Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Essen-Nordviertel 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Essen-Nordviertel entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Essen-Nordviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.036 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Essen-Nordviertel liegt durchschnittlich bei ca. 2.123 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.036 €/m²
Q1 2026
Q
0.06%
Y
1.92%
Wohnungen
2.123 €/m²
Q1 2026
Q
0.37%
Y
4.95%

Hauspreise in Essen-Nordviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Essen-Nordviertel liegt aktuell bei 3.036 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.979 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 11,3% gestiegen – von 2.728 €/m² auf 3.036 €/m².

Wohnungspreise in Essen-Nordviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Essen-Nordviertel liegt aktuell bei 2.123 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.023 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 17,8% gestiegen – von 1.803 €/m² auf 2.123 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Essen-Nordviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.036 €/m²
Q1 2026
Q
0.06%
Y
1.92%
Mieten
12,12 €/m²
Q1 2026
Q
0.92%
Y
4.39%

Die Kaufpreise für Häuser in Essen-Nordviertel zeigten über den Fünfjahreszeitraum einen volatilen Verlauf: Ausgehend von 2.728 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie bis zum dritten Quartal 2022 auf einen Höchststand von 3.220 €/m², bevor sie bis zum ersten Quartal 2024 auf 2.942 €/m² zurückfielen und sich anschließend wieder auf 3.036 €/m² im ersten Quartal 2026 erholten. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher aufwärts von 9,01 €/m² zu Beginn 2021 auf 12,12 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 34,5 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich im Beobachtungszeitraum deutlich von 25,2 auf 20,9, was primär durch die stärker steigenden Mietpreise bei gleichzeitig stagnierender bis rückläufiger Kaufpreisentwicklung verursacht wurde. Während die Kaufpreise zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2026 lediglich um 11,3 % zulegten, verzeichneten die Mietpreise im selben Zeitraum einen überproportionalen Zuwachs, wodurch sich das Verhältnis von Kauf- zu Mietpreis kontinuierlich verschob.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.177 €/m²9,93 €/m²26.7+3.7%
20233.005 €/m²10,51 €/m²23.8-10.6%
20242.954 €/m²11,17 €/m²22.0-7.5%
20253.020 €/m²12,02 €/m²20.9-4.9%
20263.036 €/m²12,12 €/m²20.9-0.3%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt das Südviertel mit 3.858 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt vom Stadtkern mit 3.596 €/m². Die niedrigsten Kaufpreise verzeichnen Altendorf mit 2.957 €/m² und Altenessen-Süd mit 2.963 €/m². Besonders dynamisch entwickelte sich das Südostviertel mit einem Kaufpreisanstieg von 5,0 % zum Vorjahr, während Altendorf als einziger Stadtteil mit -0,04 % einen leichten Rückgang verzeichnete.

Die höchsten Mietpreise weisen das Südostviertel mit 12,74 €/m² und Frillendorf mit 12,73 €/m² auf, während Bochold mit 11,58 €/m² und Altendorf mit 11,61 €/m² die günstigsten Mieten bieten. Auffällig ist der deutliche Mietpreisrückgang in Bochold um -2,85 %, während die meisten anderen Stadtteile moderate Steigerungen zwischen 0,5 % und 0,8 % verzeichneten.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Westviertel3.550 €/m²+1.5%11,94 €/m²+0.6%
Stadtkern3.597 €/m²+3.5%12,11 €/m²+0.8%
Altenessen-Süd2.963 €/m²+1.2%11,86 €/m²-1.4%
Ostviertel3.051 €/m²+3.8%12,51 €/m²+0.6%
Altendorf2.957 €/m²-0.0%11,61 €/m²-1.6%
Stoppenberg3.167 €/m²+0.1%12,19 €/m²-1.8%
Südostviertel3.468 €/m²+5.0%12,74 €/m²+0.6%
Südviertel3.859 €/m²+2.5%12,64 €/m²+0.7%
Bochold3.055 €/m²+0.5%11,58 €/m²-2.9%
Frillendorf3.195 €/m²+0.6%12,73 €/m²-0.5%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Essen-Nordviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
2.123 €/m²
Q1 2026
Q
0.37%
Y
4.95%
Mieten
8,55 €/m²
Q1 2026
Q
1.3%
Y
3.64%

