Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Berlin-Charlottenburg 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin-Charlottenburg entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Berlin-Charlottenburg liegt durchschnittlich bei ca. 3.781 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Berlin-Charlottenburg liegt durchschnittlich bei ca. 5.544 €/m².
Hauspreise in Berlin-Charlottenburg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Berlin-Charlottenburg liegt aktuell bei 3.781 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 2,8%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 4,1% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.943 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,7% gestiegen – von 3.646 €/m² auf 3.781 €/m².
Wohnungspreise in Berlin-Charlottenburg
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Berlin-Charlottenburg liegt aktuell bei 5.544 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,2%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 1,9% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.653 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 13,2% gestiegen – von 4.898 €/m² auf 5.544 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Berlin-Charlottenburg entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Berlin-Charlottenburg erreichten im 1. Quartal 2023 mit 4.303 €/m² ihren Höchststand und fielen bis zum 1. Quartal 2026 auf 3.781 €/m², was einem Rückgang von 12,1% entspricht. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stabiler und stiegen von 12,97 €/m² im 1. Quartal 2021 kontinuierlich auf 17,19 €/m² im 1. Quartal 2026, was einer Steigerung von 32,5% gleichkommt.
Der Kaufpreisfaktor stieg von 23,4 im 1. Quartal 2021 auf seinen Höchststand von 25,4 im 2. Quartal 2022 und sank anschließend auf 18,3 im 1. Quartal 2026. Diese Entwicklung spiegelt zunächst überproportional steigende Kaufpreise wider, gefolgt von einem stärkeren Rückgang der Kaufpreise bei weiter steigenden Mieten.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.510 €/m² | 15,45 €/m² | 24.3 | -0.0% |
| 2023 | 4.187 €/m² | 16,25 €/m² | 21.5 | -11.7% |
| 2024 | 3.949 €/m² | 16,65 €/m² | 19.8 | -7.9% |
| 2025 | 3.915 €/m² | 16,80 €/m² | 19.4 | -1.8% |
| 2026 | 3.781 €/m² | 17,19 €/m² | 18.3 | -5.6% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt Schmargendorf mit 8.374 €/m² das höchste Preisniveau, gefolgt von Westend mit 6.660 €/m² und Tiergarten mit 5.980 €/m². Am günstigsten zeigt sich Charlottenburg-Nord mit 3.115 €/m², während Hansaviertel und Moabit ebenfalls unter 4.000 €/m² liegen.
Die Mietpreise werden von Schmargendorf mit 20,36 €/m² angeführt, gefolgt von Westend mit 19,40 €/m² und Tiergarten mit 19,05 €/m². Auffällig ist der deutliche Rückgang der Kaufpreise in Tiergarten um -5,2% und in Halensee um -5,0%, während Westend mit nur -1,6% Rückgang deutlich stabiler blieb.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Halensee | 5.954 €/m² | -5.0% | 18,19 €/m² | +3.9% |
| Hansaviertel | 3.771 €/m² | -2.5% | 17,00 €/m² | +3.2% |
| Moabit | 3.972 €/m² | -1.8% | 16,68 €/m² | +3.0% |
| Charlottenburg-Nord | 3.116 €/m² | -2.9% | 17,73 €/m² | +3.3% |
| Wilmersdorf | 4.780 €/m² | -3.0% | 16,73 €/m² | +3.2% |
| Tiergarten | 5.980 €/m² | -5.2% | 19,05 €/m² | +2.5% |
| Westend | 6.661 €/m² | -1.6% | 19,40 €/m² | +4.4% |
| Schmargendorf | 8.374 €/m² | -2.0% | 20,36 €/m² | +4.3% |
| Siemensstadt | 4.077 €/m² | -2.9% | 17,16 €/m² | +3.3% |
| Wedding | 4.467 €/m² | -2.5% | 15,65 €/m² | +3.2% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Berlin-Charlottenburg entwickelt (2020-2026)?
