Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Frankfurt am Main-Nied 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Nied entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Frankfurt am Main-Nied liegt durchschnittlich bei ca. 4.423 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Frankfurt am Main-Nied liegt durchschnittlich bei ca. 4.236 €/m².
Hauspreise in Frankfurt am Main-Nied
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Frankfurt am Main-Nied liegt aktuell bei 4.423 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.292 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 4,9% gefallen – von 4.649 €/m² auf 4.423 €/m².
Wohnungspreise in Frankfurt am Main-Nied
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Frankfurt am Main-Nied liegt aktuell bei 4.236 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.158 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 2,5% gefallen – von 4.345 €/m² auf 4.236 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Frankfurt am Main.
Wie haben sich die Hauspreise in Frankfurt am Main-Nied entwickelt (2020-2026)?
In Frankfurt am Main-Nied zeigen die Kaufpreise für Häuser seit dem dritten Quartal 2021 einen deutlichen Rückgang von 4.976 €/m² im dritten Quartal 2022 auf 4.423 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtrückgang von rund 11,1 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich hingegen kontinuierlich aufwärts von 13,24 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 16,23 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 22,6 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im Beobachtungszeitraum von 29,3 auf 22,7, was primär auf die gegenläufige Entwicklung von fallenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Während die Kaufpreise insbesondere zwischen Mitte 2022 und Anfang 2024 deutlich nachgaben, zogen die Mieten besonders ab Ende 2023 mit durchweg positiven Quartalswachstumsraten an.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.852 €/m² | 13,98 €/m² | 28.9 | -1.4% |
| 2023 | 4.519 €/m² | 14,29 €/m² | 26.3 | -8.9% |
| 2024 | 4.310 €/m² | 14,82 €/m² | 24.2 | -8.0% |
| 2025 | 4.366 €/m² | 15,76 €/m² | 23.1 | -4.7% |
| 2026 | 4.412 €/m² | 16,09 €/m² | 22.9 | -1.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Häuser in den benachbarten Stadtteilen von Nied zeigen eine deutliche Spannbreite von 4.153 €/m² in Griesheim bis zu 6.124 €/m² in Bockenheim. Während Unterliederbach mit 4.434 €/m² und Sossenheim mit 4.453 €/m² im unteren Preissegment liegen, erreichen Niederrad mit 5.457 €/m² und Hausen mit 5.198 €/m² gehobene Preisniveaus. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich einheitlich zwischen 2,8% und 2,8%, wobei alle Stadtteile moderate Steigerungen verzeichneten.
Bei den Mietpreisen liegt Unterliederbach mit 14,95 €/m² am niedrigsten, während Bockenheim mit 19,99 €/m² das höchste Mietniveau aufweist. Die Mietpreisentwicklung zeigt mit Werten zwischen 4,5% und 4,6% eine konsistente Dynamik über alle Stadtteile hinweg, wobei Hausen mit 4,6% die stärkste Steigerung verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Griesheim | 4.154 €/m² | +2.8% | 15,99 €/m² | +4.5% |
| Sossenheim | 4.453 €/m² | +2.8% | 15,19 €/m² | +4.5% |
| Schwanheim | 4.317 €/m² | +2.8% | 15,91 €/m² | +4.5% |
| Höchst | 4.567 €/m² | +2.8% | 15,34 €/m² | +4.6% |
| Rödelheim | 4.834 €/m² | +2.8% | 15,71 €/m² | +4.5% |
| Unterliederbach | 4.435 €/m² | +2.8% | 14,95 €/m² | +4.5% |
| Gallus | 4.530 €/m² | +2.8% | 17,52 €/m² | +4.5% |
| Bockenheim | 6.124 €/m² | +2.8% | 19,99 €/m² | +4.5% |
| Hausen | 5.198 €/m² | +2.8% | 16,66 €/m² | +4.6% |
| Niederrad | 5.458 €/m² | +2.8% | 17,20 €/m² | +4.5% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Frankfurt am Main-Nied entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Frankfurt am Main-Nied zeigten von 2021 bis 2022 einen deutlichen Anstieg von 4.345 €/m² auf 4.529 €/m², erreichten im zweiten Quartal 2023 mit 4.302 €/m² ihren Höchststand und fielen anschließend bis zum ersten Quartal 2024 auf 4.030 €/m². Seit Mitte 2024 stabilisierten sich die Kaufpreise und stiegen moderat auf 4.236 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlich von 11,80 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 14,36 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 21,7 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 30,7 im dritten Quartal 2021 deutlich auf 24,6 im zweiten Quartal 2026, was auf die gegenläufige Entwicklung von stagnierenden beziehungsweise fallenden Kaufpreisen bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen zurückzuführen ist. Besonders ausgeprägt war der Rückgang des Faktors zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem zweiten Quartal 2024, als dieser von 28,9 auf 25,9 fiel.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.518 €/m² | 12,13 €/m² | 31.0 | +0.6% |
| 2023 | 4.198 €/m² | 12,60 €/m² | 27.8 | -10.5% |
| 2024 | 4.079 €/m² | 13,24 €/m² | 25.7 | -7.5% |
| 2025 | 4.176 €/m² | 13,91 €/m² | 25.0 | -2.6% |
| 2026 | 4.226 €/m² | 14,31 €/m² | 24.6 | -1.6% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich Bockenheim mit 6.210 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Gallus mit 5.534 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Sossenheim mit 3.772 €/m², während Unterliederbach mit 4.052 €/m² und Schwanheim mit 4.078 €/m² ebenfalls zu den preisgünstigeren Lagen zählen.
