Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Neuss-Grefrath 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Neuss-Grefrath entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Neuss-Grefrath liegt durchschnittlich bei ca. 3.905 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Neuss-Grefrath liegt durchschnittlich bei ca. 3.423 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.905 €/m²
Q1 2026
Q
-0.34%
Y
0.89%
Wohnungen
3.423 €/m²
Q1 2026
Q
1.02%
Y
2.58%

Hauspreise in Neuss-Grefrath

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Neuss-Grefrath liegt aktuell bei 3.905 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,3%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.870 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 10,9% gestiegen – von 3.521 €/m² auf 3.905 €/m².

Wohnungspreise in Neuss-Grefrath

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Neuss-Grefrath liegt aktuell bei 3.423 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.337 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 16,9% gestiegen – von 2.928 €/m² auf 3.423 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Neuss-Grefrath entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.905 €/m²
Q1 2026
Q
-0.34%
Y
0.89%
Mieten
13,09 €/m²
Q1 2026
Q
0.77%
Y
3.15%

In Neuss-Grefrath zeigen die Kaufpreise für Häuser seit Anfang 2021 eine deutliche Entwicklung: Von 3.521 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie bis zum zweiten Quartal 2022 auf einen Höchststand von 4.243 €/m², was einem Anstieg von 20,5% entspricht. Seitdem ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten, der die Kaufpreise bis zum ersten Quartal 2026 auf 3.905 €/m² sinken ließ – ein Rückgang von 8,0% gegenüber dem Höchststand. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 9,73 €/m² auf 13,09 €/m², was einer Steigerung von 34,5% entspricht.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 30,2 im ersten Quartal 2021 auf 24,9 im ersten Quartal 2026, wobei er zwischenzeitlich im zweiten Quartal 2022 mit 32,4 seinen Höchstpunkt erreichte. Diese Entwicklung resultiert aus sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, was die Rentabilität von Immobilieninvestitionen in diesem Zeitraum verbesserte.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20224.135 €/m²10,91 €/m²31.6+2.6%
20233.904 €/m²11,43 €/m²28.5-9.9%
20243.781 €/m²12,14 €/m²26.0-8.8%
20253.880 €/m²13,02 €/m²24.8-4.3%
20263.905 €/m²13,09 €/m²24.9+0.1%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Im Umfeld von Grefrath zeigen die Kaufpreise für Häuser eine deutliche Spannbreite: Während Weckhoven mit 3.710 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist, erreicht Pomona mit 4.721 €/m² die höchsten Kaufpreise. Auch Speck-Wehl-Helpenstein und Holzheim gehören mit 3.878 €/m² bzw. 3.932 €/m² zu den preiswerteren Stadtteilen der Region.

Bei den Mietpreisen liegt Dreikönigenviertel mit 14,20 €/m² an der Spitze, während Speck-Wehl-Helpenstein mit 13,09 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Die Veränderungen zum Vorjahr zeigen bei den Kaufpreisen durchweg positive Entwicklungen zwischen 0,6% und 2,7%, während die Mietpreise überwiegend rückläufig sind – lediglich Weckhoven verzeichnet mit 1,2% einen nennenswerten Anstieg.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Holzheim3.932 €/m²+2.3%13,39 €/m²-0.9%
Westfeld4.404 €/m²+0.6%13,49 €/m²+0.5%
Reuschenberg4.248 €/m²+2.5%13,73 €/m²-0.3%
Stadionviertel4.556 €/m²+1.0%13,89 €/m²-0.1%
Pomona4.722 €/m²+2.7%14,10 €/m²-0.6%
Speck-Wehl-Helpenstein3.879 €/m²+2.6%13,09 €/m²-0.2%
Morgensternsheide4.238 €/m²+2.4%13,47 €/m²+0.2%
Dreikönigenviertel4.615 €/m²+2.2%14,20 €/m²-0.3%
Weckhoven3.710 €/m²+1.8%13,70 €/m²+1.2%
Selikum4.359 €/m²+2.1%13,99 €/m²+0.1%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Neuss-Grefrath entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
3.423 €/m²
Q1 2026
Q
1.02%
Y
2.58%
Mieten
10,35 €/m²
Q1 2026
Q
0.1%
Y
3.4%

