026 | 8,56 €/m² | +4.5% | 8,05 €/m² | 12,90 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Kassel-Nordshausen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Kassel verzeichnet mit 3.296 €/m² für Häuser und 2.625 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten. Die Preissteigerung bei Häusern fällt mit 5,8 % deutlich moderater aus als in den umliegenden Gemeinden, während Wohnungen mit 0,7 % nahezu stagnierten.
Die Nachbarstädte zeigen ein anderes Bild: Edermünde verzeichnet mit 11,0 % die stärkste Preissteigerung bei Häusern, gefolgt von Habichtswald mit 9,9 % und Espenau mit 9,8 %. Die günstigsten Hauspreise finden sich in Habichtswald mit 2.686 €/m² und Fuldatal mit 2.707 €/m², während Niestetal mit 3.278 €/m² am nächsten an das Kasseler Preisniveau heranreicht.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 3.204 €/m² | +8.3% | 2.480 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 2.946 €/m² | +8.4% | 2.230 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 3.113 €/m² | +8.3% | 2.416 €/m² | +4.9% |
| Fuldabrück | 2.914 €/m² | +8.4% | 2.209 €/m² | +4.9% |
| Niestetal | 3.279 €/m² | +8.3% | 2.533 €/m² | +4.9% |
| Habichtswald | 2.686 €/m² | +9.9% | 2.231 €/m² | +4.0% |
| Fuldatal | 2.707 €/m² | +8.5% | 2.274 €/m² | +5.0% |
| Espenau | 2.819 €/m² | +9.8% | 2.218 €/m² | +4.0% |
| Schauenburg | 2.845 €/m² | +8.4% | 2.054 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 2.730 €/m² | +11.0% | 2.254 €/m² | +3.4% |
Mietspiegel der Region
Kassel verzeichnet mit 11,41 €/m² für Häuser und 9,12 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Die Preissteigerungen zum Vorjahr fallen mit 3,9% bei Häusern und 4,4% bei Wohnungen ebenfalls überdurchschnittlich stark aus.
Vellmar weist mit 10,89 €/m² für Häuser und 9,28 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter den Nachbarstädten auf, während Edermünde mit 9,81 €/m² für Häuser und 7,71 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt. Bei den Wohnungsmieten zeigen sich mit Steigerungsraten zwischen 3,1% und 4,9% in den Nachbarstädten deutlich moderatere Zuwächse als bei den Häusermieten, wo die Anstiege zwischen 1,7% und 1,8% liegen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 10,89 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 10,50 €/m² | +1.8% | 8,85 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 10,82 €/m² | +1.8% | 8,56 €/m² | +4.7% |
| Fuldabrück | 10,08 €/m² | +1.7% | 8,23 €/m² | +4.8% |
| Niestetal | 10,46 €/m² | +1.8% | 8,97 €/m² | +3.9% |
| Habichtswald | 9,73 €/m² | +1.7% | 8,16 €/m² | +4.1% |
| Fuldatal | 9,86 €/m² | +1.8% | 8,35 €/m² | +4.9% |
| Espenau | 9,82 €/m² | +1.8% | 8,08 €/m² | +4.1% |
| Schauenburg | 10,11 €/m² | +1.8% | 8,41 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 9,81 €/m² | +1.8% | 7,71 €/m² | +3.1% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Kassel-Nordshausen?
Die Immobilienpreise in Kassel-Nordshausen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Kassel-Nordshausen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Kassel-Nordshausen
Die Hauspreise in Kassel-Nordshausen sind von 3.306 €/m² Q2 2024 auf 3.269 €/m² gefallen (-1,12%). Die Wohnungspreise sind von 2.239 €/m² auf 2.331 €/m² gestiegen (4,11%).
Aktuell kosten Häuser in Kassel-Nordshausen durchschnittlich 3.269 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.331 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 205 €/m² mit einer Preisspanne von 120 - 420 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 6,34% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,19%. Die Mietpreise für Häuser in Kassel-Nordshausen haben sich um 4,48% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 6,56% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Kassel-Nordshausen liegt aktuell bei 23,4 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 22,6 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Kassel-Nordshausen ihren Höchstwert von 3.589 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.009 €/m² im Q2 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.397 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 2.185 €/m² im Q1 2024.