Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Halle (Saale)-Seeben 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Halle (Saale)-Seeben entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Halle (Saale)-Seeben liegt durchschnittlich bei ca. 2.855 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Halle (Saale)-Seeben liegt durchschnittlich bei ca. 2.190 €/m².
Hauspreise in Halle (Saale)-Seeben
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Halle (Saale)-Seeben liegt aktuell bei 2.855 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,3%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 3,5% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.957 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 10,9% gestiegen – von 2.574 €/m² auf 2.855 €/m².
Wohnungspreise in Halle (Saale)-Seeben
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Halle (Saale)-Seeben liegt aktuell bei 2.190 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 4,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.090 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 19,6% gestiegen – von 1.831 €/m² auf 2.190 €/m².

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Halle (Saale).
Wie haben sich die Hauspreise in Halle (Saale)-Seeben entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Halle (Saale)-Seeben zeigen über den Betrachtungszeitraum von fünf Jahren eine volatile Entwicklung mit einem deutlichen Anstieg von 2.574 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 3.047 €/m² im dritten Quartal 2022, gefolgt von einem Rückgang auf 2.855 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich von 8,39 €/m² im dritten Quartal 2021 kontinuierlich aufwärts auf 10,69 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Zuwachs von 27,4 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor stieg zunächst von 25,6 im dritten Quartal 2021 auf 28,8 im zweiten Quartal 2022 und fiel anschließend auf 22,3 im zweiten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus einem deutlichen Rückgang der Kaufpreise seit dem Höchststand 2022 bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich verändert hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.941 €/m² | 8,78 €/m² | 27.9 | +11.5% |
| 2023 | 2.853 €/m² | 9,76 €/m² | 24.4 | -12.8% |
| 2024 | 2.766 €/m² | 10,75 €/m² | 21.4 | -11.9% |
| 2025 | 2.878 €/m² | 10,79 €/m² | 22.2 | +3.6% |
| 2026 | 2.822 €/m² | 10,73 €/m² | 21.9 | -1.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich in den benachbarten Stadtteilen eine deutliche Spreizung: Kröllwitz liegt mit 4.380 €/m² an der Spitze, während Am Wasserturm - Thaerviertel mit 2.721 €/m² und Tornau mit 2.754 €/m² die günstigsten Standorte darstellen. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich mit 1,24 % bis 1,26 % auf einem einheitlich moderaten Niveau.
Die Mietpreise variieren weniger stark als die Kaufpreise und liegen zwischen 10,39 €/m² in Tornau und 11,46 €/m² in Giebichenstein. Auffällig sind die etwas stärkeren Mietpreisanstiege in Mötzlich mit 0,38 % sowie in Landrain, Kröllwitz, Giebichenstein und Paulusviertel mit jeweils 0,35 %.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gottfried-Keller-Siedlung | 3.372 €/m² | +1.3% | 11,19 €/m² | +0.3% |
| Tornau | 2.755 €/m² | +1.3% | 10,39 €/m² | +0.3% |
| Trotha | 3.545 €/m² | +1.3% | 11,29 €/m² | +0.3% |
| Frohe Zukunft | 3.210 €/m² | +1.3% | 10,97 €/m² | +0.3% |
| Landrain | 3.379 €/m² | +1.3% | 11,20 €/m² | +0.4% |
| Mötzlich | 2.975 €/m² | +1.2% | 10,57 €/m² | +0.4% |
| Kröllwitz | 4.381 €/m² | +1.3% | 11,39 €/m² | +0.3% |
| Giebichenstein | 3.486 €/m² | +1.3% | 11,46 €/m² | +0.3% |
| Paulusviertel | 3.123 €/m² | +1.2% | 11,35 €/m² | +0.3% |
| Am Wasserturm - Thaerviertel | 2.722 €/m² | +1.2% | 11,14 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Halle (Saale)-Seeben entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Halle (Saale)-Seeben zeigen über den Fünfjahreszeitraum eine Aufwärtsentwicklung von 1.831 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 2.190 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 19,6 % entspricht. Die Mietpreise stiegen im selben Zeitraum von 7,01 €/m² auf 8,21 €/m², was einer Steigerung um 17,1 % entspricht. Beide Kennzahlen entwickelten sich mit zwischenzeitlichen Schwankungen, wobei der Kaufpreis im ersten Quartal 2024 einen deutlichen Rückgang verzeichnete, sich danach aber wieder erholte.
