Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Essen-Horst 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Essen-Horst entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Essen-Horst liegt durchschnittlich bei ca. 3.518 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Essen-Horst liegt durchschnittlich bei ca. 2.208 €/m².
Hauspreise in Essen-Horst
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Essen-Horst liegt aktuell bei 3.518 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.470 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 12% gestiegen – von 3.141 €/m² auf 3.518 €/m².
Wohnungspreise in Essen-Horst
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Essen-Horst liegt aktuell bei 2.208 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 4,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.114 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 18,1% gestiegen – von 1.869 €/m² auf 2.208 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Essen-Horst entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Essen-Horst zeigten zwischen 2021 und 2026 einen volatilen Verlauf mit einem deutlichen Höhepunkt von 3.722 €/m² im dritten Quartal 2022, gefolgt von einem Rückgang auf 3.404 €/m² im vierten Quartal 2023 und einer anschließenden moderaten Erholung auf 3.518 €/m² im ersten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen von 9,1 €/m² im ersten Quartal 2021 um 36,2 % auf 12,39 €/m² im ersten Quartal 2026. Über den gesamten Betrachtungszeitraum erhöhten sich die Kaufpreise um lediglich 12,0 %, während die Mietpreise deutlich dynamischer wuchsen.
Der Kaufpreisfaktor sank von 30,7 im ersten Quartal 2022 kontinuierlich auf 23,7 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 22,8 % entspricht. Diese Entwicklung resultierte aus der Kombination von stagnierender bis rückläufiger Kaufpreisentwicklung bei gleichzeitig stark steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.695 €/m² | 10,19 €/m² | 30.2 | +3.4% |
| 2023 | 3.483 €/m² | 10,75 €/m² | 27.0 | -10.7% |
| 2024 | 3.424 €/m² | 11,42 €/m² | 25.0 | -7.4% |
| 2025 | 3.501 €/m² | 12,29 €/m² | 23.7 | -5.0% |
| 2026 | 3.518 €/m² | 12,39 €/m² | 23.7 | -0.3% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Umfeld von Horst zeigt sich bei den Kaufpreisen für Häuser eine deutliche Spanne: Rellinghausen führt mit 4.415 €/m² das obere Preissegment an, gefolgt von Bergerhausen mit 4.130 €/m² und Byfang mit 3.972 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegen Kray mit 3.160 €/m² und Leithe mit 3.182 €/m², während Burgaltendorf als einziger Stadtteil einen Rückgang von -0,93 % verzeichnet.
Bei den Mietpreisen liegt Rellinghausen ebenfalls vorn mit 13,87 €/m², während Überruhr-Holthausen mit 13,27 €/m² und Überruhr-Hinsel mit 13,25 €/m² folgen. Die niedrigsten Mieten finden sich in Kray mit 11,58 €/m² und Leithe mit 11,62 €/m², wobei Byfang mit +1,29 % die stärkste Mietpreissteigerung aufweist.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Freisenbruch | 3.337 €/m² | +0.7% | 12,09 €/m² | +0.8% |
| Burgaltendorf | 3.941 €/m² | -0.9% | 12,79 €/m² | +0.6% |
| Überruhr-Hinsel | 3.900 €/m² | +1.6% | 13,25 €/m² | +0.8% |
| Steele | 3.351 €/m² | +1.6% | 12,60 €/m² | 0.0% |
| Überruhr-Holthausen | 3.924 €/m² | +0.1% | 13,27 €/m² | +1.1% |
| Leithe | 3.183 €/m² | +1.9% | 11,62 €/m² | +0.5% |
| Kray | 3.160 €/m² | +1.9% | 11,58 €/m² | -0.5% |
| Rellinghausen | 4.416 €/m² | +1.2% | 13,87 €/m² | -0.4% |
| Byfang | 3.973 €/m² | +1.2% | 13,33 €/m² | +1.3% |
| Bergerhausen | 4.131 €/m² | +1.1% | 13,63 €/m² | 0.0% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Essen-Horst entwickelt (2020-2026)?
