Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Lüneburg-Ebensberg 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Lüneburg-Ebensberg entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Lüneburg-Ebensberg liegt durchschnittlich bei ca. 3.302 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Lüneburg-Ebensberg liegt durchschnittlich bei ca. 3.585 €/m².
Hauspreise in Lüneburg-Ebensberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Lüneburg-Ebensberg liegt aktuell bei 3.302 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 1,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.257 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,1% gefallen – von 3.372 €/m² auf 3.302 €/m².
Wohnungspreise in Lüneburg-Ebensberg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Lüneburg-Ebensberg liegt aktuell bei 3.585 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.460 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 3,4% gestiegen – von 3.467 €/m² auf 3.585 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Lüneburg-Ebensberg entwickelt (2020-2026)?
In Lüneburg-Ebensberg zeigen die Kaufpreise für Häuser seit dem dritten Quartal 2021 einen deutlichen Rückgang von 3.587 €/m² im dritten Quartal 2022 auf aktuell 3.302 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von knapp 8% entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich hingegen kontinuierlich aufwärts von 8,99 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 11,46 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 27,5% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im betrachteten Zeitraum von 31,3 auf 24,0, was primär durch die gegenläufige Entwicklung der beiden Preiskomponenten verursacht wurde: Während die Kaufpreise nach ihrem Höchststand Mitte 2022 deutlich nachgaben, stiegen die Mietpreise kontinuierlich weiter an. Besonders ausgeprägt war der Rückgang des Kaufpreisfaktors zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem vierten Quartal 2023, als dieser von 32,4 auf 24,6 fiel.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.587 €/m² | 9,60 €/m² | 31.2 | -1.5% |
| 2023 | 3.245 €/m² | 10,21 €/m² | 26.5 | -15.0% |
| 2024 | 3.231 €/m² | 10,83 €/m² | 24.9 | -6.1% |
| 2025 | 3.263 €/m² | 11,00 €/m² | 24.7 | -0.6% |
| 2026 | 3.303 €/m² | 11,36 €/m² | 24.2 | -2.0% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Rotes Feld mit 4.628 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von der Altstadt mit 4.171 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Ochtmissen mit 3.261 €/m², dicht gefolgt von Goseburg-Zeltberg mit 3.304 €/m².
Die Mietpreise werden ebenfalls von der Altstadt mit 13,49 €/m² angeführt, während Rotes Feld mit 13,46 €/m² knapp dahinter liegt. Das niedrigste Mietniveau verzeichnet Ochtmissen mit 12,15 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich einheitlich im Bereich von 1,2 bis 1,3 % bei den Kaufpreisen und 5,1 bis 5,2 % bei den Mietpreisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lüne-Moorfeld | 3.546 €/m² | +1.2% | 12,31 €/m² | +5.1% |
| Neu Hagen | 3.551 €/m² | +1.2% | 12,37 €/m² | +5.1% |
| Schützenplatz | 3.799 €/m² | +1.2% | 12,91 €/m² | +5.1% |
| Goseburg-Zeltberg | 3.305 €/m² | +1.2% | 12,84 €/m² | +5.2% |
| Kaltenmoor | 3.547 €/m² | +1.2% | 12,47 €/m² | +5.0% |
| Altstadt | 4.171 €/m² | +1.2% | 13,49 €/m² | +5.1% |
| Kreideberg | 3.544 €/m² | +1.2% | 13,26 €/m² | +5.1% |
| Rotes Feld | 4.628 €/m² | +1.2% | 13,46 €/m² | +5.1% |
| Mittelfeld | 3.776 €/m² | +1.2% | 13,43 €/m² | +5.1% |
| Ochtmissen | 3.262 €/m² | +1.2% | 12,15 €/m² | +5.1% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Lüneburg-Ebensberg entwickelt (2020-2026)?