Der Kaufpreisfaktor bewegte sich zwischen 21,8 im dritten Quartal 2021 und 24,2 im dritten Quartal 2022 und liegt aktuell bei 22,2. Die Veränderungen des Kaufpreisfaktors resultierten aus unterschiedlich starken Entwicklungen von Kauf- und Mietpreisen, wobei in Phasen steigender Faktoren die Kaufpreise prozentual stärker zulegten als die Mieten, während sinkende Faktoren auf überproportional steigende Mieten oder rückläufige Kaufpreise zurückzuführen waren.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.051 €/m² | 7,28 €/m² | 23.5 | +5.6% |
| 2023 | 2.106 €/m² | 7,58 €/m² | 23.2 | -1.4% |
| 2024 | 2.095 €/m² | 7,81 €/m² | 22.3 | -3.5% |
| 2025 | 2.071 €/m² | 8,08 €/m² | 21.4 | -4.4% |
| 2026 | 2.168 €/m² | 8,25 €/m² | 21.9 | +2.5% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Kröllwitz mit 2.807 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Giebichenstein mit 2.762 €/m² und dem Paulusviertel mit 2.685 €/m². Am unteren Ende der Preisskala liegt Frohe Zukunft mit 2.131 €/m², knapp vor Am Wasserturm - Thaerviertel mit 2.148 €/m².
Die Mietpreise werden ebenfalls von Kröllwitz mit 8,73 €/m² angeführt, während Mötzlich mit 7,09 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr fallen mit 5,3 bis 5,4 % bei den Kaufpreisen sehr einheitlich aus, bei den Mietpreisen sticht Am Wasserturm - Thaerviertel mit einem überdurchschnittlichen Anstieg von 3,7 % hervor.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Gottfried-Keller-Siedlung | 2.280 €/m² | +5.4% | 8,41 €/m² | +2.9% |
| Tornau | 2.174 €/m² | +5.3% | 7,79 €/m² | +2.9% |
| Trotha | 2.410 €/m² | +5.4% | 7,88 €/m² | +2.9% |
| Frohe Zukunft | 2.131 €/m² | +5.3% | 8,02 €/m² | +2.8% |
| Landrain | 2.266 €/m² | +5.4% | 8,41 €/m² | +2.9% |
| Mötzlich | 2.190 €/m² | +5.3% | 7,09 €/m² | +2.9% |
| Kröllwitz | 2.807 €/m² | +5.4% | 8,73 €/m² | +3.2% |
| Giebichenstein | 2.763 €/m² | +5.4% | 8,52 €/m² | +2.9% |
| Paulusviertel | 2.686 €/m² | +5.4% | 8,47 €/m² | +2.9% |
| Am Wasserturm - Thaerviertel | 2.149 €/m² | +5.4% | 7,66 €/m² | +3.6% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Halle (Saale)-Seeben.
Aktuelle Grundstückspreise in Halle (Saale)-Seeben 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Halle (Saale)-Seeben kann man den Bodenrichtwert in Halle (Saale)-Seeben heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 145 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 135 €/m² bis 210 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Halle (Saale)-Seeben entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Halle (Saale)-Seeben
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Halle (Saale)-Seeben liegt aktuell bei 10,69 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 0,9% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,79 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 27,4% gestiegen – von 8,39 €/m² auf 10,69 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,78 €/m² | +2.9% | 8,42 €/m² | 11,93 €/m² |
| 2023 | 9,76 €/m² | +11.2% | 9,23 €/m² | 13,60 €/m² |
| 2024 | 10,75 €/m² | +10.1% | 10,10 €/m² | 14,72 €/m² |
| 2025 | 10,79 €/m² | +0.4% | 10,54 €/m² | 14,55 €/m² |
| 2026 | 10,72 €/m² | -0.6% | 10,50 €/m² | 14,25 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Halle (Saale)-Seeben
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Halle (Saale)-Seeben liegt aktuell bei 8,21 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen jedoch um 2,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,04 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17,1% gestiegen – von 7,01 €/m² auf 8,21 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,28 €/m² | +2.8% | 6,91 €/m² | 12,11 €/m² |
| 2023 | 7,58 €/m² | +4.1% | 7,22 €/m² | 12,39 €/m² |
| 2024 | 7,81 €/m² | +3.1% | 7,38 €/m² | 12,99 €/m² |
| 2025 | 8,08 €/m² | +3.5% | 7,70 €/m² | 13,35 €/m² |
| 2026 | 8,25 €/m² | +2.1% | 7,88 €/m² | 13,47 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Halle (Saale)-Seeben 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Halle (Saale) verzeichnet bei Häusern einen Preisrückgang von -2,7% auf 3.051 €/m², während die Wohnungspreise um 5,6% auf 2.298 €/m² gestiegen sind. Damit liegen die Kaufpreise in Halle deutlich über allen Nachbarstädten, wobei Salzatal mit 2.652 €/m² bei Häusern und Kabelsketal mit 1.553 €/m² bei Wohnungen die höchsten Vergleichswerte aufweisen.
