Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Neuss-Erfttal 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Neuss-Erfttal entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Neuss-Erfttal liegt durchschnittlich bei ca. 3.721 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Neuss-Erfttal liegt durchschnittlich bei ca. 2.452 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.721 €/m²
Q1 2026
Q
-0.45%
Y
0.93%
Wohnungen
2.452 €/m²
Q1 2026
Q
0.87%
Y
2.61%

Hauspreise in Neuss-Erfttal

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Neuss-Erfttal liegt aktuell bei 3.721 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,4%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.686 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 10,1% gestiegen – von 3.381 €/m² auf 3.721 €/m².

Wohnungspreise in Neuss-Erfttal

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Neuss-Erfttal liegt aktuell bei 2.452 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.390 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 18% gestiegen – von 2.078 €/m² auf 2.452 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Neuss-Erfttal entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.721 €/m²
Q1 2026
Q
-0.45%
Y
0.93%
Mieten
13,69 €/m²
Q1 2026
Q
0.74%
Y
3.24%

In Neuss-Erfttal zeigten die Kaufpreise für Häuser über die letzten fünf Jahre eine deutliche Entwicklung: Ausgehend von 3.381 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie zunächst kontinuierlich auf einen Höchststand von 4.062 €/m² im zweiten Quartal 2022, was einem Anstieg von 20,1 % entspricht. Seit diesem Höhepunkt folgte ein Rückgang auf 3.721 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Verlust von 8,4 % gegenüber dem Höchststand bedeutet. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen stabiler und stiegen von 10,29 €/m² im ersten Quartal 2021 kontinuierlich auf 13,69 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 33,0 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 27,4 im ersten Quartal 2021 zunächst auf einen Spitzenwert von 29,5 im zweiten Quartal 2022 und fiel anschließend auf 22,7 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultierte zunächst aus überproportional steigenden Kaufpreisen bei moderatem Mietanstieg, während der spätere Rückgang durch sinkende Kaufpreise bei gleichzeitig weiter steigenden Mietpreisen verursacht wurde.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.939 €/m²11,41 €/m²28.8+2.6%
20233.728 €/m²11,98 €/m²25.9-9.8%
20243.587 €/m²12,64 €/m²23.7-8.8%
20253.694 €/m²13,60 €/m²22.6-4.3%
20263.721 €/m²13,69 €/m²22.6+0.1%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen zeigt sich Pomona mit 4.721 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Augustinusviertel mit 4.666 €/m² und Dreikönigenviertel mit 4.615 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Hammfeld mit 3.506 €/m² sowie in Weckhoven mit 3.710 €/m². Die stärkste Preissteigerung verzeichnete Pomona mit +2,7%, während Hammfeld mit nur +0,3% die geringste Veränderung aufweist.

Die höchsten Mietpreise werden in Hammfeld mit 14,97 €/m² und Grimlinghausen mit 14,55 €/m² erreicht, während Norf mit 12,97 €/m² am günstigsten liegt. Auffällig ist, dass Weckhoven als einziger Stadtteil eine deutliche Mietpreissteigerung von +1,2% verzeichnet, während Grimlinghausen mit -1,0% den stärksten Rückgang aufweist.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Norf3.853 €/m²+2.0%12,97 €/m²+0.1%
Gnadental4.532 €/m²+1.8%14,50 €/m²-0.3%
Selikum4.359 €/m²+2.1%13,99 €/m²+0.1%
Grimlinghausen4.254 €/m²+2.6%14,55 €/m²-1.0%
Weckhoven3.710 €/m²+1.8%13,70 €/m²+1.2%
Augustinusviertel4.666 €/m²+2.5%14,34 €/m²-0.3%
Reuschenberg4.248 €/m²+2.5%13,73 €/m²-0.3%
Pomona4.722 €/m²+2.7%14,10 €/m²-0.6%
Hammfeld3.507 €/m²+0.3%14,97 €/m²+0.6%
Dreikönigenviertel4.615 €/m²+2.2%14,20 €/m²-0.3%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Neuss-Erfttal entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
2.452 €/m²
Q1 2026
Q
0.87%
Y
2.61%
Mieten
10,11 €/m²
Q1 2026
Q
0.3%
Y
5.31%

