Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Erfurt-Stotternheim 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Erfurt-Stotternheim entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Erfurt-Stotternheim liegt durchschnittlich bei ca. 2.903 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Erfurt-Stotternheim liegt durchschnittlich bei ca. 2.464 €/m².
Hauspreise in Erfurt-Stotternheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Erfurt-Stotternheim liegt aktuell bei 2.903 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,9%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 7,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.706 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,5% gestiegen – von 2.859 €/m² auf 2.903 €/m².
Wohnungspreise in Erfurt-Stotternheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Erfurt-Stotternheim liegt aktuell bei 2.464 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.418 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 8,4% gestiegen – von 2.272 €/m² auf 2.464 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Erfurt.
Wie haben sich die Hauspreise in Erfurt-Stotternheim entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Stotternheim zeigen die Kaufpreise für Häuser über den betrachteten Zeitraum einen Rückgang von 2.859 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 2.903 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von lediglich 1,5 % entspricht. Dabei erreichten die Kaufpreise ihren Höchststand im zweiten Quartal 2023 mit 3.080 €/m², bevor sie bis Ende 2024 auf 2.792 €/m² sanken und sich in den ersten beiden Quartalen 2026 wieder auf das aktuelle Niveau erholten. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum kontinuierlicher von 8,68 €/m² auf 10,94 €/m², was einem Zuwachs von 26,0 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich deutlich von 27,4 im dritten Quartal 2021 auf 22,1 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von stagnierenden bis rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei die Mietpreisentwicklung die schwächere Kaufpreisentwicklung kompensierte und zu einer verbesserten Renditeerwartung führte.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.102 €/m² | 8,91 €/m² | 29.0 | +4.2% |
| 2023 | 3.021 €/m² | 9,50 €/m² | 26.5 | -8.6% |
| 2024 | 2.854 €/m² | 10,56 €/m² | 22.5 | -15.1% |
| 2025 | 2.792 €/m² | 10,71 €/m² | 21.7 | -3.5% |
| 2026 | 2.863 €/m² | 10,76 €/m² | 22.2 | +2.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der Kaufpreise zeigt Roter Berg mit 3.250 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Ilversgehofen mit 3.122 €/m² und Sulzer Siedlung mit 3.104 €/m². Die günstigsten Kaufpreise weisen Rieth mit 2.675 €/m² und Töttleben mit 2.811 €/m² auf, während die Preissteigerungen zum Vorjahr zwischen 4,9% und 5,8% liegen.
Bei den Mietpreisen führt Ilversgehofen mit 12,42 €/m², dicht gefolgt von Hohenwinden mit 12,15 €/m² und Roter Berg mit 12,02 €/m². Besonders auffällig ist die Mietpreisentwicklung in Rieth, das mit einer Steigerung von 8,5% deutlich über allen anderen Stadtteilen liegt, während diese mehrheitlich nur Anstiege um 0,3% verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Schwerborn | 2.826 €/m² | +4.9% | 11,34 €/m² | +0.3% |
| Sulzer Siedlung | 3.104 €/m² | +5.7% | 11,74 €/m² | +0.3% |
| Mittelhausen | 2.889 €/m² | +4.9% | 11,27 €/m² | +0.4% |
| Hohenwinden | 2.972 €/m² | +5.7% | 12,15 €/m² | +0.3% |
| Roter Berg | 3.250 €/m² | +5.7% | 12,02 €/m² | +0.3% |
| Töttleben | 2.811 €/m² | +4.9% | 11,52 €/m² | +0.3% |
| Kerspleben | 2.959 €/m² | +4.9% | 11,82 €/m² | +0.3% |
| Gispersleben | 2.981 €/m² | +5.7% | 11,74 €/m² | +0.3% |
| Rieth | 2.675 €/m² | +5.8% | 11,36 €/m² | +8.5% |
| Ilversgehofen | 3.123 €/m² | +5.7% | 12,42 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Erfurt-Stotternheim entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Stotternheim zeigten die Kaufpreise für Wohnungen über den Fünfjahreszeitraum eine wechselhafte Entwicklung: Von 2.272 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie auf einen Höchstwert von 2.547 €/m² im dritten Quartal 2022, bevor sie auf 2.334 €/m² im ersten Quartal 2024 zurückfielen. Seitdem erholten sich die Preise wieder auf aktuell 2.464 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 8,5 % seit 2021 entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher von 7,47 €/m² auf 8,82 €/m², was einer Steigerung von 18,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 27,7 im dritten Quartal 2022 deutlich auf aktuell 23,3, was primär auf die stärker steigenden Mietpreise bei gleichzeitig stagnierendem bis rückläufigem Kaufpreisniveau zurückzuführen ist. Während die Mietpreise nahezu durchgehend anstiegen, verlief die Kaufpreisentwicklung volatiler mit mehreren Korrekturphasen, insbesondere zwischen dem dritten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2024.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.497 €/m² | 7,68 €/m² | 27.1 | +5.1% |
| 2023 | 2.398 €/m² | 7,96 €/m² | 25.1 | -7.4% |
| 2024 | 2.402 €/m² | 8,05 €/m² | 24.9 | -0.9% |
| 2025 | 2.422 €/m² | 8,46 €/m² | 23.9 | -4.1% |
| 2026 | 2.446 €/m² | 8,82 €/m² | 23.1 | -3.1% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt Hohenwinden mit 2.890 €/m² das höchste Preisniveau, während Rieth mit 2.162 €/m² und Töttleben mit 2.165 €/m² die günstigsten Stadtteile darstellen. Die Kaufpreisentwicklung verläuft über alle Stadtteile hinweg positiv, wobei Sulzer Siedlung mit 5,9 % und Ilversgehofen sowie Gispersleben mit jeweils 5,9 % die stärksten Zuwächse verzeichnen.
