Immobilienpreise und Quadratmeterpreise Berlin-Neukölln 2026
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Wie haben sich die Immobilienpreise in Berlin-Neukölln entwickelt (2020-2026)?
Der Quadratmeterpreis für Häuser in Berlin-Neukölln liegt durchschnittlich bei ca. 3.724 €/m². Der Quadratmeterpreis für Wohnungen in Berlin-Neukölln liegt durchschnittlich bei ca. 4.861 €/m².
Hauspreise in Berlin-Neukölln
Der durchschnittliche Kaufpreis für Häuser in Berlin-Neukölln liegt aktuell bei 3.724 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 1,7%.
Im Jahresvergleich sind die Hauspreise ebenfalls um 2,4% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 3.816 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Häuser um 3,2% gestiegen – von 3.609 €/m² auf 3.724 €/m².
Wohnungspreise in Berlin-Neukölln
Der durchschnittliche Kaufpreis für Wohnungen in Berlin-Neukölln liegt aktuell bei 4.861 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Rückgang von 0,8%.
Im Jahresvergleich sind die Wohnungspreise ebenfalls um 0,9% gefallen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 4.904 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren sind die Immobilienpreise für Wohnungen um 14,8% gestiegen – von 4.234 €/m² auf 4.861 €/m².

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Wie haben sich die Hauspreise in Berlin-Neukölln entwickelt (2020-2026)?
Die Kaufpreise für Häuser in Berlin-Neukölln entwickelten sich von 3.609 €/m² im ersten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 4.431 €/m² im zweiten Quartal 2022, bevor sie kontinuierlich auf 3.724 €/m² im ersten Quartal 2026 sanken. Die Mietpreise stiegen im gleichen Zeitraum von 11,11 €/m² auf 14,96 €/m², wobei der stärkste Anstieg zwischen 2021 und 2022 erfolgte.
Der Kaufpreisfaktor bewegte sich zwischen 27,1 und 28,4 und lag zuletzt bei 20,7 im ersten Quartal 2026. Diese deutliche Reduzierung des Faktors resultierte aus dem Rückgang der Kaufpreise bei gleichzeitig weiter steigenden Mietpreisen, wodurch sich das Verhältnis zwischen Kauf- und Mietpreisen erheblich verschob.
Durchschnittspreise für Häuser pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 4.381 €/m² | 13,40 €/m² | 27.3 | -1.1% |
| 2023 | 4.043 €/m² | 14,09 €/m² | 23.9 | -12.3% |
| 2024 | 3.832 €/m² | 14,37 €/m² | 22.2 | -7.1% |
| 2025 | 3.804 €/m² | 14,47 €/m² | 21.9 | -1.4% |
| 2026 | 3.724 €/m² | 14,96 €/m² | 20.7 | -5.3% |
Hauspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Häuser führt Alt-Treptow mit 5.253 €/m² deutlich vor Tempelhof mit 5.153 €/m², während Johannisthal mit 4.016 €/m² und Baumschulenweg mit 4.062 €/m² die günstigsten Standorte darstellen. Alle Stadtteile verzeichneten Rückgänge beim Kaufpreis, wobei Kreuzberg mit -3,4 % den stärksten Preisrückgang aufweist.
Die höchsten Mietpreise erreichen Friedrichshain mit 18,74 €/m² und Kreuzberg mit 18,43 €/m², während Baumschulenweg mit 14,22 €/m² und Plänterwald mit 14,45 €/m² die niedrigsten Mieten aufweisen. Bei der Mietpreisentwicklung sticht Rummelsburg mit einem Anstieg von 6,4 % hervor, während Plänterwald als einziger Stadtteil einen Mietpreisrückgang von -0,3 % verzeichnete.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Alt-Treptow | 5.254 €/m² | -0.3% | 15,79 €/m² | +5.3% |
| Plänterwald | 4.310 €/m² | -1.3% | 14,45 €/m² | -0.3% |
| Baumschulenweg | 4.062 €/m² | -2.5% | 14,22 €/m² | +3.8% |
| Kreuzberg | 4.791 €/m² | -3.4% | 18,43 €/m² | +5.3% |
| Britz | 4.164 €/m² | -1.3% | 16,22 €/m² | +3.8% |
| Tempelhof | 5.153 €/m² | -2.6% | 17,05 €/m² | +3.1% |
| Friedrichshain | 4.713 €/m² | -2.1% | 18,74 €/m² | +3.3% |
| Rummelsburg | 4.946 €/m² | -0.2% | 16,79 €/m² | +6.4% |
| Mariendorf | 4.453 €/m² | -1.9% | 16,36 €/m² | +3.9% |
| Johannisthal | 4.016 €/m² | -1.6% | 15,60 €/m² | +5.7% |
Wie haben sich die Wohnungspreise in Berlin-Neukölln entwickelt (2020-2026)?
