Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Mülheim an der Ruhr-Speldorf 2026

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Wie haben sich die Immobilienpreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf entwickelt (2020-2026)?

Der Quadratmeterpreis für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt durchschnittlich bei ca. 3.977 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt durchschnittlich bei ca. 2.750 €/m².

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
3.977 €/m²
Q1 2026
Q
-1.45%
Y
0.9%
Wohnungen
2.750 €/m²
Q1 2026
Q
1.4%
Y
3.32%

Hauspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf

Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt aktuell bei 3.977 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,4%.

Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 0,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.941 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 12,8% gestiegen – von 3.524 €/m² auf 3.977 €/m².

Wohnungspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf

Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt aktuell bei 2.750 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.

Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 3,3% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.662 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 16,8% gestiegen – von 2.354 €/m² auf 2.750 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Häuser (€/m²)
Kaufen
3.977 €/m²
Q1 2026
Q
-1.45%
Y
0.9%
Mieten
13,19 €/m²
Q1 2026
Q
1%
Y
4.1%

Die Kaufpreise für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf zeigen über den Fünfjahreszeitraum eine deutliche Entwicklung: Ausgehend von 3.524 €/m² im ersten Quartal 2021 stiegen sie zunächst kontinuierlich auf einen Höchststand von 4.245 €/m² im zweiten Quartal 2022, was einem Anstieg von 20,5 % entspricht. Seit diesem Zeitpunkt ist ein Rückgang zu beobachten, der sich bis zum ersten Quartal 2026 auf 3.977 €/m² fortsetzt. Die Mietpreise entwickelten sich im selben Zeitraum von 9,63 €/m² auf 13,19 €/m², was einem Zuwachs von 37,0 % entspricht und damit eine deutlich stärkere Dynamik als bei den Kaufpreisen aufweist.

Der Kaufpreisfaktor sank von 30,5 im ersten Quartal 2021 auf 25,1 im ersten Quartal 2026, was primär auf die überproportional steigenden Mietpreise bei gleichzeitig stagnierenden bis rückläufigen Kaufpreisen seit Mitte 2022 zurückzuführen ist. Während die Mietpreise auch in der jüngsten Phase weiter anzogen, verzeichneten die Kaufpreise seit dem Höchststand 2022 einen Rückgang von 6,3 %, was die Schere zwischen beiden Entwicklungen weiter öffnete.

Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20224.186 €/m²10,88 €/m²32.1+3.3%
20234.029 €/m²11,43 €/m²29.4-8.4%
20243.958 €/m²12,21 €/m²27.0-8.0%
20254.021 €/m²13,09 €/m²25.6-5.3%
20263.977 €/m²13,19 €/m²25.1-1.9%

Hauspreise benachbarter Stadtteile

Styrum weist mit 2.841 €/m² die niedrigsten Kaufpreise für Häuser in der Region auf, während Menden-Holthausen mit 4.194 €/m² das höchste Preisniveau erreicht, gefolgt von Saarn mit 4.136 €/m². Bei den Mietpreisen liegt Styrum ebenfalls am günstigsten bei 11,25 €/m², während Menden-Holthausen mit 13,91 €/m² auch hier die Spitzenposition einnimmt.

Die Kaufpreisentwicklung zeigt überwiegend Rückgänge, wobei Altstadt I mit -1,9% und Broich mit -1,7% die stärksten Preisrückgänge verzeichnen, während Styrum als einziger Stadtteil einen Anstieg von 0,1% aufweist. Bei den Mietpreisen entwickeln sich die meisten Stadtteile leicht rückläufig, mit Ausnahme von Styrum, das mit +2,4% die deutlichste Steigerung verzeichnet.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Styrum2.841 €/m²+0.1%11,25 €/m²+2.4%
Broich3.512 €/m²-1.7%13,13 €/m²+0.8%
Altstadt II3.193 €/m²0.0%12,06 €/m²-0.4%
Altstadt I3.514 €/m²-1.9%12,94 €/m²-0.8%
Dümpten3.369 €/m²-0.8%12,65 €/m²+0.4%
Saarn4.136 €/m²-1.6%13,55 €/m²-0.4%
Menden-Holthausen4.194 €/m²-0.7%13,91 €/m²-0.7%
Heißen3.524 €/m²-0.3%12,99 €/m²-0.1%

Wie haben sich die Wohnungspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf entwickelt (2020-2026)?

Kaufpreis Wohnungen (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Kaufen
2.750 €/m²
Q1 2026
Q
1.4%
Y
3.32%
Mieten
9,27 €/m²
Q1 2026
Q
0.76%
Y
2.89%

In Mülheim an der Ruhr-Speldorf stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 2.354 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 2.750 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 16,8 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im selben Zeitraum von 7,52 €/m² auf 9,27 €/m², was einer Steigerung von 23,3 % gleichkommt. Besonders auffällig ist der Rückgang der Kaufpreise zwischen dem vierten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2023 um 6,6 %, während die Mietpreise kontinuierlich weiter anstiegen.

Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 26,1 im ersten Quartal 2021 auf zwischenzeitlich 29,7 im dritten Quartal 2022 und fiel anschließend deutlich auf 24,7 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung ist auf die unterschiedliche Dynamik beider Märkte zurückzuführen: Während die Kaufpreise ab Ende 2022 stagnierten und teilweise sanken, setzten die Mietpreise ihren Aufwärtstrend fort. Der aktuelle Kaufpreisfaktor von 24,7 liegt damit 5,4 % unter dem Ausgangswert von 2021.

Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr

Jahr⌀ Kaufpreis⌀ Mietpreis⌀ Faktor△ Vorjahr
20222.817 €/m²7,95 €/m²29.5+7.2%
20232.609 €/m²8,31 €/m²26.2-11.3%
20242.590 €/m²8,69 €/m²24.8-5.2%
20252.688 €/m²9,11 €/m²24.6-1.0%
20262.750 €/m²9,27 €/m²24.7+0.6%

Wohnungspreise benachbarter Stadtteile

Im Kaufpreissegment zeigt sich eine deutliche Spannweite zwischen den benachbarten Stadtteilen: Menden-Holthausen weist mit 3.047 €/m² den höchsten Wert auf, dicht gefolgt von Saarn mit 3.014 €/m², während Styrum mit 2.045 €/m² das günstigste Preisniveau aufweist. Bei der Preisentwicklung verzeichnet Styrum mit 3,7 % die stärkste Steigerung, gefolgt von Dümpten mit 3,6 % und Saarn mit 3,3 %.

Bei den Mietpreisen führt Saarn mit 10,05 €/m² vor Menden-Holthausen mit 9,93 €/m², während Styrum mit 8,36 €/m² das niedrigste Niveau erreicht. Die Mietpreisentwicklung verläuft mit 2,2 % bis 3,0 % moderater als die Kaufpreisentwicklung, wobei Saarn mit 3,0 % die höchste Steigerung verzeichnet.

Stadtteil⌀ Kaufpreis△ Vorjahr⌀ Mietpreis△ Vorjahr
Styrum2.045 €/m²+3.7%8,36 €/m²+2.3%
Broich2.625 €/m²+1.9%9,34 €/m²+2.6%
Altstadt II2.422 €/m²+2.7%8,73 €/m²+2.2%
Altstadt I2.621 €/m²+1.9%9,08 €/m²+2.5%
Dümpten2.529 €/m²+3.5%9,01 €/m²+2.3%
Saarn3.015 €/m²+3.3%10,05 €/m²+3.0%
Menden-Holthausen3.047 €/m²+1.9%9,93 €/m²+2.2%
Heißen2.693 €/m²+1.8%9,22 €/m²+2.3%
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Aktuelle Grundstückspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf 2026

Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf kann man den Bodenrichtwert in Mülheim an der Ruhr-Speldorf heranziehen.

Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 415 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 115 €/m² bis 660 €/m² auf.

Info

Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.

Wie haben sich die Mietpreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf entwickelt (2020-2026)?

Mietpreis Häuser (€/m²)
Mietpreis Wohnungen (€/m²)
Häuser
13,19 €/m²
Q1 2026
Q
1%
Y
4.1%
Wohnungen
9,27 €/m²
Q1 2026
Q
0.76%
Y
2.89%

Mietspiegel für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt aktuell bei 13,19 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 4,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,67 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 37% gestiegen – von 9,63 €/m² auf 13,19 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
202210,88 €/m²+7.7%9,39 €/m²15,76 €/m²
202311,43 €/m²+5.0%10,02 €/m²16,61 €/m²
202412,21 €/m²+6.8%10,49 €/m²18,00 €/m²
202513,09 €/m²+7.2%11,27 €/m²19,10 €/m²
202613,19 €/m²+0.8%11,72 €/m²18,75 €/m²

Mietspiegel für Wohnungen in Mülheim an der Ruhr-Speldorf

Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt aktuell bei 9,27 €/m².

Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.

Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,01 €/m².

Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 23,3% gestiegen – von 7,52 €/m² auf 9,27 €/m².

Jahr⌀ Mietpreis△ VorjahrMinMax
20227,95 €/m²+4.5%7,10 €/m²13,01 €/m²
20238,30 €/m²+4.5%7,47 €/m²13,59 €/m²
20248,69 €/m²+4.7%7,73 €/m²14,32 €/m²
20259,11 €/m²+4.9%8,23 €/m²14,84 €/m²
20269,27 €/m²+1.7%8,46 €/m²14,91 €/m²

Immobilienpreise in benachbarten Städten in Mülheim an der Ruhr-Speldorf 2026 entwickelt?

