Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Frankfurt (Oder) 2026
Wie haben sich die Immobilienpreise in Frankfurt (Oder) entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Frankfurt (Oder) liegt durchschnittlich bei ca. 2.386 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Frankfurt (Oder) liegt durchschnittlich bei ca. 2.251 €/m².
Hauspreise in Frankfurt (Oder)
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei 2.386 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 0,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.376 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 13,8% gestiegen – von 2.096 €/m² auf 2.386 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Frankfurt (Oder) sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Frankfurt (Oder)
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei 2.251 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,1%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise jedoch um 1,9% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 2.210 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 15,7% gestiegen – von 1.945 €/m² auf 2.251 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Frankfurt (Oder) sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

Ermitteln Sie den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie in Frankfurt (Oder).
Wie haben sich die Hauspreise in Frankfurt (Oder) entwickelt (2020-2026)?
In Frankfurt (Oder) zeigen die Kaufpreise für Häuser seit 2021 einen markanten Verlauf: Nach einem deutlichen Anstieg von 2.096 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf den Höchststand von 2.594 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein kontinuierlicher Rückgang auf aktuell 2.386 €/m² im zweiten Quartal 2026. Die Mietpreise entwickelten sich weitaus stabiler und stiegen im selben Zeitraum von 7,51 €/m² auf 9,63 €/m², wobei der Anstieg seit Anfang 2024 wieder an Dynamik gewann.
Der Kaufpreisfaktor sank von seinem Höchstwert von 25,2 im dritten Quartal 2022 auf aktuell 20,6, was primär durch die rückläufigen Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten verursacht wurde. Zwischen Ende 2022 und Anfang 2024 zeigten sich durchgehend negative Veränderungsraten beim Kaufpreisfaktor von bis zu -3,8 % pro Quartal, während die Mietpreise im Trend weiter zulegten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.540 €/m² | 8,57 €/m² | 24.7 | +3.2% |
| 2023 | 2.399 €/m² | 8,88 €/m² | 22.5 | -8.9% |
| 2024 | 2.348 €/m² | 9,32 €/m² | 21.0 | -6.7% |
| 2025 | 2.380 €/m² | 9,37 €/m² | 21.2 | +0.8% |
| 2026 | 2.375 €/m² | 9,54 €/m² | 20.8 | -1.9% |
Hauspreise in Frankfurt (Oder) nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich in Frankfurt (Oder) eine moderate Entwicklung mit einer einheitlichen Steigerung von 1,4 % in allen Stadtteilen. Das höchste Preisniveau weist Güldendorf mit 2.627 €/m² auf, während Lichtenberg mit 2.189 €/m² die günstigsten Kaufpreise verzeichnet.
Die Mietpreise entwickelten sich dynamischer als die Kaufpreise, wobei alle Stadtteile Zuwächse zwischen 6,3 % und 6,4 % aufweisen. Mit 10,14 €/m² liegt Booßen an der Spitze der Mietpreise, gefolgt von Kliestow mit 10,13 €/m², während Güldendorf trotz der höchsten Kaufpreise mit 8,18 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Booßen | 2.236 €/m² | +1.4% | 10,14 €/m² | +6.3% |
| Güldendorf | 2.627 €/m² | +1.4% | 8,18 €/m² | +6.4% |
| Kliestow | 2.321 €/m² | +1.4% | 10,13 €/m² | +6.4% |
| Lossow | 2.531 €/m² | +1.4% | 8,98 €/m² | +6.3% |
| Markendorf | 2.495 €/m² | +1.4% | 9,58 €/m² | +6.3% |
| Markendorf-Siedlung | 2.346 €/m² | +1.4% | 9,47 €/m² | +6.4% |
| Rosengarten - Pagram | 2.193 €/m² | +1.4% | 9,90 €/m² | +6.3% |
| Hohenwalde | 2.504 €/m² | +1.4% | 9,82 €/m² | +6.3% |
| Lichtenberg | 2.190 €/m² | +1.4% | 9,64 €/m² | +6.3% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Frankfurt (Oder) entwickelt (2020-2026)?
