Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Essen-Westviertel 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Essen-Westviertel entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Essen-Westviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.543 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Essen-Westviertel liegt durchschnittlich bei ca. 2.814 €/m².
Hauspreise in Essen-Westviertel
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Essen-Westviertel liegt aktuell bei 3.543 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,2%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.514 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 11,8% gestiegen – von 3.169 €/m² auf 3.543 €/m².
Wohnungspreise in Essen-Westviertel
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Essen-Westviertel liegt aktuell bei 2.814 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 3,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.710 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 17,5% gestiegen – von 2.394 €/m² auf 2.814 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Essen-Westviertel entwickelt (2020-2026)?
In Essen-Westviertel sind die Kaufpreise für Häuser von 3.169 €/m² im ersten Quartal 2021 zunächst auf einen Höchststand von 3.779 €/m² im dritten Quartal 2022 gestiegen, bevor sie bis zum vierten Quartal 2023 auf 3.433 €/m² zurückgingen. Seither bewegen sich die Preise relativ stabil zwischen 3.433 €/m² und 3.560 €/m², wobei im ersten Quartal 2026 ein Wert von 3.543 €/m² erreicht wurde. Die Mietpreise zeigen eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung von 8,80 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 11,92 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Anstieg von 35,5 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor hat sich von 30,0 im ersten Quartal 2021 zunächst auf 32,2 im ersten Quartal 2022 erhöht, ist jedoch anschließend deutlich auf 24,8 im ersten Quartal 2026 gesunken. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination rückläufiger Kaufpreise seit Herbst 2022 bei gleichzeitig kontinuierlich steigenden Mietpreisen, was die Rentabilität von Immobilieninvestitionen im Betrachtungszeitraum verändert hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.738 €/m² | 9,84 €/m² | 31.7 | +3.6% |
| 2023 | 3.509 €/m² | 10,35 €/m² | 28.3 | -10.8% |
| 2024 | 3.470 €/m² | 11,05 €/m² | 26.2 | -7.4% |
| 2025 | 3.542 €/m² | 11,86 €/m² | 24.9 | -4.9% |
| 2026 | 3.543 €/m² | 11,92 €/m² | 24.8 | -0.5% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Im Vergleich der benachbarten Stadtteile weist das Südviertel mit 3.858 €/m² die höchsten Kaufpreise für Häuser auf, gefolgt von Holsterhausen mit 3.756 €/m². Am günstigsten zeigt sich Altendorf mit 2.957 €/m², das zudem als einziger Stadtteil mit -0,04 % einen leichten Preisrückgang verzeichnet.
Bei den Mietpreisen liegt Holsterhausen mit 12,90 €/m² an der Spitze, während Bochold mit 11,58 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Besonders auffällig ist die Entwicklung im Südostviertel, wo die Kaufpreise um 5,0 % stiegen, während Bochold bei den Mieten mit -2,85 % den stärksten Rückgang verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Stadtkern | 3.597 €/m² | +3.5% | 12,11 €/m² | +0.8% |
| Nordviertel | 3.033 €/m² | +0.7% | 12,11 €/m² | -0.3% |
| Altendorf | 2.957 €/m² | -0.0% | 11,61 €/m² | -1.6% |
| Südviertel | 3.859 €/m² | +2.5% | 12,64 €/m² | +0.7% |
| Holsterhausen | 3.757 €/m² | +1.2% | 12,90 €/m² | +0.3% |
| Ostviertel | 3.051 €/m² | +3.8% | 12,51 €/m² | +0.6% |
| Frohnhausen | 3.157 €/m² | +2.1% | 12,45 €/m² | -0.6% |
| Südostviertel | 3.468 €/m² | +5.0% | 12,74 €/m² | +0.6% |
| Bochold | 3.055 €/m² | +0.5% | 11,58 €/m² | -2.9% |
| Altenessen-Süd | 2.963 €/m² | +1.2% | 11,86 €/m² | -1.4% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Essen-Westviertel entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Wohnungen in Essen-Westviertel stiegen von 2.394 €/m² im ersten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 2.933 €/m² im dritten Quartal 2022, was einem Anstieg von 22,5% entspricht. Nach diesem Höhepunkt folgte ein deutlicher Rückgang auf 2.619 €/m² im vierten Quartal 2023, bevor sich die Preise stabilisierten und bis zum ersten Quartal 2026 wieder auf 2.814 €/m² anstiegen. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum kontinuierlich von 7,60 €/m² auf 9,41 €/m², was einer Steigerung von 23,8% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor erreichte im dritten Quartal 2022 mit 30,0 seinen Höchstwert und sank anschließend auf 24,9 im ersten Quartal 2026. Dieser Rückgang von 17,0% resultierte aus einem stärkeren Rückgang der Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, was sich insbesondere in der Phase von Mitte 2022 bis Ende 2023 zeigte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.864 €/m² | 8,09 €/m² | 29.5 | +7.0% |
| 2023 | 2.692 €/m² | 8,43 €/m² | 26.6 | -9.8% |
| 2024 | 2.705 €/m² | 8,79 €/m² | 25.7 | -3.6% |
| 2025 | 2.764 €/m² | 9,20 €/m² | 25.0 | -2.5% |
| 2026 | 2.814 €/m² | 9,41 €/m² | 24.9 | -0.5% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt das Südviertel mit 3.276 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Holsterhausen mit 2.871 €/m². Die niedrigsten Kaufpreise weisen Altendorf mit 1.905 €/m² und das Ostviertel mit 1.907 €/m² auf. Die stärkste Kaufpreissteigerung verzeichnete Holsterhausen mit 3,8 %, während Altendorf mit 1,8 % die geringste Veränderung aufweist.