In Essen-Horst stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 1.869 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 2.208 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 18,1 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im selben Zeitraum von 6,53 €/m² auf 8,23 €/m², was einer Steigerung von 26,0 % gleichkommt. Der stärkste Anstieg der Kaufpreise erfolgte in der ersten Jahreshälfte 2021 mit Zuwächsen von bis zu 5,31 % pro Quartal, während ab dem vierten Quartal 2022 überwiegend rückläufige Tendenzen mit Rückgängen von bis zu 3,21 % zu beobachten waren.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 23,9 Anfang 2021 kontinuierlich auf 22,4 im ersten Quartal 2026, wobei der Höchststand bei 26,9 im dritten Quartal 2022 lag. Diese Entwicklung resultiert aus stärker steigenden Mietpreisen bei gleichzeitig stagnierender oder rückläufiger Kaufpreisentwicklung seit Ende 2022, während bis Mitte 2022 die Kaufpreise schneller wuchsen als die Mieten und der Faktor auf über 26 anstieg.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.237 €/m² | 7,03 €/m² | 26.5 | +6.0% |
| 2023 | 2.111 €/m² | 7,35 €/m² | 23.9 | -9.7% |
| 2024 | 2.110 €/m² | 7,70 €/m² | 22.8 | -4.6% |
| 2025 | 2.158 €/m² | 8,04 €/m² | 22.4 | -2.0% |
| 2026 | 2.208 €/m² | 8,23 €/m² | 22.4 | -0.1% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Rellinghausen mit 3.176 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Burgaltendorf mit 2.968 €/m² und Byfang mit 2.960 €/m². Das günstigste Preisniveau weist Kray mit 2.043 €/m² auf, dicht gefolgt von Leithe mit 2.234 €/m² und Freisenbruch mit 2.343 €/m².
Die höchsten Mietpreise verzeichnet Rellinghausen mit 9,99 €/m², während Kray mit 8,07 €/m² am günstigsten liegt. Bei den Veränderungen zum Vorjahr sticht Byfang mit einem Kaufpreisanstieg von 3,95 % hervor, während Rellinghausen mit 3,10 % die stärkste Mietpreissteigerung verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Freisenbruch | 2.343 €/m² | +2.2% | 8,17 €/m² | +2.4% |
| Burgaltendorf | 2.968 €/m² | +2.4% | 9,48 €/m² | +2.2% |
| Überruhr-Hinsel | 2.826 €/m² | +1.8% | 9,26 €/m² | +2.7% |
| Steele | 2.425 €/m² | +3.0% | 8,53 €/m² | +2.0% |
| Überruhr-Holthausen | 2.676 €/m² | +1.9% | 9,28 €/m² | +2.0% |
| Leithe | 2.234 €/m² | +2.8% | 8,12 €/m² | +2.8% |
| Kray | 2.043 €/m² | +1.0% | 8,07 €/m² | +2.9% |
| Rellinghausen | 3.177 €/m² | +1.8% | 9,99 €/m² | +3.1% |
| Byfang | 2.961 €/m² | +4.0% | 9,56 €/m² | +1.3% |
| Bergerhausen | 2.937 €/m² | +3.2% | 9,55 €/m² | +3.1% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Essen-Horst.
Aktuelle Grundstückspreise in Essen-Horst 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Essen-Horst kann man den Bodenrichtwert in Essen-Horst heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 272 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 170 €/m² bis 430 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Essen-Horst entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Essen-Horst
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Essen-Horst liegt aktuell bei 12,39 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,93 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 36,2% gestiegen – von 9,1 €/m² auf 12,39 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,19 €/m² | +7.5% | 9,77 €/m² | 14,49 €/m² |
| 2023 | 10,75 €/m² | +5.6% | 10,43 €/m² | 15,33 €/m² |
| 2024 | 11,42 €/m² | +6.2% | 10,93 €/m² | 16,60 €/m² |
| 2025 | 12,29 €/m² | +7.6% | 11,71 €/m² | 17,78 €/m² |
| 2026 | 12,39 €/m² | +0.8% | 12,24 €/m² | 17,34 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Essen-Horst
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Essen-Horst liegt aktuell bei 8,23 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,95 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 26% gestiegen – von 6,53 €/m² auf 8,23 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,03 €/m² | +5.6% | 5,98 €/m² | 11,77 €/m² |
| 2023 | 7,35 €/m² | +4.5% | 6,34 €/m² | 12,25 €/m² |
| 2024 | 7,70 €/m² | +4.8% | 6,60 €/m² | 12,88 €/m² |
| 2025 | 8,04 €/m² | +4.4% | 6,89 €/m² | 13,38 €/m² |
| 2026 | 8,23 €/m² | +2.4% | 7,18 €/m² | 13,49 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Essen-Horst 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Essen verzeichnet bei Häusern mit 3.665 €/m² ein moderates Wachstum von 1,1%, während Wohnungen mit 2.637 €/m² deutlich stärker um 4,1% zulegten. Im regionalen Vergleich liegt Essen im oberen Mittelfeld, übertroffen nur von Ratingen mit 4.377 €/m² bei Häusern und 3.415 €/m² bei Wohnungen, während Gelsenkirchen mit 3.049 €/m² und 1.993 €/m² die niedrigsten Preise aufweist.
