Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Erfurt-Hochheim 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Erfurt-Hochheim entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Erfurt-Hochheim liegt durchschnittlich bei ca. 4.635 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Erfurt-Hochheim liegt durchschnittlich bei ca. 2.970 €/m².
Hauspreise in Erfurt-Hochheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Erfurt-Hochheim liegt aktuell bei 4.635 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,3%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 7,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.327 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 1,3% gestiegen – von 4.576 €/m² auf 4.635 €/m².
Wohnungspreise in Erfurt-Hochheim
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Erfurt-Hochheim liegt aktuell bei 2.970 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,9%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.920 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 8,2% gestiegen – von 2.744 €/m² auf 2.970 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Erfurt.
Wie haben sich die Hauspreise in Erfurt-Hochheim entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Hochheim zeigen die Kaufpreise für Häuser seit 2021 einen deutlichen Rückgang von 5.162 €/m² im vierten Quartal 2022 auf 4.635 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von rund 10,2 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im selben Zeitraum gegenläufig und stiegen von 10,65 €/m² auf 12,36 €/m², was einer Steigerung von etwa 16,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank entsprechend deutlich von 41,5 im zweiten Quartal 2022 auf aktuell 31,2 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung ist vor allem auf die sinkenden Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten zurückzuführen, wodurch sich die Relation zwischen beiden Werten erheblich verändert hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.964 €/m² | 10,08 €/m² | 41.0 | +4.1% |
| 2023 | 4.821 €/m² | 10,72 €/m² | 37.5 | -8.6% |
| 2024 | 4.560 €/m² | 11,94 €/m² | 31.8 | -15.1% |
| 2025 | 4.463 €/m² | 12,11 €/m² | 30.7 | -3.5% |
| 2026 | 4.561 €/m² | 12,13 €/m² | 31.3 | +2.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt die Löbervorstadt mit 4.674 €/m² den höchsten Wert, gefolgt von der Brühlervorstadt mit 4.195 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Bindersleben mit 3.114 €/m², während auch Marbach mit 3.141 €/m² im unteren Preissegment liegt.
Die Mietpreise werden von der Altstadt mit 12,65 €/m² angeführt, während Möbisburg-Rhoda mit 11,74 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr fallen bei den Kaufpreisen deutlicher aus, wobei die Altstadt und die Löbervorstadt mit jeweils 5,7% die stärksten Zuwächse verzeichnen, während die Mietpreise mit Werten zwischen 0,24% und 0,34% nur minimal gestiegen sind.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Brühlervorstadt | 4.196 €/m² | +5.1% | 12,51 €/m² | +0.2% |
| Löbervorstadt | 4.675 €/m² | +5.7% | 12,55 €/m² | +0.3% |
| Schmira | 3.587 €/m² | +4.9% | 12,06 €/m² | +0.3% |
| Bischleben-Stedten | 3.487 €/m² | +5.0% | 11,90 €/m² | +0.3% |
| Altstadt | 3.945 €/m² | +5.7% | 12,65 €/m² | +0.3% |
| Bindersleben | 3.114 €/m² | +4.9% | 11,91 €/m² | +0.3% |
| Möbisburg-Rhoda | 3.291 €/m² | +4.9% | 11,74 €/m² | +0.3% |
| Andreasvorstadt | 3.772 €/m² | +5.5% | 12,55 €/m² | +0.3% |
| Marbach | 3.142 €/m² | +4.9% | 12,20 €/m² | +0.3% |
| Daberstedt | 3.570 €/m² | +5.7% | 12,55 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Erfurt-Hochheim entwickelt (2020-2026)?
In Erfurt-Hochheim zeigen die Kaufpreise für Wohnungen über den gesamten Beobachtungszeitraum eine volatile Entwicklung: Ausgehend von 2.744 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst auf einen Höchstwert von 3.075 €/m² im dritten Quartal 2022, bevor sie auf 2.831 €/m² Anfang 2024 zurückfielen und sich anschließend bei rund 2.970 €/m² im zweiten Quartal 2026 stabilisierten. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stetiger und stiegen kontinuierlich von 8,48 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 10,00 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 17,9 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte mit 29,5 seinen Höchststand im dritten Quartal 2022 und sank bis zum zweiten Quartal 2026 auf 24,8, was einem Rückgang von 15,9 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von stagnierenden bis leicht rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Kennzahlen deutlich veränderte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.014 €/m² | 8,72 €/m² | 28.8 | +5.1% |
| 2023 | 2.890 €/m² | 9,02 €/m² | 26.7 | -7.4% |
| 2024 | 2.898 €/m² | 9,14 €/m² | 26.4 | -0.9% |
| 2025 | 2.925 €/m² | 9,61 €/m² | 25.4 | -4.1% |
| 2026 | 2.943 €/m² | 9,98 €/m² | 24.6 | -3.0% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen liegt die Löbervorstadt mit 3.219 €/m² an der Spitze der benachbarten Stadtteile, gefolgt von Bischleben-Stedten mit 3.153 €/m² und der Altstadt mit 3.123 €/m². Den niedrigsten Kaufpreis verzeichnet Bindersleben mit 2.462 €/m², während Schmira mit 2.702 €/m² ebenfalls deutlich unter dem Durchschnitt der Nachbarstadteile rangiert.
