Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Erfurt-Schwerborn 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Erfurt-Schwerborn entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Erfurt-Schwerborn liegt durchschnittlich bei ca. 2.820 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Erfurt-Schwerborn liegt durchschnittlich bei ca. 2.173 €/m².
Hauspreise in Erfurt-Schwerborn
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Erfurt-Schwerborn liegt aktuell bei 2.820 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,9%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 7,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.622 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1% gestiegen – von 2.792 €/m² auf 2.820 €/m².
Wohnungspreise in Erfurt-Schwerborn
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Erfurt-Schwerborn liegt aktuell bei 2.173 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.126 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 7,8% gestiegen – von 2.015 €/m² auf 2.173 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Erfurt-Schwerborn entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Schwerborn zeigen die Kaufpreise für Häuser über den letzten fünf Jahre eine volatile Entwicklung: Ausgehend von 2.792 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Höchststand von 3.124 €/m² im vierten Quartal 2022, bevor sie bis zum zweiten Quartal 2026 auf 2.820 €/m² sanken – dies entspricht einem Rückgang von 9,7 % gegenüber dem Höchststand. Die Mietpreise entwickelten sich von 9,05 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 11,32 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 25,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich im Beobachtungszeitraum deutlich von 25,7 auf 20,8, wobei diese Entwicklung vor allem durch die gegenläufige Bewegung beider Preiskomponenten geprägt wurde: Während die Kaufpreise seit ihrem Höhepunkt Ende 2022 rückläufig waren, stiegen die Mietpreise kontinuierlich an. Die stärksten Schwankungen des Kaufpreisfaktors zeigten sich 2025 mit Veränderungen zwischen -8,17 % und 13,68 % zum jeweiligen Vorquartal, was die zunehmende Volatilität der Marktdynamik widerspiegelt.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.012 €/m² | 9,22 €/m² | 27.2 | +4.3% |
| 2023 | 2.932 €/m² | 9,82 €/m² | 24.9 | -8.6% |
| 2024 | 2.771 €/m² | 10,93 €/m² | 21.1 | -15.1% |
| 2025 | 2.720 €/m² | 11,11 €/m² | 20.4 | -3.4% |
| 2026 | 2.781 €/m² | 11,14 €/m² | 20.8 | +2.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Häuser in den Stadtteilen um Schwerborn zeigen eine Spannbreite von 2.811 €/m² in Töttleben bis 3.250 €/m² im Roter Berg. Auffällig ist, dass nahezu alle Stadtteile deutliche Preissteigerungen verzeichnen, wobei Hohenwinden, Roter Berg, Johannesvorstadt und Ilversgehofen mit Anstiegen zwischen 5,7 % und 5,7 % die höchsten Zuwächse aufweisen.
Bei den Mietpreisen liegt die Johannesvorstadt mit 12,58 €/m² an der Spitze, während Stotternheim mit 10,96 €/m² die niedrigsten Werte zeigt. Die Mietpreisentwicklung fällt mit Veränderungen zwischen 0,26 % und 0,36 % deutlich moderater aus als die Kaufpreisentwicklung.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Töttleben | 2.811 €/m² | +4.9% | 11,52 €/m² | +0.3% |
| Sulzer Siedlung | 3.104 €/m² | +5.7% | 11,74 €/m² | +0.3% |
| Stotternheim | 2.910 €/m² | +4.9% | 10,96 €/m² | +0.3% |
| Kerspleben | 2.959 €/m² | +4.9% | 11,82 €/m² | +0.3% |
| Hohenwinden | 2.972 €/m² | +5.7% | 12,15 €/m² | +0.3% |
| Roter Berg | 3.250 €/m² | +5.7% | 12,02 €/m² | +0.3% |
| Ilversgehofen | 3.123 €/m² | +5.7% | 12,42 €/m² | +0.3% |
| Johannesvorstadt | 3.103 €/m² | +5.7% | 12,58 €/m² | +0.3% |
| Azmannsdorf | 2.998 €/m² | +4.9% | 11,97 €/m² | +0.3% |
| Mittelhausen | 2.889 €/m² | +4.9% | 11,27 €/m² | +0.4% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Erfurt-Schwerborn entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Schwerborn zeigen die Kaufpreise für Wohnungen seit dem dritten Quartal 2021 eine wechselhafte Entwicklung mit einem Höchststand von 2.245 €/m² im dritten Quartal 2022 und einem anschließenden Rückgang auf 2.173 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise stiegen im selben Zeitraum kontinuierlich von 7,08 €/m² auf 8,31 €/m², was einem Anstieg von 17,4 % entspricht. Während die Kaufpreise zwischen 2021 und 2026 lediglich um 7,8 % zulegten, entwickelten sich die Mieten deutlich dynamischer.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 23,7 im dritten Quartal 2021 auf aktuell 21,8 im zweiten Quartal 2026, was auf die stärker steigenden Mietpreise bei gleichzeitig moderateren Kaufpreisentwicklungen zurückzuführen ist. Besonders deutlich wurde dieser Effekt seit Mitte 2022, als die Kaufpreise stagnierten oder sanken, während die Mieten kontinuierlich weiter anzogen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.201 €/m² | 7,24 €/m² | 25.3 | +5.1% |
| 2023 | 2.115 €/m² | 7,51 €/m² | 23.5 | -7.4% |
| 2024 | 2.118 €/m² | 7,58 €/m² | 23.3 | -0.9% |
| 2025 | 2.142 €/m² | 8,00 €/m² | 22.3 | -4.1% |
| 2026 | 2.157 €/m² | 8,31 €/m² | 21.6 | -3.1% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich eine deutliche Spanne zwischen den benachbarten Stadtteilen von Schwerborn: Während Hohenwinden mit 2.890 €/m² das höchste Preisniveau aufweist, liegt Töttleben mit 2.165 €/m² am unteren Ende. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich relativ einheitlich zwischen 5,23 % in Töttleben und 5,91 % in der Sulzer Siedlung, wobei die meisten Stadtteile einen Anstieg um rund 5,3 % bis 5,9 % verzeichnen.