Die Mietpreise erreichen im Südviertel mit 9,80 €/m² den Spitzenwert, dicht gefolgt vom Stadtkern mit 9,38 €/m². Am günstigsten sind Mietwohnungen in Altenessen-Süd mit 8,14 €/m² und in Bochold mit 8,21 €/m². Bei der Mietpreisentwicklung sticht Altenessen-Süd mit einem Anstieg von 4,2 % hervor, während das Südviertel mit 2,5 % die moderateste Steigerung verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Stadtkern | 2.758 €/m² | +2.2% | 9,38 €/m² | +3.4% |
| Nordviertel | 2.121 €/m² | +2.0% | 8,54 €/m² | +3.0% |
| Altendorf | 1.905 €/m² | +1.8% | 8,20 €/m² | +2.4% |
| Südviertel | 3.276 €/m² | +3.2% | 9,80 €/m² | +2.5% |
| Holsterhausen | 2.871 €/m² | +3.8% | 9,36 €/m² | +3.0% |
| Ostviertel | 1.908 €/m² | +2.7% | 8,48 €/m² | +3.8% |
| Frohnhausen | 2.271 €/m² | +3.2% | 8,66 €/m² | +2.6% |
| Südostviertel | 2.330 €/m² | +2.6% | 8,61 €/m² | +3.1% |
| Bochold | 2.140 €/m² | +2.8% | 8,21 €/m² | +3.1% |
| Altenessen-Süd | 1.938 €/m² | +2.6% | 8,14 €/m² | +4.2% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Essen-Westviertel.
Aktuelle Grundstückspreise in Essen-Westviertel 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Essen-Westviertel kann man den Bodenrichtwert in Essen-Westviertel heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 564 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 300 €/m² bis 2.500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Essen-Westviertel entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Essen-Westviertel
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Essen-Westviertel liegt aktuell bei 11,92 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 11,53 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 35,4% gestiegen – von 8,8 €/m² auf 11,92 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,84 €/m² | +7.5% | 9,24 €/m² | 13,84 €/m² |
| 2023 | 10,35 €/m² | +5.2% | 9,89 €/m² | 14,65 €/m² |
| 2024 | 11,04 €/m² | +6.7% | 10,38 €/m² | 15,93 €/m² |
| 2025 | 11,86 €/m² | +7.4% | 11,14 €/m² | 17,03 €/m² |
| 2026 | 11,92 €/m² | +0.5% | 11,60 €/m² | 16,69 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Essen-Westviertel
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Essen-Westviertel liegt aktuell bei 9,41 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,11 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 23,8% gestiegen – von 7,6 €/m² auf 9,41 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,09 €/m² | +4.7% | 6,92 €/m² | 12,37 €/m² |
| 2023 | 8,43 €/m² | +4.2% | 7,32 €/m² | 12,87 €/m² |
| 2024 | 8,79 €/m² | +4.3% | 7,58 €/m² | 13,51 €/m² |
| 2025 | 9,20 €/m² | +4.7% | 7,95 €/m² | 14,01 €/m² |
| 2026 | 9,41 €/m² | +2.3% | 8,23 €/m² | 14,29 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Essen-Westviertel 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Essen verzeichnet bei Häusern mit 3.665 €/m² ein moderates Wachstum von 1,1%, während Wohnungen mit 2.637 €/m² deutlich stärker um 4,1% zulegten. Im regionalen Vergleich liegt Essen im oberen Mittelfeld, übertroffen nur von Ratingen mit 4.377 €/m² bei Häusern und 3.415 €/m² bei Wohnungen, während Gelsenkirchen mit 3.049 €/m² und 1.993 €/m² die niedrigsten Preise aufweist.