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster: Bockenheim führt mit 16,76 €/m², während Sossenheim mit 12,88 €/m² die niedrigste Miete aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr zeigen bei den Kaufpreisen eine einheitliche Entwicklung zwischen 2,3 % und 2,6 %, bei den Mietpreisen sticht Hausen mit 5,3 % sowie Bockenheim mit 5,1 % hervor.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Griesheim | 4.423 €/m² | +2.5% | 13,80 €/m² | +4.9% |
| Sossenheim | 3.772 €/m² | +2.5% | 12,88 €/m² | +4.9% |
| Schwanheim | 4.078 €/m² | +2.5% | 13,58 €/m² | +4.8% |
| Höchst | 4.193 €/m² | +2.5% | 13,57 €/m² | +4.9% |
| Rödelheim | 4.873 €/m² | +2.4% | 14,93 €/m² | +4.6% |
| Unterliederbach | 4.053 €/m² | +2.5% | 13,16 €/m² | +4.9% |
| Gallus | 5.534 €/m² | +2.3% | 15,74 €/m² | +4.3% |
| Bockenheim | 6.211 €/m² | +2.3% | 16,76 €/m² | +5.1% |
| Hausen | 5.063 €/m² | +2.4% | 15,20 €/m² | +5.3% |
| Niederrad | 4.859 €/m² | +2.5% | 15,33 €/m² | +4.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Frankfurt am Main-Nied.
Aktuelle Grundstückspreise in Frankfurt am Main-Nied 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Frankfurt am Main-Nied kann man den Bodenrichtwert in Frankfurt am Main-Nied heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 966 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 370 €/m² bis 1.600 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Frankfurt am Main-Nied entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Frankfurt am Main-Nied
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Frankfurt am Main-Nied liegt aktuell bei 16,23 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,72 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 22,6% gestiegen – von 13,24 €/m² auf 16,23 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,98 €/m² | +4.8% | 13,12 €/m² | 18,51 €/m² |
| 2023 | 14,29 €/m² | +2.2% | 13,30 €/m² | 19,16 €/m² |
| 2024 | 14,81 €/m² | +3.7% | 14,00 €/m² | 19,99 €/m² |
| 2025 | 15,76 €/m² | +6.3% | 14,98 €/m² | 20,66 €/m² |
| 2026 | 16,09 €/m² | +2.1% | 15,32 €/m² | 21,21 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Frankfurt am Main-Nied
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Frankfurt am Main-Nied liegt aktuell bei 14,36 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,85 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 21,7% gestiegen – von 11,8 €/m² auf 14,36 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,13 €/m² | +2.3% | 11,01 €/m² | 17,15 €/m² |
| 2023 | 12,60 €/m² | +3.9% | 11,38 €/m² | 17,95 €/m² |
| 2024 | 13,24 €/m² | +5.0% | 11,85 €/m² | 18,95 €/m² |
| 2025 | 13,91 €/m² | +5.1% | 12,59 €/m² | 19,64 €/m² |
| 2026 | 14,31 €/m² | +2.9% | 13,08 €/m² | 20,07 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Frankfurt am Main-Nied 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Frankfurt am Main verzeichnet mit 5.437 €/m² für Häuser und 5.131 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich. Die Preise stiegen um 3,2% bei Häusern und 2,2% bei Wohnungen, womit die Preisentwicklung im oberen Bereich der Region liegt.