Die Mietpreise variieren zwischen 8,24 €/m² im Roten Berg und 9,70 €/m² in Azmannsdorf, wobei auch die Johannesvorstadt mit 9,32 €/m² im oberen Segment liegt. Auffällig ist die unterschiedliche Dynamik bei den Mietpreissteigerungen: Während Johannesvorstadt (8,62 %), Ilversgehofen (8,51 %) und Hohenwinden (8,23 %) deutlich über dem Durchschnitt zulegen, verzeichnen die meisten anderen Stadtteile moderate Anstiege zwischen 7,13 % und 7,21 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Töttleben | 2.166 €/m² | +5.2% | 8,56 €/m² | +7.1% |
| Sulzer Siedlung | 2.683 €/m² | +5.9% | 8,63 €/m² | +7.9% |
| Stotternheim | 2.469 €/m² | +5.3% | 8,84 €/m² | +7.2% |
| Kerspleben | 2.434 €/m² | +5.3% | 9,22 €/m² | +7.2% |
| Hohenwinden | 2.890 €/m² | +5.9% | 8,68 €/m² | +8.2% |
| Roter Berg | 2.228 €/m² | +5.8% | 8,24 €/m² | +7.7% |
| Ilversgehofen | 2.524 €/m² | +5.9% | 9,05 €/m² | +8.5% |
| Johannesvorstadt | 2.477 €/m² | +5.9% | 9,32 €/m² | +8.6% |
| Azmannsdorf | 2.408 €/m² | +5.3% | 9,70 €/m² | +7.2% |
| Mittelhausen | 2.583 €/m² | +5.3% | 9,56 €/m² | +7.2% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Erfurt-Schwerborn 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Erfurt-Schwerborn kann man den Bodenrichtwert in Erfurt-Schwerborn heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 156 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 140 €/m² bis 160 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Erfurt-Schwerborn entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Erfurt-Schwerborn
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Erfurt-Schwerborn liegt aktuell bei 11,32 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 1,7% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,52 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 25,1% gestiegen – von 9,05 €/m² auf 11,32 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,22 €/m² | +3.7% | 8,62 €/m² | 13,41 €/m² |
| 2023 | 9,82 €/m² | +6.5% | 9,26 €/m² | 13,82 €/m² |
| 2024 | 10,93 €/m² | +11.3% | 9,97 €/m² | 16,31 €/m² |
| 2025 | 11,11 €/m² | +1.7% | 10,68 €/m² | 15,88 €/m² |
| 2026 | 11,13 €/m² | +0.2% | 10,84 €/m² | 15,60 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Erfurt-Schwerborn
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Erfurt-Schwerborn liegt aktuell bei 8,31 €/m².
Im letzten Quartal blieben die Mietpreise für Wohnungen unverändert.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 4,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,92 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17,4% gestiegen – von 7,08 €/m² auf 8,31 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,24 €/m² | +1.9% | 7,04 €/m² | 11,25 €/m² |
| 2023 | 7,50 €/m² | +3.7% | 7,36 €/m² | 11,59 €/m² |
| 2024 | 7,58 €/m² | +1.1% | 7,36 €/m² | 11,77 €/m² |
| 2025 | 8,00 €/m² | +5.4% | 7,63 €/m² | 12,60 €/m² |
| 2026 | 8,31 €/m² | +3.9% | 8,13 €/m² | 12,79 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Erfurt-Schwerborn 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Erfurt verzeichnet mit 3.366 €/m² für Häuser und 2.627 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise unter allen betrachteten Standorten, wobei sich die Hauspreise mit +8,5% deutlich dynamischer entwickelten als die Wohnungspreise mit +2,8%. Die Nachbarstädte liegen bei Häusern zwischen 2.151 €/m² in Grammetal und 2.925 €/m² in Elxleben (Sömmerda), während die Wohnungspreise zwischen 1.415 €/m² in Dachwig und 2.065 €/m² in Klettbach rangieren.
