Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Köln 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Köln entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Köln liegt durchschnittlich bei ca. 5.077 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Köln liegt durchschnittlich bei ca. 4.255 €/m².
Hauspreise in Köln
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Köln liegt aktuell bei 5.077 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise jedoch um 1,4% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 5.005 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 9,6% gestiegen – von 4.631 €/m² auf 5.077 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Kauf- und Mietpreise für Häuser in Köln sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im nächsten Abschnitt.
Wohnungspreise in Köln
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Köln liegt aktuell bei 4.255 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,2%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 2,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.138 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 10,9% gestiegen – von 3.837 €/m² auf 4.255 €/m².
Einen detaillierten Vergleich der Immobilienpreise und Mietpreise für Wohnungen in Köln sowie eine Übersicht der Stadtteile finden Sie im übernächsten Abschnitt.

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Wie haben sich die Hauspreise in Köln entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Köln erreichten ihren Höhepunkt im zweiten Quartal 2022 mit 5.633 €/m² und sind seither um 9,9 % auf 5.077 €/m² im ersten Quartal 2026 gesunken. Die Mietpreise entwickelten sich deutlich stabiler und stiegen im selben Zeitraum kontinuierlich von 12,0 €/m² auf 15,9 €/m², was einem Anstieg von 32,5 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor verringerte sich von 32,2 zu Beginn des Jahres 2021 zunächst auf einen Höchststand von 36,4 im zweiten Quartal 2022 und fiel anschließend deutlich auf 26,6 im ersten Quartal 2026. Diese Entwicklung resultiert aus der Kombination von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mietpreisen, was das Verhältnis zwischen beiden Kennzahlen erheblich verändert hat.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.555 €/m² | 13,00 €/m² | 35.6 | +7.1% |
| 2023 | 5.129 €/m² | 13,66 €/m² | 31.3 | -12.1% |
| 2024 | 4.964 €/m² | 14,61 €/m² | 28.3 | -9.5% |
| 2025 | 5.023 €/m² | 15,46 €/m² | 27.1 | -4.4% |
| 2026 | 5.077 €/m² | 15,90 €/m² | 26.6 | -1.7% |
Hauspreise in Köln nach Stadtteilen
Bei den Kaufpreisen für Häuser in Köln zeigt sich Lindenthal mit 6.759 €/m² als teuerster Stadtteil, gefolgt von der Innenstadt mit 6.433 €/m² und Rodenkirchen mit 5.826 €/m². Am günstigsten sind Häuser in Chorweiler mit 4.078 €/m², Porz mit 4.203 €/m² und Kalk mit 4.443 €/m². Die stärkste Preissteigerung zum Vorjahr verzeichnete Ehrenfeld mit 4,3 %, während Kalk mit 2,3 % den geringsten Zuwachs aufweist.
Die höchsten Mietpreise werden in Lindenthal mit 17,85 €/m², der Innenstadt mit 17,58 €/m² und Rodenkirchen mit 16,95 €/m² erreicht. Am niedrigsten liegen die Mieten in Porz mit 14,18 €/m², Chorweiler mit 14,44 €/m² und Mülheim mit 14,82 €/m². Bei der jährlichen Veränderung führt Kalk mit 5,1 %, während Nippes mit 3,6 % den geringsten Anstieg verzeichnet.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Chorweiler | 4.078 €/m² | +2.9% | 14,44 €/m² | +4.8% |
| Ehrenfeld | 5.278 €/m² | +4.3% | 16,74 €/m² | +4.9% |
| Mülheim | 4.519 €/m² | +2.5% | 14,82 €/m² | +5.0% |
| Porz | 4.204 €/m² | +2.5% | 14,18 €/m² | +5.0% |
| Lindenthal | 6.760 €/m² | +4.0% | 17,85 €/m² | +4.4% |
| Innenstadt | 6.434 €/m² | +3.7% | 17,58 €/m² | +4.0% |
| Rodenkirchen | 5.826 €/m² | +3.3% | 16,95 €/m² | +4.3% |
| Kalk | 4.443 €/m² | +2.3% | 15,12 €/m² | +5.1% |
| Nippes | 5.296 €/m² | +3.7% | 16,89 €/m² | +3.6% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Köln entwickelt (2020-2026)?
In Köln sind die Kaufpreise für Wohnungen von 3.837 €/m² im ersten Quartal 2021 auf 4.255 €/m² im ersten Quartal 2026 gestiegen, was einem Anstieg von 10,9 % über fünf Jahre entspricht. Die Entwicklung verlief dabei in zwei Phasen: Bis zum zweiten Quartal 2022 stiegen die Preise kontinuierlich auf einen Höchstwert von 4.492 €/m², bevor sie bis Ende 2023 auf 4.060 €/m² sanken und sich anschließend bis Anfang 2026 wieder leicht erholten. Die Mietpreise entwickelten sich im gleichen Zeitraum von 10,36 €/m² auf 13,12 €/m², was einem kontinuierlichen Anstieg von 26,6 % entspricht.