In Berlin-Neukölln zeigten die Kaufpreise für Wohnungen eine deutliche Aufwärtsentwicklung von 4.234 €/m² im ersten Quartal 2021 auf einen Höchststand von 5.157 €/m² im vierten Quartal 2022, was einem Anstieg von 21,8% entspricht. Seit 2023 ist jedoch ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten, der die Preise bis zum ersten Quartal 2026 auf 4.861 €/m² sinken ließ. Die Mietpreise entwickelten sich dagegen stetig aufwärts von 10,39 €/m² zu Beginn des Betrachtungszeitraums auf 14,27 €/m² Anfang 2026, was einer Steigerung von 37,4% entspricht.
Der Kaufpreisfaktor reduzierte sich merklich von 34,0 im ersten Quartal 2021 auf 28,4 Anfang 2026, was primär auf die gegenläufige Entwicklung von sinkenden Kaufpreisen bei gleichzeitig steigenden Mieten zurückzuführen ist. Während die Kaufpreise nach ihrem Höhepunkt 2022 um 5,7% bis Anfang 2026 fielen, stiegen die Mietpreise im gleichen Zeitraum kontinuierlich um 18,3% an.
Durchschnittspreise für Wohnungen pro Jahr
| Jahr | ⌀ Kaufpreis | ⌀ Mietpreis | ⌀ Faktor | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 5.057 €/m² | 11,76 €/m² | 35.9 | +4.3% |
| 2023 | 4.988 €/m² | 12,97 €/m² | 32.0 | -10.6% |
| 2024 | 4.889 €/m² | 13,48 €/m² | 30.2 | -5.6% |
| 2025 | 4.910 €/m² | 14,05 €/m² | 29.1 | -3.7% |
| 2026 | 4.861 €/m² | 14,27 €/m² | 28.4 | -2.5% |
Wohnungspreise benachbarter Stadtteile
Bei den Kaufpreisen für Wohnungen zeigt sich ein deutliches Gefälle zwischen den Stadtteilen rund um Neukölln. Kreuzberg führt mit 5.691 €/m² das Preisniveau an, gefolgt von Friedrichshain mit 5.348 €/m² und Alt-Treptow mit 5.081 €/m². Am günstigsten zeigen sich Mariendorf mit 3.987 €/m², Baumschulenweg mit 3.719 €/m² und Johannisthal mit 3.822 €/m².
Die Mietpreise folgen einem ähnlichen Muster, wobei Kreuzberg mit 16,56 €/m² und Friedrichshain mit 16,42 €/m² die Spitzenwerte erreichen. Während die meisten Stadtteile Kaufpreisstagnation oder leichte Rückgänge verzeichnen, sticht Rummelsburg mit einem Kaufpreisanstieg von 1,5% hervor. Bei den Mieten entwickelten sich Alt-Treptow mit +3,9% und Johannisthal mit +3,3% besonders dynamisch, während Tempelhof als einziger Stadtteil einen Mietpreisrückgang von -1,7% verzeichnete.
| Stadtteil | ⌀ Kaufpreis | △ Vorjahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr |
|---|---|---|---|---|
| Alt-Treptow | 5.082 €/m² | -0.3% | 15,53 €/m² | +4.0% |
| Plänterwald | 4.169 €/m² | +0.9% | 12,94 €/m² | +1.3% |
| Baumschulenweg | 3.720 €/m² | -0.3% | 12,66 €/m² | +2.2% |
| Kreuzberg | 5.691 €/m² | -1.0% | 16,56 €/m² | +1.0% |
| Britz | 4.022 €/m² | -0.8% | 12,25 €/m² | +1.2% |
| Tempelhof | 4.483 €/m² | -1.4% | 14,04 €/m² | -1.7% |
| Friedrichshain | 5.348 €/m² | -1.8% | 16,42 €/m² | +0.3% |
| Rummelsburg | 4.358 €/m² | +1.5% | 14,43 €/m² | +1.4% |
| Mariendorf | 3.988 €/m² | -0.7% | 13,01 €/m² | +0.8% |
| Johannisthal | 3.823 €/m² | -0.7% | 12,54 €/m² | +3.3% |

Kostenlose Erstbewertung auf Basis aktueller Daten aus Berlin-Neukölln.
Aktuelle Grundstückspreise in Berlin-Neukölln 2026
Als Näherung für die tatsächen Grundstückspreise in Berlin-Neukölln kann man den Bodenrichtwert in Berlin-Neukölln heranziehen.
Dieser beträgt aktuell durchschnittlich 1.848 € pro Quadratmeter und weist einen Preisspanne von 450 €/m² bis 3.500 €/m² auf.
Die Bodenrichtwerte 2026 beinhalten die historischen Durchschnittskaufpreise von Grundstückstransaktionen aus dem Jahr 2025.
Wie haben sich die Mietpreise in Berlin-Neukölln entwickelt (2020-2026)?