Kaufpreise der Region

Mülheim an der Ruhr verzeichnet mit 3.639 €/m² für Häuser und 2.686 €/m² für Wohnungen Kaufpreise im mittleren Bereich der Region, wobei Ratingen mit 4.377 €/m² für Häuser und 3.415 €/m² für Wohnungen das höchste Preisniveau aufweist, während Duisburg mit 3.026 €/m² bzw. 2.228 €/m² die günstigsten Preise bietet. Die Preisentwicklung in Mülheim fällt mit 0,6 % bei Häusern deutlich moderater aus als in den meisten Nachbarstädten, während der Anstieg bei Wohnungen mit 3,0 % im regionalen Durchschnitt liegt.

Besonders auffällig sind die Wohnungspreiszuwächse in Oberhausen mit 5,5 %, Heiligenhaus mit 5,5 % und Wülfrath mit 5,4 %, die deutlich über der Entwicklung in Mülheim liegen. Bei den Häuserpreisen zeigen Wülfrath und Moers mit jeweils rund 4,0 % Preissteigerung die dynamischste Entwicklung im Vergleichszeitraum.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Essen3.670 €/m²+0.1%2.641 €/m²+2.4%
Duisburg3.027 €/m²+1.6%2.229 €/m²+3.0%
Ratingen4.377 €/m²+2.8%3.416 €/m²+3.6%
Heiligenhaus3.470 €/m²+3.1%2.626 €/m²+5.5%
Oberhausen3.071 €/m²+0.9%2.326 €/m²+5.5%
Velbert3.210 €/m²+1.8%2.470 €/m²+5.3%
Wülfrath3.377 €/m²+4.1%2.600 €/m²+5.4%
Bottrop3.469 €/m²+1.8%2.470 €/m²+1.4%
Moers3.327 €/m²+4.0%2.693 €/m²+3.2%
Mettmann4.021 €/m²+2.6%2.980 €/m²+2.7%

Mietspiegel der Region

Mülheim an der Ruhr verzeichnet mit 3,8% bei Häusern und 3,2% bei Wohnungen deutlich positive Mietpreisentwicklungen und hebt sich damit von den Nachbarstädten ab, wo insbesondere Essen, Duisburg und Oberhausen bei Häusern Rückgänge zwischen -4,1% und -5,6% verzeichnen. Mit 12,94 €/m² für Häuser und 9,30 €/m² für Wohnungen liegt Mülheim im oberen Mittelfeld der Region.

Das höchste Mietniveau weist Ratingen mit 14,98 €/m² für Häuser und 11,38 €/m² für Wohnungen auf, während Duisburg mit 10,95 €/m² bzw. 8,17 €/m² die günstigsten Mietpreise im Vergleich bietet. Auffällig ist, dass bei Wohnungen nahezu alle Nachbarstädte moderate Zuwächse zwischen 0,5% und 4,3% verzeichnen, wobei Moers mit 4,3% den stärksten Anstieg aufweist.

StadtHaus△ VorjahrWohnung△ Vorjahr
Essen12,76 €/m²-5.1%9,09 €/m²+1.6%
Duisburg10,95 €/m²-5.6%8,17 €/m²+2.9%
Ratingen14,98 €/m²+0.3%11,38 €/m²+3.5%
Heiligenhaus12,48 €/m²+0.5%9,30 €/m²+3.1%
Oberhausen11,45 €/m²-4.1%8,40 €/m²+2.7%
Velbert11,94 €/m²+0.3%8,43 €/m²+1.4%
Wülfrath11,78 €/m²-0.4%9,45 €/m²+2.2%
Bottrop11,62 €/m²-2.4%8,27 €/m²+2.0%
Moers11,20 €/m²-0.8%9,01 €/m²+4.3%
Mettmann13,19 €/m²+0.2%10,32 €/m²+0.5%
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Was beeinflusst die Immobilienpreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf?

Die Immobilienpreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.

  • Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete

  • Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie

  • Größe und Ausstattung

  • Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage

  • Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel

  • Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.

Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.

Preissteigende Faktoren

  • Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
  • Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
  • Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
  • Zuzug und Bevölkerungswachstum

Preisdämpfende Faktoren

  • Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
  • Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
  • Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
  • Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Kaufanalyse

Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten

Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.

Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Mülheim an der Ruhr-Speldorf besser einschätzen zu können.

Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Mülheim an der Ruhr-Speldorf

Die Hauspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf sind von 3.524 €/m² Q1 2021 auf 3.977 €/m² gestiegen (12,85%). Die Wohnungspreise sind von 2.354 €/m² auf 2.750 €/m² gestiegen (16,82%).

Aktuell kosten Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf durchschnittlich 3.977 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.750 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 415 €/m² mit einer Preisspanne von 115 - 660 €/m².

Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,9% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 3,32%. Die Mietpreise für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf haben sich um 4,1% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 2,89% aufweisen.

Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Mülheim an der Ruhr-Speldorf liegt aktuell bei 25,1 (Q1 2026), während er für Wohnungen 24,7 (Q1 2026) beträgt.

In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Mülheim an der Ruhr-Speldorf ihren Höchstwert von 4.245 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 3.524 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.856 €/m² im Q4 2022 und der niedrigste Preis bei 2.354 €/m² im Q1 2021.