Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Kassel-Brasselsberg 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kassel-Brasselsberg entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Kassel-Brasselsberg liegt durchschnittlich bei ca. 4.095 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Kassel-Brasselsberg liegt durchschnittlich bei ca. 2.910 €/m².
Hauspreise in Kassel-Brasselsberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Kassel-Brasselsberg liegt aktuell bei 4.095 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 4,9%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 5,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.879 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2% gefallen – von 4.179 €/m² auf 4.095 €/m².
Wohnungspreise in Kassel-Brasselsberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Kassel-Brasselsberg liegt aktuell bei 2.910 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 0,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.895 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 2,9% gestiegen – von 2.827 €/m² auf 2.910 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Kassel.
Wie haben sich die Hauspreise in Kassel-Brasselsberg entwickelt (2020-2026)?
In Kassel-Brasselsberg zeigen die Kaufpreise für Häuser über den betrachteten Fünfjahreszeitraum einen wellenförmigen Verlauf: Nach einem Anstieg von 3.908 €/m² im vierten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.517 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein deutlicher Rückgang auf 3.787 €/m² im zweiten Quartal 2024, bevor die Preise bis zum zweiten Quartal 2026 wieder auf 4.095 €/m² anzogen. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher aufwärts von 8,96 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 11,72 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Gesamtsteigerung von 30,8 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte seinen Spitzenwert von 39,2 im ersten Quartal 2022 und sank anschließend auf 28,2 im ersten Quartal 2026, den niedrigsten Wert im Beobachtungszeitraum. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel sinkender Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei insbesondere in der Phase von Mitte 2022 bis Mitte 2024 die Kaufpreisrückgänge die Mietsteigerungen deutlich überkompensierten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.392 €/m² | 9,97 €/m² | 36.7 | -4.8% |
| 2023 | 4.091 €/m² | 10,54 €/m² | 32.4 | -11.9% |
| 2024 | 3.851 €/m² | 11,14 €/m² | 28.8 | -11.0% |
| 2025 | 3.920 €/m² | 11,35 €/m² | 28.8 | -0.1% |
| 2026 | 4.000 €/m² | 11,63 €/m² | 28.7 | -0.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der benachbarten Stadtteile weist Bad Wilhelmshöhe mit 4.431 €/m² die deutlich höchsten Kaufpreise für Häuser auf, gefolgt von Kirchditmold mit 3.839 €/m² und Vorderer Westen mit 3.820 €/m². Am günstigsten zeigt sich Oberzwehren mit 2.937 €/m², knapp vor Niederzwehren mit 3.048 €/m².
Bei den Mietpreisen liegt Bad Wilhelmshöhe mit 12,14 €/m² ebenfalls an der Spitze, dicht gefolgt von Kirchditmold mit 12,13 €/m². Die Preisentwicklung zum Vorjahr zeigt sich im gesamten Umfeld bemerkenswert homogen mit Kaufpreissteigerungen zwischen 3,4 % und 3,4 % sowie Mietpreissteigerungen zwischen 1,8 % und 1,9 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Bad Wilhelmshöhe | 4.432 €/m² | +3.4% | 12,14 €/m² | +1.9% |
| Nordshausen | 3.263 €/m² | +3.4% | 11,64 €/m² | +1.9% |
| Süsterfeld-Helleböhn | 3.284 €/m² | +3.4% | 12,04 €/m² | +1.9% |
| Oberzwehren | 2.938 €/m² | +3.4% | 11,41 €/m² | +1.8% |
| Kirchditmold | 3.840 €/m² | +3.4% | 12,13 €/m² | +1.9% |
| Wehlheiden | 3.684 €/m² | +3.4% | 11,96 €/m² | +1.9% |
| Niederzwehren | 3.049 €/m² | +3.4% | 11,59 €/m² | +1.9% |
| Vorderer Westen | 3.821 €/m² | +3.4% | 11,96 €/m² | +1.9% |
| Harleshausen | 3.684 €/m² | +3.4% | 11,71 €/m² | +1.8% |