Die Kaufpreise für Wohnungen in Neuss-Erfttal stiegen von 2.078 €/m² im ersten Quartal 2021 kontinuierlich auf einen Höchststand von 2.586 €/m² im dritten Quartal 2022, was einer Steigerung von 24,4 % entspricht. Seit diesem Höhepunkt verzeichneten die Kaufpreise einen deutlichen Rückgang und erreichten im ersten Quartal 2024 mit 2.300 €/m² einen Tiefpunkt, bevor sie sich bis zum ersten Quartal 2026 auf 2.452 €/m² erholten. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum wesentlich stabiler und stiegen von 7,99 €/m² im ersten Quartal 2021 nahezu kontinuierlich auf 10,11 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Zuwachs von 26,5 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor sank von 21,7 im ersten Quartal 2021 zunächst auf 25,4 im zweiten Quartal 2022 und reduzierte sich anschließend deutlich auf 20,2 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von rückläufigen Kaufpreisen seit Mitte 2022 bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen kontinuierlich veränderte.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20222.531 €/m²8,53 €/m²24.7+6.8%
20232.374 €/m²8,91 €/m²22.2-10.2%
20242.321 €/m²9,26 €/m²20.9-6.0%
20252.401 €/m²9,87 €/m²20.3-2.9%
20262.452 €/m²10,11 €/m²20.2-0.3%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen zeigt sich Dreikönigenviertel mit 3.722 €/m² als teuerster Stadtteil, dicht gefolgt von Grimlinghausen mit 3.700 €/m². Am günstigsten fallen Hammfeld mit 2.979 €/m² und Weckhoven mit 3.001 €/m² aus. Die stärkste Preissteigerung zum Vorjahr verzeichnet Gnadental mit 4,2 %, während Hammfeld mit 2,0 % die geringste Dynamik aufweist.

Die höchsten Mietpreise werden in Grimlinghausen mit 11,28 €/m² und Hammfeld mit 11,26 €/m² erreicht, während Weckhoven mit 9,68 €/m² das niedrigste Mietniveau aufweist. Bei den Mietpreisentwicklungen führt Norf mit einem Anstieg von 2,9 %, während Reuschenberg und Weckhoven mit 0,4 % bzw. 0,5 % nahezu stagnierende Mieten verzeichnen.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Norf3.054 €/m²+4.2%10,63 €/m²+2.9%
Gnadental3.272 €/m²+4.2%10,91 €/m²+2.7%
Selikum3.108 €/m²+3.3%10,60 €/m²+0.8%
Grimlinghausen3.701 €/m²+3.0%11,28 €/m²+2.5%
Weckhoven3.001 €/m²+3.8%9,68 €/m²+0.5%
Augustinusviertel3.565 €/m²+3.3%11,03 €/m²+2.2%
Reuschenberg3.255 €/m²+3.6%10,63 €/m²+0.4%
Pomona3.501 €/m²+3.5%10,54 €/m²+1.7%
Hammfeld2.979 €/m²+2.0%11,26 €/m²+1.5%
Dreikönigenviertel3.722 €/m²+3.2%10,80 €/m²+1.9%
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Aktuelle Grundstückspreise in Neuss-Erfttal 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Neuss-Erfttal kann man den Bodenrichtwert in Neuss-Erfttal heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 464 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 320 €/m² bis 600 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Neuss-Erfttal entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
13,69 €/m²
Q1 2026
Q
0.74%
Y
3.24%
Wohnungen
10,11 €/m²
Q1 2026
Q
0.3%
Y
5.31%

Mietspiegel für Häuser in Neuss-Erfttal

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Neuss-Erfttal liegt aktuell bei 13,69 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,26 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 33% gestiegen – von 10,29 €/m² auf 13,69 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202211,41 €/m²+7.3%10,83 €/m²16,39 €/m²
202311,98 €/m²+5.0%11,35 €/m²17,19 €/m²
202412,64 €/m²+5.5%11,98 €/m²18,72 €/m²
202513,60 €/m²+7.6%12,77 €/m²19,81 €/m²
202613,69 €/m²+0.6%13,24 €/m²19,36 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Neuss-Erfttal

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Neuss-Erfttal liegt aktuell bei 10,11 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,3%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,6 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 26,5% gestiegen – von 7,99 €/m² auf 10,11 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20228,53 €/m²+5.4%8,17 €/m²12,98 €/m²
20238,90 €/m²+4.4%8,60 €/m²13,50 €/m²
20249,26 €/m²+4.0%9,03 €/m²14,11 €/m²
20259,87 €/m²+6.5%9,38 €/m²14,88 €/m²
202610,11 €/m²+2.5%9,90 €/m²15,03 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Neuss-Erfttal 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Neuss verzeichnet bei Häusern einen Kaufpreis von 4.112 €/m² mit einem moderaten Anstieg von 0,9 % zum Vorjahr, während Wohnungen mit 3.330 €/m² und einer Steigerung von 2,6 % etwas dynamischer wachsen. Im regionalen Vergleich liegt Neuss im oberen Mittelfeld, deutlich unter dem Preisniveau von Düsseldorf mit 5.529 €/m² bei Häusern und Meerbusch mit 5.171 €/m², aber spürbar über den günstigeren Nachbarstädten wie Grevenbroich (3.213 €/m²) und Rommerskirchen (3.202 €/m²).