In den letzten fünf Jahren zeigten die Kaufpreise für Wohnungen in Berlin-Charlottenburg einen deutlichen Aufwärtstrend von 4.898 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 5.544 €/m² im ersten Quartal 2026, was einem Anstieg von 13,2% entspricht. Parallel entwickelten sich die Mietpreise von 11,78 €/m² auf 16,06 €/m², was eine Steigerung um 36,3% bedeutet.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich im Betrachtungszeitraum kontinuierlich von 34,6 auf 28,8, da die Mietpreise deutlich stärker anstiegen als die Kaufpreise. Diese Entwicklung zeigt sich besonders markant in den Jahren 2022 und 2023, als die Mieten bei stagnierenderen Kaufpreisen überproportional zulegten.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.779 €/m² | 13,37 €/m² | 36.0 | +3.0% |
| 2023 | 5.705 €/m² | 14,75 €/m² | 32.2 | -10.5% |
| 2024 | 5.610 €/m² | 15,25 €/m² | 30.7 | -4.9% |
| 2025 | 5.653 €/m² | 15,90 €/m² | 29.6 | -3.4% |
| 2026 | 5.544 €/m² | 16,06 €/m² | 28.8 | -2.9% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Die Kaufpreise in den benachbarten Stadtteilen zeigen eine deutliche Spreizung zwischen 3.397 €/m² in Siemensstadt als günstigstem und 6.207 €/m² in Tiergarten als teuerstem Standort. Während die meisten Stadtteile Preisrückgänge verzeichneten, sticht Charlottenburg-Nord mit einem Anstieg von 0,1% hervor, gefolgt von Schmargendorf mit nahezu stabilen Preisen.
Bei den Mietpreisen rangiert Tiergarten mit 17,74 €/m² an der Spitze, während Charlottenburg-Nord mit 11,10 €/m² das günstigste Niveau aufweist. Die Mietpreisentwicklung zeigt überwiegend positive Tendenzen, wobei Charlottenburg-Nord mit +1,7% den stärksten Zuwachs verzeichnet und Siemensstadt als einziger Stadtteil einen Rückgang von 0,3% aufweist.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Halensee | 5.576 €/m² | -1.5% | 16,26 €/m² | +1.6% |
| Hansaviertel | 6.026 €/m² | -2.0% | 16,82 €/m² | +0.2% |
| Moabit | 5.058 €/m² | -0.6% | 15,11 €/m² | +1.4% |
| Charlottenburg-Nord | 4.176 €/m² | +0.1% | 11,10 €/m² | +1.7% |
| Wilmersdorf | 5.497 €/m² | -1.9% | 15,72 €/m² | +0.5% |
| Tiergarten | 6.207 €/m² | -0.8% | 17,74 €/m² | +0.3% |
| Westend | 5.203 €/m² | -1.4% | 15,09 €/m² | +0.9% |
| Schmargendorf | 5.548 €/m² | -0.1% | 16,44 €/m² | +1.0% |
| Siemensstadt | 3.398 €/m² | -1.4% | 11,84 €/m² | -0.3% |
| Wedding | 4.260 €/m² | -1.6% | 13,56 €/m² | +0.6% |

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Aktuelle Grundstückspreise in Berlin-Charlottenburg 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Berlin-Charlottenburg kann man den Bodenrichtwert in Berlin-Charlottenburg heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 5.405 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 1.700 €/m² bis 19.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Berlin-Charlottenburg entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Berlin-Charlottenburg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Berlin-Charlottenburg liegt aktuell bei 17,19 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser jedoch um 6,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 16,16 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 32,5% gestiegen – von 12,97 €/m² auf 17,19 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 15,45 €/m² | +13.6% | 14,09 €/m² | 21,52 €/m² |
| 2023 | 16,25 €/m² | +5.2% | 15,25 €/m² | 22,40 €/m² |
| 2024 | 16,64 €/m² | +2.4% | 15,41 €/m² | 22,54 €/m² |
| 2025 | 16,80 €/m² | +0.9% | 15,14 €/m² | 23,28 €/m² |
| 2026 | 17,19 €/m² | +2.3% | 16,33 €/m² | 23,08 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Berlin-Charlottenburg
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Berlin-Charlottenburg liegt aktuell bei 16,06 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,1%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 1,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,78 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 36,3% gestiegen – von 11,78 €/m² auf 16,06 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,37 €/m² | +8.5% | 10,07 €/m² | 26,33 €/m² |
| 2023 | 14,75 €/m² | +10.3% | 11,43 €/m² | 28,24 €/m² |
| 2024 | 15,25 €/m² | +3.4% | 11,95 €/m² | 28,38 €/m² |
| 2025 | 15,90 €/m² | +4.2% | 12,40 €/m² | 29,52 €/m² |
| 2026 | 16,06 €/m² | +1.0% | 12,95 €/m² | 29,36 €/m² |
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Berlin-Charlottenburg?
Die Immobilienpreise in Berlin-Charlottenburg werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Berlin-Charlottenburg besser einschätzen zu können.