Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Hannover-Lahe 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Hannover-Lahe entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Hannover-Lahe liegt durchschnittlich bei ca. 3.750 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Hannover-Lahe liegt durchschnittlich bei ca. 3.122 €/m².
Hauspreise in Hannover-Lahe
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Hannover-Lahe liegt aktuell bei 3.750 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 1,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.683 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 0,6% gefallen – von 3.772 €/m² auf 3.750 €/m².
Wohnungspreise in Hannover-Lahe
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Hannover-Lahe liegt aktuell bei 3.122 €/m².
Im letzten Quartal blieben die Wohnungspreise unverändert.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 0,6% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.104 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Rückgang: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 3% gefallen – von 3.218 €/m² auf 3.122 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Hannover-Lahe entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Hannover-Lahe zeigten zwischen dem 3. Quartal 2021 und dem 1. Quartal 2022 einen deutlichen Anstieg von 3.772 €/m² auf 3.999 €/m², erreichten im 2. Quartal 2022 mit 4.139 €/m² ihren Höchststand und fielen anschließend kontinuierlich bis zum 1. Quartal 2024 auf 3.592 €/m² ab. Seit dem 2. Quartal 2024 zeigen die Kaufpreise eine Erholung und liegen im 2. Quartal 2026 bei 3.750 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stabiler mit einem kontinuierlichen Anstieg von 10,60 €/m² im 3. Quartal 2021 auf 13,16 €/m² im 2. Quartal 2026, was einer Steigerung von 24,2 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor veränderte sich von 29,7 im 3. Quartal 2021 auf einen Höchstwert von 31,2 im 2. Quartal 2022 und fiel anschließend deutlich auf 23,7 im 2. Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus den rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen beiden Werten signifikant verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.073 €/m² | 11,15 €/m² | 30.4 | +1.0% |
| 2023 | 3.716 €/m² | 11,75 €/m² | 26.4 | -13.4% |
| 2024 | 3.632 €/m² | 12,31 €/m² | 24.6 | -6.7% |
| 2025 | 3.701 €/m² | 12,55 €/m² | 24.6 | -0.0% |
| 2026 | 3.722 €/m² | 13,06 €/m² | 23.8 | -3.3% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich eine deutliche Spreizung im Hannoveraner Umfeld von Lahe: Während Zoo mit 5.715 €/m² und Kleefeld mit 5.514 €/m² die Spitzenpositionen einnehmen, liegen Misburg-Süd mit 3.406 €/m² und Misburg-Nord mit 3.656 €/m² am unteren Ende der Preisskala. Die Veränderungen zum Vorjahr bewegen sich zwischen 1,0 % in Isernhagen-Süd und 1,8 % in Misburg-Süd, was auf eine verhältnismäßig stabile Preisentwicklung hindeutet.
Die Mietpreise folgen einer ähnlichen Struktur mit Zoo an der Spitze bei 15,57 €/m², gefolgt von Kleefeld mit 15,19 €/m², während Misburg-Süd und Misburg-Nord mit 12,42 €/m² bzw. 12,47 €/m² die günstigsten Mieten aufweisen. Die Veränderungen der Mietpreise zeigen mit Werten zwischen 6,1 % und 6,2 % eine nahezu einheitliche Entwicklung über alle betrachteten Stadtteile hinweg.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Misburg-Nord | 3.656 €/m² | +1.7% | 12,47 €/m² | +6.1% |
| Bothfeld | 4.080 €/m² | +1.4% | 13,77 €/m² | +6.1% |
| Groß-Buchholz | 4.184 €/m² | +1.7% | 13,78 €/m² | +6.2% |
| Misburg-Süd | 3.406 €/m² | +1.8% | 12,42 €/m² | +6.2% |
| Isernhagen-Süd | 5.116 €/m² | +1.0% | 13,78 €/m² | +6.1% |
| Heideviertel | 4.578 €/m² | +1.7% | 14,11 €/m² | +6.1% |
| Sahlkamp | 3.665 €/m² | +1.5% | 13,21 €/m² | +6.1% |
| Kleefeld | 5.515 €/m² | +1.6% | 15,19 €/m² | +6.2% |
| Zoo | 5.715 €/m² | +1.7% | 15,57 €/m² | +6.1% |
| List | 4.426 €/m² | +1.7% | 14,55 €/m² | +6.1% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Hannover-Lahe entwickelt (2020-2026)?