Auffällig ist die besonders dynamische Preisentwicklung in Monheim am Rhein mit Steigerungen von 3,0 % bei Häusern und 4,5 % bei Wohnungen, während Willich als einzige Nachbarstadt bei Häusern einen Rückgang von -0,6 % verzeichnet. Die Wohnungspreise entwickeln sich in der gesamten Region durchweg positiver als die Hauspreise, wobei Kaarst mit 4.006 €/m² und Dormagen mit 3.832 €/m² ein ähnliches Preisniveau wie Neuss aufweisen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Kaarst4.006 €/m²+1.8%3.280 €/m²+4.1%
Dormagen3.833 €/m²+0.1%3.057 €/m²+1.0%
Düsseldorf5.529 €/m²+0.2%4.404 €/m²+1.9%
Korschenbroich3.779 €/m²+1.7%2.985 €/m²+2.2%
Grevenbroich3.213 €/m²+0.7%2.637 €/m²+2.2%
Meerbusch5.172 €/m²+0.6%3.860 €/m²+3.0%
Rommerskirchen3.203 €/m²+1.8%2.621 €/m²+2.3%
Jüchen3.232 €/m²+1.4%2.294 €/m²+1.6%
Monheim am Rhein4.043 €/m²+3.0%3.242 €/m²+4.5%
Willich3.639 €/m²-0.6%2.990 €/m²+2.8%

Mietspiegel der Region

Die Mietpreise in Neuss liegen mit 13,68 €/m² für Häuser und 10,63 €/m² für Wohnungen im oberen Mittelfeld der Region, wobei nur Düsseldorf mit 15,98 €/m² und Meerbusch mit 15,69 €/m² bei Häusern sowie Düsseldorf mit 12,95 €/m² bei Wohnungen höhere Werte aufweisen. Mit Steigerungen von 3,2% bei Häusern und 3,6% bei Wohnungen verzeichnet Neuss eine überdurchschnittlich dynamische Preisentwicklung im Vergleich zu den meisten Nachbarstädten.

Besonders auffällig ist der Preisrückgang in Düsseldorf bei Häusern um -4,8%, während günstigere Umlandgemeinden wie Jüchen mit 10,51 €/m² für Häuser und 8,63 €/m² für Wohnungen die niedrigsten Mieten der Region bieten. Monheim am Rhein zeigt mit 3,5% bei Wohnungen eine ähnlich starke Dynamik wie Neuss, während die übrigen Nachbarstädte mehrheitlich moderate Anstiege unter 2,5% verzeichnen.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Kaarst13,15 €/m²0.0%10,85 €/m²+1.7%
Dormagen12,52 €/m²+0.2%10,46 €/m²+1.6%
Düsseldorf15,98 €/m²-4.8%12,95 €/m²+1.9%
Korschenbroich12,13 €/m²+0.2%9,75 €/m²+0.9%
Grevenbroich11,05 €/m²+0.2%9,43 €/m²+2.3%
Meerbusch15,69 €/m²+0.1%11,76 €/m²+2.2%
Rommerskirchen11,33 €/m²+1.5%9,53 €/m²+1.6%
Jüchen10,51 €/m²+1.4%8,63 €/m²+2.3%
Monheim am Rhein13,69 €/m²-0.3%11,47 €/m²+3.5%
Willich12,49 €/m²-0.1%9,64 €/m²+2.7%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Neuss-Erfttal?

Die Immobilienpreise in Neuss-Erfttal werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Neuss-Erfttal besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Neuss-Erfttal

Die Hauspreise in Neuss-Erfttal sind von 3.381 €/m² Q1 2021 auf 3.721 €/m² gestiegen (10,06%). Die Wohnungspreise sind von 2.078 €/m² auf 2.452 €/m² gestiegen (18%).

Aktuell kosten Häuser in Neuss-Erfttal durchschnittlich 3.721 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.452 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 464 €/m² mit einer Preisspanne von 320 - 600 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,93% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,61%. Die Mietpreise für Häuser in Neuss-Erfttal haben sich um 3,24% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,31% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Neuss-Erfttal liegt aktuell bei 22,7 (Q1 2026), während er für Wohnungen 20,2 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Neuss-Erfttal ihren Höchstwert von 4.062 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.381 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.586 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.078 €/m² im Q1 2021.