Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Essen-Ostviertel 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Essen-Ostviertel entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Essen-Ostviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.050 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Essen-Ostviertel liegt durchschnittlich bei ca. 1.907 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.050 €/m²
Q1 2026
Q
-0.2%
Y
1.27%
Wohnungen
1.907 €/m²
Q1 2026
Q
0.12%
Y
4.27%

Hauspreise in Essen-Ostviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Essen-Ostviertel liegt aktuell bei 3.050 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,2%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 1,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.012 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 14,8% gestiegen – von 2.657 €/m² auf 3.050 €/m².

Wohnungspreise in Essen-Ostviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Essen-Ostviertel liegt aktuell bei 1.907 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,1%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 4,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 1.829 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 18,5% gestiegen – von 1.609 €/m² auf 1.907 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Essen-Ostviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.050 €/m²
Q1 2026
Q
-0.2%
Y
1.27%
Mieten
12,51 €/m²
Q1 2026
Q
0.81%
Y
3.9%

Die Kaufpreise für Häuser im Essen-Ostviertel zeigten zwischen dem ersten Quartal 2021 und dem ersten Quartal 2026 einen Anstieg von 2.657 €/m² auf 3.050 €/m², was einer Gesamtsteigerung von 14,8% entspricht. Nach einem deutlichen Wachstum bis zum dritten Quartal 2022 mit einem Höchstwert von 3.245 €/m² folgte ein Rückgang, der sich über 2023 und 2024 fortsetzte, bevor sich die Preise ab Ende 2024 auf einem Niveau um 3.050 €/m² stabilisierten. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum kontinuierlicher von 9,21 €/m² auf 12,51 €/m², was einem Zuwachs von 35,8% entspricht.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 24,0 im ersten Quartal 2021 auf 20,3 im ersten Quartal 2026, was auf eine deutlich stärkere Entwicklung der Mietpreise gegenüber den Kaufpreisen hinweist. Während die Kaufpreise nach ihrem Höhepunkt 2022 nachgaben, setzten die Mietpreise ihren Aufwärtstrend nahezu durchgängig fort, was die Schere zwischen beiden Preisentwicklungen vergrößerte und den Kaufpreisfaktor kontinuierlich sinken ließ.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.207 €/m²10,29 €/m²26.0+4.3%
20233.017 €/m²10,84 €/m²23.2-10.7%
20242.970 €/m²11,53 €/m²21.5-7.5%
20253.043 €/m²12,43 €/m²20.4-4.9%
20263.050 €/m²12,51 €/m²20.3-0.5%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Bergerhausen weist mit 4.130 €/m² die höchsten Kaufpreise in der unmittelbaren Nachbarschaft auf, gefolgt von Huttrop mit 4.056 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Altenessen-Süd mit 2.963 €/m² und im Nordviertel mit 3.033 €/m² zu erwerben. Die stärkste Preissteigerung verzeichnet das Südostviertel mit 5,0 % im Vorjahresvergleich, während Stoppenberg mit 0,1 % nahezu stagniert.

Bei den Mietpreisen liegt Bergerhausen mit 13,63 €/m² an der Spitze, dicht gefolgt von Huttrop mit 13,20 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Altenessen-Süd mit 11,86 €/m² und im Westviertel mit 11,94 €/m². Auffällig ist der Mietpreisrückgang in Stoppenberg um -1,8 % und in Altenessen-Süd um -1,4 %.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Südostviertel3.468 €/m²+5.0%12,74 €/m²+0.6%
Stadtkern3.597 €/m²+3.5%12,11 €/m²+0.8%
Frillendorf3.195 €/m²+0.6%12,73 €/m²-0.5%
Huttrop4.057 €/m²+3.3%13,20 €/m²+0.2%
Nordviertel3.033 €/m²+0.7%12,11 €/m²-0.3%
Südviertel3.859 €/m²+2.5%12,64 €/m²+0.7%
Westviertel3.550 €/m²+1.5%11,94 €/m²+0.6%
Stoppenberg3.167 €/m²+0.1%12,19 €/m²-1.8%
Bergerhausen4.131 €/m²+1.1%13,63 €/m²0.0%
Altenessen-Süd2.963 €/m²+1.2%11,86 €/m²-1.4%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Essen-Ostviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
1.907 €/m²
Q1 2026
Q
0.12%
Y
4.27%
Mieten
8,48 €/m²
Q1 2026
Q
0.95%
Y
3.79%

Die Kaufpreise für Wohnungen in Essen-Ostviertel zeigen über den Fünfjahreszeitraum eine deutliche Entwicklung: Ausgehend von 1.609 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie bis zum Höchststand von 1.984 €/m² im dritten Quartal 2022, was einem Anstieg von 23,3 % entspricht. Seit diesem Höhepunkt sind die Kaufpreise zunächst bis Anfang 2024 auf 1.802 €/m² gesunken, bevor sie sich bis zum aktuellen Quartal wieder auf 1.907 €/m² erholten. Die Mietpreise entwickelten sich kontinuierlicher und stiegen von 6,82 €/m² im ersten Quartal 2021 auf aktuell 8,48 €/m², was einer Gesamtsteigerung von 24,3 % entspricht.