| Südstadt | 3.395 €/m² | +3.4% | 11,60 €/m² | +1.9% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Kassel-Brasselsberg entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Kassel-Brasselsberg zeigen über den Beobachtungszeitraum eine uneinheitliche Entwicklung: Nach einem Anstieg von 2.827 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 3.016 €/m² im zweiten Quartal 2022 folgte ein kontinuierlicher Rückgang bis auf 2.731 €/m² im vierten Quartal 2023, bevor die Preise sich im Jahresverlauf 2024 wieder erholten und zuletzt bei 2.910 €/m² lagen. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stetiger und stiegen nahezu kontinuierlich von 8,29 €/m² auf aktuell 9,92 €/m², was einem Gesamtanstieg von 19,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 28,4 im dritten Quartal 2021 auf aktuell 24,4 und signalisiert damit eine relative Verbilligung der Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von rückläufigen bis stagnierenden Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wobei der Kaufpreisfaktor seit seinem Höchststand von 29,6 im zweiten Quartal 2022 um 17,6 % zurückging.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.963 €/m² | 8,52 €/m² | 29.0 | +1.3% |
| 2023 | 2.836 €/m² | 8,82 €/m² | 26.8 | -7.5% |
| 2024 | 2.797 €/m² | 9,17 €/m² | 25.4 | -5.2% |
| 2025 | 2.877 €/m² | 9,52 €/m² | 25.2 | -0.9% |
| 2026 | 2.941 €/m² | 9,86 €/m² | 24.9 | -1.2% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bad Wilhelmshöhe weist mit 3.125 €/m² die höchsten Kaufpreise im Umfeld auf, gefolgt von Vorderer Westen mit 3.061 €/m² und Kirchditmold mit 2.978 €/m². Am günstigsten sind Wohnungen in Oberzwehren mit 2.146 €/m² und Nordshausen mit 2.326 €/m² zu erwerben.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Bad Wilhelmshöhe mit 10,26 €/m², während Oberzwehren mit 8,39 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Mietpreisentwicklung zeigt in Nordshausen mit +6,05 % den stärksten Anstieg, während die Kaufpreise mit Veränderungen zwischen +1,75 % und +1,8 % in allen Stadtteilen eine sehr gleichmäßige Entwicklung verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Bad Wilhelmshöhe | 3.125 €/m² | +1.8% | 10,26 €/m² | +4.2% |
| Nordshausen | 2.326 €/m² | +1.8% | 8,59 €/m² | +6.0% |
| Süsterfeld-Helleböhn | 2.689 €/m² | +1.8% | 8,74 €/m² | +4.7% |
| Oberzwehren | 2.146 €/m² | +1.8% | 8,39 €/m² | +5.8% |
| Kirchditmold | 2.979 €/m² | +1.8% | 9,65 €/m² | +4.4% |
| Wehlheiden | 2.957 €/m² | +1.8% | 9,46 €/m² | +3.6% |
| Niederzwehren | 2.641 €/m² | +1.8% | 9,12 €/m² | +4.7% |
| Vorderer Westen | 3.061 €/m² | +1.8% | 10,00 €/m² | +4.4% |
| Harleshausen | 2.886 €/m² | +1.8% | 9,47 €/m² | +4.6% |
| Südstadt | 2.924 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +3.7% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Kassel-Brasselsberg.
Aktuelle Grundstückspreise in Kassel-Brasselsberg 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Kassel-Brasselsberg kann man den Bodenrichtwert in Kassel-Brasselsberg heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 376 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 105 €/m² bis 420 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Kassel-Brasselsberg entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Kassel-Brasselsberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Kassel-Brasselsberg liegt aktuell bei 11,72 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,3 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 30,8% gestiegen – von 8,96 €/m² auf 11,72 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,97 €/m² | +10.4% | 8,61 €/m² | 15,02 €/m² |
| 2023 | 10,54 €/m² | +5.7% | 9,87 €/m² | 14,95 €/m² |
| 2024 | 11,14 €/m² | +5.7% | 10,61 €/m² | 15,51 €/m² |
| 2025 | 11,35 €/m² | +1.9% | 10,83 €/m² | 15,80 €/m² |
| 2026 | 11,63 €/m² | +2.4% | 11,13 €/m² | 16,05 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Kassel-Brasselsberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Kassel-Brasselsberg liegt aktuell bei 9,92 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,3%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,42 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 19,7% gestiegen – von 8,29 €/m² auf 9,92 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,52 €/m² | +3.1% | 7,62 €/m² | 12,59 €/m² |
| 2023 | 8,82 €/m² | +3.5% | 8,02 €/m² | 13,06 €/m² |
| 2024 | 9,17 €/m² | +4.1% | 8,26 €/m² | 13,78 €/m² |
| 2025 | 9,52 €/m² | +3.8% | 8,65 €/m² | 14,12 €/m² |
| 2026 | 9,86 €/m² | +3.5% | 9,02 €/m² | 14,30 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Kassel-Brasselsberg 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Kassel verzeichnet mit 3.296 €/m² für Häuser und 2.625 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten. Die Preissteigerung bei Häusern fällt mit 5,8 % deutlich moderater aus als in den umliegenden Gemeinden, während Wohnungen mit 0,7 % nahezu stagnierten.
