Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Ulm-Lehr 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Ulm-Lehr entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Ulm-Lehr liegt durchschnittlich bei ca. 4.115 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Ulm-Lehr liegt durchschnittlich bei ca. 4.164 €/m².
Hauspreise in Ulm-Lehr
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Ulm-Lehr liegt aktuell bei 4.115 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 4,2%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 6,3% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.394 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3% gefallen – von 4.241 €/m² auf 4.115 €/m².
Wohnungspreise in Ulm-Lehr
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Ulm-Lehr liegt aktuell bei 4.164 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3,5%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.006 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 9,4% gestiegen – von 3.807 €/m² auf 4.164 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Ulm-Lehr entwickelt (2020-2026)?
In Ulm-Lehr zeigen die Kaufpreise für Häuser seit dem zweiten Quartal 2022 einen deutlichen Rückgang von 4.899 €/m² auf aktuell 4.115 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtrückgang von etwa 16,0 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum gegenläufig und stiegen von 10,88 €/m² auf 12,87 €/m², was einer Steigerung von 18,3 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich kontinuierlich von seinem Höchststand bei 37,5 im zweiten Quartal 2022 auf aktuell 26,6 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen und gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Kennzahlen deutlich verschoben hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.787 €/m² | 11,02 €/m² | 36.2 | +4.5% |
| 2023 | 4.455 €/m² | 11,81 €/m² | 31.4 | -13.2% |
| 2024 | 4.336 €/m² | 12,47 €/m² | 29.0 | -7.8% |
| 2025 | 4.338 €/m² | 12,57 €/m² | 28.8 | -0.8% |
| 2026 | 4.115 €/m² | 12,87 €/m² | 26.6 | -7.3% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Söflingen mit 4.919 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Weststadt mit 4.813 €/m² und Oststadt mit 4.669 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Ermingen mit 3.663 €/m², Jungingen mit 3.931 €/m² und Grimmelfingen mit 3.947 €/m². Alle Stadtteile verzeichnen Rückgänge zwischen -6,95 % und -7,05 % gegenüber dem Vorjahr.
Die höchsten Mietpreise weisen die Weststadt mit 14,00 €/m², die Innenstadt mit 13,79 €/m² und Söflingen mit 13,71 €/m² auf. Am niedrigsten liegen die Mieten in Ermingen mit 12,09 €/m², Mähringen mit 12,31 €/m² und Jungingen mit 12,59 €/m². Die Mietpreise sind in allen Stadtteilen leicht gestiegen, mit Zuwächsen zwischen 0,9 % und 1,0 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Jungingen | 3.931 €/m² | -7.0% | 12,59 €/m² | +1.0% |
| Eselsberg | 4.519 €/m² | -7.0% | 13,45 €/m² | +0.9% |
| Mähringen | 3.995 €/m² | -7.0% | 12,31 €/m² | +1.0% |
| Innenstadt | 4.388 €/m² | -7.0% | 13,79 €/m² | +0.9% |
| Böfingen | 4.294 €/m² | -7.0% | 12,91 €/m² | +0.9% |
| Oststadt | 4.669 €/m² | -7.0% | 13,34 €/m² | +0.9% |
| Weststadt | 4.814 €/m² | -7.0% | 14,00 €/m² | +0.9% |
| Söflingen | 4.920 €/m² | -7.0% | 13,71 €/m² | +1.0% |
| Grimmelfingen | 3.948 €/m² | -7.0% | 12,97 €/m² | +0.9% |
| Ermingen | 3.664 €/m² | -7.0% | 12,09 €/m² | +0.9% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Ulm-Lehr entwickelt (2020-2026)?
In Ulm-Lehr stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 3.807 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf 4.164 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 9,4% entspricht. Parallel entwickelten sich die Mietpreise von 9,72 €/m² auf 11,94 €/m², was einer Steigerung von 22,8% gleichkommt. Nach einem Höchststand von 4.314 €/m² im dritten Quartal 2022 verzeichneten die Kaufpreise einen deutlichen Rückgang bis Anfang 2024, bevor sie sich ab dem zweiten Quartal 2024 wieder stabilisierten und kontinuierlich anstiegen.