Besonders auffällig ist die dynamische Preisentwicklung bei Wohnungen in mehreren Nachbarstädten: Oberhausen verzeichnete einen Anstieg von 5,5%, Heiligenhaus von 5,5% und Velbert von 5,3%, während Gladbeck als einzige Stadt bei Wohnungen einen Rückgang von -0,4% hinnehmen musste. Bei Häusern sticht Gladbeck hingegen mit dem höchsten Wachstum von 5,5% hervor, gefolgt von Wülfrath mit 4,1%.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 3.636 €/m² | -1.1% | 2.684 €/m² | +3.4% |
| Velbert | 3.210 €/m² | +1.8% | 2.470 €/m² | +5.3% |
| Heiligenhaus | 3.470 €/m² | +3.1% | 2.626 €/m² | +5.5% |
| Hattingen | 3.577 €/m² | +3.6% | 2.538 €/m² | +0.9% |
| Gelsenkirchen | 3.050 €/m² | -0.5% | 1.994 €/m² | +1.8% |
| Oberhausen | 3.071 €/m² | +0.9% | 2.326 €/m² | +5.5% |
| Bochum | 3.597 €/m² | +0.9% | 2.633 €/m² | +1.1% |
| Gladbeck | 3.160 €/m² | +5.5% | 2.106 €/m² | -0.4% |
| Wülfrath | 3.377 €/m² | +4.1% | 2.600 €/m² | +5.4% |
| Ratingen | 4.377 €/m² | +2.8% | 3.416 €/m² | +3.6% |
Mietspiegel der Region
Essen verzeichnet mit 12,74 €/m² für Häuser und 9,08 €/m² für Wohnungen eine deutlich positive Entwicklung zum Vorjahr mit Steigerungen von 3,6% bei Häusern und 3,3% bei Wohnungen. Im Vergleich zu den Nachbarstädten liegt Essen im oberen Mittelfeld, wobei Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise aufweist, während Gelsenkirchen mit 10,84 €/m² für Häuser und 7,19 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt.
Auffällig sind die negativen Entwicklungen bei Häusern in Mülheim an der Ruhr mit -4,4%, Oberhausen mit -4,1% und Bochum mit -4,0%, während die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten positive Veränderungsraten zeigen. Gladbeck verzeichnet bei Wohnungen mit 4,3% die stärkste Steigerung, trotz eines niedrigen Preisniveaus von 7,72 €/m².
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Mülheim an der Ruhr | 12,93 €/m² | -4.4% | 9,29 €/m² | +2.6% |
| Velbert | 11,94 €/m² | +0.3% | 8,43 €/m² | +1.4% |
| Heiligenhaus | 12,48 €/m² | +0.5% | 9,30 €/m² | +3.1% |
| Hattingen | 11,80 €/m² | +2.0% | 8,55 €/m² | +2.8% |
| Gelsenkirchen | 10,84 €/m² | +1.6% | 7,19 €/m² | +0.4% |
| Oberhausen | 11,45 €/m² | -4.1% | 8,40 €/m² | +2.7% |
| Bochum | 12,14 €/m² | -4.0% | 8,70 €/m² | +3.3% |
| Gladbeck | 10,69 €/m² | +1.8% | 7,72 €/m² | +4.3% |
| Wülfrath | 11,78 €/m² | -0.4% | 9,45 €/m² | +2.2% |
| Ratingen | 14,98 €/m² | +0.3% | 11,38 €/m² | +3.5% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Essen-Westviertel?
Die Immobilienpreise in Essen-Westviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Essen-Westviertel besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Essen-Westviertel
Die Hauspreise in Essen-Westviertel sind von 3.169 €/m² Q1 2021 auf 3.543 €/m² gestiegen (11,8%). Die Wohnungspreise sind von 2.394 €/m² auf 2.814 €/m² gestiegen (17,54%).
Aktuell kosten Häuser in Essen-Westviertel durchschnittlich 3.543 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.814 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 564 €/m² mit einer Preisspanne von 300 - 2500 €/m².
Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,82% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 3,83%. Die Mietpreise für Häuser in Essen-Westviertel haben sich um 3,38% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,29% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Essen-Westviertel liegt aktuell bei 24,8 (Q1 2026), während er für Wohnungen 24,9 (Q1 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Essen-Westviertel ihren Höchstwert von 3.779 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.169 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.933 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.394 €/m² im Q1 2021.