Besonders auffällig ist die dynamische Preisentwicklung bei Wohnungen in mehreren Nachbarstädten: Oberhausen verzeichnete einen Anstieg von 5,5%, Heiligenhaus von 5,5% und Velbert von 5,3%, während Gladbeck als einzige Stadt bei Wohnungen einen Rückgang von -0,4% hinnehmen musste. Bei Häusern sticht Gladbeck hingegen mit dem höchsten Wachstum von 5,5% hervor, gefolgt von Wülfrath mit 4,1%.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 3.636 €/m² | -1.1% | 2.684 €/m² | +3.4% |
| Velbert | 3.210 €/m² | +1.8% | 2.470 €/m² | +5.3% |
| Heiligenhaus | 3.470 €/m² | +3.1% | 2.626 €/m² | +5.5% |
| Hattingen | 3.577 €/m² | +3.6% | 2.538 €/m² | +0.9% |
| Gelsenkirchen | 3.050 €/m² | -0.5% | 1.994 €/m² | +1.8% |
| Oberhausen | 3.071 €/m² | +0.9% | 2.326 €/m² | +5.5% |
| Bochum | 3.597 €/m² | +0.9% | 2.633 €/m² | +1.1% |
| Gladbeck | 3.160 €/m² | +5.5% | 2.106 €/m² | -0.4% |
| Wülfrath | 3.377 €/m² | +4.1% | 2.600 €/m² | +5.4% |
| Ratingen | 4.377 €/m² | +2.8% | 3.416 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Essen verzeichnet mit 12,74 €/m² für Häuser und 9,08 €/m² für Wohnungen eine deutlich positive Entwicklung zum Vorjahr mit Steigerungen von 3,6% bei Häusern und 3,3% bei Wohnungen. Im Vergleich zu den Nachbarstädten liegt Essen im oberen Mittelfeld, wobei Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise aufweist, während Gelsenkirchen mit 10,84 €/m² für Häuser und 7,19 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt.
Auffällig sind die negativen Entwicklungen bei Häusern in Mülheim an der Ruhr mit -4,4%, Oberhausen mit -4,1% und Bochum mit -4,0%, während die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten positive Veränderungsraten zeigen. Gladbeck verzeichnet bei Wohnungen mit 4,3% die stärkste Steigerung, trotz eines niedrigen Preisniveaus von 7,72 €/m².
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 12,93 €/m² | -4.4% | 9,29 €/m² | +2.6% |
| Velbert | 11,94 €/m² | +0.3% | 8,43 €/m² | +1.4% |
| Heiligenhaus | 12,48 €/m² | +0.5% | 9,30 €/m² | +3.1% |
| Hattingen | 11,80 €/m² | +2.0% | 8,55 €/m² | +2.8% |
| Gelsenkirchen | 10,84 €/m² | +1.6% | 7,19 €/m² | +0.4% |
| Oberhausen | 11,45 €/m² | -4.1% | 8,40 €/m² | +2.7% |
| Bochum | 12,14 €/m² | -4.0% | 8,70 €/m² | +3.3% |
| Gladbeck | 10,69 €/m² | +1.8% | 7,72 €/m² | +4.3% |
| Wülfrath | 11,78 €/m² | -0.4% | 9,45 €/m² | +2.2% |
| Ratingen | 14,98 €/m² | +0.3% | 11,38 €/m² | +3.5% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Essen-Horst?
Die Immobilienpreise in Essen-Horst werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Essen-Horst besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Essen-Horst
Die Hauspreise in Essen-Horst sind von 3.141 €/m² Q1 2021 auf 3.518 €/m² gestiegen (12%). Die Wohnungspreise sind von 1.869 €/m² auf 2.208 €/m² gestiegen (18,14%).
Aktuell kosten Häuser in Essen-Horst durchschnittlich 3.518 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.208 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 272 €/m² mit einer Preisspanne von 170 - 430 €/m².
Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,39% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 4,45%. Die Mietpreise für Häuser in Essen-Horst haben sich um 3,86% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,52% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Essen-Horst liegt aktuell bei 23,7 (Q1 2026), während er für Wohnungen 22,4 (Q1 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Essen-Horst ihren Höchstwert von 3.722 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.141 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.282 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.869 €/m² im Q1 2021.