In Hannover-Lahe zeigen Wohnungen über den Fünfjahreszeitraum von Q3 2021 bis Q2 2026 eine deutliche Entwicklung: Die Kaufpreise stiegen von 3.218 €/m² auf 3.122 €/m², während die Mietpreise kontinuierlich von 8,84 €/m² auf 10,59 €/m² zulegten. Der Höchststand bei den Kaufpreisen wurde im Q1 2023 mit 3.231 €/m² erreicht, bevor ein Rückgang einsetzte, der sich bis Anfang 2024 fortsetzte und anschließend wieder in einen moderaten Aufwärtstrend mündete.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im Betrachtungszeitraum von 30,3 auf 24,6, was primär auf die anhaltend steigenden Mietpreise bei gleichzeitig rückläufigen bis stagnierenden Kaufpreisen zurückzuführen ist. Besonders markant fiel der Rückgang des Kaufpreisfaktors zwischen Q3 2022 und Q1 2024 aus, als die Kaufpreise um über 8 % sanken, während die Mieten im gleichen Zeitraum um rund 5 % anstiegen.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.408 €/m² | 9,08 €/m² | 31.3 | +2.3% |
| 2023 | 3.129 €/m² | 9,43 €/m² | 27.6 | -11.7% |
| 2024 | 2.993 €/m² | 9,79 €/m² | 25.5 | -7.8% |
| 2025 | 3.094 €/m² | 10,29 €/m² | 25.0 | -1.7% |
| 2026 | 3.122 €/m² | 10,56 €/m² | 24.7 | -1.6% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich eine deutliche Spreizung zwischen den benachbarten Stadtteilen: Während Zoo mit 4.561 €/m² das mit Abstand höchste Preisniveau aufweist, verzeichnet Sahlkamp mit 2.789 €/m² die niedrigsten Kaufpreise. Auch Isernhagen-Süd und List bewegen sich mit jeweils rund 3.775 €/m² im oberen Preissegment, während Misburg-Nord und Misburg-Süd mit knapp 3.000 €/m² deutlich günstiger sind.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Zoo mit 12,35 €/m², gefolgt von List mit 11,33 €/m² und Isernhagen-Süd mit 11,08 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Misburg-Süd und Sahlkamp mit jeweils 9,70 €/m². Die Veränderungen zum Vorjahr fallen bei den Kaufpreisen mit 2,0 bis 2,6 % relativ einheitlich aus, während bei den Mietpreisen Misburg-Nord mit 6,1 % den stärksten Anstieg verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Misburg-Nord | 2.976 €/m² | +2.0% | 10,03 €/m² | +6.1% |
| Bothfeld | 3.392 €/m² | +2.0% | 10,58 €/m² | +5.1% |
| Groß-Buchholz | 3.221 €/m² | +2.1% | 10,50 €/m² | +5.0% |
| Misburg-Süd | 2.983 €/m² | +2.0% | 9,70 €/m² | +4.8% |
| Isernhagen-Süd | 3.775 €/m² | +2.0% | 11,08 €/m² | +4.3% |
| Heideviertel | 3.377 €/m² | +2.0% | 10,35 €/m² | +5.0% |
| Sahlkamp | 2.790 €/m² | +2.0% | 9,70 €/m² | +4.2% |
| Kleefeld | 3.767 €/m² | +2.0% | 10,79 €/m² | +5.1% |
| Zoo | 4.561 €/m² | +2.0% | 12,35 €/m² | +4.3% |
| List | 3.778 €/m² | +2.6% | 11,33 €/m² | +5.0% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Hannover-Lahe.
Aktuelle Grundstückspreise in Hannover-Lahe 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Hannover-Lahe kann man den Bodenrichtwert in Hannover-Lahe heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 162 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 120 €/m² bis 850 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Hannover-Lahe entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Hannover-Lahe
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Hannover-Lahe liegt aktuell bei 13,16 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 6,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,39 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 24,2% gestiegen – von 10,6 €/m² auf 13,16 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,15 €/m² | +5.5% | 9,85 €/m² | 14,64 €/m² |
| 2023 | 11,75 €/m² | +5.4% | 10,26 €/m² | 15,86 €/m² |
| 2024 | 12,31 €/m² | +4.8% | 11,07 €/m² | 16,14 €/m² |
| 2025 | 12,55 €/m² | +1.9% | 11,17 €/m² | 16,32 €/m² |
| 2026 | 13,05 €/m² | +4.0% | 11,71 €/m² | 17,03 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Hannover-Lahe
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Hannover-Lahe liegt aktuell bei 10,59 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,7%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 10,24 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 19,8% gestiegen – von 8,84 €/m² auf 10,59 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 9,08 €/m² | +2.2% | 8,65 €/m² | 14,01 €/m² |
| 2023 | 9,43 €/m² | +3.9% | 8,94 €/m² | 14,51 €/m² |
| 2024 | 9,79 €/m² | +3.7% | 9,32 €/m² | 15,17 €/m² |
| 2025 | 10,29 €/m² | +5.2% | 9,64 €/m² | 16,00 €/m² |
| 2026 | 10,55 €/m² | +2.6% | 10,15 €/m² | 16,08 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Hannover-Lahe 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Hannover verzeichnet mit 4.032 €/m² für Häuser und 3.308 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Die Preissteigerung fällt mit 2,6 % bei Häusern moderat aus, während Laatzen mit 5,1 % und Langenhagen mit 4,5 % die stärksten Zuwächse verzeichnen.
