Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt durchschnittlich bei ca. 6.739 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt durchschnittlich bei ca. 6.951 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
6.739 €/m²
Q2 2026
Q
1.2%
Y
2.63%
Wohnungen
6.951 €/m²
Q2 2026
Q
1.2%
Y
1.37%

Hauspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt aktuell bei 6.739 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 2,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.566 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 4,6% gefallen – von 7.063 €/m² auf 6.739 €/m².

Wohnungspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt aktuell bei 6.951 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,2%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.857 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 2% gefallen – von 7.095 €/m² auf 6.951 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
6.739 €/m²
Q2 2026
Q
1.2%
Y
2.63%
Mieten
20,48 €/m²
Q2 2026
Q
2.61%
Y
2.81%

Die Kaufpreise für Häuser im Frankfurter Bahnhofsviertel zeigen über den Fünfjahreszeitraum einen deutlichen Rückgang von 7.063 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 6.739 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtrückgang von rund 4,6 % entspricht. Der Höchststand wurde im dritten Quartal 2022 mit 7.614 €/m² erreicht, bevor die Preise kontinuierlich sanken. Die Mietpreise entwickelten sich gegenteilig und stiegen im gleichen Zeitraum von 16,58 €/m² auf 20,48 €/m², was einer Steigerung von 23,5 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich entsprechend von 35,5 im dritten Quartal 2021 auf 27,4 im zweiten Quartal 2026, was primär auf die stark steigenden Mietpreise bei gleichzeitig fallenden Kaufpreisen zurückzuführen ist. Besonders ausgeprägt war der Rückgang zwischen dem zweiten Quartal 2023 und dem ersten Quartal 2024, als der Faktor von 32,5 auf 30,1 fiel, während die Kaufpreise weiter sanken und die Mieten moderat anstiegen.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20227.411 €/m²17,63 €/m²35.0-1.5%
20236.872 €/m²17,98 €/m²31.9-9.1%
20246.587 €/m²18,73 €/m²29.3-8.0%
20256.645 €/m²19,86 €/m²27.9-4.8%
20266.699 €/m²20,22 €/m²27.6-1.0%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Die Kaufpreise für Häuser in den an das Bahnhofsviertel angrenzenden Stadtteilen zeigen eine deutliche Spannweite: Während Westend-Nord mit 11.105 €/m² die höchsten Preise aufweist, liegt Gallus mit 4.529 €/m² am unteren Ende der Preisskala. Die Kaufpreisentwicklung zum Vorjahr verläuft über alle Stadtteile hinweg sehr einheitlich mit Steigerungen zwischen 2,8 % und 2,8 %, wobei Gallus die höchste Zuwachsrate erreicht.

Bei den Mietpreisen führt Nordend-West mit 23,17 €/m², während Gallus auch hier mit 17,52 €/m² das günstigste Mietniveau aufweist. Die Mietpreissteigerungen fallen mit Werten zwischen 4,5 % und 4,6 % ebenfalls sehr homogen aus, wobei Altstadt und Innenstadt mit je 4,6 % die stärkste Dynamik zeigen.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Altstadt5.008 €/m²+2.8%19,61 €/m²+4.6%
Westend-Süd8.267 €/m²+2.8%22,11 €/m²+4.5%
Innenstadt5.357 €/m²+2.8%20,27 €/m²+4.6%
Sachsenhausen-Nord8.102 €/m²+2.8%19,36 €/m²+4.5%
Gutleutviertel7.878 €/m²+2.8%18,34 €/m²+4.6%
Westend-Nord11.105 €/m²+2.8%22,59 €/m²+4.5%
Gallus4.530 €/m²+2.8%17,52 €/m²+4.5%
Nordend-West9.641 €/m²+2.8%23,17 €/m²+4.6%
Bockenheim6.124 €/m²+2.8%19,99 €/m²+4.5%
Nordend-Ost7.010 €/m²+2.8%21,47 €/m²+4.6%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
6.951 €/m²
Q2 2026
Q
1.2%
Y
1.37%
Mieten
17,83 €/m²
Q2 2026
Q
2.12%
Y
3.84%