Der Kaufpreisfaktor sank im Betrachtungszeitraum deutlich von 30,9 auf 27,0, was primär durch die rückläufigen Kaufpreise bei gleichzeitig steigenden Mieten zwischen Mitte 2022 und Ende 2023 verursacht wurde. In der ersten Phase bis Mitte 2022 stieg der Faktor noch auf 34,2, da die Kaufpreise stärker zulegten als die Mieten, bevor sich das Verhältnis durch die Kaufpreiskorrektur bei anhaltend steigenden Mieten umkehrte.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.429 €/m² | 11,03 €/m² | 33.5 | +4.1% |
| 2023 | 4.163 €/m² | 11,60 €/m² | 29.9 | -10.6% |
| 2024 | 4.099 €/m² | 12,12 €/m² | 28.2 | -5.8% |
| 2025 | 4.184 €/m² | 12,72 €/m² | 27.4 | -2.8% |
| 2026 | 4.255 €/m² | 13,12 €/m² | 27.0 | -1.4% |
Wohnungspreise in Köln nach Stadtteilen
Die Innenstadt verzeichnet mit 6.051 €/m² die höchsten Kaufpreise für Wohnungen in Köln, gefolgt von Lindenthal mit 5.018 €/m². Am günstigsten sind Wohnungen in Porz mit 3.537 €/m² und Chorweiler mit 3.604 €/m² zu erwerben. Die stärkste Preissteigerung zum Vorjahr weist Kalk mit 3,2 % auf, während die Innenstadt mit 1,6 % den geringsten Zuwachs verzeichnet.
Bei den Mietpreisen führt ebenfalls die Innenstadt mit 15,96 €/m², gefolgt von Lindenthal mit 14,53 €/m². Die niedrigsten Mieten finden sich in Chorweiler mit 11,74 €/m² und Porz mit 11,88 €/m². Die Mietpreisentwicklung zeigt mit 3,6 % in der Innenstadt und 3,6 % in Mülheim die höchsten Steigerungen, während Porz mit 2,6 % den geringsten Anstieg aufweist.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Chorweiler | 3.604 €/m² | +2.2% | 11,74 €/m² | +3.1% |
| Ehrenfeld | 4.630 €/m² | +2.0% | 14,15 €/m² | +3.4% |
| Mülheim | 3.901 €/m² | +2.4% | 12,23 €/m² | +3.6% |
| Porz | 3.537 €/m² | +2.5% | 11,88 €/m² | +2.6% |
| Lindenthal | 5.018 €/m² | +2.1% | 14,53 €/m² | +3.5% |
| Innenstadt | 6.051 €/m² | +1.6% | 15,96 €/m² | +3.6% |
| Rodenkirchen | 4.417 €/m² | +1.7% | 13,54 €/m² | +3.3% |
| Kalk | 3.704 €/m² | +3.2% | 12,30 €/m² | +3.5% |
| Nippes | 4.533 €/m² | +2.2% | 13,66 €/m² | +2.9% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Köln.
Aktuelle Grundstückspreise in Köln 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Köln kann man den Bodenrichtwert in Köln heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.088 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 125 €/m² bis 24.000 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Köln entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Köln
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Köln liegt aktuell bei 15,9 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,6%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 6,7% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 14,9 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 32,5% gestiegen – von 12 €/m² auf 15,9 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,00 €/m² | +5.7% | 10,05 €/m² | 22,55 €/m² |
| 2023 | 13,66 €/m² | +5.1% | 10,50 €/m² | 23,90 €/m² |
| 2024 | 14,61 €/m² | +6.9% | 11,36 €/m² | 25,31 €/m² |
| 2025 | 15,46 €/m² | +5.8% | 11,91 €/m² | 27,01 €/m² |
| 2026 | 15,90 €/m² | +2.8% | 12,75 €/m² | 26,90 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Köln
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Köln liegt aktuell bei 13,12 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 5% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 12,49 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 26,6% gestiegen – von 10,36 €/m² auf 13,12 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,03 €/m² | +4.5% | 7,96 €/m² | 20,51 €/m² |
| 2023 | 11,60 €/m² | +5.2% | 8,39 €/m² | 21,46 €/m² |
| 2024 | 12,12 €/m² | +4.5% | 8,69 €/m² | 22,74 €/m² |
| 2025 | 12,72 €/m² | +5.0% | 9,19 €/m² | 23,75 €/m² |
| 2026 | 13,12 €/m² | +3.1% | 9,63 €/m² | 24,08 €/m² |
Immobilienpreise in benachbarten Städten in Köln 2026 entwickelt?
Kaufpreise der Region
Köln verzeichnet mit 5.077 €/m² für Häuser und 4.255 €/m² für Wohnungen die höchsten Kaufpreise im regionalen Vergleich und liegt damit deutlich über allen Nachbarstädten. Die Preisentwicklung fällt mit 1,4 % bei Häusern und 2,8 % bei Wohnungen moderater aus als in den meisten umliegenden Kommunen, während Pulheim mit 4.357 €/m² für Häuser und Hürth mit 3.804 €/m² für Wohnungen unter den Nachbarstädten die höchsten Preisniveaus erreichen.
