Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Essen-Südostviertel 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Essen-Südostviertel entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Essen-Südostviertel liegt durchschnittlich bei ca. 3.473 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Essen-Südostviertel liegt durchschnittlich bei ca. 2.333 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.473 €/m²
Q1 2026
Q
0.45%
Y
1.87%
Wohnungen
2.333 €/m²
Q1 2026
Q
0.79%
Y
4.92%

Hauspreise in Essen-Südostviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Essen-Südostviertel liegt aktuell bei 3.473 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,4%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.409 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 16,3% gestiegen – von 2.987 €/m² auf 3.473 €/m².

Wohnungspreise in Essen-Südostviertel

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Essen-Südostviertel liegt aktuell bei 2.333 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 4,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.224 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 18,7% gestiegen – von 1.966 €/m² auf 2.333 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Essen-Südostviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.473 €/m²
Q1 2026
Q
0.45%
Y
1.87%
Mieten
12,76 €/m²
Q1 2026
Q
1.43%
Y
4.33%

Die Kaufpreise für Häuser im Essen-Südostviertel zeigen über den Beobachtungszeitraum von fünf Jahren eine deutliche Entwicklung von 2.987 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 3.473 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 16,3 % entspricht. Parallel dazu stiegen die Mietpreise von 9,38 €/m² auf 12,76 €/m², was einer Steigerung von 36,0 % entspricht. Nach einer dynamischen Wachstumsphase bis Mitte 2022 mit einem Höchststand von 3.688 €/m² bei den Kaufpreisen erfolgte ab dem zweiten Halbjahr 2022 ein Rückgang, der bis Anfang 2024 anhielt, bevor sich die Preise auf dem aktuellen Niveau stabilisierten.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im Beobachtungszeitraum deutlich von 26,5 im ersten Quartal 2021 auf 22,7 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 14,3 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus den überproportional gestiegenen Mietpreisen bei gleichzeitig moderaterem Kaufpreiswachstum, wobei die Mietpreise über den gesamten Zeitraum eine kontinuierliche Aufwärtsbewegung zeigten, während die Kaufpreise zwischenzeitlich korrigierten.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20223.641 €/m²10,47 €/m²29.0+4.5%
20233.433 €/m²11,06 €/m²25.9-10.8%
20243.381 €/m²11,76 €/m²24.0-7.4%
20253.448 €/m²12,62 €/m²22.8-5.0%
20263.473 €/m²12,76 €/m²22.7-0.4%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Rüttenscheid mit 4.301 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von Bergerhausen mit 4.130 €/m² und Huttrop mit 4.056 €/m². Am günstigsten präsentiert sich das Nordviertel mit 3.033 €/m², knapp vor dem Ostviertel mit 3.050 €/m². Die stärksten Preissteigerungen verzeichneten das Ostviertel mit 3,8 % und der Stadtkern mit 3,5 %, während Rüttenscheid trotz höchstem Preisniveau nur 0,3 % zulegte.

Die Mietpreise bewegen sich zwischen 11,94 €/m² im Westviertel und 13,63 €/m² in Bergerhausen, das gemeinsam mit Rüttenscheid bei 13,58 €/m² die Spitzenpositionen einnimmt. Während die meisten Stadtteile moderate Mietanstiege verzeichnen, zeigen Frillendorf mit -0,5 %, Rüttenscheid mit -0,2 % und das Nordviertel mit -0,3 % rückläufige Entwicklungen.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Ostviertel3.051 €/m²+3.8%12,51 €/m²+0.6%
Huttrop4.057 €/m²+3.3%13,20 €/m²+0.2%
Südviertel3.859 €/m²+2.5%12,64 €/m²+0.7%
Stadtkern3.597 €/m²+3.5%12,11 €/m²+0.8%
Bergerhausen4.131 €/m²+1.1%13,63 €/m²0.0%
Frillendorf3.195 €/m²+0.6%12,73 €/m²-0.5%
Westviertel3.550 €/m²+1.5%11,94 €/m²+0.6%
Nordviertel3.033 €/m²+0.7%12,11 €/m²-0.3%
Rüttenscheid4.301 €/m²+0.3%13,58 €/m²-0.1%
Holsterhausen3.757 €/m²+1.2%12,90 €/m²+0.3%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Essen-Südostviertel entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
2.333 €/m²
Q1 2026
Q
0.79%
Y
4.92%
Mieten
8,62 €/m²
Q1 2026
Q
1.53%
Y
4.11%

Die Kaufpreise für Wohnungen im Südostviertel sind von 1.966 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 2.333 €/m² im ersten Quartal 2026 gestiegen, was einem Anstieg von 18,7% über den gesamten Zeitraum entspricht. Parallel dazu entwickelten sich die Mietpreise von 6,97 €/m² auf 8,62 €/m², was einer Steigerung von 23,7% entspricht. Bemerkenswert ist, dass die stärksten Zuwächse bei den Kaufpreisen zwischen Anfang 2021 und Mitte 2022 erfolgten, während sich die Dynamik ab Ende 2022 deutlich abschwächte und zeitweise sogar negative Quartalsveränderungen auftraten.