Die Kaufpreise für Wohnungen im Frankfurter Bahnhofsviertel zeigen eine deutliche Entwicklung über den Betrachtungszeitraum: Nach einem Anstieg von 7.095 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 7.505 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein kontinuierlicher Rückgang auf 6.627 €/m² Anfang 2024, bevor die Preise wieder auf 6.951 €/m² im zweiten Quartal 2026 anstiegen. Die Mietpreise entwickelten sich hingegen stetig aufwärts von 14,52 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 17,83 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 22,8 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor sank von 40,7 im dritten Quartal 2021 deutlich auf 32,5 im zweiten Quartal 2026, was auf die gegenläufige Entwicklung zurückzuführen ist: Während die Kaufpreise seit ihrem Peak um 7,4 % nachgaben, stiegen die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 18,5 %. Diese Schere zwischen sinkenden Kaufpreisen und steigenden Mietpreisen führte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Renditekennzahl für Kapitalanleger.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20227.419 €/m²14,95 €/m²41.4+0.7%
20236.874 €/m²15,53 €/m²36.9-10.8%
20246.711 €/m²16,37 €/m²34.2-7.4%
20256.848 €/m²17,19 €/m²33.2-2.8%
20266.910 €/m²17,65 €/m²32.6-1.7%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen zeigt sich Westend-Süd mit 8.610 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Westend-Nord mit 7.529 €/m² und Nordend-West mit 7.479 €/m². Das günstigste Preisniveau weist Gallus mit 5.534 €/m² auf, während Bockenheim mit 6.210 €/m² ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt liegt.

Die höchsten Mietpreise verzeichnet ebenfalls Westend-Süd mit 19,51 €/m², dicht gefolgt von Nordend-West mit 18,36 €/m² und Westend-Nord mit 18,24 €/m². Die Preisentwicklung zum Vorjahr zeigt bei den Kaufpreisen eine besonders starke Dynamik in Nordend-West mit +2,53 %, während Nordend-Ost mit +1,6 % die geringste Steigerung aufweist. Bei den Mieten verzeichnet Westend-Süd den stärksten Anstieg von +5,29 %, während Gallus mit +4,31 % die moderateste Entwicklung zeigt.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Altstadt7.429 €/m²+2.4%17,73 €/m²+5.0%
Westend-Süd8.611 €/m²+2.3%19,51 €/m²+5.3%
Innenstadt7.456 €/m²+2.4%17,98 €/m²+4.8%
Sachsenhausen-Nord6.650 €/m²+2.4%17,59 €/m²+5.1%
Gutleutviertel6.487 €/m²+2.3%16,84 €/m²+5.0%
Westend-Nord7.530 €/m²+2.1%18,24 €/m²+5.1%
Gallus5.534 €/m²+2.3%15,74 €/m²+4.3%
Nordend-West7.480 €/m²+2.5%18,36 €/m²+5.2%
Bockenheim6.211 €/m²+2.3%16,76 €/m²+5.1%
Nordend-Ost6.830 €/m²+1.6%17,74 €/m²+5.0%
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Aktuelle Grundstückspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel kann man den Bodenrichtwert in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 7.512 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 1.700 €/m² bis 23.000 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
20,48 €/m²
Q2 2026
Q
2.61%
Y
2.81%
Wohnungen
17,83 €/m²
Q2 2026
Q
2.12%
Y
3.84%

Mietspiegel für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt aktuell bei 20,48 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,6%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 19,92 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 23,5% gestiegen – von 16,58 €/m² auf 20,48 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202217,63 €/m²+5.0%16,74 €/m²23,51 €/m²
202317,98 €/m²+2.0%16,94 €/m²24,59 €/m²
202418,73 €/m²+4.2%17,70 €/m²25,52 €/m²
202519,86 €/m²+6.0%19,08 €/m²26,47 €/m²
202620,22 €/m²+1.8%19,40 €/m²27,15 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt aktuell bei 17,83 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 17,17 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 22,8% gestiegen – von 14,52 €/m² auf 17,83 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202214,95 €/m²+2.4%14,00 €/m²22,46 €/m²
202315,53 €/m²+3.9%14,53 €/m²23,38 €/m²
202416,37 €/m²+5.4%15,09 €/m²24,70 €/m²
202517,18 €/m²+5.0%16,10 €/m²25,73 €/m²
202617,64 €/m²+2.7%16,58 €/m²26,47 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Frankfurt am Main verzeichnet mit 5.437 €/m² für Häuser und 5.131 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich. Die Preise stiegen um 3,2% bei Häusern und 2,2% bei Wohnungen, womit die Preisentwicklung im oberen Bereich der Region liegt.

