Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Marburg-Hermershausen 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Marburg-Hermershausen entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Marburg-Hermershausen liegt durchschnittlich bei ca. 2.795 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Marburg-Hermershausen liegt durchschnittlich bei ca. 1.827 €/m².
Hauspreise in Marburg-Hermershausen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Marburg-Hermershausen liegt aktuell bei 2.795 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.698 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 12,7% gestiegen – von 2.480 €/m² auf 2.795 €/m².
Wohnungspreise in Marburg-Hermershausen
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Marburg-Hermershausen liegt aktuell bei 1.827 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,6%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 7,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 1.699 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 8,2% gestiegen – von 1.688 €/m² auf 1.827 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Marburg.
Wie haben sich die Hauspreise in Marburg-Hermershausen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Marburg-Hermershausen zeigen seit dem 3. Quartal 2021 eine insgesamt steigende Tendenz von 2.480 €/m² auf aktuell 2.795 €/m² im 2. Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 12,7 % entspricht. Die Entwicklung verlief dabei uneinheitlich mit einem zwischenzeitlichen Höchststand von 2.804 €/m² im 1. Quartal 2024, gefolgt von einer Korrekturphase bis Anfang 2025 und einer erneuten Erholung seither. Parallel stiegen die Mietpreise kontinuierlicher von 8,21 €/m² auf 10,23 €/m², was einem Zuwachs von 24,6 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im betrachteten Zeitraum deutlich von 25,2 auf 22,8, was primär auf die stärker steigenden Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen zurückzuführen ist. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt in der Phase zwischen Mitte 2023 und Anfang 2025, als stagnierende oder rückläufige Kaufpreise auf weiterhin steigende Mieten trafen.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.685 €/m² | 8,75 €/m² | 25.6 | +0.5% |
| 2023 | 2.771 €/m² | 9,29 €/m² | 24.9 | -2.8% |
| 2024 | 2.700 €/m² | 9,78 €/m² | 23.0 | -7.5% |
| 2025 | 2.737 €/m² | 10,02 €/m² | 22.8 | -1.0% |
| 2026 | 2.773 €/m² | 10,16 €/m² | 22.8 | -0.1% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Dilschhausen verzeichnet mit 2.541 €/m² die niedrigsten Kaufpreise für Häuser in der Region, während Marbach mit 4.582 €/m² das Spitzenfeld anführt. Die Kaufpreisentwicklung zeigt sich in allen Stadtteilen positiv mit Steigerungen zwischen 4,9 % und 5,1 %, wobei Dilschhausen mit 5,1 % die höchste Veränderung zum Vorjahr aufweist.
Bei den Mietpreisen liegt Dilschhausen ebenfalls am unteren Ende mit 9,83 €/m², während Marbach mit 12,43 €/m² auch hier die höchsten Werte erreicht. Die Mietpreisentwicklung bewegt sich zwischen 1,9 % und 2,1 %, wobei Marbach und Gisselberg mit jeweils 2,1 % die stärksten Zuwächse verzeichnen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Haddamshausen | 3.029 €/m² | +5.0% | 10,76 €/m² | +2.0% |
| Elnhausen | 3.069 €/m² | +5.0% | 10,67 €/m² | +2.0% |
| Cyriaxweimar | 3.244 €/m² | +4.9% | 11,27 €/m² | +2.0% |
| Wehrshausen | 3.899 €/m² | +4.9% | 11,77 €/m² | +2.0% |
| Dagobertshausen | 3.387 €/m² | +4.9% | 10,84 €/m² | +2.0% |
| Dilschhausen | 2.542 €/m² | +5.1% | 9,83 €/m² | +1.9% |
| Marbach | 4.582 €/m² | +4.9% | 12,43 €/m² | +2.0% |
| Gisselberg | 3.810 €/m² | +4.9% | 11,46 €/m² | +2.0% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Marburg-Hermershausen entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Marburg-Hermershausen zeigen über den Betrachtungszeitraum eine volatile Entwicklung: Ausgehend von 1.688 €/m² im dritten Quartal 2021 stiegen sie zunächst bis zum ersten Quartal 2023 auf 1.773 €/m², fielen anschließend auf ein Zwischentief von 1.673 €/m² im vierten Quartal 2023 und erholten sich bis zum zweiten Quartal 2026 auf 1.827 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stetiger und stiegen von 7,33 €/m² im dritten Quartal 2021 kontinuierlich auf 8,78 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Gesamtsteigerung von 19,8 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 20,0 im zweiten Quartal 2022 deutlich auf 16,6 im ersten Quartal 2025 und stabilisierte sich seitdem bei einem leichten Anstieg auf 17,3 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultierte zunächst aus rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten, während der jüngste Anstieg des Faktors auf stärker steigende Kaufpreise bei stagnierender bis leicht rückläufiger Mietpreisentwicklung zurückzuführen ist.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 1.785 €/m² | 7,51 €/m² | 19.8 | +2.1% |
| 2023 | 1.717 €/m² | 7,82 €/m² | 18.3 | -7.5% |
| 2024 | 1.713 €/m² | 8,23 €/m² | 17.3 | -5.3% |
| 2025 | 1.718 €/m² | 8,58 €/m² | 16.7 | -3.8% |
| 2026 | 1.804 €/m² | 8,85 €/m² | 17.0 | +1.8% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich eine deutliche Spannbreite in den benachbarten Stadtteilen: Marbach führt mit 3.494 €/m², dicht gefolgt von Gisselberg mit 3.400 €/m², während Dilschhausen mit 1.761 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Alle Stadtteile verzeichnen eine Preissteigerung zum Vorjahr zwischen 6,03 % und 6,22 %, wobei Marbach und Gisselberg mit jeweils 6,22 % die höchste Dynamik zeigen.