Die Mietpreise liegen in Mittelhausen mit 9,56 €/m² am höchsten, während Roter Berg mit 8,24 €/m² das niedrigste Niveau aufweist. Bei der Mietpreisentwicklung fallen Rieth und Ilversgehofen mit Steigerungen von 8,5 % sowie Hohenwinden mit 8,2 % besonders auf.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Schwerborn | 2.177 €/m² | +5.2% | 8,33 €/m² | +7.1% |
| Sulzer Siedlung | 2.683 €/m² | +5.9% | 8,63 €/m² | +7.9% |
| Mittelhausen | 2.583 €/m² | +5.3% | 9,56 €/m² | +7.2% |
| Hohenwinden | 2.890 €/m² | +5.9% | 8,68 €/m² | +8.2% |
| Roter Berg | 2.228 €/m² | +5.8% | 8,24 €/m² | +7.7% |
| Töttleben | 2.166 €/m² | +5.2% | 8,56 €/m² | +7.1% |
| Kerspleben | 2.434 €/m² | +5.3% | 9,22 €/m² | +7.2% |
| Gispersleben | 2.493 €/m² | +5.9% | 9,02 €/m² | +7.8% |
| Rieth | 2.162 €/m² | +5.8% | 8,28 €/m² | +8.5% |
| Ilversgehofen | 2.524 €/m² | +5.9% | 9,05 €/m² | +8.5% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Erfurt-Stotternheim.
Aktuelle Grundstückspreise in Erfurt-Stotternheim 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Erfurt-Stotternheim kann man den Bodenrichtwert in Erfurt-Stotternheim heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 158 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 41 €/m² bis 250 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Erfurt-Stotternheim entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Erfurt-Stotternheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Erfurt-Stotternheim liegt aktuell bei 10,94 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 2,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,17 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 26% gestiegen – von 8,68 €/m² auf 10,94 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,91 €/m² | +4.0% | 8,10 €/m² | 13,30 €/m² |
| 2023 | 9,50 €/m² | +6.5% | 8,68 €/m² | 13,63 €/m² |
| 2024 | 10,56 €/m² | +11.3% | 9,35 €/m² | 15,98 €/m² |
| 2025 | 10,71 €/m² | +1.3% | 9,99 €/m² | 15,66 €/m² |
| 2026 | 10,76 €/m² | +0.5% | 10,24 €/m² | 15,46 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Erfurt-Stotternheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Erfurt-Stotternheim liegt aktuell bei 8,82 €/m².
Im letzten Quartal blieben die Mietpreise für Wohnungen unverändert.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 4,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,43 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 18,1% gestiegen – von 7,47 €/m² auf 8,82 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,68 €/m² | +2.2% | 7,14 €/m² | 11,99 €/m² |
| 2023 | 7,96 €/m² | +3.7% | 7,42 €/m² | 12,27 €/m² |
| 2024 | 8,05 €/m² | +1.1% | 7,46 €/m² | 12,40 €/m² |
| 2025 | 8,46 €/m² | +5.2% | 7,75 €/m² | 13,38 €/m² |
| 2026 | 8,82 €/m² | +4.2% | 8,26 €/m² | 13,62 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Erfurt-Stotternheim 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Erfurt verzeichnet mit 3.366 €/m² für Häuser und 2.627 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise unter allen betrachteten Standorten, wobei sich die Hauspreise mit +8,5% deutlich dynamischer entwickelten als die Wohnungspreise mit +2,8%. Die Nachbarstädte liegen bei Häusern zwischen 2.151 €/m² in Grammetal und 2.925 €/m² in Elxleben (Sömmerda), während die Wohnungspreise zwischen 1.415 €/m² in Dachwig und 2.065 €/m² in Klettbach rangieren.