Die höchsten Mietpreise weisen die Löbervorstadt mit 10,29 €/m² und die Altstadt mit 10,18 €/m² auf, während Bindersleben mit 9,42 €/m² und Daberstedt mit 9,44 €/m² die günstigsten Mietpreise bieten. Bei den Veränderungsraten zum Vorjahr zeigen sich die stärksten Anstiege in Daberstedt mit +8,4% bei den Mieten und +6,0% bei den Kaufpreisen sowie in der Löbervorstadt mit +8,4% bei den Mietpreisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Brühlervorstadt | 3.011 €/m² | +5.4% | 10,07 €/m² | +7.6% |
| Löbervorstadt | 3.219 €/m² | +5.9% | 10,29 €/m² | +8.4% |
| Schmira | 2.703 €/m² | +5.3% | 9,90 €/m² | +7.1% |
| Bischleben-Stedten | 3.153 €/m² | +5.4% | 9,98 €/m² | +7.2% |
| Altstadt | 3.123 €/m² | +5.7% | 10,18 €/m² | +8.3% |
| Bindersleben | 2.462 €/m² | +5.3% | 9,42 €/m² | +7.5% |
| Möbisburg-Rhoda | 2.980 €/m² | +5.4% | 9,80 €/m² | +7.2% |
| Andreasvorstadt | 2.816 €/m² | +5.8% | 9,53 €/m² | +8.3% |
| Marbach | 2.741 €/m² | +5.4% | 9,72 €/m² | +7.5% |
| Daberstedt | 2.828 €/m² | +6.0% | 9,44 €/m² | +8.4% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Erfurt-Hochheim.
Aktuelle Grundstückspreise in Erfurt-Hochheim 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Erfurt-Hochheim kann man den Bodenrichtwert in Erfurt-Hochheim heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 424 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 75 €/m² bis 540 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Erfurt-Hochheim entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Erfurt-Hochheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Erfurt-Hochheim liegt aktuell bei 12,36 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,9%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 2,2% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,64 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 25,9% gestiegen – von 9,82 €/m² auf 12,36 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,08 €/m² | +4.2% | 9,41 €/m² | 14,43 €/m² |
| 2023 | 10,72 €/m² | +6.3% | 10,03 €/m² | 14,85 €/m² |
| 2024 | 11,94 €/m² | +11.4% | 10,88 €/m² | 17,61 €/m² |
| 2025 | 12,11 €/m² | +1.4% | 11,53 €/m² | 17,07 €/m² |
| 2026 | 12,13 €/m² | +0.1% | 11,84 €/m² | 16,82 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Erfurt-Hochheim
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Erfurt-Hochheim liegt aktuell bei 10 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,57 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17,9% gestiegen – von 8,48 €/m² auf 10 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,71 €/m² | +2.3% | 8,41 €/m² | 13,42 €/m² |
| 2023 | 9,02 €/m² | +3.5% | 8,72 €/m² | 13,79 €/m² |
| 2024 | 9,14 €/m² | +1.2% | 8,75 €/m² | 14,07 €/m² |
| 2025 | 9,61 €/m² | +5.2% | 9,07 €/m² | 15,01 €/m² |
| 2026 | 9,97 €/m² | +3.8% | 9,71 €/m² | 15,27 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Erfurt-Hochheim 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Erfurt verzeichnet mit 3.366 €/m² für Häuser und 2.627 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise unter allen betrachteten Standorten, wobei sich die Hauspreise mit +8,5% deutlich dynamischer entwickelten als die Wohnungspreise mit +2,8%. Die Nachbarstädte liegen bei Häusern zwischen 2.151 €/m² in Grammetal und 2.925 €/m² in Elxleben (Sömmerda), während die Wohnungspreise zwischen 1.415 €/m² in Dachwig und 2.065 €/m² in Klettbach rangieren.