Der Kaufpreisfaktor sank von 32,6 im zweiten Quartal 2021 auf 29,1 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 10,7% entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus dem stärkeren Anstieg der Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen, insbesondere nach dem Kaufpreisrückgang ab Ende 2022. Den höchsten Wert erreichte der Kaufpreisfaktor mit 34,9 in der zweiten Jahreshälfte 2022, gefolgt von einem kontinuierlichen Abwärtstrend bis zum aktuellen Niveau.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.252 €/m² | 10,23 €/m² | 34.6 | +3.8% |
| 2023 | 3.994 €/m² | 10,64 €/m² | 31.3 | -9.7% |
| 2024 | 3.919 €/m² | 11,04 €/m² | 29.6 | -5.4% |
| 2025 | 4.030 €/m² | 11,62 €/m² | 28.9 | -2.3% |
| 2026 | 4.164 €/m² | 11,94 €/m² | 29.1 | +0.5% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt die Innenstadt mit 4.963 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Söflingen mit 4.503 €/m² und Eselsberg mit 4.466 €/m². Die günstigsten Kaufpreise finden sich in Ermingen mit 3.492 €/m² und Grimmelfingen mit 3.575 €/m². Die Kaufpreisentwicklung zum Vorjahr verläuft über alle Stadtteile hinweg relativ einheitlich mit Werten zwischen 4,1% und 4,5%, wobei Jungingen mit 4,46% die höchste Steigerung aufweist.
Bei den Mietpreisen liegt die Innenstadt mit 13,11 €/m² an der Spitze, dicht gefolgt von der Oststadt mit 13,04 €/m². Am niedrigsten fallen die Mieten in Ermingen mit 11,15 €/m² und Grimmelfingen mit 11,55 €/m² aus. Die Mietpreissteigerungen zum Vorjahr bewegen sich zwischen 6,7% und 7,2%, wobei die Oststadt mit 7,15% und die Innenstadt mit 7,11% die dynamischste Entwicklung zeigen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Jungingen | 4.079 €/m² | +4.5% | 11,64 €/m² | +6.8% |
| Eselsberg | 4.466 €/m² | +4.3% | 12,46 €/m² | +7.0% |
| Mähringen | 3.892 €/m² | +4.4% | 11,62 €/m² | +6.8% |
| Innenstadt | 4.963 €/m² | +4.1% | 13,11 €/m² | +7.1% |
| Böfingen | 4.074 €/m² | +4.3% | 12,11 €/m² | +6.9% |
| Oststadt | 4.315 €/m² | +4.2% | 13,04 €/m² | +7.2% |
| Weststadt | 4.408 €/m² | +4.3% | 12,40 €/m² | +6.7% |
| Söflingen | 4.504 €/m² | +4.4% | 12,53 €/m² | +6.8% |
| Grimmelfingen | 3.576 €/m² | +4.4% | 11,55 €/m² | +6.8% |
| Ermingen | 3.492 €/m² | +4.4% | 11,15 €/m² | +6.8% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Ulm-Lehr.
Aktuelle Grundstückspreise in Ulm-Lehr 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Ulm-Lehr kann man den Bodenrichtwert in Ulm-Lehr heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 147 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 65 €/m² bis 460 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026.0 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.0.
Wie haben sich die Mietpreise in Ulm-Lehr entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Ulm-Lehr
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Ulm-Lehr liegt aktuell bei 12,87 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,3%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,54 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 24,4% gestiegen – von 10,35 €/m² auf 12,87 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,02 €/m² | +4.2% | 9,74 €/m² | 15,68 €/m² |
| 2023 | 11,81 €/m² | +7.2% | 10,93 €/m² | 16,33 €/m² |
| 2024 | 12,47 €/m² | +5.6% | 11,56 €/m² | 17,28 €/m² |
| 2025 | 12,57 €/m² | +0.8% | 11,67 €/m² | 17,30 €/m² |
| 2026 | 12,87 €/m² | +2.4% | 12,09 €/m² | 17,42 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Ulm-Lehr
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Ulm-Lehr liegt aktuell bei 11,94 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,36 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 22,8% gestiegen – von 9,72 €/m² auf 11,94 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,23 €/m² | +4.1% | 9,49 €/m² | 13,59 €/m² |
| 2023 | 10,64 €/m² | +4.0% | 9,96 €/m² | 14,00 €/m² |
| 2024 | 11,04 €/m² | +3.7% | 10,40 €/m² | 14,50 €/m² |
| 2025 | 11,62 €/m² | +5.3% | 10,80 €/m² | 15,40 €/m² |
| 2026 | 11,94 €/m² | +2.8% | 11,32 €/m² | 15,48 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Ulm-Lehr 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Ulm verzeichnet mit 4.295 €/m² für Häuser und 4.217 €/m² für Wohnungen deutlich höhere Kaufpreise als alle Nachbarstädte, wobei Blaustein mit 3.978 €/m² für Häuser und 3.671 €/m² für Wohnungen die vergleichsweise teuerste Nachbarstadt darstellt. Die günstigsten Preise finden sich in Westerstetten mit 3.229 €/m² für Häuser und in Hüttisheim mit 2.923 €/m² für Wohnungen.