In Neuss-Grefrath zeigen die Kaufpreise für Wohnungen seit dem ersten Quartal 2021 eine deutliche Entwicklung in zwei Phasen: Zunächst stiegen sie von 2.928 €/m² kontinuierlich bis auf einen Höchststand von 3.620 €/m² im dritten Quartal 2022 an, bevor sie bis zum ersten Quartal 2024 auf 3.231 €/m² zurückgingen. Seitdem erholen sich die Preise wieder und erreichten im ersten Quartal 2026 3.423 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich über den gesamten Zeitraum stabiler und stiegen nahezu kontinuierlich von 8,13 €/m² auf aktuell 10,35 €/m², was einem Gesamtanstieg von 27,3 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 30,0 im ersten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 34,1 im dritten Quartal 2022 und liegt aktuell bei 27,6. Der deutliche Rückgang seit Ende 2022 resultiert aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig weiter steigenden Mieten, während der vorherige Anstieg durch überproportional steigende Kaufpreise verursacht wurde.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.536 €/m²8,73 €/m²33.7+7.1%
20233.307 €/m²9,12 €/m²30.2-10.4%
20243.253 €/m²9,60 €/m²28.2-6.6%
20253.353 €/m²10,18 €/m²27.5-2.8%
20263.423 €/m²10,35 €/m²27.6+0.4%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich das Dreikönigenviertel mit 3.722 €/m² als teuerster Standort, gefolgt von Pomona mit 3.501 €/m² und dem Stadionviertel mit 3.489 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Speck-Wehl-Helpenstein mit 2.891 €/m², dicht gefolgt von Weckhoven mit 3.001 €/m². Die stärkste Preissteigerung verzeichnete Speck-Wehl-Helpenstein mit 4,2 %, während Morgensternsheide mit nur 0,9 % die geringste Dynamik aufweist.

Die Mietpreise werden vom Dreikönigenviertel mit 10,80 €/m² und dem Stadionviertel mit 10,79 €/m² angeführt, während Weckhoven mit 9,68 €/m² das günstigste Mietniveau bietet. Bei den Mietpreissteigerungen liegt Holzheim mit 3,0 % vorn, wohingegen Reuschenberg mit 0,4 % die geringste Veränderung verzeichnet.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Holzheim3.053 €/m²+2.8%10,42 €/m²+3.0%
Westfeld3.426 €/m²+3.7%10,53 €/m²+2.5%
Reuschenberg3.255 €/m²+3.6%10,63 €/m²+0.4%
Stadionviertel3.489 €/m²+3.5%10,79 €/m²+1.8%
Pomona3.501 €/m²+3.5%10,54 €/m²+1.7%
Speck-Wehl-Helpenstein2.891 €/m²+4.2%10,17 €/m²+0.9%
Morgensternsheide3.322 €/m²+0.9%10,61 €/m²+1.1%
Dreikönigenviertel3.722 €/m²+3.2%10,80 €/m²+1.9%
Weckhoven3.001 €/m²+3.8%9,68 €/m²+0.5%
Selikum3.108 €/m²+3.3%10,60 €/m²+0.8%
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Aktuelle Grundstückspreise in Neuss-Grefrath 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Neuss-Grefrath kann man den Bodenrichtwert in Neuss-Grefrath heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 340 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 95 €/m² bis 520 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Neuss-Grefrath entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
13,09 €/m²
Q1 2026
Q
0.77%
Y
3.15%
Wohnungen
10,35 €/m²
Q1 2026
Q
0.1%
Y
3.4%

Mietspiegel für Häuser in Neuss-Grefrath

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Neuss-Grefrath liegt aktuell bei 13,09 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,69 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 34,5% gestiegen – von 9,73 €/m² auf 13,09 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202210,91 €/m²+7.6%10,27 €/m²16,07 €/m²
202311,43 €/m²+4.7%10,90 €/m²16,89 €/m²
202412,14 €/m²+6.2%11,31 €/m²18,41 €/m²
202513,02 €/m²+7.2%12,26 €/m²19,43 €/m²
202613,09 €/m²+0.5%12,62 €/m²19,04 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Neuss-Grefrath

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Neuss-Grefrath liegt aktuell bei 10,35 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,01 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 27,3% gestiegen – von 8,13 €/m² auf 10,35 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20228,73 €/m²+4.9%8,24 €/m²13,69 €/m²
20239,12 €/m²+4.4%8,74 €/m²14,31 €/m²
20249,60 €/m²+5.3%9,03 €/m²15,22 €/m²
202510,18 €/m²+6.0%9,66 €/m²15,87 €/m²
202610,35 €/m²+1.7%9,99 €/m²15,95 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Neuss-Grefrath 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Neuss verzeichnet bei Häusern einen Kaufpreis von 4.112 €/m² mit einem moderaten Anstieg von 0,9 % zum Vorjahr, während Wohnungen mit 3.330 €/m² und einer Steigerung von 2,6 % etwas dynamischer wachsen. Im regionalen Vergleich liegt Neuss im oberen Mittelfeld, deutlich unter dem Preisniveau von Düsseldorf mit 5.529 €/m² bei Häusern und Meerbusch mit 5.171 €/m², aber spürbar über den günstigeren Nachbarstädten wie Grevenbroich (3.213 €/m²) und Rommerskirchen (3.202 €/m²).