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster: Marbach liegt mit 11,34 €/m² an der Spitze, gefolgt von Wehrshausen mit 10,53 €/m², während Dilschhausen mit 8,40 €/m² auch bei den Mieten das niedrigste Niveau erreicht. Die Mietpreisentwicklung verläuft mit Veränderungsraten zwischen 4,74 % und 4,93 % etwas moderater als bei den Kaufpreisen.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Haddamshausen | 2.212 €/m² | +6.1% | 9,02 €/m² | +4.9% |
| Elnhausen | 2.152 €/m² | +6.1% | 9,34 €/m² | +4.8% |
| Cyriaxweimar | 2.483 €/m² | +6.1% | 9,36 €/m² | +4.9% |
| Wehrshausen | 2.884 €/m² | +6.2% | 10,53 €/m² | +4.8% |
| Dagobertshausen | 2.532 €/m² | +6.2% | 9,99 €/m² | +4.8% |
| Dilschhausen | 1.762 €/m² | +6.0% | 8,40 €/m² | +4.7% |
| Marbach | 3.494 €/m² | +6.2% | 11,34 €/m² | +4.8% |
| Gisselberg | 3.401 €/m² | +6.2% | 10,39 €/m² | +4.8% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Marburg-Hermershausen.
Aktuelle Grundstückspreise in Marburg-Hermershausen 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Marburg-Hermershausen kann man den Bodenrichtwert in Marburg-Hermershausen heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 98 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 90 €/m² bis 110 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Marburg-Hermershausen entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Marburg-Hermershausen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Marburg-Hermershausen liegt aktuell bei 10,23 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 2,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,96 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 24,6% gestiegen – von 8,21 €/m² auf 10,23 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,75 €/m² | +5.4% | 8,31 €/m² | 12,31 €/m² |
| 2023 | 9,29 €/m² | +6.2% | 9,05 €/m² | 12,72 €/m² |
| 2024 | 9,78 €/m² | +5.3% | 9,39 €/m² | 13,35 €/m² |
| 2025 | 10,02 €/m² | +2.4% | 9,82 €/m² | 13,55 €/m² |
| 2026 | 10,16 €/m² | +1.4% | 9,88 €/m² | 13,78 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Marburg-Hermershausen
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Marburg-Hermershausen liegt aktuell bei 8,78 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 2,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,53 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 19,8% gestiegen – von 7,33 €/m² auf 8,78 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,51 €/m² | +2.2% | 7,34 €/m² | 10,68 €/m² |
| 2023 | 7,82 €/m² | +4.1% | 7,63 €/m² | 11,19 €/m² |
| 2024 | 8,23 €/m² | +5.3% | 8,01 €/m² | 11,69 €/m² |
| 2025 | 8,58 €/m² | +4.3% | 8,35 €/m² | 12,24 €/m² |
| 2026 | 8,85 €/m² | +3.1% | 8,77 €/m² | 12,41 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Marburg-Hermershausen 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Marburg verzeichnet mit 4.022 €/m² für Häuser und 3.301 €/m² für Wohnungen deutlich höhere Kaufpreise als alle Nachbarstädte, wobei der nächstgelegene Vergleichswert in Weimar (Lahn)) mit 3.274 €/m² für Häuser um rund 23% niedriger liegt. Die günstigsten Preise finden sich in Wetter (Hessen)) und Gladenbach mit jeweils rund 2.490 €/m² für Häuser.