Der Kaufpreisfaktor hat sich von 23,5 im ersten Quartal 2021 auf 22,6 im ersten Quartal 2026 verringert, was auf eine überproportional starke Entwicklung der Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen hinweist. Der Höchststand wurde im dritten Quartal 2022 mit 27,0 erreicht, bevor ein kontinuierlicher Rückgang einsetzte, der durch die stärkere relative Zunahme der Mieten bei gleichzeitiger Stagnation oder rückläufiger Kaufpreisentwicklung verursacht wurde.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20222.360 €/m²7,36 €/m²26.7+7.2%
20232.227 €/m²7,71 €/m²24.1-9.9%
20242.230 €/m²8,03 €/m²23.2-3.9%
20252.276 €/m²8,38 €/m²22.6-2.3%
20262.333 €/m²8,62 €/m²22.6-0.3%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Die Kaufpreise für Wohnungen in den benachbarten Stadtteilen zeigen eine deutliche Spreizung: Rüttenscheid weist mit 3.697 €/m² den höchsten Wert auf, gefolgt vom Südviertel mit 3.276 €/m². Das Ostviertel bildet mit 1.907 €/m² das untere Ende der Preisskala, während Holsterhausen mit 3,8 % die stärkste Preissteigerung zum Vorjahr verzeichnet.

Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Rüttenscheid mit 10,52 €/m², während Frillendorf mit 8,22 €/m² am günstigsten ist. Die Mietpreisentwicklung fällt mit Werten zwischen 2,5 % und 3,8 % insgesamt moderater aus als die Kaufpreissteigerungen, wobei das Ostviertel mit 3,8 % die höchste Veränderungsrate aufweist.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Ostviertel1.908 €/m²+2.7%8,48 €/m²+3.8%
Huttrop2.577 €/m²+3.3%8,99 €/m²+3.1%
Südviertel3.276 €/m²+3.2%9,80 €/m²+2.5%
Stadtkern2.758 €/m²+2.2%9,38 €/m²+3.4%
Bergerhausen2.937 €/m²+3.2%9,55 €/m²+3.1%
Frillendorf2.160 €/m²+2.5%8,22 €/m²+3.4%
Westviertel2.819 €/m²+2.1%9,43 €/m²+3.4%
Nordviertel2.121 €/m²+2.0%8,54 €/m²+3.0%
Rüttenscheid3.697 €/m²+2.8%10,52 €/m²+2.5%
Holsterhausen2.871 €/m²+3.8%9,36 €/m²+3.0%
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Aktuelle Grundstückspreise in Essen-Südostviertel 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Essen-Südostviertel kann man den Bodenrichtwert in Essen-Südostviertel heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 445 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 330 €/m² bis 540 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Essen-Südostviertel entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
12,76 €/m²
Q1 2026
Q
1.43%
Y
4.33%
Wohnungen
8,62 €/m²
Q1 2026
Q
1.53%
Y
4.11%

Mietspiegel für Häuser in Essen-Südostviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Essen-Südostviertel liegt aktuell bei 12,76 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,23 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 36% gestiegen – von 9,38 €/m² auf 12,76 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202210,46 €/m²+7.0%9,98 €/m²14,74 €/m²
202311,05 €/m²+5.6%10,57 €/m²15,60 €/m²
202411,76 €/m²+6.3%11,14 €/m²16,87 €/m²
202512,62 €/m²+7.3%11,97 €/m²18,04 €/m²
202612,76 €/m²+1.1%12,52 €/m²17,60 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Essen-Südostviertel

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Essen-Südostviertel liegt aktuell bei 8,62 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 4,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 8,28 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 23,7% gestiegen – von 6,97 €/m² auf 8,62 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20227,36 €/m²+4.1%6,54 €/m²11,99 €/m²
20237,71 €/m²+4.7%6,95 €/m²12,39 €/m²
20248,03 €/m²+4.2%7,13 €/m²13,07 €/m²
20258,38 €/m²+4.4%7,52 €/m²13,48 €/m²
20268,62 €/m²+2.8%7,85 €/m²13,66 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Essen-Südostviertel 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Essen verzeichnet bei Häusern mit 3.665 €/m² ein moderates Wachstum von 1,1%, während Wohnungen mit 2.637 €/m² deutlich stärker um 4,1% zulegten. Im regionalen Vergleich liegt Essen im oberen Mittelfeld, übertroffen nur von Ratingen mit 4.377 €/m² bei Häusern und 3.415 €/m² bei Wohnungen, während Gelsenkirchen mit 3.049 €/m² und 1.993 €/m² die niedrigsten Preise aufweist.