Mietspiegel für Häuser in Berlin-Neukölln
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Häuser in Berlin-Neukölln liegt aktuell bei 14,96 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 0,5%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Häuser ebenfalls um 7,2% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,95 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Häuser um 34,6% gestiegen – von 11,11 €/m² auf 14,96 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 13,39 €/m² | +13.9% | 11,54 €/m² | 20,18 €/m² |
| 2023 | 14,09 €/m² | +5.2% | 12,50 €/m² | 20,98 €/m² |
| 2024 | 14,37 €/m² | +2.0% | 12,64 €/m² | 21,14 €/m² |
| 2025 | 14,46 €/m² | +0.6% | 12,53 €/m² | 21,63 €/m² |
| 2026 | 14,96 €/m² | +3.4% | 13,31 €/m² | 21,66 €/m² |
Mietspiegel für Wohnungen in Berlin-Neukölln
Die durchschnittliche Quadratmetermiete für Mietpreise für Wohnungen in Berlin-Neukölln liegt aktuell bei 14,27 €/m².
Im letzten Quartal gab es einen Anstieg von 1,4%.
Im Jahresvergleich sind die Mietpreise für Wohnungen ebenfalls um 2,8% gestiegen. Der Preis vor einem Jahr lag bei 13,88 €/m².
Langfristig zeigt sich ein deutlicher Anstieg: In den letzten 5 Jahren ist der Mietspiegel für Wohnungen um 37,3% gestiegen – von 10,39 €/m² auf 14,27 €/m².
| Jahr | ⌀ Mietpreis | △ Vorjahr | Min | Max |
|---|---|---|---|---|
| 2022 | 11,76 €/m² | +7.5% | 7,68 €/m² | 23,03 €/m² |
| 2023 | 12,97 €/m² | +10.3% | 8,63 €/m² | 25,46 €/m² |
| 2024 | 13,48 €/m² | +3.9% | 8,96 €/m² | 25,90 €/m² |
| 2025 | 14,05 €/m² | +4.2% | 9,34 €/m² | 26,67 €/m² |
| 2026 | 14,27 €/m² | +1.6% | 9,57 €/m² | 26,87 €/m² |
Was beeinflusst die Immobilienpreise in Berlin-Neukölln?
Die Immobilienpreise in Berlin-Neukölln werden von verschiedenen Faktoren bestimmt, die zusammen das aktuelle Marktgeschehen prägen. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren zählen die Lage innerhalb der Stadt, wobei zentrale und beliebte Stadtviertel meist höhere Preise erzielen als Randgebiete. Auch der Zustand der Immobilie spielt eine entscheidende Rolle – Neubauten oder umfassend renovierte Objekte befinden sich typischerweise im höheren Preissegment.
Die Lage innerhalb der Stadt: zentrale Lagen vs. Randgebiete
Zustand und Alter: Neubau vs. Bestandsimmobilie
Größe und Ausstattung
Aktuelle Marktbedingungen: Verhältnis von Angebot und Nachfrage
Infrastruktur und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
Nähe zu sozialen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten
Die Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt wird zudem von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wie Zinsniveau, Inflation und regionaler Wirtschaftskraft beeinflusst. Diese makroökonomischen Faktoren können signifikante Auswirkungen auf die langfristige Wertentwicklung haben.
Die Größe und Ausstattung einer Immobilie sind weitere preisbestimmende Faktoren. Großzügige Wohnflächen, moderne Sanitäranlagen und hochwertige Ausstattungsmerkmale rechtfertigen in der Regel höhere Preise. Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss der vorhandenen Infrastruktur – gute Verkehrsanbindungen, Einkaufsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen steigern die Attraktivität und damit den Wert von Immobilien erheblich.
Preissteigende Faktoren
- Hohe Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot
- Niedrige Zinsen für Immobilienfinanzierungen
- Positive wirtschaftliche Entwicklung der Region
- Zuzug und Bevölkerungswachstum
Preisdämpfende Faktoren
- Erhöhte Bautätigkeit und Ausweitung des Angebots
- Steigende Zinsen für Baufinanzierungen
- Abwanderung oder rückläufige Bevölkerungszahlen
- Wirtschaftliche Probleme oder Strukturschwächen der Region
Für eine fundierte Kaufentscheidung empfiehlt sich neben der Betrachtung aktueller Marktpreise auch eine Analyse der langfristigen Preisentwicklung in der gewünschten Lage. Immobilienexperten können hierbei wertvolle Unterstützung bieten
Die Marktbedingungen, also das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, haben einen unmittelbaren Einfluss auf die Preisgestaltung. In begehrten Städten mit begrenztem Wohnraum und hoher Nachfrage steigen die Preise tendenziell stärker als in Regionen mit ausgeglichenerem Wohnungsmarkt. Auch makroökonomische Faktoren wie Zinsniveau, Inflationsrate und allgemeine Wirtschaftslage wirken sich auf die Preisentwicklung aus.
Für Kaufinteressenten und Investoren ist es daher ratsam, neben den objektbezogenen Faktoren auch die städtischen Entwicklungsperspektiven und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in ihre Überlegungen einzubeziehen, um die langfristige Wertentwicklung einer Immobilie in Berlin-Neukölln besser einschätzen zu können.