Der Kaufpreisfaktor erreichte seinen Höchstwert von 22,5 im dritten Quartal 2022 und liegt aktuell bei 18,7, was einem Rückgang von 16,9 % gegenüber dem Höchststand entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von seit Mitte 2022 rückläufigen beziehungsweise stagnierenden Kaufpreisen bei gleichzeitig stetig steigenden Mietpreisen. Während die Kaufpreise in den letzten zwei Jahren volatil verliefen, setzten die Mietpreise ihren nahezu durchgängigen Aufwärtstrend fort und dämpften damit den Kaufpreisfaktor kontinuierlich.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20221.936 €/m²7,27 €/m²22.2+7.0%
20231.823 €/m²7,60 €/m²20.0-9.9%
20241.825 €/m²7,89 €/m²19.3-3.6%
20251.871 €/m²8,28 €/m²18.8-2.4%
20261.907 €/m²8,48 €/m²18.7-0.5%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen zeigt das Südviertel mit 3.276 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Bergerhausen mit 2.937 €/m² und dem Westviertel mit 2.819 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Altenessen-Süd mit 1.938 €/m², während auch das Nordviertel mit 2.120 €/m² und Frillendorf mit 2.160 €/m² im unteren Preissegment liegen. Die stärkste Preissteigerung zum Vorjahr verzeichnete Huttrop mit 3,3 %.

Die Mietpreise werden ebenfalls vom Südviertel mit 9,80 €/m² angeführt, dicht gefolgt von Bergerhausen mit 9,55 €/m² und dem Westviertel mit 9,43 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Altenessen-Süd mit 8,14 €/m² und Frillendorf mit 8,22 €/m². Bemerkenswert ist der Mietpreisanstieg in Altenessen-Süd von 4,2 %, der deutlich über dem Durchschnitt der benachbarten Stadtteile liegt.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Südostviertel2.330 €/m²+2.6%8,61 €/m²+3.1%
Stadtkern2.758 €/m²+2.2%9,38 €/m²+3.4%
Frillendorf2.160 €/m²+2.5%8,22 €/m²+3.4%
Huttrop2.577 €/m²+3.3%8,99 €/m²+3.1%
Nordviertel2.121 €/m²+2.0%8,54 €/m²+3.0%
Südviertel3.276 €/m²+3.2%9,80 €/m²+2.5%
Westviertel2.819 €/m²+2.1%9,43 €/m²+3.4%
Stoppenberg2.201 €/m²+3.0%8,33 €/m²+3.1%
Bergerhausen2.937 €/m²+3.2%9,55 €/m²+3.1%
Altenessen-Süd1.938 €/m²+2.6%8,14 €/m²+4.2%
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Aktuelle Grundstückspreise in Essen-Ostviertel 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Essen-Ostviertel kann man den Bodenrichtwert in Essen-Ostviertel heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 336 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 240 €/m² bis 1.050 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Essen-Ostviertel entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
12,51 €/m²
Q1 2026
Q
0.81%
Y
3.9%
Wohnungen
8,48 €/m²
Q1 2026
Q
0.95%
Y
3.79%

Mietspiegel für Häuser in Essen-Ostviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Essen-Ostviertel liegt aktuell bei 12,51 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,04 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 35,8% gestiegen – von 9,21 €/m² auf 12,51 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202210,29 €/m²+7.3%9,82 €/m²14,70 €/m²
202310,84 €/m²+5.3%10,37 €/m²15,39 €/m²
202411,53 €/m²+6.4%10,90 €/m²16,81 €/m²
202512,43 €/m²+7.7%11,74 €/m²17,89 €/m²
202612,51 €/m²+0.7%12,19 €/m²17,62 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Essen-Ostviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Essen-Ostviertel liegt aktuell bei 8,48 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,17 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 24,3% gestiegen – von 6,82 €/m² auf 8,48 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20227,27 €/m²+4.6%6,61 €/m²11,08 €/m²
20237,60 €/m²+4.4%7,01 €/m²11,40 €/m²
20247,89 €/m²+3.8%7,17 €/m²12,00 €/m²
20258,28 €/m²+5.0%7,58 €/m²12,46 €/m²
20268,48 €/m²+2.4%7,85 €/m²12,70 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Essen-Ostviertel 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Essen verzeichnet bei Häusern mit 3.665 €/m² ein moderates Wachstum von 1,1%, während Wohnungen mit 2.637 €/m² deutlich stärker um 4,1% zulegten. Im regionalen Vergleich liegt Essen im oberen Mittelfeld, übertroffen nur von Ratingen mit 4.377 €/m² bei Häusern und 3.415 €/m² bei Wohnungen, während Gelsenkirchen mit 3.049 €/m² und 1.993 €/m² die niedrigsten Preise aufweist.

