Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Dessau-Roßlau-Kochstedt 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt durchschnittlich bei ca. 2.219 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt durchschnittlich bei ca. 1.518 €/m².
Hauspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt aktuell bei 2.219 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 0,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.207 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 9,8% gestiegen – von 2.020 €/m² auf 2.219 €/m².
Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt aktuell bei 1.518 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 1.504 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 10,8% gestiegen – von 1.370 €/m² auf 1.518 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt entwickelten sich von 2.020 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 2.219 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 9,9 % über den Gesamtzeitraum entspricht. Dabei zeigte sich eine deutliche Aufwärtsbewegung bis Ende 2022 mit einem Höchststand von 2.355 €/m², gefolgt von einem Rückgang bis Ende 2024 auf 2.091 €/m² und einer anschließenden Erholung. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum von 7,62 €/m² auf 9,71 €/m², was einer Steigerung von 27,4 % entspricht und damit deutlich dynamischer verlief als die Kaufpreisentwicklung.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 22,1 im dritten Quartal 2021 auf 19,0 im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von 14,0 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus den überproportional steigenden Mietpreisen gegenüber den moderater wachsenden Kaufpreisen, wobei der Faktor zwischenzeitlich im vierten Quartal 2022 einen Höchstwert von 24,2 erreichte, bevor er kontinuierlich sank.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.227 €/m² | 7,96 €/m² | 23.3 | +6.9% |
| 2023 | 2.220 €/m² | 8,80 €/m² | 21.0 | -9.9% |
| 2024 | 2.139 €/m² | 9,73 €/m² | 18.3 | -12.9% |
| 2025 | 2.214 €/m² | 9,78 €/m² | 18.9 | +3.1% |
| 2026 | 2.215 €/m² | 9,70 €/m² | 19.0 | +0.8% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der benachbarten Stadtteile zeigt Siedlung mit 2.597 €/m² die höchsten Kaufpreise für Häuser, während der Innerstädtische Bereich Süd mit 1.592 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Haideburg erreicht mit 2.408 €/m² ebenfalls überdurchschnittliche Kaufpreise, gefolgt von Törten mit 2.355 €/m².
Bei den Mietpreisen liegt Alten mit 9,85 €/m² an der Spitze, während Haideburg mit 9,54 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Die Kaufpreise stiegen in allen Stadtteilen nahezu einheitlich um 3,9 % zum Vorjahr, wobei Kleinkühnau mit 3,91 % die stärkste Steigerung zeigt; bei den Mietpreisen fällt Siedlung mit einem Anstieg von 0,41 % auf.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mosigkau | 2.314 €/m² | +3.9% | 9,58 €/m² | +0.3% |
| Alten | 2.127 €/m² | +3.9% | 9,85 €/m² | +0.3% |
| West | 2.082 €/m² | +3.9% | 9,83 €/m² | +0.3% |
| Kleinkühnau | 2.185 €/m² | +3.9% | 9,71 €/m² | +0.3% |
| Haideburg | 2.408 €/m² | +3.9% | 9,54 €/m² | +0.3% |
| Süd | 2.184 €/m² | +3.9% | 9,67 €/m² | +0.3% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.592 €/m² | +3.9% | 9,76 €/m² | +0.3% |
| Törten | 2.356 €/m² | +3.9% | 9,55 €/m² | +0.3% |
| Siedlung | 2.597 €/m² | +3.9% | 9,75 €/m² | +0.4% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 2.148 €/m² | +3.9% | 9,73 €/m² | +0.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt entwickelt (2020-2026)?
