Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Dessau-Roßlau-Mosigkau 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt durchschnittlich bei ca. 2.319 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt durchschnittlich bei ca. 1.023 €/m².
Hauspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt aktuell bei 2.319 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.290 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 10,7% gestiegen – von 2.094 €/m² auf 2.319 €/m².
Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt aktuell bei 1.023 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 1.006 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 11,7% gestiegen – von 916 €/m² auf 1.023 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser zeigten in den vergangenen fünf Jahren eine volatile Entwicklung mit einem Anstieg von 2.094 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 2.319 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Gesamtzuwachs von 10,7 % entspricht. Der Höchststand wurde im vierten Quartal 2022 mit 2.454 €/m² erreicht, gefolgt von einem Rückgang bis Anfang 2024 und einer anschließenden Erholung. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum von 7,45 €/m² auf 9,60 €/m², was einer Steigerung von 28,9 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank von 23,4 im dritten Quartal 2021 auf 20,1 im zweiten Quartal 2026, wobei dieser Rückgang primär durch die deutlich stärkere Steigerung der Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen verursacht wurde. Nach einem zwischenzeitlichen Höchststand von 25,5 in der zweiten Jahreshälfte 2022 reduzierte sich der Faktor kontinuierlich, was auf eine verbesserte Relation zwischen Kauf- und Mietpreisen hinweist.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.329 €/m² | 7,87 €/m² | 24.7 | +6.7% |
| 2023 | 2.321 €/m² | 8,70 €/m² | 22.2 | -9.8% |
| 2024 | 2.234 €/m² | 9,61 €/m² | 19.4 | -12.8% |
| 2025 | 2.308 €/m² | 9,63 €/m² | 20.0 | +3.0% |
| 2026 | 2.314 €/m² | 9,58 €/m² | 20.1 | +0.8% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Siedlung mit 2.597 €/m² als teuerster Stadtteil, während der Innerstädtische Bereich Süd mit 1.592 €/m² das niedrigste Preisniveau aufweist. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich einheitlich im Bereich zwischen 3,85 % und 3,91 %, wobei Kleinkühnau mit 3,91 % den stärksten Anstieg verzeichnet.
Die Mietpreise liegen in allen Stadtteilen eng beieinander zwischen 9,54 €/m² und 9,85 €/m². Alten erreicht mit 9,85 €/m² den Spitzenwert, während Haideburg und Großkühnau die niedrigsten Mieten aufweisen. Die Mietpreisentwicklung zeigt mit Werten um 0,31 % eine geringe Dynamik, lediglich Siedlung sticht mit 0,41 % leicht hervor.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kochstedt | 2.213 €/m² | +3.9% | 9,69 €/m² | +0.3% |
| Alten | 2.127 €/m² | +3.9% | 9,85 €/m² | +0.3% |
| Kleinkühnau | 2.185 €/m² | +3.9% | 9,71 €/m² | +0.3% |
| West | 2.082 €/m² | +3.9% | 9,83 €/m² | +0.3% |
| Siedlung | 2.597 €/m² | +3.9% | 9,75 €/m² | +0.4% |
| Großkühnau | 2.289 €/m² | +3.9% | 9,58 €/m² | +0.3% |
| Süd | 2.184 €/m² | +3.9% | 9,67 €/m² | +0.3% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.592 €/m² | +3.9% | 9,76 €/m² | +0.3% |
| Haideburg | 2.408 €/m² | +3.9% | 9,54 €/m² | +0.3% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 2.148 €/m² | +3.9% | 9,73 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Mosigkau zeigen über den Fünfjahreszeitraum einen leichten Rückgang von 916 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 1.023 €/m² im zweiten Quartal 2026, wobei der Höchstwert von 1.072 €/m² im dritten Quartal 2022 erreicht wurde. Die Mietpreise stiegen kontinuierlicher von 6,31 €/m² auf 7,38 €/m², was einem Anstieg von 17,0 % entspricht. Seit dem vierten Quartal 2022 bewegen sich die Kaufpreise überwiegend seitwärts bis leicht rückläufig, während die Mieten weiter zulegten.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 12,1 im dritten Quartal 2021 auf 11,6 im zweiten Quartal 2026, nachdem er im vierten Quartal 2022 mit 13,4 seinen Höchstwert erreicht hatte. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von stagnierende bis rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Größen zugunsten niedrigerer Faktoren verschob.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 1.039 €/m² | 6,53 €/m² | 13.3 | +7.2% |
| 2023 | 1.043 €/m² | 6,81 €/m² | 12.8 | -3.7% |
| 2024 | 1.023 €/m² | 7,03 €/m² | 12.1 | -5.0% |
| 2025 | 1.010 €/m² | 7,26 €/m² | 11.6 | -4.4% |
| 2026 | 1.019 €/m² | 7,36 €/m² | 11.5 | -0.5% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Alten mit 1.932 €/m² als deutlich teuerstes Viertel der benachbarten Stadtteile, während der Innerstädtische Bereich Süd mit 1.284 €/m² die günstigsten Kaufpreise aufweist. Alle betrachteten Stadtteile verzeichneten eine identische Preissteigerung von 0,75 % zum Vorjahr.