Bad Soden am Taunus weist mit 5.562 €/m² die höchsten Hauspreise aller Nachbarstädte auf, allerdings mit der geringsten Steigerung von nur 0,2%. Offenbach am Main zeigt mit 3.819 €/m² für Häuser und 3.803 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Preise der Region bei gleichzeitig moderaten Zuwächsen von 1,7% und 0,4%.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Eschborn5.102 €/m²+2.2%4.525 €/m²+3.5%
Steinbach (Taunus)4.956 €/m²+3.5%3.957 €/m²+2.8%
Neu-Isenburg4.923 €/m²+2.8%3.948 €/m²+4.8%
Sulzbach (Taunus)5.214 €/m²+2.2%4.427 €/m²+3.5%
Schwalbach am Taunus5.195 €/m²+2.2%4.391 €/m²+3.5%
Offenbach am Main3.820 €/m²+1.7%3.804 €/m²+0.4%
Liederbach am Taunus4.886 €/m²+2.2%4.118 €/m²+3.5%
Bad Vilbel5.397 €/m²+3.3%4.441 €/m²+4.0%
Kelsterbach4.259 €/m²+2.9%3.913 €/m²+2.4%
Bad Soden am Taunus5.562 €/m²+0.2%4.626 €/m²+3.1%

Mietspiegel der Region

Frankfurt am Main verzeichnet mit 17,4 €/m² für Häuser und 15,01 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Bad Soden am Taunus folgt bei den Häusern mit 17,22 €/m² knapp dahinter, während Eschborn mit 14,04 €/m² bei den Wohnungen den zweithöchsten Wert aufweist.

Die Preissteigerungen fallen in Frankfurt mit 3,5 % bei Häusern und 4,2 % bei Wohnungen moderater aus als in den meisten Nachbarstädten. Besonders dynamisch entwickelten sich Bad Vilbel mit 6,1 % Wohnungsmieten-Steigerung und Sulzbach (Taunus)) mit 5,7 %, während Offenbach am Main mit 13,99 €/m² für Häuser und 12,21 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Mietpreise der Region verzeichnet.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Eschborn16,06 €/m²+2.5%14,04 €/m²+4.7%
Steinbach (Taunus)15,26 €/m²+3.3%13,17 €/m²+5.1%
Neu-Isenburg15,56 €/m²+4.3%13,37 €/m²+4.2%
Sulzbach (Taunus)16,56 €/m²+2.5%13,46 €/m²+5.7%
Schwalbach am Taunus16,06 €/m²+2.5%12,93 €/m²+4.2%
Offenbach am Main13,99 €/m²+2.8%12,21 €/m²+1.2%
Liederbach am Taunus15,60 €/m²+2.4%13,21 €/m²+5.2%
Bad Vilbel15,34 €/m²+4.6%13,41 €/m²+6.1%
Kelsterbach14,50 €/m²+4.0%13,43 €/m²+5.7%
Bad Soden am Taunus17,22 €/m²+2.5%13,89 €/m²+5.7%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel?

Die Immobilienpreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel

Die Hauspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel sind von 7.063 €/m² Q1 2025 auf 6.739 €/m² gefallen (-4,59%). Die Wohnungspreise sind von 7.095 €/m² auf 6.951 €/m² gefallen (-2,03%).

Aktuell kosten Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel durchschnittlich 6.739 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 6.951 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 7512 €/m² mit einer Preisspanne von 1700 - 23000 €/m².

Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 2,63% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,37%. Die Mietpreise für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel haben sich um 2,81% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,84% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel liegt aktuell bei 27,4 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 32,5 (Q2.0 2026.0) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Frankfurt am Main-Bahnhofsviertel ihren Höchstwert von 7.614 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 6.538 €/m² im Q1 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 7.505 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 6.627 €/m² im Q1 2024.