In Dessau-Roßlau-Kochstedt zeigen die Kaufpreise für Wohnungen über den Fünfjahreszeitraum eine wechselhafte Entwicklung: Nach einem deutlichen Anstieg von 1.370 €/m² im dritten Quartal 2021 auf den Höchststand von 1.591 €/m² im vierten Quartal 2022 folgte ein Rückgang auf aktuell 1.518 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen von 6,49 €/m² im dritten Quartal 2021 auf 7,53 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einer Steigerung von 16,0 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte seinen Höchststand von 19,4 im vierten Quartal 2022 und reduzierte sich bis zum zweiten Quartal 2026 auf 16,8. Diese Entwicklung resultiert aus dem Zusammenspiel sinkender Kaufpreise seit Ende 2022 bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wobei der Rückgang der Kaufpreise um 4,6 % seit dem Höchstpunkt stärker wirkte als der moderate Mietpreisanstieg von 10,4 % im gleichen Zeitraum.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 1.540 €/m² | 6,67 €/m² | 19.3 | +7.1% |
| 2023 | 1.547 €/m² | 6,95 €/m² | 18.5 | -3.7% |
| 2024 | 1.519 €/m² | 7,19 €/m² | 17.6 | -5.0% |
| 2025 | 1.504 €/m² | 7,44 €/m² | 16.9 | -4.4% |
| 2026 | 1.513 €/m² | 7,52 €/m² | 16.8 | -0.4% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Alten verzeichnet mit 1.932 €/m² die höchsten Kaufpreise in der Umgebung, während Mosigkau mit 1.020 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Alle benachbarten Stadtteile zeigen beim Kaufpreis eine identische Entwicklung von +0,75 % gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Mietpreisen führt Haideburg mit 7,95 €/m², gefolgt von Kleinkühnau mit 7,75 €/m², während Alten mit 6,36 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Die Mietpreisentwicklung variiert zwischen +2,77 % in West und +3,19 % in Törten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mosigkau | 1.021 €/m² | +0.8% | 7,36 €/m² | +2.9% |
| Alten | 1.933 €/m² | +0.8% | 6,36 €/m² | +2.9% |
| West | 1.537 €/m² | +0.8% | 6,68 €/m² | +2.8% |
| Kleinkühnau | 1.524 €/m² | +0.8% | 7,75 €/m² | +3.1% |
| Haideburg | 1.297 €/m² | +0.8% | 7,95 €/m² | +3.1% |
| Süd | 1.366 €/m² | +0.8% | 7,12 €/m² | +3.0% |
| Innerstädtischer Bereich Süd | 1.285 €/m² | +0.8% | 6,72 €/m² | +2.9% |
| Törten | 1.390 €/m² | +0.8% | 7,45 €/m² | +3.2% |
| Siedlung | 1.561 €/m² | +0.8% | 7,69 €/m² | +3.1% |
| Innerstädtischer Bereich Mitte | 1.340 €/m² | +0.8% | 7,06 €/m² | +3.1% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt kann man den Bodenrichtwert in Dessau-Roßlau-Kochstedt heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 67 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 37 €/m² bis 165 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt aktuell bei 9,71 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 0,7% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,78 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 27,4% gestiegen – von 7,62 €/m² auf 9,71 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7,96 €/m² | +3.2% | 7,36 €/m² | 10,69 €/m² |
| 2023 | 8,80 €/m² | +10.6% | 8,08 €/m² | 12,22 €/m² |
| 2024 | 9,73 €/m² | +10.6% | 8,85 €/m² | 13,22 €/m² |
| 2025 | 9,78 €/m² | +0.5% | 9,22 €/m² | 13,16 €/m² |
| 2026 | 9,70 €/m² | -0.8% | 9,22 €/m² | 12,84 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Kochstedt
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt aktuell bei 7,53 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 1,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,43 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 16% gestiegen – von 6,49 €/m² auf 7,53 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6,67 €/m² | +2.6% | 6,08 €/m² | 10,06 €/m² |
| 2023 | 6,95 €/m² | +4.3% | 6,40 €/m² | 10,44 €/m² |
| 2024 | 7,18 €/m² | +3.3% | 6,66 €/m² | 10,73 €/m² |
| 2025 | 7,43 €/m² | +3.5% | 6,83 €/m² | 11,16 €/m² |
| 2026 | 7,52 €/m² | +1.1% | 7,00 €/m² | 11,18 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Dessau-Roßlau-Kochstedt 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Dessau-Roßlau verzeichnet mit 2.221 €/m² für Häuser und 1.356 €/m² für Wohnungen moderate Preissteigerungen von 0,8% bzw. 1,2% zum Vorjahr und liegt damit im oberen Preissegment der Region. Während Gräfenhainichen mit 2.141 €/m² und Bitterfeld-Wolfen mit 2.095 €/m² ähnlich hohe Hauspreise aufweisen, liegen Südliches Anhalt mit 1.575 €/m² und Coswig (Anhalt) mit 1.600 €/m² deutlich darunter.