Bei den Häusern zeigen mehrere Umlandgemeinden wie Witterda, Elxleben (Sömmerda) und Walschleben mit rund +9,5% sogar noch stärkere Zuwächse als Erfurt, während Grammetal und Klettbach leichte Rückgänge verzeichneten. Die Wohnungspreise entwickelten sich im Umland einheitlich mit +2,2% und damit etwas moderater als in der Landeshauptstadt.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 2.926 €/m² | +9.5% | 2.011 €/m² | +2.2% |
| Witterda | 2.655 €/m² | +9.5% | 1.828 €/m² | +2.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 2.743 €/m² | +2.3% | 1.723 €/m² | +2.2% |
| Walschleben | 2.670 €/m² | +9.5% | 1.766 €/m² | +2.2% |
| Riethnordhausen | 2.805 €/m² | +9.5% | 1.958 €/m² | +2.2% |
| Klettbach | 2.586 €/m² | -1.7% | 2.066 €/m² | +2.2% |
| Amt Wachsenburg | 2.483 €/m² | +4.8% | 1.436 €/m² | +2.2% |
| Grammetal | 2.151 €/m² | -1.5% | 1.666 €/m² | +2.2% |
| Großrudestedt | 2.634 €/m² | +9.5% | 1.878 €/m² | +2.2% |
| Dachwig | 2.263 €/m² | +2.3% | 1.416 €/m² | +2.2% |
Mietspiegel der Region
Erfurt weist mit 12,08 €/m² die höchsten Mietpreise für Häuser im regionalen Vergleich auf, verzeichnete jedoch als einzige Stadt einen Rückgang von -1,3 % zum Vorjahr, während alle Nachbarstädte moderate Zuwächse zwischen 0,3 % und 0,4 % verzeichneten. Bei Wohnungen liegt Erfurt mit 9,23 €/m² ebenfalls an der Spitze und zeigt mit 6,1 % eine deutliche Steigerung, die nur von Elxleben (Sömmerda), Walschleben, Riethnordhausen und Großrudestedt mit jeweils über 7,0 % übertroffen wird.
Die Nachbarstädte präsentieren sich mit erheblich niedrigeren Mietniveaus, wobei Dachwig bei Häusern mit 9,16 €/m² und bei Wohnungen mit 6,82 €/m² die günstigsten Werte aufweist. Während die Hausmietpreise in den umliegenden Gemeinden weitgehend stabil blieben, zeigten die Wohnungsmärkte ein zweigeteiltes Bild mit starken Steigerungen in den direkten Umlandgemeinden und moderateren Zuwächsen zwischen 2,6 % und 3,5 % in Nesse-Apfelstädt, Klettbach und Amt Wachsenburg.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 10,67 €/m² | +0.3% | 9,39 €/m² | +7.2% |
| Witterda | 10,22 €/m² | +0.3% | 8,23 €/m² | +7.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 10,68 €/m² | +0.3% | 7,92 €/m² | +2.6% |
| Walschleben | 10,11 €/m² | +0.3% | 9,06 €/m² | +7.2% |
| Riethnordhausen | 10,07 €/m² | +0.4% | 8,88 €/m² | +7.1% |
| Klettbach | 11,14 €/m² | +0.3% | 7,45 €/m² | +3.3% |
| Amt Wachsenburg | 9,76 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.5% |
| Grammetal | 11,08 €/m² | +0.3% | 7,39 €/m² | +3.4% |
| Großrudestedt | 9,95 €/m² | +0.3% | 7,41 €/m² | +7.2% |
| Dachwig | 9,16 €/m² | +0.3% | 6,82 €/m² | +2.6% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Erfurt-Stotternheim?
Die Immobilienpreise in Erfurt-Stotternheim werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Erfurt-Stotternheim besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Erfurt-Stotternheim
Die Hauspreise in Erfurt-Stotternheim sind von 2.859 €/m² Q2 2025 auf 2.903 €/m² gestiegen (1,54%). Die Wohnungspreise sind von 2.272 €/m² auf 2.464 €/m² gestiegen (8,45%).
Aktuell kosten Häuser in Erfurt-Stotternheim durchschnittlich 2.903 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.464 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 158 €/m² mit einer Preisspanne von 41 - 250 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 7,3% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,91%. Die Mietpreise für Häuser in Erfurt-Stotternheim haben sich um -2,06% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,63% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Erfurt-Stotternheim liegt aktuell bei 22,1 (Q2 2026), während er für Wohnungen 23,3 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Erfurt-Stotternheim ihren Höchstwert von 3.224 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 2.706 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.547 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.272 €/m² im Q3 2021.