Bei den Häusern zeigen mehrere Umlandgemeinden wie Witterda, Elxleben (Sömmerda) und Walschleben mit rund +9,5% sogar noch stärkere Zuwächse als Erfurt, während Grammetal und Klettbach leichte Rückgänge verzeichneten. Die Wohnungspreise entwickelten sich im Umland einheitlich mit +2,2% und damit etwas moderater als in der Landeshauptstadt.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 2.926 €/m² | +9.5% | 2.011 €/m² | +2.2% |
| Witterda | 2.655 €/m² | +9.5% | 1.828 €/m² | +2.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 2.743 €/m² | +2.3% | 1.723 €/m² | +2.2% |
| Walschleben | 2.670 €/m² | +9.5% | 1.766 €/m² | +2.2% |
| Riethnordhausen | 2.805 €/m² | +9.5% | 1.958 €/m² | +2.2% |
| Klettbach | 2.586 €/m² | -1.7% | 2.066 €/m² | +2.2% |
| Amt Wachsenburg | 2.483 €/m² | +4.8% | 1.436 €/m² | +2.2% |
| Grammetal | 2.151 €/m² | -1.5% | 1.666 €/m² | +2.2% |
| Großrudestedt | 2.634 €/m² | +9.5% | 1.878 €/m² | +2.2% |
| Dachwig | 2.263 €/m² | +2.3% | 1.416 €/m² | +2.2% |
Mietspiegel der Region
Erfurt weist mit 12,08 €/m² die höchsten Mietpreise für Häuser im regionalen Vergleich auf, verzeichnete jedoch als einzige Stadt einen Rückgang von -1,3 % zum Vorjahr, während alle Nachbarstädte moderate Zuwächse zwischen 0,3 % und 0,4 % verzeichneten. Bei Wohnungen liegt Erfurt mit 9,23 €/m² ebenfalls an der Spitze und zeigt mit 6,1 % eine deutliche Steigerung, die nur von Elxleben (Sömmerda), Walschleben, Riethnordhausen und Großrudestedt mit jeweils über 7,0 % übertroffen wird.
Die Nachbarstädte präsentieren sich mit erheblich niedrigeren Mietniveaus, wobei Dachwig bei Häusern mit 9,16 €/m² und bei Wohnungen mit 6,82 €/m² die günstigsten Werte aufweist. Während die Hausmietpreise in den umliegenden Gemeinden weitgehend stabil blieben, zeigten die Wohnungsmärkte ein zweigeteiltes Bild mit starken Steigerungen in den direkten Umlandgemeinden und moderateren Zuwächsen zwischen 2,6 % und 3,5 % in Nesse-Apfelstädt, Klettbach und Amt Wachsenburg.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 10,67 €/m² | +0.3% | 9,39 €/m² | +7.2% |
| Witterda | 10,22 €/m² | +0.3% | 8,23 €/m² | +7.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 10,68 €/m² | +0.3% | 7,92 €/m² | +2.6% |
| Walschleben | 10,11 €/m² | +0.3% | 9,06 €/m² | +7.2% |
| Riethnordhausen | 10,07 €/m² | +0.4% | 8,88 €/m² | +7.1% |
| Klettbach | 11,14 €/m² | +0.3% | 7,45 €/m² | +3.3% |
| Amt Wachsenburg | 9,76 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.5% |
| Grammetal | 11,08 €/m² | +0.3% | 7,39 €/m² | +3.4% |
| Großrudestedt | 9,95 €/m² | +0.3% | 7,41 €/m² | +7.2% |
| Dachwig | 9,16 €/m² | +0.3% | 6,82 €/m² | +2.6% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Erfurt-Schwerborn?
Die Immobilienpreise in Erfurt-Schwerborn werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Erfurt-Schwerborn besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Erfurt-Schwerborn
Die Hauspreise in Erfurt-Schwerborn sind von 2.792 €/m² Q2 2025 auf 2.820 €/m² gestiegen (1%). Die Wohnungspreise sind von 2.015 €/m² auf 2.173 €/m² gestiegen (7,84%).
Aktuell kosten Häuser in Erfurt-Schwerborn durchschnittlich 2.820 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.173 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 156 €/m² mit einer Preisspanne von 140 - 160 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 7,56% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,19%. Die Mietpreise für Häuser in Erfurt-Schwerborn haben sich um -1,74% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,92% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Erfurt-Schwerborn liegt aktuell bei 20,8 (Q2 2026), während er für Wohnungen 21,8 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Erfurt-Schwerborn ihren Höchstwert von 3.124 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 2.622 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.245 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.015 €/m² im Q3 2021.