Während die Kaufpreise für Häuser in Marburg mit 3,9% moderat anstiegen, liegt dieser Wert unter dem Anstieg der Nachbarstädte, die durchweg Zuwächse zwischen 6,3% und 6,5% verzeichneten. Bei Wohnungen zeigt Marburg mit 8,1% jedoch eine überdurchschnittlich starke Preissteigerung im Vergleich zu den Nachbarstädten, die einheitlich nur um etwa 4,1% zulegten.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Weimar (Lahn) | 3.275 €/m² | +6.3% | 2.753 €/m² | +4.2% |
| Lahntal | 2.967 €/m² | +6.4% | 2.375 €/m² | +4.1% |
| Cölbe | 2.955 €/m² | +6.4% | 2.387 €/m² | +4.1% |
| Ebsdorfergrund | 2.902 €/m² | +6.4% | 2.495 €/m² | +4.1% |
| Kirchhain | 2.980 €/m² | +6.4% | 2.464 €/m² | +4.1% |
| Fronhausen | 2.983 €/m² | +6.4% | 2.458 €/m² | +4.1% |
| Wetter (Hessen) | 2.489 €/m² | +6.5% | 2.035 €/m² | +4.2% |
| Amöneburg | 2.645 €/m² | +6.5% | 2.567 €/m² | +4.2% |
| Gladenbach | 2.489 €/m² | +6.5% | 2.036 €/m² | +4.1% |
| Lohra | 2.662 €/m² | +6.5% | 1.805 €/m² | +4.1% |
Mietspiegel der Region
Marburg weist mit 11,79 €/m² für Häuser und 10,69 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise unter allen betrachteten Städten auf und liegt damit deutlich über den Nachbarstädten, deren Hausmietpreise zwischen 8,29 €/m² und 10,23 €/m² rangieren. Die Mietpreise in Marburg stiegen mit 3,2% bei Häusern und 3,4% bei Wohnungen zum Vorjahr überdurchschnittlich stark, während die Nachbarstädte bei Häusern nur Steigerungen zwischen 1,9% und 2,0% verzeichneten.
Unter den Nachbarstädten zeigt Weimar (Lahn)) mit 10,23 €/m² bei Häusern und 9,01 €/m² bei Wohnungen das höchste Preisniveau, während Wetter (Hessen)) mit 8,29 €/m² bzw. 7,80 €/m² am günstigsten bleibt. Auffällig ist, dass die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten mit Steigerungsraten zwischen 4,1% und 4,3% deutlich stärker anzogen als die Hausmietpreise.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Weimar (Lahn) | 10,23 €/m² | +2.0% | 9,01 €/m² | +4.2% |
| Lahntal | 9,76 €/m² | +2.0% | 9,02 €/m² | +4.2% |
| Cölbe | 9,73 €/m² | +1.9% | 8,93 €/m² | +4.2% |
| Ebsdorfergrund | 9,61 €/m² | +1.9% | 8,57 €/m² | +4.1% |
| Kirchhain | 8,64 €/m² | +1.9% | 8,42 €/m² | +4.1% |
| Fronhausen | 9,59 €/m² | +1.9% | 8,58 €/m² | +4.3% |
| Wetter (Hessen) | 8,29 €/m² | +2.0% | 7,80 €/m² | +4.1% |
| Amöneburg | 8,76 €/m² | +1.9% | 8,21 €/m² | +4.2% |
| Gladenbach | 8,52 €/m² | +1.9% | 8,03 €/m² | +4.2% |
| Lohra | 8,72 €/m² | +1.9% | 7,74 €/m² | +4.2% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Marburg-Hermershausen?
Die Immobilienpreise in Marburg-Hermershausen werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Marburg-Hermershausen besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Marburg-Hermershausen
Die Hauspreise in Marburg-Hermershausen sind von 2.480 €/m² Q3 2021 auf 2.795 €/m² gestiegen (12,7%). Die Wohnungspreise sind von 1.688 €/m² auf 1.827 €/m² gestiegen (8,23%).
Aktuell kosten Häuser in Marburg-Hermershausen durchschnittlich 2.795 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 1.827 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 98 €/m² mit einer Preisspanne von 90 - 110 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 3,59% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 7,5%. Die Mietpreise für Häuser in Marburg-Hermershausen haben sich um 2,71% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,93% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Marburg-Hermershausen liegt aktuell bei 22,8 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 17,3 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Marburg-Hermershausen ihren Höchstwert von 2.804 €/m² im Q1 2024 und ihren Tiefststand von 2.480 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 1.827 €/m² im Q2 2026 und der niedrigste Preis bei 1.673 €/m² im Q4 2023.