Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Berlin-Westend 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin-Westend entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Berlin-Westend liegt durchschnittlich bei ca. 6.692 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Berlin-Westend liegt durchschnittlich bei ca. 5.227 €/m².
Hauspreise in Berlin-Westend
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Berlin-Westend liegt aktuell bei 6.692 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,9%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 3% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 6.896 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,2% gestiegen – von 6.484 €/m² auf 6.692 €/m².
Wohnungspreise in Berlin-Westend
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Berlin-Westend liegt aktuell bei 5.227 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,3%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,7% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.265 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 13,9% gestiegen – von 4.589 €/m² auf 5.227 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Berlin-Westend entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Berlin-Westend zeigten von 2021 bis 2022 einen deutlichen Anstieg von 6.484 €/m² auf den Höchststand von 8.085 €/m², sind jedoch seit dem dritten Quartal 2022 kontinuierlich gefallen und erreichten im ersten Quartal 2026 6.692 €/m². Die Mietpreise entwickelten sich wesentlich stabiler und stiegen von 14,31 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 19,49 €/m² im ersten Quartal 2026, wobei der stärkste Anstieg zwischen 2021 und 2022 zu verzeichnen war.
Der Kaufpreisfaktor stieg zunächst von 37,8 im ersten Quartal 2021 auf den Spitzenwert von 39,9 im zweiten Quartal 2022 und fiel anschließend auf 28,6 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus den stark rückläufigen Kaufpreisen bei gleichzeitig weiter steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich zugunsten des Kaufs verschoben hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 7.953 €/m² | 17,35 €/m² | 38.2 | -0.5% |
| 2023 | 7.449 €/m² | 18,35 €/m² | 33.8 | -11.4% |
| 2024 | 6.957 €/m² | 18,71 €/m² | 31.0 | -8.4% |
| 2025 | 6.861 €/m² | 18,81 €/m² | 30.4 | -1.9% |
| 2026 | 6.692 €/m² | 19,49 €/m² | 28.6 | -5.9% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Grunewald weist mit 8.727 €/m² die höchsten Kaufpreise für Häuser auf, gefolgt von Schmargendorf mit 8.374 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Charlottenburg-Nord mit 3.115 €/m² und Haselhorst mit 3.492 €/m² zu erwerben.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls Grunewald mit 20,76 €/m², während Spandau mit 13,44 €/m² die niedrigsten Mieten verzeichnet. Alle Stadtteile zeigen sinkende Kaufpreise mit Rückgängen zwischen -0,5% in Charlottenburg und -5,0% in Halensee, während die Mietpreise durchweg um 2,4% bis 4,9% gestiegen sind.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Siemensstadt | 4.077 €/m² | -2.9% | 17,16 €/m² | +3.3% |
| Halensee | 5.954 €/m² | -5.0% | 18,19 €/m² | +3.9% |
| Grunewald | 8.728 €/m² | -3.1% | 20,76 €/m² | +3.2% |
| Charlottenburg | 3.793 €/m² | -0.5% | 17,24 €/m² | +2.4% |
| Haselhorst | 3.493 €/m² | -1.7% | 14,90 €/m² | +4.9% |
| Wilhelmstadt | 4.363 €/m² | -2.7% | 16,71 €/m² | +3.1% |
| Spandau | 4.001 €/m² | -2.7% | 13,44 €/m² | +3.1% |
| Charlottenburg-Nord | 3.116 €/m² | -2.9% | 17,73 €/m² | +3.3% |
| Schmargendorf | 8.374 €/m² | -2.0% | 20,36 €/m² | +4.3% |
| Wilmersdorf | 4.780 €/m² | -3.0% | 16,73 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Berlin-Westend entwickelt (2020-2026)?
