Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Dessau-Roßlau-Haideburg 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Haideburg entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt durchschnittlich bei ca. 2.415 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt durchschnittlich bei ca. 1.300 €/m².
Hauspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt aktuell bei 2.415 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.387 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 9,8% gestiegen – von 2.199 €/m² auf 2.415 €/m².
Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt aktuell bei 1.300 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 1.280 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 10,7% gestiegen – von 1.174 €/m² auf 1.300 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg entwickelt (2020-2026)?
In Dessau-Roßlau-Haideburg zeigen die Kaufpreise für Häuser über den betrachteten Fünfjahreszeitraum einen deutlichen Anstieg von 2.199 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 2.415 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Gesamtsteigerung von 9,8 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 7,49 €/m² auf 9,57 €/m², was eine Steigerung von 27,8 % bedeutet. Dabei verlief die Entwicklung nicht linear: Während die Kaufpreise zwischen dem dritten Quartal 2021 und dem vierten Quartal 2022 um 16,3 % auf einen Höchststand von 2.557 €/m² kletterten, fielen sie anschließend bis zum ersten Quartal 2024 auf 2.379 €/m² zurück, bevor sie zuletzt wieder leicht anzogen.
Der Kaufpreisfaktor sank im Beobachtungszeitraum von 24,5 auf 21,0, was einem Rückgang von 14,3 % entspricht. Diese Entwicklung ist auf die deutlich stärker steigenden Mietpreise zurückzuführen, die mit einer Zuwachsrate von 27,8 % die Kaufpreissteigerung von 9,8 % erheblich übertrafen. Besonders markant war der Rückgang des Faktors zwischen dem ersten Quartal 2022 und dem dritten Quartal 2024, als er von 26,6 auf 19,5 fiel.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.421 €/m² | 7,82 €/m² | 25.8 | +6.8% |
| 2023 | 2.416 €/m² | 8,66 €/m² | 23.2 | -9.9% |
| 2024 | 2.327 €/m² | 9,58 €/m² | 20.3 | -12.9% |
| 2025 | 2.406 €/m² | 9,61 €/m² | 20.9 | +3.1% |
| 2026 | 2.409 €/m² | 9,55 €/m² | 21.0 | +0.8% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise für Häuser in den benachbarten Stadtteilen von Haideburg zeigen ein differenziertes Bild: Kleutsch weist mit 2.387 €/m² den höchsten Kaufpreis auf, gefolgt von Törten mit 2.355 €/m². Den niedrigsten Kaufpreis verzeichnet der Innerstädtische Bereich Süd mit 1.592 €/m², was eine erhebliche Differenz von 795 €/m² zum Spitzenreiter darstellt.
Bei den Mietpreisen führt Alten mit 9,85 €/m², dicht gefolgt von West mit 9,83 €/m². Die niedrigsten Mietpreise finden sich in Sollnitz mit 8,97 €/m². Die Kaufpreise stiegen in allen Stadtteilen nahezu einheitlich um 3,9% zum Vorjahr, während die Mietpreise moderat um 0,3% zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Törten | 2.356 €/m² | +3.9% | 9,55 €/m² | +0.3% |
| Süd | 2.184 €/m² | +3.9% | 9,67 €/m² | +0.3% |
| West | 2.082 €/m² | +3.9% | 9,83 €/m² | +0.3% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.592 €/m² | +3.9% | 9,76 €/m² | +0.3% |
| Kleutsch | 2.388 €/m² | +3.9% | 9,21 €/m² | +0.3% |
| Kochstedt | 2.213 €/m² | +3.9% | 9,69 €/m² | +0.3% |
| Mildensee | 2.063 €/m² | +3.9% | 9,31 €/m² | +0.3% |
| Alten | 2.127 €/m² | +3.9% | 9,85 €/m² | +0.3% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 2.148 €/m² | +3.9% | 9,73 €/m² | +0.3% |
| Sollnitz | 2.071 €/m² | +3.9% | 8,97 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Haideburg zeigten zwischen 2021 und 2026 einen volatilen Verlauf: Nach einem Anstieg von 1.174 €/m² im dritten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 1.360 €/m² im vierten Quartal 2022 fielen die Preise bis zum ersten Quartal 2024 auf 1.264 €/m² und stabilisierten sich anschließend bei rund 1.300 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher mit einem Anstieg von 6,85 €/m² (Q3 2021) auf 7,97 €/m² (Q2 2026), was einem Zuwachs von 16,4 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im zweiten Quartal 2022 mit 16,0 seinen Höchststand und sank bis zum zweiten Quartal 2026 auf 13,6. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel von rückläufigen bzw. stagnierenden Kaufpreisen bei gleichzeitig stetig steigenden Mieten, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Größen um 15,0 % reduzierte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 1.318 €/m² | 7,05 €/m² | 15.6 | +6.9% |
| 2023 | 1.325 €/m² | 7,38 €/m² | 15.0 | -3.9% |
| 2024 | 1.301 €/m² | 7,59 €/m² | 14.3 | -4.6% |
| 2025 | 1.286 €/m² | 7,85 €/m² | 13.7 | -4.4% |
| 2026 | 1.295 €/m² | 7,95 €/m² | 13.6 | -0.6% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich Alten mit 1.932 €/m² als deutlich teuerster Stadtteil, während Sollnitz mit 1.221 €/m² das niedrigste Preisniveau aufweist. Auffällig ist, dass Kleutsch und Sollnitz mit jeweils 3,9 % die stärksten Preissteigerungen verzeichnen, während die übrigen Stadtteile moderate Zuwächse von 0,75 % zeigen.