Die Preisentwicklung in den Nachbarstädten verläuft gegenläufig zu Halle: Während dort die Hauspreise moderat um 0,1% bis 2,8% gestiegen sind, sanken die Wohnungspreise durchweg um -2,1% bis -5,8%, besonders stark in Wettin-Löbejün mit -5,8%. Die niedrigsten absoluten Preisniveaus finden sich in Wettin-Löbejün mit 2.085 €/m² bei Häusern und 992 €/m² bei Wohnungen.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kabelsketal | 2.585 €/m² | +2.6% | 1.554 €/m² | -5.6% |
| Landsberg | 2.594 €/m² | +2.6% | 1.577 €/m² | -5.5% |
| Teutschenthal | 2.495 €/m² | +2.6% | 1.211 €/m² | -5.4% |
| Petersberg (Saalekreis) | 2.322 €/m² | +2.8% | 1.187 €/m² | -5.3% |
| Bad Lauchstädt | 2.264 €/m² | +2.6% | 1.146 €/m² | -5.7% |
| Salzatal | 2.653 €/m² | +2.6% | 1.302 €/m² | -5.7% |
| Merseburg | 2.509 €/m² | +1.9% | 1.516 €/m² | -3.8% |
| Wettin-Löbejün | 2.086 €/m² | +2.8% | 992 €/m² | -5.8% |
| Seegebiet Mansfelder Land | 2.028 €/m² | 0.0% | 1.216 €/m² | 0.0% |
| Schkopau | 2.571 €/m² | +0.1% | 1.571 €/m² | -2.1% |
Mietspiegel der Region
Halle (Saale) verzeichnet bei den Mietpreisen für Häuser mit 10,66 €/m² das höchste Niveau unter allen betrachteten Städten, während die Preise zum Vorjahr unverändert blieben. Bei Wohnungen liegt Halle mit 7,72 €/m² ebenfalls im oberen Bereich und weist mit 3,35 % eine moderate Steigerung auf.
Die Nachbarstädte zeigen deutlich niedrigere Mietpreise, wobei Wettin-Löbejün mit 8,08 €/m² für Häuser und 6,38 €/m² für Wohnungen die günstigsten Werte aufweist. Besonders auffällig ist Merseburg mit einem überdurchschnittlichen Anstieg bei Wohnungen von 6,98 %, während Schkopau als einzige Stadt einen Rückgang bei Häusern um 0,34 % verzeichnet.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kabelsketal | 9,01 €/m² | +0.2% | 7,64 €/m² | +5.5% |
| Landsberg | 8,94 €/m² | +0.3% | 7,90 €/m² | +5.5% |
| Teutschenthal | 9,58 €/m² | +0.3% | 7,36 €/m² | +4.8% |
| Petersberg (Saalekreis) | 8,67 €/m² | +0.2% | 6,95 €/m² | +5.5% |
| Bad Lauchstädt | 9,35 €/m² | +0.3% | 7,31 €/m² | +5.5% |
| Salzatal | 9,47 €/m² | +0.3% | 7,35 €/m² | +5.5% |
| Merseburg | 8,94 €/m² | +0.3% | 7,20 €/m² | +7.0% |
| Wettin-Löbejün | 8,08 €/m² | +0.4% | 6,38 €/m² | +5.5% |
| Seegebiet Mansfelder Land | 8,22 €/m² | 0.0% | 6,37 €/m² | 0.0% |
| Schkopau | 8,89 €/m² | -0.3% | 7,22 €/m² | +0.1% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Halle (Saale)-Seeben?
Die Immobilienpreise in Halle (Saale)-Seeben werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Halle (Saale)-Seeben besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Halle (Saale)-Seeben
Die Hauspreise in Halle (Saale)-Seeben sind von 2.574 €/m² Q4 2021 auf 2.855 €/m² gestiegen (10,92%). Die Wohnungspreise sind von 1.831 €/m² auf 2.190 €/m² gestiegen (19,61%).
Aktuell kosten Häuser in Halle (Saale)-Seeben durchschnittlich 2.855 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.190 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 145 €/m² mit einer Preisspanne von 135 - 210 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um -3,46% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 4,75%. Die Mietpreise für Häuser in Halle (Saale)-Seeben haben sich um -0,93% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,11% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Halle (Saale)-Seeben liegt aktuell bei 22,3 (Q2 2026), während er für Wohnungen 22,2 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Halle (Saale)-Seeben ihren Höchstwert von 3.047 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.554 €/m² im Q4 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.190 €/m² im Q2 2026 und der niedrigste Preis bei 1.831 €/m² im Q3 2021.