In Frankfurt (Oder) stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 1.945 €/m² im zweiten Quartal 2021 auf 2.251 €/m² im zweiten Quartal 2026, was einem Anstieg von 15,7 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 6,15 €/m² auf 8,0 €/m², was einer Steigerung von 30,1 % gleichkommt. Beide Preisentwicklungen verliefen nicht linear, sondern zeigten ab Mitte 2022 eine deutliche Abschwächung bei den Kaufpreisen, während die Mieten kontinuierlicher anstiegen.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 26,4 im zweiten Quartal 2021 auf 23,4 im zweiten Quartal 2026, was einem Rückgang von 11,4 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus dem deutlich stärkeren Anstieg der Mietpreise im Vergleich zu den Kaufpreisen, insbesondere ab 2023, als die Kaufpreise stagnierten oder leicht sanken, während die Mieten weiter zulegten.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 2.268 €/m² | 6,58 €/m² | 28.7 | +7.1% |
| 2023 | 2.213 €/m² | 6,97 €/m² | 26.5 | -7.8% |
| 2024 | 2.160 €/m² | 7,28 €/m² | 24.7 | -6.6% |
| 2025 | 2.214 €/m² | 7,72 €/m² | 23.9 | -3.3% |
| 2026 | 2.253 €/m² | 7,97 €/m² | 23.6 | -1.5% |
Wohnungspreise in Frankfurt (Oder) nach Stadtteilen
Rosengarten - Pagram verzeichnet mit 3.640 €/m² die höchsten Kaufpreise für Wohnungen in Frankfurt (Oder), gefolgt von Hohenwalde mit 3.206 €/m² und Markendorf mit 3.052 €/m². Am günstigsten zeigt sich Lossow mit 1.777 €/m², während Güldendorf mit 1.992 €/m² ebenfalls zu den preiswertesten Stadtteilen zählt.
Bei den Mietpreisen liegt Hohenwalde mit 9,46 €/m² an der Spitze, während Markendorf-Siedlung mit 7,60 €/m² die niedrigsten Mieten aufweist. Die Kaufpreise stiegen in den meisten Stadtteilen um 3,4% zum Vorjahr, lediglich Lichtenberg verzeichnete mit 1,4% einen moderateren Anstieg, während die Mietpreise besonders stark in Lossow und Markendorf-Siedlung mit jeweils knapp 10,0% zulegten.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Booßen | 2.426 €/m² | +3.4% | 8,06 €/m² | +7.9% |
| Güldendorf | 1.993 €/m² | +3.4% | 7,98 €/m² | +9.8% |
| Kliestow | 2.105 €/m² | +3.4% | 8,33 €/m² | +7.8% |
| Lossow | 1.777 €/m² | +3.4% | 8,34 €/m² | +9.9% |
| Markendorf | 3.053 €/m² | +3.4% | 8,43 €/m² | +9.8% |
| Markendorf-Siedlung | 3.049 €/m² | +3.4% | 7,60 €/m² | +9.8% |
| Rosengarten - Pagram | 3.641 €/m² | +3.4% | 7,91 €/m² | +7.8% |
| Hohenwalde | 3.207 €/m² | +3.4% | 9,46 €/m² | +8.9% |
| Lichtenberg | 2.804 €/m² | +1.4% | 8,32 €/m² | +7.8% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Frankfurt (Oder).
Aktuelle Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Frankfurt (Oder) kann man den Bodenrichtwert in Frankfurt (Oder) heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 24 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 10 €/m² bis 220 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Frankfurt (Oder) entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Frankfurt (Oder)
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei 9,63 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 3,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 9,28 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 28,2% gestiegen – von 7,51 €/m² auf 9,63 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 8,57 €/m² | +10.3% | 6,74 €/m² | 11,33 €/m² |
| 2023 | 8,88 €/m² | +3.7% | 6,98 €/m² | 11,83 €/m² |
| 2024 | 9,32 €/m² | +5.0% | 7,41 €/m² | 12,31 €/m² |
| 2025 | 9,37 €/m² | +0.5% | 7,36 €/m² | 12,34 €/m² |
| 2026 | 9,54 €/m² | +1.7% | 7,66 €/m² | 12,49 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Frankfurt (Oder)
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei 8 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 7,57 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 30,1% gestiegen – von 6,15 €/m² auf 8 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 6,58 €/m² | +4.4% | 5,90 €/m² | 12,27 €/m² |
| 2023 | 6,96 €/m² | +5.9% | 6,29 €/m² | 12,94 €/m² |
| 2024 | 7,28 €/m² | +4.5% | 6,52 €/m² | 13,63 €/m² |
| 2025 | 7,71 €/m² | +6.0% | 6,69 €/m² | 14,62 €/m² |
| 2026 | 7,97 €/m² | +3.3% | 7,24 €/m² | 14,88 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Frankfurt (Oder) 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Frankfurt (Oder) verzeichnet mit 2.386 €/m² für Häuser und 2.251 €/m² für Wohnungen ein moderates Preisniveau, wobei die Preissteigerungen zum Vorjahr mit 0,5 % bei Häusern und 1,9 % bei Wohnungen deutlich geringer ausfallen als in den meisten Nachbargemeinden. Während die Hauspreise in Frankfurt (Oder) nur knapp über dem Durchschnitt der Umlandgemeinden liegen, bewegen sich die Wohnungspreise im mittleren Bereich zwischen den höchsten Werten in Jacobsdorf mit 3.014 €/m² und den niedrigsten in Brieskow-Finkenheerd mit 1.399 €/m².