Die Mietpreise bewegen sich in einer Spanne zwischen 6,36 €/m² in Alten und 7,95 €/m² in Haideburg. Die stärkste Mietpreisentwicklung verzeichnete Haideburg mit 3,11 %, während West mit 2,77 % den geringsten Anstieg aufwies.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Kochstedt | 1.514 €/m² | +0.8% | 7,51 €/m² | +2.9% |
| Alten | 1.933 €/m² | +0.8% | 6,36 €/m² | +2.9% |
| Kleinkühnau | 1.524 €/m² | +0.8% | 7,75 €/m² | +3.1% |
| West | 1.537 €/m² | +0.8% | 6,68 €/m² | +2.8% |
| Siedlung | 1.561 €/m² | +0.8% | 7,69 €/m² | +3.1% |
| Großkühnau | 1.378 €/m² | +0.8% | 7,16 €/m² | +3.0% |
| Süd | 1.366 €/m² | +0.8% | 7,12 €/m² | +3.0% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.285 €/m² | +0.8% | 6,72 €/m² | +2.9% |
| Haideburg | 1.297 €/m² | +0.8% | 7,95 €/m² | +3.1% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 1.340 €/m² | +0.8% | 7,06 €/m² | +3.1% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau kann man den Bodenrichtwert in Dessau-Roßlau-Mosigkau heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 52 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 36 €/m² bis 165 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt aktuell bei 9,6 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 0,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,58 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 28,9% gestiegen – von 7,45 €/m² auf 9,6 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,87 €/m² | +3.8% | 7,52 €/m² | 10,66 €/m² |
| 2023 | 8,70 €/m² | +10.5% | 8,24 €/m² | 12,21 €/m² |
| 2024 | 9,61 €/m² | +10.5% | 8,99 €/m² | 13,17 €/m² |
| 2025 | 9,63 €/m² | +0.3% | 9,35 €/m² | 13,11 €/m² |
| 2026 | 9,58 €/m² | -0.5% | 9,38 €/m² | 12,80 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Mosigkau
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt aktuell bei 7,38 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,21 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 17% gestiegen – von 6,31 €/m² auf 7,38 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6,53 €/m² | +2.9% | 5,83 €/m² | 9,21 €/m² |
| 2023 | 6,81 €/m² | +4.3% | 6,10 €/m² | 9,59 €/m² |
| 2024 | 7,03 €/m² | +3.2% | 6,36 €/m² | 9,83 €/m² |
| 2025 | 7,26 €/m² | +3.2% | 6,49 €/m² | 10,29 €/m² |
| 2026 | 7,36 €/m² | +1.4% | 6,67 €/m² | 10,24 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Dessau-Roßlau-Mosigkau 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Dessau-Roßlau verzeichnet mit 2.221 €/m² für Häuser und 1.356 €/m² für Wohnungen moderate Preissteigerungen von 0,8% bzw. 1,2% zum Vorjahr und liegt damit im oberen Preissegment der Region. Während Gräfenhainichen mit 2.141 €/m² und Bitterfeld-Wolfen mit 2.095 €/m² ähnlich hohe Hauspreise aufweisen, liegen Südliches Anhalt mit 1.575 €/m² und Coswig (Anhalt) mit 1.600 €/m² deutlich darunter.