Unter den Nachbarstädten weisen Isernhagen mit 3.807 €/m² und Hemmingen mit 3.797 €/m² die höchsten Hauspreise auf, während Pattensen mit 3.014 €/m² und Sehnde mit 2.984 €/m² am günstigsten bleiben. Auffällig ist Ronnenberg als einzige Stadt mit einem leichten Preisrückgang von -0,1 % bei Häusern.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hemmingen (Niedersachsen) | 3.797 €/m² | +3.9% | 2.982 €/m² | +2.2% |
| Sehnde | 2.984 €/m² | +2.1% | 2.421 €/m² | +0.5% |
| Isernhagen | 3.807 €/m² | +2.2% | 3.163 €/m² | +2.2% |
| Garbsen | 3.293 €/m² | +2.1% | 2.754 €/m² | +0.8% |
| Langenhagen | 3.448 €/m² | +4.5% | 3.016 €/m² | +3.0% |
| Ronnenberg | 3.133 €/m² | -0.1% | 2.675 €/m² | +2.2% |
| Laatzen | 3.391 €/m² | +5.1% | 2.550 €/m² | +0.3% |
| Seelze | 3.173 €/m² | +3.5% | 2.577 €/m² | +0.3% |
| Gehrden | 3.502 €/m² | +3.9% | 2.674 €/m² | +2.2% |
| Pattensen | 3.014 €/m² | +4.5% | 2.307 €/m² | +4.5% |
Mietspiegel der Region
Hannover verzeichnet mit 13,42 €/m² für Häuser und 10,42 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich. Die Mietpreise für Häuser stiegen dabei mit 7,0% deutlich stärker als in allen Nachbarstädten, während die Wohnungsmieten mit 3,7% moderat zulegten.
Unter den Nachbarstädten weist Isernhagen mit 12,47 €/m² für Häuser und 10,22 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise auf, gefolgt von Hemmingen (Niedersachsen) und Langenhagen. Sehnde verzeichnet mit 10,31 €/m² für Häuser die niedrigsten Preise im Umland, während Garbsen mit nur 0,5% die geringste Steigerung bei Wohnungsmieten aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Hemmingen (Niedersachsen) | 12,45 €/m² | +5.6% | 9,80 €/m² | +4.6% |
| Sehnde | 10,31 €/m² | +2.0% | 8,99 €/m² | +1.6% |
| Isernhagen | 12,47 €/m² | +5.7% | 10,22 €/m² | +4.9% |
| Garbsen | 11,32 €/m² | +4.5% | 9,27 €/m² | +0.5% |
| Langenhagen | 12,36 €/m² | +5.6% | 9,85 €/m² | +4.0% |
| Ronnenberg | 11,61 €/m² | +5.6% | 9,33 €/m² | +4.3% |
| Laatzen | 11,66 €/m² | +5.6% | 9,60 €/m² | +4.5% |
| Seelze | 11,16 €/m² | +5.6% | 8,81 €/m² | +2.8% |
| Gehrden | 11,45 €/m² | +5.6% | 8,99 €/m² | +5.4% |
| Pattensen | 10,60 €/m² | +5.3% | 8,74 €/m² | +5.4% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Hannover-Lahe?
Die Immobilienpreise in Hannover-Lahe werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Hannover-Lahe besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Hannover-Lahe
Die Hauspreise in Hannover-Lahe sind von 3.772 €/m² Q4 2023 auf 3.750 €/m² gefallen (-0,58%). Die Wohnungspreise sind von 3.218 €/m² auf 3.122 €/m² gefallen (-2,98%).
Aktuell kosten Häuser in Hannover-Lahe durchschnittlich 3.750 €/m² (Q2.0 2026.0). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 3.122 €/m² (Q2.0 2026.0). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 162 €/m² mit einer Preisspanne von 120 - 850 €/m².
Im Vergleich zu Q2.0 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,82% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 0,59%. Die Mietpreise für Häuser in Hannover-Lahe haben sich um 6,21% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 3,42% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Hannover-Lahe liegt aktuell bei 23,7 (Q2.0 2026.0), während er für Wohnungen 24,6 (Q2.0 2026.0) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Hannover-Lahe ihren Höchstwert von 4.139 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 3.586 €/m² im Q4 2023. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 3.456 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 2.969 €/m² im Q1 2024.