Die Kaufpreise für Wohnungen im Essener Nordviertel zeigten von 2021 bis 2026 eine volatile Entwicklung: Nach einem deutlichen Anstieg von 1.803 €/m² im ersten Quartal 2021 auf den Höchststand von 2.201 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein Rückgang auf 1.982 €/m² im vierten Quartal 2023, bevor die Preise sich wieder auf 2.123 €/m² im ersten Quartal 2026 erholten. Die Mietpreise stiegen im gesamten Betrachtungszeitraum kontinuierlich von 6,89 €/m² auf 8,55 €/m², was einer Gesamtsteigerung von 24,1 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor entwickelte sich von 21,8 im ersten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 24,8 im dritten Quartal 2022 und sank anschließend auf 20,7 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultierte aus dem Zusammenspiel stark fallender Kaufpreise ab Ende 2022 bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen, was den Faktor seit dem Höchststand um 4,1 Punkte reduzierte.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20222.144 €/m²7,30 €/m²24.5+7.2%
20232.029 €/m²7,66 €/m²22.1-9.8%
20242.028 €/m²7,98 €/m²21.2-4.1%
20252.075 €/m²8,36 €/m²20.7-2.2%
20262.123 €/m²8,55 €/m²20.7-0.1%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Die Kaufpreise für Wohnungen in den angrenzenden Stadtteilen variieren erheblich zwischen 1.905 €/m² in Altendorf und 3.276 €/m² im Südviertel. Neben Altendorf weisen auch Ostviertel mit 1.907 €/m² und Altenessen-Süd mit 1.938 €/m² besonders niedrige Kaufpreise auf, während das Westviertel mit 2.819 €/m² und der Stadtkern mit 2.757 €/m² im oberen Preissegment liegen.

Bei den Mietpreisen zeigt sich ein ähnliches Bild mit einer Spanne von 8,14 €/m² in Altenessen-Süd bis 9,80 €/m² im Südviertel. Die Preisentwicklung zum Vorjahr fällt beim Südviertel mit +3,2 % bei den Kaufpreisen besonders dynamisch aus, während Altenessen-Süd mit +4,2 % die höchste Mietpreissteigerung verzeichnet.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Westviertel2.819 €/m²+2.1%9,43 €/m²+3.4%
Stadtkern2.758 €/m²+2.2%9,38 €/m²+3.4%
Altenessen-Süd1.938 €/m²+2.6%8,14 €/m²+4.2%
Ostviertel1.908 €/m²+2.7%8,48 €/m²+3.8%
Altendorf1.905 €/m²+1.8%8,20 €/m²+2.4%
Stoppenberg2.201 €/m²+3.0%8,33 €/m²+3.1%
Südostviertel2.330 €/m²+2.6%8,61 €/m²+3.1%
Südviertel3.276 €/m²+3.2%9,80 €/m²+2.5%
Bochold2.140 €/m²+2.8%8,21 €/m²+3.1%
Frillendorf2.160 €/m²+2.5%8,22 €/m²+3.4%
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Aktuelle Grundstückspreise in Essen-Nordviertel 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Essen-Nordviertel kann man den Bodenrichtwert in Essen-Nordviertel heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 302 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 220 €/m² bis 620 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Essen-Nordviertel entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
12,12 €/m²
Q1 2026
Q
0.92%
Y
4.39%
Wohnungen
8,55 €/m²
Q1 2026
Q
1.3%
Y
3.64%

Mietspiegel für Häuser in Essen-Nordviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Essen-Nordviertel liegt aktuell bei 12,12 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,9%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,61 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 34,5% gestiegen – von 9,01 €/m² auf 12,12 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20229,93 €/m²+6.7%9,12 €/m²14,37 €/m²
202310,51 €/m²+5.8%9,67 €/m²15,15 €/m²
202411,17 €/m²+6.3%10,20 €/m²16,46 €/m²
202512,02 €/m²+7.5%10,97 €/m²17,62 €/m²
202612,12 €/m²+0.9%11,35 €/m²17,16 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Essen-Nordviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Essen-Nordviertel liegt aktuell bei 8,55 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,3%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,25 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 24,1% gestiegen – von 6,89 €/m² auf 8,55 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20227,30 €/m²+3.9%6,58 €/m²11,95 €/m²
20237,66 €/m²+5.0%6,91 €/m²12,39 €/m²
20247,98 €/m²+4.2%7,20 €/m²13,05 €/m²
20258,36 €/m²+4.7%7,61 €/m²13,51 €/m²
20268,55 €/m²+2.3%7,82 €/m²13,62 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Essen-Nordviertel 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Essen verzeichnet bei Häusern mit 3.665 €/m² ein moderates Wachstum von 1,1%, während Wohnungen mit 2.637 €/m² deutlich stärker um 4,1% zulegten. Im regionalen Vergleich liegt Essen im oberen Mittelfeld, übertroffen nur von Ratingen mit 4.377 €/m² bei Häusern und 3.415 €/m² bei Wohnungen, während Gelsenkirchen mit 3.049 €/m² und 1.993 €/m² die niedrigsten Preise aufweist.