In Lüneburg-Ebensberg stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 3.467 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 3.585 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 3,4 % entspricht. Die Entwicklung verlief dabei uneinheitlich: Nach einem deutlichen Anstieg auf den Höchststand von 3.920 €/m² im zweiten Quartal 2022 folgte ein Rückgang bis auf 3.379 €/m² im vierten Quartal 2023, bevor die Preise ab 2024 wieder kontinuierlich zulegten. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 9,00 €/m² auf 10,63 €/m², was einer Steigerung von 18,1 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 32,1 im dritten Quartal 2021 zunächst auf ein Hoch von 34,9 im zweiten Quartal 2022, bevor er auf 26,3 im vierten Quartal 2025 fiel und zuletzt bei 28,1 im zweiten Quartal 2026 lag. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von stagnierenden bis rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, was die Relation zwischen beiden Größen deutlich veränderte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.818 €/m² | 9,43 €/m² | 33.8 | +4.8% |
| 2023 | 3.532 €/m² | 9,73 €/m² | 30.3 | -10.3% |
| 2024 | 3.447 €/m² | 10,21 €/m² | 28.1 | -7.0% |
| 2025 | 3.438 €/m² | 10,57 €/m² | 27.1 | -3.7% |
| 2026 | 3.530 €/m² | 10,66 €/m² | 27.6 | +1.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Die Altstadt weist mit 4.462 €/m² die höchsten Kaufpreise auf, gefolgt vom Roten Feld mit 4.368 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegt Kaltenmoor mit 3.055 €/m², was eine Differenz von über 1.400 €/m² zum teuersten Stadtteil bedeutet. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich bei allen Stadtteilen im engen Korridor zwischen 5,02 % und 5,08 %.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls die Altstadt mit 11,82 €/m², dicht gefolgt vom Roten Feld mit 11,80 €/m². Kaltenmoor verzeichnet auch bei den Mieten mit 10,16 €/m² die niedrigsten Werte. Die Mietpreisentwicklung zeigt mit Steigerungen zwischen 1,89 % und 2,29 % eine größere Spreizung als bei den Kaufpreisen, wobei Kreideberg und Goseburg-Zeltberg mit 2,29 % bzw. 2,24 % die höchsten Zuwächse verbuchen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lüne-Moorfeld | 3.892 €/m² | +5.1% | 11,23 €/m² | +1.9% |
| Neu Hagen | 3.653 €/m² | +5.1% | 10,62 €/m² | +1.9% |
| Schützenplatz | 3.983 €/m² | +5.1% | 11,32 €/m² | +1.9% |
| Goseburg-Zeltberg | 3.625 €/m² | +5.1% | 10,94 €/m² | +2.2% |
| Kaltenmoor | 3.056 €/m² | +5.0% | 10,16 €/m² | +1.9% |
| Altstadt | 4.463 €/m² | +5.1% | 11,82 €/m² | +2.0% |
| Kreideberg | 3.879 €/m² | +5.1% | 11,19 €/m² | +2.3% |
| Rotes Feld | 4.369 €/m² | +5.1% | 11,80 €/m² | +2.1% |
| Mittelfeld | 3.886 €/m² | +5.1% | 11,35 €/m² | +2.2% |
| Ochtmissen | 3.173 €/m² | +5.0% | 10,88 €/m² | +2.3% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Lüneburg-Ebensberg 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Lüneburg-Ebensberg kann man den Bodenrichtwert in Lüneburg-Ebensberg heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 184 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 105 €/m² bis 380 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Lüneburg-Ebensberg entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Lüneburg-Ebensberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Lüneburg-Ebensberg liegt aktuell bei 11,46 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,93 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 27,5% gestiegen – von 8,99 €/m² auf 11,46 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,60 €/m² | +5.6% | 9,08 €/m² | 12,83 €/m² |
| 2023 | 10,21 €/m² | +6.4% | 9,62 €/m² | 14,14 €/m² |
| 2024 | 10,83 €/m² | +6.1% | 10,49 €/m² | 14,34 €/m² |
| 2025 | 11,00 €/m² | +1.6% | 10,69 €/m² | 14,58 €/m² |
| 2026 | 11,36 €/m² | +3.3% | 11,02 €/m² | 14,97 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Lüneburg-Ebensberg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Lüneburg-Ebensberg liegt aktuell bei 10,63 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 1,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,51 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 18,1% gestiegen – von 9 €/m² auf 10,63 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,43 €/m² | +3.1% | 9,05 €/m² | 13,09 €/m² |
| 2023 | 9,72 €/m² | +3.2% | 9,23 €/m² | 13,94 €/m² |
| 2024 | 10,21 €/m² | +5.0% | 9,83 €/m² | 14,21 €/m² |
| 2025 | 10,57 €/m² | +3.6% | 10,15 €/m² | 14,93 €/m² |
| 2026 | 10,66 €/m² | +0.8% | 10,34 €/m² | 14,81 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Lüneburg-Ebensberg 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Lüneburg weist mit 3.689 €/m² für Häuser und 3.696 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich auf und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Während die Hauspreise in Lüneburg um 1,3 % stiegen, verzeichneten nahezu alle umliegenden Gemeinden wie Adendorf, Deutsch Evern und Wendisch Evern rückläufige Entwicklungen zwischen -0,58 % und -0,64 %.
