Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Berlin-Marienfelde 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin-Marienfelde entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Berlin-Marienfelde liegt durchschnittlich bei ca. 4.161 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Berlin-Marienfelde liegt durchschnittlich bei ca. 3.753 €/m².
Hauspreise in Berlin-Marienfelde
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Berlin-Marienfelde liegt aktuell bei 4.161 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 2,5% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.267 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 2,6% gestiegen – von 4.056 €/m² auf 4.161 €/m².
Wohnungspreise in Berlin-Marienfelde
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Berlin-Marienfelde liegt aktuell bei 3.753 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,7% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.780 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 14,4% gestiegen – von 3.280 €/m² auf 3.753 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Berlin-Marienfelde entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Berlin-Marienfelde entwickelten sich über die vergangenen fünf Jahre volatil: Nach einem kontinuierlichen Anstieg von 4.056 €/m² im ersten Quartal 2021 auf den Höchststand von 4.959 €/m² im dritten Quartal 2022 folgte ein deutlicher Rückgang auf 4.161 €/m² zum ersten Quartal 2026. Die Mietpreise zeigten parallel dazu eine stetige Aufwärtsentwicklung von 12,43 €/m² auf 16,93 €/m² im gleichen Zeitraum, was einem Anstieg von 36,2% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor entwickelte sich gegenläufig zu den Kaufpreisen und sank von seinem Höchststand bei 28,1 im zweiten Quartal 2022 kontinuierlich auf 20,5 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultierte primär aus den stärker steigenden Mietpreisen bei gleichzeitig rückläufigen Kaufpreisen seit Ende 2022, wodurch sich die Relation zwischen Kauf- und Mietpreisen deutlich zugunsten der Mietpreise verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.890 €/m² | 15,14 €/m² | 26.9 | -1.6% |
| 2023 | 4.542 €/m² | 16,03 €/m² | 23.6 | -12.3% |
| 2024 | 4.302 €/m² | 16,35 €/m² | 21.9 | -7.1% |
| 2025 | 4.259 €/m² | 16,40 €/m² | 21.6 | -1.3% |
| 2026 | 4.161 €/m² | 16,93 €/m² | 20.5 | -5.4% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser zeigt sich Lichterfelde als teuerster Stadtteil mit 5.536 €/m², gefolgt von Tempelhof mit 5.153 €/m² und Friedenau mit 5.090 €/m². Am günstigsten präsentiert sich Gropiusstadt mit 4.000 €/m², knapp vor Buckow mit 4.013 €/m².
Die Mietpreise werden von Steglitz mit 19,11 €/m² angeführt, während Friedenau mit 18,10 €/m² und Lichterfelde mit 18,02 €/m² folgen. Besonders auffällig sind die Mietpreissteigerungen in Friedenau um 7,6% und Steglitz um 7,4%, während die Kaufpreise durchweg rückläufig sind - am stärksten in Lichtenrade, Tempelhof und Gropiusstadt mit jeweils über -2,6%.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lankwitz | 4.991 €/m² | -2.1% | 16,85 €/m² | +3.6% |
| Lichtenrade | 4.202 €/m² | -2.6% | 15,96 €/m² | +3.0% |
| Mariendorf | 4.453 €/m² | -1.9% | 16,36 €/m² | +3.9% |
| Buckow | 4.014 €/m² | -2.6% | 16,44 €/m² | +3.1% |
| Lichterfelde | 5.537 €/m² | -2.3% | 18,02 €/m² | +3.1% |
| Steglitz | 5.008 €/m² | -0.1% | 19,11 €/m² | +7.4% |
| Britz | 4.164 €/m² | -1.3% | 16,22 €/m² | +3.8% |
| Tempelhof | 5.153 €/m² | -2.6% | 17,05 €/m² | +3.1% |
| Gropiusstadt | 4.001 €/m² | -2.6% | 16,65 €/m² | +3.1% |
| Friedenau | 5.090 €/m² | -1.9% | 18,10 €/m² | +7.5% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Berlin-Marienfelde entwickelt (2020-2026)?
In Berlin-Marienfelde zeigten Wohnungspreise seit 2021 divergierende Entwicklungen: Während die Kaufpreise von 3.280 €/m² auf 3.753 €/m² stiegen (+14,4%), vollzogen die Mietpreise einen stärkeren Anstieg von 9,42 €/m² auf 12,42 €/m² (+31,8%). Nach kontinuierlichen Anstiegen bis Mitte 2022 stagnierten die Kaufpreise weitgehend, während die Mieten ihr Wachstum bis 2025 fortsetzten.