Besonders auffällig ist die dynamische Preisentwicklung bei Wohnungen in mehreren Nachbarstädten: Oberhausen verzeichnete einen Anstieg von 5,5%, Heiligenhaus von 5,5% und Velbert von 5,3%, während Gladbeck als einzige Stadt bei Wohnungen einen Rückgang von -0,4% hinnehmen musste. Bei Häusern sticht Gladbeck hingegen mit dem höchsten Wachstum von 5,5% hervor, gefolgt von Wülfrath mit 4,1%.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr3.636 €/m²-1.1%2.684 €/m²+3.4%
Velbert3.210 €/m²+1.8%2.470 €/m²+5.3%
Heiligenhaus3.470 €/m²+3.1%2.626 €/m²+5.5%
Hattingen3.577 €/m²+3.6%2.538 €/m²+0.9%
Gelsenkirchen3.050 €/m²-0.5%1.994 €/m²+1.8%
Oberhausen3.071 €/m²+0.9%2.326 €/m²+5.5%
Bochum3.597 €/m²+0.9%2.633 €/m²+1.1%
Gladbeck3.160 €/m²+5.5%2.106 €/m²-0.4%
Wülfrath3.377 €/m²+4.1%2.600 €/m²+5.4%
Ratingen4.377 €/m²+2.8%3.416 €/m²+3.6%

Mietspiegel der Region

Essen verzeichnet mit 12,74 €/m² für Häuser und 9,08 €/m² für Wohnungen eine deutlich positive Entwicklung zum Vorjahr mit Steigerungen von 3,6% bei Häusern und 3,3% bei Wohnungen. Im Vergleich zu den Nachbarstädten liegt Essen im oberen Mittelfeld, wobei Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise aufweist, während Gelsenkirchen mit 10,84 €/m² für Häuser und 7,19 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt.

Auffällig sind die negativen Entwicklungen bei Häusern in Mülheim an der Ruhr mit -4,4%, Oberhausen mit -4,1% und Bochum mit -4,0%, während die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten positive Veränderungsraten zeigen. Gladbeck verzeichnet bei Wohnungen mit 4,3% die stärkste Steigerung, trotz eines niedrigen Preisniveaus von 7,72 €/m².

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr12,93 €/m²-4.4%9,29 €/m²+2.6%
Velbert11,94 €/m²+0.3%8,43 €/m²+1.4%
Heiligenhaus12,48 €/m²+0.5%9,30 €/m²+3.1%
Hattingen11,80 €/m²+2.0%8,55 €/m²+2.8%
Gelsenkirchen10,84 €/m²+1.6%7,19 €/m²+0.4%
Oberhausen11,45 €/m²-4.1%8,40 €/m²+2.7%
Bochum12,14 €/m²-4.0%8,70 €/m²+3.3%
Gladbeck10,69 €/m²+1.8%7,72 €/m²+4.3%
Wülfrath11,78 €/m²-0.4%9,45 €/m²+2.2%
Ratingen14,98 €/m²+0.3%11,38 €/m²+3.5%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Essen-Nordviertel?

Die Immobilienpreise in Essen-Nordviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Essen-Nordviertel besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Essen-Nordviertel

Die Hauspreise in Essen-Nordviertel sind von 2.728 €/m² Q1 2021 auf 3.036 €/m² gestiegen (11,29%). Die Wohnungspreise sind von 1.803 €/m² auf 2.123 €/m² gestiegen (17,75%).

Aktuell kosten Häuser in Essen-Nordviertel durchschnittlich 3.036 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.123 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 302 €/m² mit einer Preisspanne von 220 - 620 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,92% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 4,95%. Die Mietpreise für Häuser in Essen-Nordviertel haben sich um 4,39% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,64% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Essen-Nordviertel liegt aktuell bei 20,9 (Q1 2026), während er für Wohnungen 20,7 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Essen-Nordviertel ihren Höchstwert von 3.220 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.728 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.201 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.803 €/m² im Q1 2021.