Besonders auffällig ist die Entwicklung in Oranienbaum-Wörlitz, Coswig (Anhalt) und Gräfenhainichen mit Preissteigerungen von jeweils 3,7% bei Häusern, während Zerbst als einzige Nachbarstadt einen Rückgang von -2,6% verzeichnet. Bei Wohnungen zeigt Dessau-Roßlau mit 1,2% die höchste Steigerungsrate der Region, während die meisten Nachbarstädte bei 0,75% stagnieren.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 1.996 €/m² | +3.7% | 1.031 €/m² | +0.8% |
| Aken (Elbe) | 1.769 €/m² | +1.0% | 946 €/m² | +0.8% |
| Raguhn-Jeßnitz | 2.005 €/m² | +1.0% | 1.488 €/m² | +0.8% |
| Zerbst | 1.862 €/m² | -2.6% | 1.079 €/m² | -0.6% |
| Coswig (Anhalt) | 1.601 €/m² | +3.7% | 1.219 €/m² | +0.8% |
| Osternienburger Land | 1.801 €/m² | +1.0% | 741 €/m² | +0.8% |
| Südliches Anhalt | 1.576 €/m² | +1.0% | 786 €/m² | +0.8% |
| Köthen (Anhalt) | 2.075 €/m² | +1.0% | 1.122 €/m² | +0.8% |
| Gräfenhainichen | 2.141 €/m² | +3.7% | 952 €/m² | +0.8% |
| Bitterfeld-Wolfen | 2.096 €/m² | +1.0% | 1.431 €/m² | +0.8% |
Mietspiegel der Region
Die Mietpreise in Dessau-Roßlau zeigen eine gegensätzliche Entwicklung: Während die Hausmieten mit 9,44 €/m² leicht um 0,3 % zurückgingen, stiegen die Wohnungsmieten mit 6,99 €/m² um 1,9 % an. Im regionalen Vergleich liegt Dessau-Roßlau bei den Hausmieten an der Spitze, allerdings entwickelten sich die Nachbarstädte überwiegend positiv, während Dessau-Roßlau als eine von nur zwei Städten neben Zerbst einen Rückgang verzeichnete.
Bei den Wohnungsmieten bewegt sich Dessau-Roßlau im Mittelfeld der Region, wobei Raguhn-Jeßnitz mit 7,17 €/m² die höchsten und Osternienburger Land mit 5,88 €/m² die niedrigsten Preise aufweisen. Die Preissteigerung in Dessau-Roßlau blieb mit 1,9 % deutlich unter dem Wachstum der meisten Nachbarstädte, die Zuwächse von über 3 % verzeichneten, insbesondere Köthen (Anhalt) mit 3,6 %.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Oranienbaum-Wörlitz | 8,51 €/m² | +0.3% | 7,02 €/m² | +2.5% |
| Aken (Elbe) | 8,77 €/m² | +0.3% | 5,99 €/m² | +3.3% |
| Raguhn-Jeßnitz | 8,54 €/m² | +0.3% | 7,17 €/m² | +3.3% |
| Zerbst | 8,21 €/m² | -0.4% | 6,52 €/m² | -0.1% |
| Coswig (Anhalt) | 8,10 €/m² | +0.4% | 6,38 €/m² | +2.4% |
| Osternienburger Land | 8,82 €/m² | +0.3% | 5,88 €/m² | +3.3% |
| Südliches Anhalt | 7,93 €/m² | +0.4% | 5,96 €/m² | +3.3% |
| Köthen (Anhalt) | 8,57 €/m² | +0.2% | 6,42 €/m² | +3.5% |
| Gräfenhainichen | 9,09 €/m² | +0.3% | 6,76 €/m² | +2.6% |
| Bitterfeld-Wolfen | 8,62 €/m² | +0.3% | 7,09 €/m² | +3.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt?
Die Immobilienpreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Dessau-Roßlau-Kochstedt besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Dessau-Roßlau-Kochstedt
Die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt sind von 2.020 €/m² Q4 2021 auf 2.219 €/m² gestiegen (9,85%). Die Wohnungspreise sind von 1.370 €/m² auf 1.518 €/m² gestiegen (10,8%).
Aktuell kosten Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt durchschnittlich 2.219 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 1.518 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 67 €/m² mit einer Preisspanne von 37 - 165 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,55% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,92%. Die Mietpreise für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt haben sich um -0,72% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 1,35% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Dessau-Roßlau-Kochstedt liegt aktuell bei 19 (Q2 2026), während er für Wohnungen 16,8 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Dessau-Roßlau-Kochstedt ihren Höchstwert von 2.355 €/m² im Q4 2022 und ihren Tiefststand von 2.016 €/m² im Q4 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 1.591 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 1.370 €/m² im Q3 2021.