Der Kaufpreisfaktor sank von 29,0 auf 25,2, was primär auf das überproportionale Mietwachstum zurückzuführen ist. Besonders markant war der Rückgang zwischen dem zweiten Quartal 2022 und dem ersten Quartal 2025, als sich bei stagnierenden Kaufpreisen die Mieten um etwa 19% erhöhten.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 3.891 €/m² | 10,20 €/m² | 31.8 | +6.1% |
| 2023 | 3.860 €/m² | 11,41 €/m² | 28.2 | -11.3% |
| 2024 | 3.771 €/m² | 11,60 €/m² | 27.1 | -4.0% |
| 2025 | 3.791 €/m² | 12,29 €/m² | 25.7 | -5.1% |
| 2026 | 3.753 €/m² | 12,42 €/m² | 25.2 | -2.1% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen den Stadtteilen: Friedenau führt mit 5.168 €/m² das Preisniveau an, gefolgt von Steglitz mit 4.860 €/m². Am günstigsten sind Wohnungen in Gropiusstadt mit 3.582 €/m² und Buckow mit 3.657 €/m² zu erwerben.
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster, wobei Friedenau mit 15,36 €/m² und Steglitz mit 14,41 €/m² die Spitzenposition einnehmen. Auffällig ist die durchweg rückläufige Entwicklung der Kaufpreise mit Rückgängen zwischen 0,3% und 1,4%, während die Mietpreise größtenteils anstiegen - besonders deutlich in Friedenau mit +3,3% und Buckow mit +2,0%.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Lankwitz | 4.099 €/m² | -1.3% | 12,91 €/m² | +1.1% |
| Lichtenrade | 3.815 €/m² | -1.3% | 12,75 €/m² | +1.2% |
| Mariendorf | 3.988 €/m² | -0.7% | 13,01 €/m² | +0.8% |
| Buckow | 3.657 €/m² | -1.4% | 12,02 €/m² | +2.0% |
| Lichterfelde | 4.571 €/m² | -1.2% | 13,65 €/m² | +1.2% |
| Steglitz | 4.861 €/m² | -0.3% | 14,41 €/m² | +1.5% |
| Britz | 4.022 €/m² | -0.8% | 12,25 €/m² | +1.2% |
| Tempelhof | 4.483 €/m² | -1.4% | 14,04 €/m² | -1.7% |
| Gropiusstadt | 3.583 €/m² | -1.4% | 11,45 €/m² | +2.0% |
| Friedenau | 5.169 €/m² | -0.7% | 15,36 €/m² | +3.3% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Berlin-Marienfelde.
Aktuelle Grundstückspreise in Berlin-Marienfelde 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Berlin-Marienfelde kann man den Bodenrichtwert in Berlin-Marienfelde heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 641 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 80 €/m² bis 900 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Berlin-Marienfelde entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Berlin-Marienfelde
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Berlin-Marienfelde liegt aktuell bei 16,93 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 7,1% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 15,81 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 36,2% gestiegen – von 12,43 €/m² auf 16,93 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 15,14 €/m² | +13.9% | 13,61 €/m² | 19,63 €/m² |
| 2023 | 16,03 €/m² | +5.9% | 14,67 €/m² | 20,13 €/m² |
| 2024 | 16,34 €/m² | +2.0% | 14,86 €/m² | 20,42 €/m² |
| 2025 | 16,40 €/m² | +0.3% | 14,63 €/m² | 20,81 €/m² |
| 2026 | 16,93 €/m² | +3.2% | 15,68 €/m² | 21,06 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Berlin-Marienfelde
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Berlin-Marienfelde liegt aktuell bei 12,42 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 3,5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 31,8% gestiegen – von 9,42 €/m² auf 12,42 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 10,20 €/m² | +5.5% | 7,84 €/m² | 19,95 €/m² |
| 2023 | 11,41 €/m² | +11.8% | 8,87 €/m² | 21,44 €/m² |
| 2024 | 11,60 €/m² | +1.7% | 9,22 €/m² | 21,79 €/m² |
| 2025 | 12,29 €/m² | +5.9% | 9,66 €/m² | 23,19 €/m² |
| 2026 | 12,42 €/m² | +1.1% | 9,80 €/m² | 23,42 €/m² |
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Berlin-Marienfelde?
Die Immobilienpreise in Berlin-Marienfelde werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Berlin-Marienfelde besser einschätzen zu können.