Bei den Mietpreisen führt Kleutsch mit 7,75 €/m², gefolgt von Sollnitz mit 7,73 €/m², während Alten trotz höchster Kaufpreise mit 6,36 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Mietpreisentwicklung liegt über alle Stadtteile hinweg zwischen 2,8 % und 3,2 %, wobei Törten mit 3,19 % die stärkste Steigerung verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Törten | 1.390 €/m² | +0.8% | 7,45 €/m² | +3.2% |
| Süd | 1.366 €/m² | +0.8% | 7,12 €/m² | +3.0% |
| West | 1.537 €/m² | +0.8% | 6,68 €/m² | +2.8% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.285 €/m² | +0.8% | 6,72 €/m² | +2.9% |
| Kleutsch | 1.409 €/m² | +3.9% | 7,75 €/m² | +2.9% |
| Kochstedt | 1.514 €/m² | +0.8% | 7,51 €/m² | +2.9% |
| Mildensee | 1.350 €/m² | +0.8% | 6,85 €/m² | +2.9% |
| Alten | 1.933 €/m² | +0.8% | 6,36 €/m² | +2.9% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 1.340 €/m² | +0.8% | 7,06 €/m² | +3.1% |
| Sollnitz | 1.222 €/m² | +3.9% | 7,73 €/m² | +2.8% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg kann man den Bodenrichtwert in Dessau-Roßlau-Haideburg heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 119 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 98 €/m² bis 182 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Dessau-Roßlau-Haideburg entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt aktuell bei 9,57 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 0,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,56 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 27,8% gestiegen – von 7,49 €/m² auf 9,57 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,82 €/m² | +2.7% | 7,57 €/m² | 10,60 €/m² |
| 2023 | 8,66 €/m² | +10.7% | 8,23 €/m² | 12,08 €/m² |
| 2024 | 9,57 €/m² | +10.6% | 9,04 €/m² | 13,10 €/m² |
| 2025 | 9,61 €/m² | +0.3% | 9,43 €/m² | 12,97 €/m² |
| 2026 | 9,54 €/m² | -0.7% | 9,43 €/m² | 12,68 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Haideburg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt aktuell bei 7,97 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,8 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 16,4% gestiegen – von 6,85 €/m² auf 7,97 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,05 €/m² | +2.2% | 6,55 €/m² | 10,35 €/m² |
| 2023 | 7,38 €/m² | +4.6% | 6,87 €/m² | 10,70 €/m² |
| 2024 | 7,59 €/m² | +2.9% | 7,13 €/m² | 10,93 €/m² |
| 2025 | 7,85 €/m² | +3.4% | 7,29 €/m² | 11,39 €/m² |
| 2026 | 7,95 €/m² | +1.3% | 7,50 €/m² | 11,46 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Dessau-Roßlau-Haideburg 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Dessau-Roßlau verzeichnet mit 2.221 €/m² für Häuser und 1.356 €/m² für Wohnungen moderate Preissteigerungen von 0,8% bzw. 1,2% zum Vorjahr und liegt damit im oberen Preissegment der Region. Während Gräfenhainichen mit 2.141 €/m² und Bitterfeld-Wolfen mit 2.095 €/m² ähnlich hohe Hauspreise aufweisen, liegen Südliches Anhalt mit 1.575 €/m² und Coswig (Anhalt) mit 1.600 €/m² deutlich darunter.