Die Preisentwicklung zeigt ein gegensätzliches Muster: Während die Hauspreise in Ulm um -6,59 % gefallen sind und alle Nachbarstädte ebenfalls Rückgänge zwischen -3,92 % und -5,09 % verzeichnen, stiegen die Wohnungspreise in Ulm um 3,55 % bei gleichzeitig moderaten Anstiegen in den Nachbarstädten zwischen 1,64 % und 3,32 %.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Blaustein | 3.979 €/m² | -3.9% | 3.671 €/m² | +1.6% |
| Illerkirchberg | 3.776 €/m² | -5.0% | 3.484 €/m² | +3.3% |
| Erbach (Donau) | 3.477 €/m² | -5.0% | 3.353 €/m² | +3.3% |
| Beimerstetten | 3.710 €/m² | -5.0% | 3.419 €/m² | +3.3% |
| Dornstadt | 3.608 €/m² | -5.0% | 3.467 €/m² | +3.3% |
| Hüttisheim | 3.357 €/m² | -5.0% | 2.923 €/m² | +3.3% |
| Staig | 3.445 €/m² | -4.0% | 2.995 €/m² | +1.6% |
| Blaubeuren | 3.252 €/m² | -5.1% | 3.167 €/m² | +3.3% |
| Oberdischingen | 3.261 €/m² | -5.1% | 3.205 €/m² | +3.3% |
| Westerstetten | 3.230 €/m² | -5.1% | 2.965 €/m² | +3.3% |
Mietspiegel der Region
Ulm weist mit 13,04 €/m² für Häuser und 12,14 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im Vergleich zu allen Nachbarstädten auf. Die Preissteigerung bei Wohnungen fiel mit 4,8% zum Vorjahr deutlich stärker aus als bei Häusern mit 2,3%, wobei dieser Trend sich in allen umliegenden Gemeinden widerspiegelt.
Unter den Nachbarstädten zeigt Blaustein mit 11,52 €/m² für Häuser die höchsten Mietwerte, während Blaubeuren mit 9,88 €/m² die niedrigsten Hausmieten aufweist. Die Wohnungsmieten in den Nachbarstädten bewegen sich in einer engen Spanne zwischen 10,01 €/m² in Westerstetten und 11,39 €/m² in Blaustein, mit nahezu gleichmäßigen Steigerungsraten von rund 4,6% bis 4,7%.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Blaustein | 11,52 €/m² | +1.1% | 11,39 €/m² | +2.5% |
| Illerkirchberg | 11,28 €/m² | +1.0% | 10,98 €/m² | +4.7% |
| Erbach (Donau) | 10,87 €/m² | +0.9% | 10,72 €/m² | +4.7% |
| Beimerstetten | 11,63 €/m² | +0.9% | 10,93 €/m² | +4.6% |
| Dornstadt | 11,03 €/m² | +0.9% | 10,89 €/m² | +4.7% |
| Hüttisheim | 10,26 €/m² | +0.9% | 10,26 €/m² | +4.7% |
| Staig | 10,28 €/m² | +1.1% | 10,22 €/m² | +2.4% |
| Blaubeuren | 9,88 €/m² | +1.0% | 10,37 €/m² | +4.6% |
| Oberdischingen | 10,07 €/m² | +1.0% | 10,08 €/m² | +4.7% |
| Westerstetten | 10,68 €/m² | +0.9% | 10,01 €/m² | +4.6% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Ulm-Lehr?
Die Immobilienpreise in Ulm-Lehr werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Ulm-Lehr besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Ulm-Lehr
Die Hauspreise in Ulm-Lehr sind von 4.241 €/m² Q1 2026 auf 4.115 €/m² gefallen (-2,97%). Die Wohnungspreise sind von 3.807 €/m² auf 4.164 €/m² gestiegen (9,38%).
Aktuell kosten Häuser in Ulm-Lehr durchschnittlich 4.115 €/m² (Q1.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.164 €/m² (Q1.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 147 €/m² mit einer Preisspanne von 65 - 460 €/m².
Im Vergleich zu Q1.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -6,34% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 3,97%. Die Mietpreise für Häuser in Ulm-Lehr haben sich um 2,63% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,11% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Ulm-Lehr liegt aktuell bei 26,6 (Q1.0 2026.0), während er für Wohnungen 29,1 (Q1.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Ulm-Lehr ihren Höchstwert von 4.901 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 4.115 €/m² im Q1 2026. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.314 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.807 €/m² im Q2 2021.