Bei den Häusern zeigen mehrere Umlandgemeinden wie Witterda, Elxleben (Sömmerda) und Walschleben mit rund +9,5% sogar noch stärkere Zuwächse als Erfurt, während Grammetal und Klettbach leichte Rückgänge verzeichneten. Die Wohnungspreise entwickelten sich im Umland einheitlich mit +2,2% und damit etwas moderater als in der Landeshauptstadt.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 2.926 €/m² | +9.5% | 2.011 €/m² | +2.2% |
| Witterda | 2.655 €/m² | +9.5% | 1.828 €/m² | +2.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 2.743 €/m² | +2.3% | 1.723 €/m² | +2.2% |
| Walschleben | 2.670 €/m² | +9.5% | 1.766 €/m² | +2.2% |
| Riethnordhausen | 2.805 €/m² | +9.5% | 1.958 €/m² | +2.2% |
| Klettbach | 2.586 €/m² | -1.7% | 2.066 €/m² | +2.2% |
| Amt Wachsenburg | 2.483 €/m² | +4.8% | 1.436 €/m² | +2.2% |
| Grammetal | 2.151 €/m² | -1.5% | 1.666 €/m² | +2.2% |
| Großrudestedt | 2.634 €/m² | +9.5% | 1.878 €/m² | +2.2% |
| Dachwig | 2.263 €/m² | +2.3% | 1.416 €/m² | +2.2% |
Mietspiegel der Region
Erfurt weist mit 12,08 €/m² die höchsten Mietpreise für Häuser im regionalen Vergleich auf, verzeichnete jedoch als einzige Stadt einen Rückgang von -1,3 % zum Vorjahr, während alle Nachbarstädte moderate Zuwächse zwischen 0,3 % und 0,4 % verzeichneten. Bei Wohnungen liegt Erfurt mit 9,23 €/m² ebenfalls an der Spitze und zeigt mit 6,1 % eine deutliche Steigerung, die nur von Elxleben (Sömmerda), Walschleben, Riethnordhausen und Großrudestedt mit jeweils über 7,0 % übertroffen wird.
Die Nachbarstädte präsentieren sich mit erheblich niedrigeren Mietniveaus, wobei Dachwig bei Häusern mit 9,16 €/m² und bei Wohnungen mit 6,82 €/m² die günstigsten Werte aufweist. Während die Hausmietpreise in den umliegenden Gemeinden weitgehend stabil blieben, zeigten die Wohnungsmärkte ein zweigeteiltes Bild mit starken Steigerungen in den direkten Umlandgemeinden und moderateren Zuwächsen zwischen 2,6 % und 3,5 % in Nesse-Apfelstädt, Klettbach und Amt Wachsenburg.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Elxleben (Sömmerda) | 10,67 €/m² | +0.3% | 9,39 €/m² | +7.2% |
| Witterda | 10,22 €/m² | +0.3% | 8,23 €/m² | +7.2% |
| Nesse-Apfelstädt | 10,68 €/m² | +0.3% | 7,92 €/m² | +2.6% |
| Walschleben | 10,11 €/m² | +0.3% | 9,06 €/m² | +7.2% |
| Riethnordhausen | 10,07 €/m² | +0.4% | 8,88 €/m² | +7.1% |
| Klettbach | 11,14 €/m² | +0.3% | 7,45 €/m² | +3.3% |
| Amt Wachsenburg | 9,76 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.5% |
| Grammetal | 11,08 €/m² | +0.3% | 7,39 €/m² | +3.4% |
| Großrudestedt | 9,95 €/m² | +0.3% | 7,41 €/m² | +7.2% |
| Dachwig | 9,16 €/m² | +0.3% | 6,82 €/m² | +2.6% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Erfurt-Hochheim?
Die Immobilienpreise in Erfurt-Hochheim werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Erfurt-Hochheim besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Erfurt-Hochheim
Die Hauspreise in Erfurt-Hochheim sind von 4.576 €/m² Q2 2025 auf 4.635 €/m² gestiegen (1,29%). Die Wohnungspreise sind von 2.744 €/m² auf 2.970 €/m² gestiegen (8,24%).
Aktuell kosten Häuser in Erfurt-Hochheim durchschnittlich 4.635 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.970 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 424 €/m² mit einer Preisspanne von 75 - 540 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 7,1% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,7%. Die Mietpreise für Häuser in Erfurt-Hochheim haben sich um -2,22% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,49% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Erfurt-Hochheim liegt aktuell bei 31,2 (Q2 2026), während er für Wohnungen 24,8 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Erfurt-Hochheim ihren Höchstwert von 5.162 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 4.327 €/m² im Q2 2025. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.075 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.744 €/m² im Q3 2021.