In Berlin-Westend stiegen die Kaufpreise für Wohnungen von 4.589 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 5.227 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Gesamtanstieg von 13,9 % entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 11,17 €/m² auf 15,16 €/m², was einer Steigerung von 35,7 % gleichkommt. Während die Kaufpreise ab 2023 stagnierten und teilweise rückläufig waren, setzten die Mietpreise ihren Aufwärtstrend kontinuierlich fort.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich deutlich von 34,2 im ersten Quartal 2021 auf 28,7 im ersten Quartal 2026, was einem Rückgang von 16,1 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert aus dem überproportionalen Anstieg der Mietpreise gegenüber den stagnierenderen Kaufpreisen, wodurch sich die Rentabilität von Immobilieninvestitionen in diesem Zeitraum verbesserte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.435 €/m² | 12,59 €/m² | 36.0 | +3.3% |
| 2023 | 5.367 €/m² | 13,84 €/m² | 32.3 | -10.2% |
| 2024 | 5.259 €/m² | 14,23 €/m² | 30.8 | -4.7% |
| 2025 | 5.287 €/m² | 14,85 €/m² | 29.7 | -3.6% |
| 2026 | 5.227 €/m² | 15,16 €/m² | 28.7 | -3.2% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich eine deutliche Zweiteilung zwischen den westlichen und nördlichen Stadtteilen: Grunewald führt mit 6.305 €/m² das Preisniveau an, gefolgt von Halensee mit 5.576 €/m² und Charlottenburg mit 5.561 €/m². Die günstigsten Kaufpreise finden sich in Spandau mit 3.532 €/m² und Siemensstadt mit 3.397 €/m².
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster, wobei Grunewald mit 17,67 €/m² und Schmargendorf mit 16,44 €/m² die Spitzenwerte erreichen. Auffällig ist die überwiegend rückläufige Kaufpreisentwicklung mit Rückgängen zwischen -0,1% und -1,9% in fast allen Stadtteilen, während die Mietpreise größtenteils moderat anstiegen, insbesondere in Haselhorst mit +2,4%.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Siemensstadt | 3.398 €/m² | -1.4% | 11,84 €/m² | -0.3% |
| Halensee | 5.576 €/m² | -1.5% | 16,26 €/m² | +1.6% |
| Grunewald | 6.305 €/m² | -1.4% | 17,67 €/m² | -0.2% |
| Charlottenburg | 5.561 €/m² | -0.9% | 16,11 €/m² | +1.1% |
| Haselhorst | 3.993 €/m² | +0.0% | 10,91 €/m² | +2.4% |
| Wilhelmstadt | 3.570 €/m² | -1.8% | 11,78 €/m² | +0.5% |
| Spandau | 3.532 €/m² | -0.7% | 11,76 €/m² | +1.4% |
| Charlottenburg-Nord | 4.176 €/m² | +0.1% | 11,10 €/m² | +1.7% |
| Schmargendorf | 5.548 €/m² | -0.1% | 16,44 €/m² | +1.0% |
| Wilmersdorf | 5.497 €/m² | -1.9% | 15,72 €/m² | +0.5% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Berlin-Westend.
Aktuelle Grundstückspreise in Berlin-Westend 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Berlin-Westend kann man den Bodenrichtwert in Berlin-Westend heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.721 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 710 €/m² bis 4.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Berlin-Westend entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Berlin-Westend
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Berlin-Westend liegt aktuell bei 19,49 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 8,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 18,03 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 36,2% gestiegen – von 14,31 €/m² auf 19,49 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 17,35 €/m² | +13.7% | 13,94 €/m² | 23,03 €/m² |
| 2023 | 18,35 €/m² | +5.8% | 15,07 €/m² | 23,75 €/m² |
| 2024 | 18,71 €/m² | +1.9% | 15,29 €/m² | 24,21 €/m² |
| 2025 | 18,81 €/m² | +0.5% | 15,09 €/m² | 24,85 €/m² |
| 2026 | 19,49 €/m² | +3.6% | 16,14 €/m² | 24,68 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Berlin-Westend
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Berlin-Westend liegt aktuell bei 15,16 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 2,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,66 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 35,7% gestiegen – von 11,17 €/m² auf 15,16 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 12,59 €/m² | +8.0% | 9,74 €/m² | 25,36 €/m² |
| 2023 | 13,84 €/m² | +10.0% | 10,93 €/m² | 27,13 €/m² |
| 2024 | 14,23 €/m² | +2.8% | 11,42 €/m² | 27,74 €/m² |
| 2025 | 14,85 €/m² | +4.3% | 11,92 €/m² | 29,07 €/m² |
| 2026 | 15,16 €/m² | +2.1% | 12,20 €/m² | 29,10 €/m² |
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Berlin-Westend?
Die Immobilienpreise in Berlin-Westend werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Berlin-Westend besser einschätzen zu können.