Bei den Wohnungspreisen zeigt sich ein einheitlicheres Bild mit Steigerungen von 3,5 % in Lüneburg und sogar 4,6 % bis 4,9 % in den Nachbarstädten, wobei Vögelsen mit 4,9 % die höchste Dynamik aufweist. Die günstigsten Kaufpreise finden sich in Melbeck mit 2.731 €/m² für Wohnungen und Barendorf mit 2.931 €/m² für Häuser.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Wendisch Evern | 3.120 €/m² | -0.6% | 3.104 €/m² | +4.7% |
| Adendorf | 3.599 €/m² | -0.6% | 3.376 €/m² | +4.7% |
| Deutsch Evern | 3.526 €/m² | -0.6% | 3.290 €/m² | +4.7% |
| Vögelsen | 3.525 €/m² | +1.4% | 3.033 €/m² | +4.9% |
| Melbeck | 3.083 €/m² | -0.6% | 2.731 €/m² | +4.6% |
| Bardowick | 3.050 €/m² | -0.6% | 2.953 €/m² | +4.6% |
| Barendorf | 2.932 €/m² | -0.6% | 2.994 €/m² | +4.6% |
| Südergellersen | 3.227 €/m² | -0.6% | 3.187 €/m² | +4.7% |
| Scharnebeck | 2.992 €/m² | -0.6% | 2.937 €/m² | +4.6% |
| Kirchgellersen | 3.110 €/m² | -0.6% | 2.795 €/m² | +4.6% |
Mietspiegel der Region
Lüneburg verzeichnet mit 12,8 €/m² für Häuser und 11,03 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter allen betrachteten Standorten. Bei den Nachbarstädten folgt Deutsch Evern mit 11,99 €/m² für Häuser am nächsten, während Adendorf bei Wohnungen mit 11,06 €/m² das zweitteuerste Pflaster darstellt.
Die Preisentwicklung in Lüneburg zeigt mit 4,8 % bei Häusern und 1,4 % bei Wohnungen ein moderates Wachstum, das jedoch deutlich unter dem der meisten Nachbarstädte liegt. Besonders auffällig sind die Zuwächse in Melbeck und Bardowick, wo die Wohnungsmieten um 5,3 % bis 5,4 % anstiegen, während Vögelsen mit 2,8 % bzw. 2,0 % die geringsten Steigerungen verzeichnete.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Wendisch Evern | 11,60 €/m² | +5.1% | 10,16 €/m² | +5.2% |
| Adendorf | 11,51 €/m² | +5.1% | 11,06 €/m² | +5.2% |
| Deutsch Evern | 11,99 €/m² | +5.1% | 10,61 €/m² | +5.3% |
| Vögelsen | 11,19 €/m² | +2.8% | 10,82 €/m² | +2.0% |
| Melbeck | 11,01 €/m² | +5.1% | 9,89 €/m² | +5.3% |
| Bardowick | 11,59 €/m² | +5.1% | 10,65 €/m² | +5.3% |
| Barendorf | 10,72 €/m² | +5.1% | 9,46 €/m² | +5.2% |
| Südergellersen | 10,84 €/m² | +5.0% | 9,66 €/m² | +5.3% |
| Scharnebeck | 10,59 €/m² | +5.1% | 9,99 €/m² | +5.3% |
| Kirchgellersen | 10,61 €/m² | +5.0% | 9,71 €/m² | +5.3% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Lüneburg-Ebensberg?
Die Immobilienpreise in Lüneburg-Ebensberg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Lüneburg-Ebensberg besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Lüneburg-Ebensberg
Die Hauspreise in Lüneburg-Ebensberg sind von 3.372 €/m² Q4 2023 auf 3.302 €/m² gefallen (-2,08%). Die Wohnungspreise sind von 3.467 €/m² auf 3.585 €/m² gestiegen (3,4%).
Aktuell kosten Häuser in Lüneburg-Ebensberg durchschnittlich 3.302 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.585 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 184 €/m² mit einer Preisspanne von 105 - 380 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,4% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 3,62%. Die Mietpreise für Häuser in Lüneburg-Ebensberg haben sich um 4,85% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 1,14% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Lüneburg-Ebensberg liegt aktuell bei 24 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 28,1 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Lüneburg-Ebensberg ihren Höchstwert von 3.657 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.177 €/m² im Q4 2023. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.920 €/m² im Q2 2022 und der niedrigste Preis bei 3.379 €/m² im Q4 2023.