Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Ratingen 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Ratingen entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Ratingen liegt durchschnittlich bei ca. 4.391 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Ratingen liegt durchschnittlich bei ca. 3.426 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
4.391 €/m²
Q1 2026
Q
1.62%
Y
3.8%
Wohnungen
3.426 €/m²
Q1 2026
Q
3.01%
Y
5.13%

Hauspreise in Ratingen

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Ratingen liegt aktuell bei 4.391 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.230 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 9,8% gestiegen – von 4.000 €/m² auf 4.391 €/m².

Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Ratingen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.

Wohnungspreise in Ratingen

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Ratingen liegt aktuell bei 3.426 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 3%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 5,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.259 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 11,7% gestiegen – von 3.067 €/m² auf 3.426 €/m².

Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Ratingen sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

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Wie haben sich die Hauspreise in Ratingen entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
4.391 €/m²
Q1 2026
Q
1.62%
Y
3.8%
Mieten
15,03 €/m²
Q1 2026
Q
1.62%
Y
3.94%

In Ratingen entwickelten sich die Kaufpreise für Häuser zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2026 von 4.000 €/m² auf 4.391 €/m², was einem Anstieg von 9,8% entspricht. Die Mietpreise stiegen im selben Zeitraum von 11,18 €/m² auf 15,03 €/m² und verzeichneten damit ein deutliches Plus von 34,4%. Nach einem Höchststand von 4.780 €/m² im dritten Quartal 2022 sanken die Kaufpreise bis Anfang 2025 auf 4.230 €/m², bevor sie sich wieder leicht erholten.

Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich von 29,8 im ersten Quartal 2021 kontinuierlich auf 24,3 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 18,5% entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus den deutlich stärker gestiegenen Mietpreisen im Vergleich zu den moderaten Kaufpreisentwicklungen, wobei zwischen Mitte 2022 und Anfang 2025 sogar sinkende Kaufpreise zu verzeichnen waren.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20224.670 €/m²12,35 €/m²31.5+5.7%
20234.341 €/m²13,00 €/m²27.8-11.8%
20244.224 €/m²13,78 €/m²25.5-8.2%
20254.266 €/m²14,84 €/m²24.0-6.2%
20264.391 €/m²15,03 €/m²24.3+1.6%

Hauspreise in Ratingen nach Stadtteilen

Die Kaufpreise für Häuser in Ratingen zeigen im Stadtteilvergleich eine Spannbreite von 3.929 €/m² in Homberg bis zu 4.858 €/m² in Hösel, wobei auch Eggerscheidt mit 4.756 €/m² zu den hochpreisigen Lagen zählt. Die Preisentwicklung zum Vorjahr verläuft in allen Stadtteilen positiv, angeführt von Tiefenbroich mit einem Anstieg von 4,98 %, während Zentrum mit 3,38 % den geringsten Zuwachs verzeichnet.

Bei den Mietpreisen liegt Schwarzbach mit 15,81 €/m² an der Spitze, gefolgt von Eggerscheidt mit 15,59 €/m². Die niedrigsten Mieten werden mit 14,25 €/m² in Breitscheid erreicht. Die Mietpreisentwicklung zeigt ein uneinheitliches Bild: Während Zentrum mit 1,14 % den stärksten Anstieg aufweist, verzeichnen Lintorf und Eggerscheidt leichte Rückgänge von -0,4 % bzw. -0,32 %.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Breitscheid4.295 €/m²+4.0%14,25 €/m²+0.1%
Eggerscheidt4.757 €/m²+4.2%15,59 €/m²-0.3%
Homberg3.929 €/m²+4.1%14,35 €/m²+0.1%
Lintorf4.325 €/m²+4.4%15,08 €/m²-0.4%
Hösel4.858 €/m²+3.7%15,11 €/m²+0.3%
Schwarzbach4.330 €/m²+3.9%15,81 €/m²+1.0%
Zentrum4.578 €/m²+3.4%15,08 €/m²+1.1%
Ost4.472 €/m²+3.4%15,38 €/m²+0.8%
West4.256 €/m²+4.3%15,12 €/m²+0.6%
Tiefenbroich3.970 €/m²+5.0%14,94 €/m²+0.9%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Ratingen entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
3.426 €/m²
Q1 2026
Q
3.01%
Y
5.13%
Mieten
11,41 €/m²
Q1 2026
Q
1.97%
Y
4.87%

In Ratingen zeigten die Kaufpreise für Wohnungen über die letzten fünf Jahre einen deutlichen Anstieg von 3.067 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 3.426 €/m² im ersten Quartal 2026, was einer Gesamtsteigerung von 11,7% entspricht. Nach einer dynamischen Aufwärtsbewegung bis zum dritten Quartal 2022 mit einem Höchststand von 3.698 €/m² folgte ein Rückgang bis Anfang 2024, bevor sich die Preise wieder erholten. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen im gleichen Zeitraum von 9,02 €/m² auf 11,41 €/m², was einem Zuwachs von 26,5% entspricht.