Besonders auffällig ist die Entwicklung in Oranienbaum-Wörlitz, Coswig (Anhalt) und Gräfenhainichen mit Preissteigerungen von jeweils 3,7% bei Häusern, während Zerbst als einzige Nachbarstadt einen Rückgang von -2,6% verzeichnet. Bei Wohnungen zeigt Dessau-Roßlau mit 1,2% die höchste Steigerungsrate der Region, während die meisten Nachbarstädte bei 0,75% stagnieren.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 1.996 €/m² | +3.7% | 1.031 €/m² | +0.8% |
| Aken (Elbe) | 1.769 €/m² | +1.0% | 946 €/m² | +0.8% |
| Raguhn-Jeßnitz | 2.005 €/m² | +1.0% | 1.488 €/m² | +0.8% |
| Zerbst | 1.862 €/m² | -2.6% | 1.079 €/m² | -0.6% |
| Coswig (Anhalt) | 1.601 €/m² | +3.7% | 1.219 €/m² | +0.8% |
| Osternienburger Land | 1.801 €/m² | +1.0% | 741 €/m² | +0.8% |
| Südliches Anhalt | 1.576 €/m² | +1.0% | 786 €/m² | +0.8% |
| Köthen (Anhalt) | 2.075 €/m² | +1.0% | 1.122 €/m² | +0.8% |
| Gräfenhainichen | 2.141 €/m² | +3.7% | 952 €/m² | +0.8% |
| Bitterfeld-Wolfen | 2.096 €/m² | +1.0% | 1.431 €/m² | +0.8% |
Mietspiegel der Region
Die Mietpreise in Dessau-Roßlau zeigen eine gegensätzliche Entwicklung: Während die Hausmieten mit 9,44 €/m² leicht um 0,3 % zurückgingen, stiegen die Wohnungsmieten mit 6,99 €/m² um 1,9 % an. Im regionalen Vergleich liegt Dessau-Roßlau bei den Hausmieten an der Spitze, allerdings entwickelten sich die Nachbarstädte überwiegend positiv, während Dessau-Roßlau als eine von nur zwei Städten neben Zerbst einen Rückgang verzeichnete.
Bei den Wohnungsmieten bewegt sich Dessau-Roßlau im Mittelfeld der Region, wobei Raguhn-Jeßnitz mit 7,17 €/m² die höchsten und Osternienburger Land mit 5,88 €/m² die niedrigsten Preise aufweisen. Die Preissteigerung in Dessau-Roßlau blieb mit 1,9 % deutlich unter dem Wachstum der meisten Nachbarstädte, die Zuwächse von über 3 % verzeichneten, insbesondere Köthen (Anhalt) mit 3,6 %.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 8,51 €/m² | +0.3% | 7,02 €/m² | +2.5% |
| Aken (Elbe) | 8,77 €/m² | +0.3% | 5,99 €/m² | +3.3% |
| Raguhn-Jeßnitz | 8,54 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.3% |
| Zerbst | 8,21 €/m² | -0.4% | 6,52 €/m² | -0.1% |
| Coswig (Anhalt) | 8,10 €/m² | +0.4% | 6,38 €/m² | +2.4% |
| Osternienburger Land | 8,82 €/m² | +0.3% | 5,88 €/m² | +3.3% |
| Südliches Anhalt | 7,93 €/m² | +0.4% | 5,96 €/m² | +3.3% |
| Köthen (Anhalt) | 8,57 €/m² | +0.2% | 6,42 €/m² | +3.5% |
| Gräfenhainichen | 9,09 €/m² | +0.3% | 6,76 €/m² | +2.6% |
| Bitterfeld-Wolfen | 8,62 €/m² | +0.3% | 7,09 €/m² | +3.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau?
Die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Dessau-Roßlau-Mosigkau besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Dessau-Roßlau-Mosigkau
Die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau sind von 2.094 €/m² Q3 2021 auf 2.319 €/m² gestiegen (10,74%). Die Wohnungspreise sind von 916 €/m² auf 1.023 €/m² gestiegen (11,68%).
Aktuell kosten Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau durchschnittlich 2.319 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 1.023 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 52 €/m² mit einer Preisspanne von 36 - 165 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,29% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,67%. Die Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau haben sich um 0,21% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,36% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Dessau-Roßlau-Mosigkau liegt aktuell bei 20,1 (Q2 2026), während er für Wohnungen 11,6 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Mosigkau ihren Höchstwert von 2.454 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 2.094 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 1.072 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 916 €/m² im Q3 2021.