Besonders auffällig ist die Preisentwicklung bei Wohnungen in den Nachbarstädten, wo Zuwächse zwischen 5,1 % und 9,9 % verzeichnet wurden, insbesondere Siehdichum mit 9,9 % und Groß Lindow mit 9,6 %. Bei den Hauspreisen sticht Müllrose mit dem höchsten Preisniveau von 2.475 €/m² hervor, während Briesen (Mark) mit 4,5 % die stärkste Preissteigerung aufweist.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Briesen (Mark) | 2.223 €/m² | +4.5% | 2.558 €/m² | +5.4% |
| Jacobsdorf | 2.175 €/m² | +2.4% | 3.015 €/m² | +9.1% |
| Brieskow-Finkenheerd | 2.040 €/m² | +2.4% | 1.400 €/m² | +9.2% |
| Groß Lindow | 2.194 €/m² | +2.3% | 1.834 €/m² | +9.6% |
| Müllrose | 2.476 €/m² | +2.5% | 2.722 €/m² | +9.3% |
| Lebus | 2.091 €/m² | +0.5% | 1.865 €/m² | +5.0% |
| Wiesenau | 2.049 €/m² | +2.4% | 1.603 €/m² | +9.4% |
| Zeschdorf | 2.038 €/m² | +0.5% | 2.287 €/m² | +5.1% |
| Siehdichum | 2.185 €/m² | +2.4% | 2.209 €/m² | +9.9% |
| Ziltendorf | 2.103 €/m² | +2.4% | 1.675 €/m² | +9.3% |
Mietspiegel der Region
Frankfurt (Oder) weist mit 9,63 €/m² für Häuser und 8,00 €/m² für Wohnungen vergleichsweise moderate Mietpreise auf, die jedoch mit 3,8% beziehungsweise 5,7% zum Vorjahr gestiegen sind. Im Vergleich zu den meisten Nachbarstädten fällt die Preissteigerung bei Häusern deutlich geringer aus, während die Wohnungsmieten ähnlich wie in den umliegenden Gemeinden zulegten.
Bei den Nachbarstädten zeigt sich ein differenziertes Bild: Groß Lindow erreicht mit 10,28 €/m² die höchsten Hausmieten, während Müllrose mit 9,68 €/m² die teuersten Wohnungsmieten aufweist. Besonders auffällig sind die Preissteigerungen bei Häusern in Jacobsdorf (6,4%) und Groß Lindow (6,4%), während Briesen (Mark) mit nur 0,5% die geringste Steigerung verzeichnet.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Briesen (Mark) | 9,77 €/m² | +0.5% | 8,36 €/m² | +1.0% |
| Jacobsdorf | 9,80 €/m² | +6.4% | 8,39 €/m² | +9.0% |
| Brieskow-Finkenheerd | 10,03 €/m² | +6.4% | 8,05 €/m² | +4.3% |
| Groß Lindow | 10,28 €/m² | +6.4% | 8,64 €/m² | +4.2% |
| Müllrose | 9,80 €/m² | +6.4% | 9,68 €/m² | +3.6% |
| Lebus | 9,24 €/m² | +6.3% | 7,58 €/m² | +4.8% |
| Wiesenau | 9,79 €/m² | +6.3% | 8,08 €/m² | +4.3% |
| Zeschdorf | 9,71 €/m² | +6.3% | 7,77 €/m² | +4.9% |
| Siehdichum | 9,48 €/m² | +6.4% | 8,44 €/m² | +4.3% |
| Ziltendorf | 9,05 €/m² | +6.3% | 8,01 €/m² | +4.3% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Frankfurt (Oder)?
Die Immobilienpreise in Frankfurt (Oder) werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Frankfurt (Oder) besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Frankfurt (Oder)
Die Hauspreise in Frankfurt (Oder) sind von 2.096 €/m² Q2 2021 auf 2.386 €/m² gestiegen (13,84%). Die Wohnungspreise sind von 1.945 €/m² auf 2.251 €/m² gestiegen (15,73%).
Aktuell kosten Häuser in Frankfurt (Oder) durchschnittlich 2.386 €/m² (Q2 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 2.251 €/m² (Q2 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 24 €/m² mit einer Preisspanne von 10 - 220 €/m².
Im Vergleich zu Q2 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 0,45% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 1,88%. Die Mietpreise für Häuser in Frankfurt (Oder) haben sich um 3,77% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,68% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Frankfurt (Oder) liegt aktuell bei 20,6 (Q2 2026), während er für Wohnungen 23,4 (Q2 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Frankfurt (Oder) ihren Höchstwert von 2.594 €/m² im Q3 2022 und ihren Tiefststand von 2.096 €/m² im Q2 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 2.316 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 1.945 €/m² im Q2 2021.