Der Kaufpreisfaktor sank von 28,3 im ersten Quartal 2021 auf 25,0 im ersten Quartal 2026, wobei der Rückgang hauptsächlich durch den stärkeren Anstieg der Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen verursacht wurde. Besonders deutlich zeigte sich diese Entwicklung zwischen dem ersten Quartal 2023 und dem ersten Quartal 2024, als sinkende Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten den Faktor von 29,0 auf 26,0 reduzierten. Die jüngste Entwicklung seit Anfang 2024 zeigt eine Stabilisierung des Kaufpreisfaktors bei etwa 25,0, da beide Preiskomponenten wieder nahezu parallel ansteigen.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.606 €/m²9,58 €/m²31.4+5.2%
20233.358 €/m²10,12 €/m²27.7-11.9%
20243.262 €/m²10,58 €/m²25.7-7.1%
20253.297 €/m²11,03 €/m²24.9-3.0%
20263.426 €/m²11,41 €/m²25.0+0.4%

Wohnungspreise in Ratingen nach Stadtteilen

Die Kaufpreise für Wohnungen in Ratingen zeigen eine deutliche Spannbreite zwischen den Stadtteilen, wobei das Zentrum mit 3.684 €/m² und Schwarzbach mit 3.624 €/m² die höchsten Werte aufweisen, während Breitscheid mit 3.157 €/m² und Tiefenbroich mit 3.191 €/m² am günstigsten sind. Bei den Kaufpreisentwicklungen fällt auf, dass Lintorf mit +4,87 % und Tiefenbroich mit +4,82 % die stärksten Zuwächse zum Vorjahr verzeichnen, während Homberg mit lediglich +1,9 % den geringsten Anstieg zeigt.

Bei den Mietpreisen liegen die Unterschiede zwischen den Stadtteilen deutlich geringer, mit Schwarzbach an der Spitze bei 11,79 €/m² und West am unteren Ende mit 11,13 €/m². Die Mietpreissteigerungen bewegen sich zwischen +3,62 % in Homberg und +4,59 % in Breitscheid, wobei alle Stadtteile moderate Anstiege im Bereich von etwa 4 % aufweisen.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Breitscheid3.157 €/m²+4.0%11,17 €/m²+4.6%
Eggerscheidt3.638 €/m²+4.3%11,31 €/m²+3.7%
Homberg3.221 €/m²+1.9%11,17 €/m²+3.6%
Lintorf3.324 €/m²+4.9%11,32 €/m²+4.0%
Hösel3.546 €/m²+3.9%11,38 €/m²+4.0%
Schwarzbach3.624 €/m²+2.2%11,79 €/m²+4.3%
Zentrum3.685 €/m²+3.5%11,70 €/m²+3.9%
Ost3.617 €/m²+2.7%11,70 €/m²+3.7%
West3.295 €/m²+4.3%11,13 €/m²+4.4%
Tiefenbroich3.192 €/m²+4.8%11,17 €/m²+3.9%
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Aktuelle Grundstückspreise in Ratingen 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Ratingen kann man den Bodenrichtwert in Ratingen heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 242 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 145 €/m² bis 1.600 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Ratingen entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
15,03 €/m²
Q1 2026
Q
1.62%
Y
3.94%
Wohnungen
11,41 €/m²
Q1 2026
Q
1.97%
Y
4.87%

Mietspiegel für Häuser in Ratingen

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Ratingen liegt aktuell bei 15,03 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,46 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 34,4% gestiegen – von 11,18 €/m² auf 15,03 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202212,35 €/m²+6.0%9,32 €/m²18,99 €/m²
202313,00 €/m²+5.3%9,64 €/m²20,14 €/m²
202413,78 €/m²+6.0%10,26 €/m²21,64 €/m²
202514,84 €/m²+7.7%11,02 €/m²23,27 €/m²
202615,03 €/m²+1.3%11,36 €/m²22,99 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Ratingen

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Ratingen liegt aktuell bei 11,41 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,88 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 26,5% gestiegen – von 9,02 €/m² auf 11,41 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20229,58 €/m²+5.0%7,12 €/m²14,86 €/m²
202310,12 €/m²+5.7%7,47 €/m²15,75 €/m²
202410,58 €/m²+4.6%7,86 €/m²16,51 €/m²
202511,03 €/m²+4.2%8,28 €/m²17,23 €/m²
202611,41 €/m²+3.5%8,58 €/m²17,49 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Ratingen 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Ratingen verzeichnet mit 4.391 €/m² für Häuser und 3.426 €/m² für Wohnungen ein mittleres bis gehobenes Preisniveau im regionalen Vergleich, wobei Düsseldorf mit 5.529 €/m² bei Häusern und 4.403 €/m² bei Wohnungen deutlich die höchsten Kaufpreise aufweist, gefolgt von Meerbusch. Am unteren Ende der Preisskala liegen Velbert mit 3.210 €/m² für Häuser sowie Wülfrath und Heiligenhaus mit jeweils rund 2.600 €/m² für Wohnungen.