Besonders auffällig ist die dynamische Preisentwicklung bei Wohnungen in mehreren Nachbarstädten: Oberhausen verzeichnete einen Anstieg von 5,5%, Heiligenhaus von 5,5% und Velbert von 5,3%, während Gladbeck als einzige Stadt bei Wohnungen einen Rückgang von -0,4% hinnehmen musste. Bei Häusern sticht Gladbeck hingegen mit dem höchsten Wachstum von 5,5% hervor, gefolgt von Wülfrath mit 4,1%.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr3.636 €/m²-1.1%2.684 €/m²+3.4%
Velbert3.210 €/m²+1.8%2.470 €/m²+5.3%
Heiligenhaus3.470 €/m²+3.1%2.626 €/m²+5.5%
Hattingen3.577 €/m²+3.6%2.538 €/m²+0.9%
Gelsenkirchen3.050 €/m²-0.5%1.994 €/m²+1.8%
Oberhausen3.071 €/m²+0.9%2.326 €/m²+5.5%
Bochum3.597 €/m²+0.9%2.633 €/m²+1.1%
Gladbeck3.160 €/m²+5.5%2.106 €/m²-0.4%
Wülfrath3.377 €/m²+4.1%2.600 €/m²+5.4%
Ratingen4.377 €/m²+2.8%3.416 €/m²+3.6%

Mietspiegel der Region

Essen verzeichnet mit 12,74 €/m² für Häuser und 9,08 €/m² für Wohnungen eine deutlich positive Entwicklung zum Vorjahr mit Steigerungen von 3,6% bei Häusern und 3,3% bei Wohnungen. Im Vergleich zu den Nachbarstädten liegt Essen im oberen Mittelfeld, wobei Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise aufweist, während Gelsenkirchen mit 10,84 €/m² für Häuser und 7,19 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt.

Auffällig sind die negativen Entwicklungen bei Häusern in Mülheim an der Ruhr mit -4,4%, Oberhausen mit -4,1% und Bochum mit -4,0%, während die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten positive Veränderungsraten zeigen. Gladbeck verzeichnet bei Wohnungen mit 4,3% die stärkste Steigerung, trotz eines niedrigen Preisniveaus von 7,72 €/m².

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr12,93 €/m²-4.4%9,29 €/m²+2.6%
Velbert11,94 €/m²+0.3%8,43 €/m²+1.4%
Heiligenhaus12,48 €/m²+0.5%9,30 €/m²+3.1%
Hattingen11,80 €/m²+2.0%8,55 €/m²+2.8%
Gelsenkirchen10,84 €/m²+1.6%7,19 €/m²+0.4%
Oberhausen11,45 €/m²-4.1%8,40 €/m²+2.7%
Bochum12,14 €/m²-4.0%8,70 €/m²+3.3%
Gladbeck10,69 €/m²+1.8%7,72 €/m²+4.3%
Wülfrath11,78 €/m²-0.4%9,45 €/m²+2.2%
Ratingen14,98 €/m²+0.3%11,38 €/m²+3.5%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Essen-Ostviertel?

Die Immobilienpreise in Essen-Ostviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Essen-Ostviertel besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Essen-Ostviertel

Die Hauspreise in Essen-Ostviertel sind von 2.657 €/m² Q1 2021 auf 3.050 €/m² gestiegen (14,79%). Die Wohnungspreise sind von 1.609 €/m² auf 1.907 €/m² gestiegen (18,52%).

Aktuell kosten Häuser in Essen-Ostviertel durchschnittlich 3.050 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 1.907 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 336 €/m² mit einer Preisspanne von 240 - 1050 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,27% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 4,27%. Die Mietpreise für Häuser in Essen-Ostviertel haben sich um 3,9% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,79% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Essen-Ostviertel liegt aktuell bei 20,3 (Q1 2026), während er für Wohnungen 18,7 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Essen-Ostviertel ihren Höchstwert von 3.245 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.657 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 1.984 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.609 €/m² im Q1 2021.