Besonders dynamisch entwickelten sich die Hauspreise in Hürth (2,6 %), Rösrath (2,6 %) und Brühl (2,5 %), während Niederkassel mit 3,0 % den stärksten Anstieg bei Wohnungen verzeichnete. Mit 3.651 €/m² für Häuser und 3.009 €/m² für Wohnungen weisen Wesseling und Odenthal die günstigsten Kaufpreise im Umland auf.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Leverkusen | 3.855 €/m² | +0.5% | 3.186 €/m² | +2.5% |
| Bergisch Gladbach | 4.301 €/m² | +0.6% | 3.431 €/m² | +1.0% |
| Frechen | 4.171 €/m² | +2.2% | 3.603 €/m² | -0.4% |
| Wesseling | 3.651 €/m² | +2.3% | 3.145 €/m² | +1.4% |
| Pulheim | 4.358 €/m² | +2.5% | 3.674 €/m² | +2.8% |
| Brühl | 4.224 €/m² | +2.5% | 3.615 €/m² | +0.7% |
| Rösrath | 4.044 €/m² | +2.6% | 3.202 €/m² | +0.6% |
| Hürth | 4.339 €/m² | +2.6% | 3.805 €/m² | +2.8% |
| Niederkassel | 3.889 €/m² | +0.9% | 3.451 €/m² | +3.0% |
| Odenthal | 3.883 €/m² | +1.2% | 3.010 €/m² | +0.6% |
Mietspiegel der Region
Köln verzeichnet mit 15,9 €/m² für Häuser und 13,12 €/m² für Wohnungen die höchsten Mietpreise im regionalen Vergleich und liegt deutlich über allen Nachbarstädten. Die Mietpreissteigerungen von 6,7% bei Häusern und 5,0% bei Wohnungen fallen ebenfalls überdurchschnittlich aus, während die meisten Nachbarstädte moderatere Zuwächse zwischen 1% und 5% aufweisen.
Unter den Nachbarstädten zeigt Frechen mit 14,39 €/m² für Häuser die höchsten Werte, gefolgt von Pulheim und Hürth. Besonders auffällig ist der deutliche Rückgang in Leverkusen mit -5,1% bei Häusern, während Odenthal mit 10,01 €/m² für Wohnungen die günstigsten Mietpreise in der Region bietet.
| Stadt | Haus | △ Vorjahr | Wohnung | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Leverkusen | 13,59 €/m² | -5.1% | 10,62 €/m² | +2.0% |
| Bergisch Gladbach | 13,98 €/m² | +3.1% | 11,13 €/m² | +3.3% |
| Frechen | 14,39 €/m² | +1.1% | 11,77 €/m² | +4.7% |
| Wesseling | 12,73 €/m² | +1.0% | 10,94 €/m² | +3.1% |
| Pulheim | 14,36 €/m² | +1.1% | 11,68 €/m² | +2.9% |
| Brühl | 13,31 €/m² | +1.1% | 11,32 €/m² | +4.5% |
| Rösrath | 12,83 €/m² | +3.0% | 10,89 €/m² | +3.2% |
| Hürth | 14,25 €/m² | -2.3% | 11,78 €/m² | +1.1% |
| Niederkassel | 12,51 €/m² | +4.6% | 10,77 €/m² | +3.4% |
| Odenthal | 12,24 €/m² | +3.3% | 10,01 €/m² | +2.9% |

Professionelle Marktwerteinschätzung basierend auf lokalen Vergleichsdaten.
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Köln?
Die Immobilienpreise in Köln werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Köln besser einschätzen zu können.
Fragen und Antworten zu Immobilienpreisen in Köln
Die Hauspreise in Köln sind von 4.631 €/m² Q1 2021 auf 5.077 €/m² gestiegen (9,63%). Die Wohnungspreise sind von 3.837 €/m² auf 4.255 €/m² gestiegen (10,89%).
Aktuell kosten Häuser in Köln durchschnittlich 5.077 €/m² (Q1 2026). Wohnungen liegen bei durchschnittlich 4.255 €/m² (Q1 2026). Der Bodenrichtwert für Grundstücke beträgt im Durchschnitt 1088 €/m² mit einer Preisspanne von 125 - 24000 €/m².
Im Vergleich zu Q1 2025 sind die Kaufpreise für Häuser um 1,44% gestiegen. Bei Wohnungen beträgt die Veränderung 2,83%. Die Mietpreise für Häuser in Köln haben sich um 6,71% verändert, während Wohnungsmieten eine Veränderung von 5,04% aufweisen.
Der Kaufpreisfaktor für Häuser in Köln liegt aktuell bei 26,6 (Q1 2026), während er für Wohnungen 27 (Q1 2026) beträgt.
In den letzten fünf Jahren erreichten die Hauspreise in Köln ihren Höchstwert von 5.633 €/m² im Q2 2022 und ihren Tiefststand von 4.631 €/m² im Q1 2021. Bei Wohnungen lag der Höchstwert bei 4.492 €/m² im Q3 2022 und der niedrigste Preis bei 3.837 €/m² im Q1 2021.