Die Preisentwicklung in Ratingen zeigt mit +3,8% bei Häusern und +5,1% bei Wohnungen einen überdurchschnittlichen Anstieg, der deutlich über den Wachstumsraten der teureren Nachbarstädte Düsseldorf (+0,2% bzw. +1,9%) und Meerbusch (+0,6% bzw. +3,0%) liegt. Während Mülheim an der Ruhr als einzige Stadt rückläufige Hauspreise von -1,1% verzeichnet, weisen günstigere Standorte wie Wülfrath, Heiligenhaus und Velbert mit über 5,0% die stärksten Preissteigerungen bei Wohnungen auf.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Heiligenhaus3.470 €/m²+3.1%2.626 €/m²+5.5%
Mettmann4.021 €/m²+2.6%2.980 €/m²+2.7%
Düsseldorf5.529 €/m²+0.2%4.404 €/m²+1.9%
Mülheim an der Ruhr3.636 €/m²-1.1%2.684 €/m²+3.4%
Erkrath4.094 €/m²+3.3%3.109 €/m²+2.7%
Wülfrath3.377 €/m²+4.1%2.600 €/m²+5.4%
Meerbusch5.172 €/m²+0.6%3.860 €/m²+3.0%
Velbert3.210 €/m²+1.8%2.470 €/m²+5.3%
Haan4.175 €/m²+2.0%3.138 €/m²+1.3%
Essen3.670 €/m²+0.1%2.641 €/m²+2.4%

Mietspiegel der Region

Ratingen verzeichnet mit 15,03 €/m² bei Häusern und 11,41 €/m² bei Wohnungen überdurchschnittliche Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt damit auf einem ähnlichen Niveau wie Düsseldorf (15,98 €/m² bzw. 12,95 €/m²) und Meerbusch (15,69 €/m² bzw. 11,76 €/m²). Die niedrigsten Mietpreise weisen Velbert mit 11,94 €/m² für Häuser und 8,43 €/m² für Wohnungen sowie Wülfrath mit 11,78 €/m² für Häuser auf.

Ratingen zeigt mit +3,9% bei Häusern und +4,9% bei Wohnungen einen deutlichen Preisanstieg zum Vorjahr, während mehrere Nachbarstädte rückläufige Entwicklungen verzeichnen – insbesondere Essen (-5,1% bei Häusern), Düsseldorf (-4,8% bei Häusern) und Mülheim an der Ruhr (-4,4% bei Häusern). Die übrigen Nachbarstädte wie Mettmann und Heiligenhaus zeigen stagnierende bis moderate Zuwächse unter 1% bei Häusern.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Heiligenhaus12,48 €/m²+0.5%9,30 €/m²+3.1%
Mettmann13,19 €/m²+0.2%10,32 €/m²+0.5%
Düsseldorf15,98 €/m²-4.8%12,95 €/m²+1.9%
Mülheim an der Ruhr12,93 €/m²-4.4%9,29 €/m²+2.6%
Erkrath14,24 €/m²-0.9%10,50 €/m²+2.6%
Wülfrath11,78 €/m²-0.4%9,45 €/m²+2.2%
Meerbusch15,69 €/m²+0.1%11,76 €/m²+2.2%
Velbert11,94 €/m²+0.3%8,43 €/m²+1.4%
Haan13,53 €/m²+0.2%10,45 €/m²+2.6%
Essen12,76 €/m²-5.1%9,09 €/m²+1.6%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Ratingen?

Die Immobilienpreise in Ratingen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Ratingen besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Ratingen

Die Hauspreise in Ratingen sind von 4.000 €/m² Q1 2021 auf 4.391 €/m² gestiegen (9,78%). Die Wohnungspreise sind von 3.067 €/m² auf 3.426 €/m² gestiegen (11,71%).

Aktuell kosten Häuser in Ratingen durchschnittlich 4.391 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.426 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 242 €/m² mit einer Preisspanne von 145 - 1600 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,8% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 5,13%. Die Mietpreise für Häuser in Ratingen haben sich um 3,94% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,87% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Ratingen liegt aktuell bei 24,3 (Q1 2026), während er für Wohnungen 25 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Ratingen ihren Höchstwert von 4.780 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 4.000 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.698 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.067 €/m² im Q1 2021.