Die Nachbarstädte zeigen ein anderes Bild: Edermünde verzeichnet mit 11,0 % die stärkste Preissteigerung bei Häusern, gefolgt von Habichtswald mit 9,9 % und Espenau mit 9,8 %. Die günstigsten Hauspreise finden sich in Habichtswald mit 2.686 €/m² und Fuldatal mit 2.707 €/m², während Niestetal mit 3.278 €/m² am nächsten an das Kasseler Preisniveau heranreicht.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 3.204 €/m² | +8.3% | 2.480 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 2.946 €/m² | +8.4% | 2.230 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 3.113 €/m² | +8.3% | 2.416 €/m² | +4.9% |
| Fuldabrück | 2.914 €/m² | +8.4% | 2.209 €/m² | +4.9% |
| Niestetal | 3.279 €/m² | +8.3% | 2.533 €/m² | +4.9% |
| Habichtswald | 2.686 €/m² | +9.9% | 2.231 €/m² | +4.0% |
| Fuldatal | 2.707 €/m² | +8.5% | 2.274 €/m² | +5.0% |
| Espenau | 2.819 €/m² | +9.8% | 2.218 €/m² | +4.0% |
| Schauenburg | 2.845 €/m² | +8.4% | 2.054 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 2.730 €/m² | +11.0% | 2.254 €/m² | +3.4% |
Mietspiegel der Region
Kassel verzeichnet mit 11,41 €/m² für Häuser und 9,12 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Die Preissteigerungen zum Vorjahr fallen mit 3,9% bei Häusern und 4,4% bei Wohnungen ebenfalls überdurchschnittlich stark aus.
Vellmar weist mit 10,89 €/m² für Häuser und 9,28 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter den Nachbarstädten auf, während Edermünde mit 9,81 €/m² für Häuser und 7,71 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt. Bei den Wohnungsmieten zeigen sich mit Steigerungsraten zwischen 3,1% und 4,9% in den Nachbarstädten deutlich moderatere Zuwächse als bei den Häusermieten, wo die Anstiege zwischen 1,7% und 1,8% liegen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Vellmar | 10,89 €/m² | +1.8% | 9,28 €/m² | +4.9% |
| Ahnatal | 10,50 €/m² | +1.8% | 8,85 €/m² | +4.9% |
| Baunatal | 10,82 €/m² | +1.8% | 8,56 €/m² | +4.7% |
| Fuldabrück | 10,08 €/m² | +1.7% | 8,23 €/m² | +4.8% |
| Niestetal | 10,46 €/m² | +1.8% | 8,97 €/m² | +3.9% |
| Habichtswald | 9,73 €/m² | +1.7% | 8,16 €/m² | +4.1% |
| Fuldatal | 9,86 €/m² | +1.8% | 8,35 €/m² | +4.9% |
| Espenau | 9,82 €/m² | +1.8% | 8,08 €/m² | +4.1% |
| Schauenburg | 10,11 €/m² | +1.8% | 8,41 €/m² | +4.9% |
| Edermünde | 9,81 €/m² | +1.8% | 7,71 €/m² | +3.1% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Kassel-Brasselsberg?
Die Immobilienpreise in Kassel-Brasselsberg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Kassel-Brasselsberg besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Kassel-Brasselsberg
Die Hauspreise in Kassel-Brasselsberg sind von 4.179 €/m² Q2 2024 auf 4.095 €/m² gefallen (-2,01%). Die Wohnungspreise sind von 2.827 €/m² auf 2.910 €/m² gestiegen (2,94%).
Aktuell kosten Häuser in Kassel-Brasselsberg durchschnittlich 4.095 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.910 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 376 €/m² mit einer Preisspanne von 105 - 420 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 5,57% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,5%. Die Mietpreise für Häuser in Kassel-Brasselsberg haben sich um 3,72% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,31% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Kassel-Brasselsberg liegt aktuell bei 29,1 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 24,4 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Kassel-Brasselsberg ihren Höchstwert von 4.517 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.787 €/m² im Q2 2024. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.016 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 2.731 €/m² im Q4 2023.