Besonders auffällig ist die dynamische Preisentwicklung bei Wohnungen in mehreren Nachbarstädten: Oberhausen verzeichnete einen Anstieg von 5,5%, Heiligenhaus von 5,5% und Velbert von 5,3%, während Gladbeck als einzige Stadt bei Wohnungen einen Rückgang von -0,4% hinnehmen musste. Bei Häusern sticht Gladbeck hingegen mit dem höchsten Wachstum von 5,5% hervor, gefolgt von Wülfrath mit 4,1%.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr3.636 €/m²-1.1%2.684 €/m²+3.4%
Velbert3.210 €/m²+1.8%2.470 €/m²+5.3%
Heiligenhaus3.470 €/m²+3.1%2.626 €/m²+5.5%
Hattingen3.577 €/m²+3.6%2.538 €/m²+0.9%
Gelsenkirchen3.050 €/m²-0.5%1.994 €/m²+1.8%
Oberhausen3.071 €/m²+0.9%2.326 €/m²+5.5%
Bochum3.597 €/m²+0.9%2.633 €/m²+1.1%
Gladbeck3.160 €/m²+5.5%2.106 €/m²-0.4%
Wülfrath3.377 €/m²+4.1%2.600 €/m²+5.4%
Ratingen4.377 €/m²+2.8%3.416 €/m²+3.6%

Mietspiegel der Region

Essen verzeichnet mit 12,74 €/m² für Häuser und 9,08 €/m² für Wohnungen eine deutlich positive Entwicklung zum Vorjahr mit Steigerungen von 3,6% bei Häusern und 3,3% bei Wohnungen. Im Vergleich zu den Nachbarstädten liegt Essen im oberen Mittelfeld, wobei Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise aufweist, während Gelsenkirchen mit 10,84 €/m² für Häuser und 7,19 €/m² für Wohnungen am günstigsten bleibt.

Auffällig sind die negativen Entwicklungen bei Häusern in Mülheim an der Ruhr mit -4,4%, Oberhausen mit -4,1% und Bochum mit -4,0%, während die Wohnungsmieten in allen Nachbarstädten positive Veränderungsraten zeigen. Gladbeck verzeichnet bei Wohnungen mit 4,3% die stärkste Steigerung, trotz eines niedrigen Preisniveaus von 7,72 €/m².

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Mülheim an der Ruhr12,93 €/m²-4.4%9,29 €/m²+2.6%
Velbert11,94 €/m²+0.3%8,43 €/m²+1.4%
Heiligenhaus12,48 €/m²+0.5%9,30 €/m²+3.1%
Hattingen11,80 €/m²+2.0%8,55 €/m²+2.8%
Gelsenkirchen10,84 €/m²+1.6%7,19 €/m²+0.4%
Oberhausen11,45 €/m²-4.1%8,40 €/m²+2.7%
Bochum12,14 €/m²-4.0%8,70 €/m²+3.3%
Gladbeck10,69 €/m²+1.8%7,72 €/m²+4.3%
Wülfrath11,78 €/m²-0.4%9,45 €/m²+2.2%
Ratingen14,98 €/m²+0.3%11,38 €/m²+3.5%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Essen-Südostviertel?

Die Immobilienpreise in Essen-Südostviertel werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Essen-Südostviertel besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Essen-Südostviertel

Die Hauspreise in Essen-Südostviertel sind von 2.987 €/m² Q1 2021 auf 3.473 €/m² gestiegen (16,27%). Die Wohnungspreise sind von 1.966 €/m² auf 2.333 €/m² gestiegen (18,67%).

Aktuell kosten Häuser in Essen-Südostviertel durchschnittlich 3.473 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.333 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 445 €/m² mit einer Preisspanne von 330 - 540 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,87% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 4,92%. Die Mietpreise für Häuser in Essen-Südostviertel haben sich um 4,33% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 4,11% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Essen-Südostviertel liegt aktuell bei 22,7 (Q1 2026), während er für Wohnungen 22,6 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Essen-Südostviertel ihren Höchstwert von 3.688 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 2.987 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.405 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.966 €/m² im Q1 2021.