Bad Soden am Taunus weist mit 5.562 €/m² die höchsten Hauspreise aller Nachbarstädte auf, allerdings mit der geringsten Steigerung von nur 0,2%. Offenbach am Main zeigt mit 3.819 €/m² für Häuser und 3.803 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Preise der Region bei gleichzeitig moderaten Zuwächsen von 1,7% und 0,4%.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Eschborn | 5.102 €/m² | +2.2% | 4.525 €/m² | +3.5% |
| Steinbach (Taunus) | 4.956 €/m² | +3.5% | 3.957 €/m² | +2.8% |
| Neu-Isenburg | 4.923 €/m² | +2.8% | 3.948 €/m² | +4.8% |
| Sulzbach (Taunus) | 5.214 €/m² | +2.2% | 4.427 €/m² | +3.5% |
| Schwalbach am Taunus | 5.195 €/m² | +2.2% | 4.391 €/m² | +3.5% |
| Offenbach am Main | 3.820 €/m² | +1.7% | 3.804 €/m² | +0.4% |
| Liederbach am Taunus | 4.886 €/m² | +2.2% | 4.118 €/m² | +3.5% |
| Bad Vilbel | 5.397 €/m² | +3.3% | 4.441 €/m² | +4.0% |
| Kelsterbach | 4.259 €/m² | +2.9% | 3.913 €/m² | +2.4% |
| Bad Soden am Taunus | 5.562 €/m² | +0.2% | 4.626 €/m² | +3.1% |
Mietspiegel der Region
Frankfurt am Main verzeichnet mit 17,4 €/m² für Häuser und 15,01 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Bad Soden am Taunus folgt bei den Häusern mit 17,22 €/m² knapp dahinter, während Eschborn mit 14,04 €/m² bei den Wohnungen den zweithöchsten Wert aufweist.
Die Preissteigerungen fallen in Frankfurt mit 3,5 % bei Häusern und 4,2 % bei Wohnungen moderater aus als in den meisten Nachbarstädten. Besonders dynamisch entwickelten sich Bad Vilbel mit 6,1 % Wohnungsmieten-Steigerung und Sulzbach (Taunus)) mit 5,7 %, während Offenbach am Main mit 13,99 €/m² für Häuser und 12,21 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Mietpreise der Region verzeichnet.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Eschborn | 16,06 €/m² | +2.5% | 14,04 €/m² | +4.7% |
| Steinbach (Taunus) | 15,26 €/m² | +3.3% | 13,17 €/m² | +5.1% |
| Neu-Isenburg | 15,56 €/m² | +4.3% | 13,37 €/m² | +4.2% |
| Sulzbach (Taunus) | 16,56 €/m² | +2.5% | 13,46 €/m² | +5.7% |
| Schwalbach am Taunus | 16,06 €/m² | +2.5% | 12,93 €/m² | +4.2% |
| Offenbach am Main | 13,99 €/m² | +2.8% | 12,21 €/m² | +1.2% |
| Liederbach am Taunus | 15,60 €/m² | +2.4% | 13,21 €/m² | +5.2% |
| Bad Vilbel | 15,34 €/m² | +4.6% | 13,41 €/m² | +6.1% |
| Kelsterbach | 14,50 €/m² | +4.0% | 13,43 €/m² | +5.7% |
| Bad Soden am Taunus | 17,22 €/m² | +2.5% | 13,89 €/m² | +5.7% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Nied?
Die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Nied werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Frankfurt am Main-Nied besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Frankfurt am Main-Nied
Die Hauspreise in Frankfurt am Main-Nied sind von 4.649 €/m² Q2 2025 auf 4.423 €/m² gefallen (-4,86%). Die Wohnungspreise sind von 4.345 €/m² auf 4.236 €/m² gefallen (-2,51%).
Aktuell kosten Häuser in Frankfurt am Main-Nied durchschnittlich 4.423 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.236 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 966 €/m² mit einer Preisspanne von 370 - 1600 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,04% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,86%. Die Mietpreise für Häuser in Frankfurt am Main-Nied haben sich um 3,24% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,68% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Frankfurt am Main-Nied liegt aktuell bei 22,7 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 24,6 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Frankfurt am Main-Nied ihren Höchstwert von 4.976 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 4.292 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.565 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 4.030 €/m² im Q1 2024.