Besonders auffällig ist die Entwicklung in Oranienbaum-Wörlitz, Coswig (Anhalt) und Gräfenhainichen mit Preissteigerungen von jeweils 3,7% bei Häusern, während Zerbst als einzige Nachbarstadt einen Rückgang von -2,6% verzeichnet. Bei Wohnungen zeigt Dessau-Roßlau mit 1,2% die höchste Steigerungsrate der Region, während die meisten Nachbarstädte bei 0,75% stagnieren.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 1.996 €/m² | +3.7% | 1.031 €/m² | +0.8% |
| Aken (Elbe) | 1.769 €/m² | +1.0% | 946 €/m² | +0.8% |
| Raguhn-Jeßnitz | 2.005 €/m² | +1.0% | 1.488 €/m² | +0.8% |
| Zerbst | 1.862 €/m² | -2.6% | 1.079 €/m² | -0.6% |
| Coswig (Anhalt) | 1.601 €/m² | +3.7% | 1.219 €/m² | +0.8% |
| Osternienburger Land | 1.801 €/m² | +1.0% | 741 €/m² | +0.8% |
| Südliches Anhalt | 1.576 €/m² | +1.0% | 786 €/m² | +0.8% |
| Köthen (Anhalt) | 2.075 €/m² | +1.0% | 1.122 €/m² | +0.8% |
| Gräfenhainichen | 2.141 €/m² | +3.7% | 952 €/m² | +0.8% |
| Bitterfeld-Wolfen | 2.096 €/m² | +1.0% | 1.431 €/m² | +0.8% |
Mietspiegel der Region
Die Mietpreise in Dessau-Roßlau zeigen eine gegensätzliche Entwicklung: Während die Hausmieten mit 9,44 €/m² leicht um 0,3 % zurückgingen, stiegen die Wohnungsmieten mit 6,99 €/m² um 1,9 % an. Im regionalen Vergleich liegt Dessau-Roßlau bei den Hausmieten an der Spitze, allerdings entwickelten sich die Nachbarstädte überwiegend positiv, während Dessau-Roßlau als eine von nur zwei Städten neben Zerbst einen Rückgang verzeichnete.
Bei den Wohnungsmieten bewegt sich Dessau-Roßlau im Mittelfeld der Region, wobei Raguhn-Jeßnitz mit 7,17 €/m² die höchsten und Osternienburger Land mit 5,88 €/m² die niedrigsten Preise aufweisen. Die Preissteigerung in Dessau-Roßlau blieb mit 1,9 % deutlich unter dem Wachstum der meisten Nachbarstädte, die Zuwächse von über 3 % verzeichneten, insbesondere Köthen (Anhalt) mit 3,6 %.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 8,51 €/m² | +0.3% | 7,02 €/m² | +2.5% |
| Aken (Elbe) | 8,77 €/m² | +0.3% | 5,99 €/m² | +3.3% |
| Raguhn-Jeßnitz | 8,54 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.3% |
| Zerbst | 8,21 €/m² | -0.4% | 6,52 €/m² | -0.1% |
| Coswig (Anhalt) | 8,10 €/m² | +0.4% | 6,38 €/m² | +2.4% |
| Osternienburger Land | 8,82 €/m² | +0.3% | 5,88 €/m² | +3.3% |
| Südliches Anhalt | 7,93 €/m² | +0.4% | 5,96 €/m² | +3.3% |
| Köthen (Anhalt) | 8,57 €/m² | +0.2% | 6,42 €/m² | +3.5% |
| Gräfenhainichen | 9,09 €/m² | +0.3% | 6,76 €/m² | +2.6% |
| Bitterfeld-Wolfen | 8,62 €/m² | +0.3% | 7,09 €/m² | +3.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Haideburg?
Die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Haideburg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Dessau-Roßlau-Haideburg besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Dessau-Roßlau-Haideburg
Die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg sind von 2.199 €/m² Q3 2021 auf 2.415 €/m² gestiegen (9,82%). Die Wohnungspreise sind von 1.174 €/m² auf 1.300 €/m² gestiegen (10,73%).
Aktuell kosten Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg durchschnittlich 2.415 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 1.300 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 119 €/m² mit einer Preisspanne von 98 - 182 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,18% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,55%. Die Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg haben sich um 0,1% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,18% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Dessau-Roßlau-Haideburg liegt aktuell bei 21 (Q2 2026), während er für Wohnungen 13,6 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Haideburg ihren Höchstwert von 2.557 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 2.199 €/m² im Q3 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 1.360 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 1.174 €/m² im Q3 2021.