Auffällig ist die besonders dynamische Preisentwicklung in Monheim am Rhein mit Steigerungen von 3,0 % bei Häusern und 4,5 % bei Wohnungen, während Willich als einzige Nachbarstadt bei Häusern einen Rückgang von -0,6 % verzeichnet. Die Wohnungspreise entwickeln sich in der gesamten Region durchweg positiver als die Hauspreise, wobei Kaarst mit 4.006 €/m² und Dormagen mit 3.832 €/m² ein ähnliches Preisniveau wie Neuss aufweisen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Kaarst4.006 €/m²+1.8%3.280 €/m²+4.1%
Dormagen3.833 €/m²+0.1%3.057 €/m²+1.0%
Düsseldorf5.529 €/m²+0.2%4.404 €/m²+1.9%
Korschenbroich3.779 €/m²+1.7%2.985 €/m²+2.2%
Grevenbroich3.213 €/m²+0.7%2.637 €/m²+2.2%
Meerbusch5.172 €/m²+0.6%3.860 €/m²+3.0%
Rommerskirchen3.203 €/m²+1.8%2.621 €/m²+2.3%
Jüchen3.232 €/m²+1.4%2.294 €/m²+1.6%
Monheim am Rhein4.043 €/m²+3.0%3.242 €/m²+4.5%
Willich3.639 €/m²-0.6%2.990 €/m²+2.8%

Mietspiegel der Region

Die Mietpreise in Neuss liegen mit 13,68 €/m² für Häuser und 10,63 €/m² für Wohnungen im oberen Mittelfeld der Region, wobei nur Düsseldorf mit 15,98 €/m² und Meerbusch mit 15,69 €/m² bei Häusern sowie Düsseldorf mit 12,95 €/m² bei Wohnungen höhere Werte aufweisen. Mit Steigerungen von 3,2% bei Häusern und 3,6% bei Wohnungen verzeichnet Neuss eine überdurchschnittlich dynamische Preisentwicklung im Vergleich zu den meisten Nachbarstädten.

Besonders auffällig ist der Preisrückgang in Düsseldorf bei Häusern um -4,8%, während günstigere Umlandgemeinden wie Jüchen mit 10,51 €/m² für Häuser und 8,63 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Mieten der Region bieten. Monheim am Rhein zeigt mit 3,5% bei Wohnungen eine ähnlich starke Dynamik wie Neuss, während die übrigen Nachbarstädte mehrheitlich moderate Anstiege unter 2,5% verzeichnen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Kaarst13,15 €/m²0.0%10,85 €/m²+1.7%
Dormagen12,52 €/m²+0.2%10,46 €/m²+1.6%
Düsseldorf15,98 €/m²-4.8%12,95 €/m²+1.9%
Korschenbroich12,13 €/m²+0.2%9,75 €/m²+0.9%
Grevenbroich11,05 €/m²+0.2%9,43 €/m²+2.3%
Meerbusch15,69 €/m²+0.1%11,76 €/m²+2.2%
Rommerskirchen11,33 €/m²+1.5%9,53 €/m²+1.6%
Jüchen10,51 €/m²+1.4%8,63 €/m²+2.3%
Monheim am Rhein13,69 €/m²-0.3%11,47 €/m²+3.5%
Willich12,49 €/m²-0.1%9,64 €/m²+2.7%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Neuss-Grefrath?

Die Immobilienpreise in Neuss-Grefrath werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Neuss-Grefrath besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Neuss-Grefrath

Die Hauspreise in Neuss-Grefrath sind von 3.521 €/m² Q1 2021 auf 3.905 €/m² gestiegen (10,91%). Die Wohnungspreise sind von 2.928 €/m² auf 3.423 €/m² gestiegen (16,91%).

Aktuell kosten Häuser in Neuss-Grefrath durchschnittlich 3.905 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.423 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 340 €/m² mit einer Preisspanne von 95 - 520 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,89% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,58%. Die Mietpreise für Häuser in Neuss-Grefrath haben sich um 3,15% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,4% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Neuss-Grefrath liegt aktuell bei 24,9 (Q1 2026), während er für Wohnungen 27,6 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Neuss-Grefrath ihren Höchstwert von 4.243 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.521 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.620 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.928 €/m² im Q1 2021.